Frage von Sklutchy, 38

Ich bin jetzt 15 und komme mit dem Tod meines vaters vor 7 Jahren nicht zurecht. Es wird jeden tag schlimmer! Was soll ich da machen?

Antwort
von CharlyDance22, 18

Hallo

Zuerst mein Beileid! Ich bin 16 und meine Mutter ist vor 5 Jahren gestorben. Lebe mit meiner großen Schwester alleine. Ich habe sehr lange gebraucht, um mit allem klar zu kommen und bin natürlich immer noch dabei, alles zu verarbeiten. 

Was mir hilft, ist mit meiner Schwester offen zu sprechen, mich an alles Schöne mit Mama zu erinnern, und vor allem Fotos etc. anzugucken. 

Auch bin ich sehr glücklich, wenn ich in meiner Tanzschule stehe und einfach entspannen kann.

Hoffe ich konnte helfen. LG

Antwort
von NichtZwei, 5

Mache dir klar, dass dein Vater noch da ist, nur sein Koerper ging hopps. Er hat vielleicht ein neues aufregendes Leben, waehrend du ueber ihn nachdenkst. Keiner stirbt, auch du nicht, weil wir alle niemals geboren worden. Wie auch, wir sind das ewig waehrende Bewusstsein, welches durch die Ewigkeit seine Spiele spielt. Der Tod des Koerpers ist nur Aufbruch in eine neue Dimension, eine Dimension, die wir nicht kennen, aber genauso parallel zu uns existiert. Also Entwarnung, es gibt nichts zu fuerchten, keiner gibt den Loeffel ab. Alles Illusion, schaue hinter die Mauer, dann erkennst du das grosse Ganze. Alles Gute!

Antwort
von softie1962, 20

Du brauchst dringend jemand zum Reden. Was ist denn mit deiner Mutter oder anderen Verwandten?

Wenn du religiös bist sprich mit deinem Pfarrer ansonsten ruf doch einfach mal die Telefonseelsorge an. Die hören die anonym zu und wenn du einen Rat möchtest wirst du ihn dort finden bzw. sie vermitteln dir weitere Hilfe.

Antwort
von musenkumpel, 12

An dich denken und selbständiger werden.
Das ist halt irgendwie wichtig. Lernen dein Eigenes Ding zu drehen, irgenwann auf eigenen Beinen.
Und männliche Vorbilder, Onkel, Lehrer usw könnten hilfreich sein. Ich würde sagen, das passiert manchmal sogar automatisch. (und neue Menschen zulassen)

Vielleicht ne Ecke im Zimmer einrichten, in der man an ihn denkt, n Foto aufstellt, um im Kontakt zu bleiben oder sich zu verabschieden und das man dann irgendwann wegräumt..

Also warum jetzt und nich vor 5-6 Jahren..? Das liegt vielleicht an der Orientierungsphase.

(er passt auf und 'denkt an dich', hatte keine Möglichkeit sich zu verabschieden. ...)

Antwort
von Schlamassel, 19

Das kann ich dir leider nicht sagen, da ich so einen Fall zum Glück noch nie hatte. Jedoch würde ich in diesem Fall wahrscheinlich einen Psychologen aufsuchen. Und halte viel Kontakt mit deinen Freunden.

LG Schlamassel

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