Frage von ortilotl, 61

Ich bin Elternunterhaltspflichtig habe aber selber eine Angestellte auf Minijobbasis. Muss ich diese nun entlassen, weil ich mir das nicht mehr leisten kann?

Ich bin Elternunterhaltspflichtig habe aber selber eine Angestellte auf Minijobbasis. Muss ich diese nun entlassen, weil ich mir das nicht mehr leisten kann oder kann ich das Gehalt als Ausgabe gelten machen. Senkt dies mein Nettohaushaltseinkommen? Weiterhin, wenn mein Vater niemals für mich aufgekommen ist, muss ich dann für ihn aufkommen?

Antwort
von Sven477, 9

Tatsächlich ist es so, das der Lebenswandel/ -standard des Unterhaltspflichtigen die Höhe der Unterhaltsszahlung bei Leistungsfähigkeit mindert. Bestand die Haushaltshilfe bereits nachweislich vor Eintritt der Unterhaltspflicht muss dieses vom Sozialamt berücksichtigt werden. Auch wenn ich einen Kredit noch vor Kenntnis einer Unterhaltsbedürftigkeit eines Elternteils aufnehme, wird dieser voll mit eingerechnet und mindert die Unterhaltszahlung. Auch wenn sich der Unterhaltsbedürftige sich nie um seine Kinder gekümmert hat, muss man zahlen. Es sei denn man wurde vom ihm mißhandelt oder hat sehr Schlimmes von ihm erfahren. Das muß aber nachgewiesen werden.

Antwort
von Gerneso, 20

Um Elternunterhaltspflichtig zu sein muss man sehr vermögend sein und ein hervorragendes Einkommen haben. Da sollte es nicht notwendig sein eine Aushilfe auf Minijob-Basis entlassen zu müssen.

http://www.focus.de/finanzen/recht/so-druecken-sie-den-unterhalt-selbstbehalt-ab...

Antwort
von Lumbago666, 32

Die Frage ist zu komplex. Hier sind viele Meinungen vertreten. Die Chance einen Fachmann zu finden besteht zwar, allerdings mit hohem Risiko, dass die Antwort nur gut klingt aber nix bringt.

Ich würde die Frage mal lieber in einem Rechts-Forum, einem Anwalt oder in bei einer kostenpflichtigen Anwaltsseite (z.B: Frag-einen-Anwalt.de) stellen.

Kommentar von ortilotl ,

Hallo, ja das werde ich auch tun. Ich dachte nur, das es hier vielleicht jemanden gibt der in einer ähnlichen Situation ist/war.

Kommentar von Lumbago666 ,

Wird es geben. Ob sich diese Leute allerdings die Mühe machen, hier zu antworten... Darf man bezweifeln.

Antwort
von grubenschmalz, 28

Hast du eine Firma oder ist die Angestellte ZB Putzfrau bei dir zuhause?

Kommentar von ortilotl ,

Angestellte bei mir im Haus

Antwort
von piadina, 23
Kommentar von ortilotl ,

Danke

Antwort
von thailand888, 4

Das kann man so pauschal nicht beantworten.Da würde ich an Ihrer Stelle einen Anwalt (Familienrecht) aufsuchen, und mich beraten lassen.Denn die einen sagen so-die anderen anderst.Gehen Sie auf Nummer sicher,der Anwalt ist evtl.nicht so teuer ,wie dass Sie dann unwissend  U.halt bezahlen müssen.

Antwort
von schleudermaxe, 34

... aber leisten doch nur, wenn entsprechende Mittel da sind und die Freibeträge sind doch riesig. Da kann also etwas nicht stimmen, fürchte ich.

Kommentar von ortilotl ,

Was kann da nicht stimmen? So riesig sind die Freibeträge nicht :(

Kommentar von schleudermaxe ,

Beispiel:

Rücklagen für ein neues Auto müssen nicht für den Elternunterhalt

ausgegeben werden, wenn das vorhandene, für Fahrten zur Arbeit

notwendige Auto so alt ist, dass die Anschaffung eines Neuwagens

im Hinblick auf absehbare Reparaturen wirtschaftlich sinnvoll ist. Das

zuständige Sozialamt kann Sie auch nicht zwingen, dafür stattdessen

einen Kredit aufzunehmen, weil das unwirtschaftlich wäre (BGH, Urteil

vom 30. August 2006, Az. XII ZR 98/04)

 

Kommentar von schleudermaxe ,

...es gibt leider keine Pauschale für so etwas, somit werden die vom Gericht nach festgelegten Regeln bestimmt. Wie lautet denn das Urteil und warum wird die Hilfe nicht berücksichtigt?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten