Frage von Julo123, 31

Ich bin ein Hypochonder (Krankheit wird kurz erklärt) - Wie unterdrücke ich meine negativen Gedanken?

Hi, Ich bin (zumindest meint das meine Psychologin) Hypochender. Leider muss ich mittlerweile zugeben das das garnicht nicht so abwegig ist. Für alle die nicht wissen was das ist... Ich habe immer diese Gedanken das ich womöglich ernsthaft krank bin oder das die Leute sich nicht auskennen. Zum Beispiel habe ich eine lange Zeit meine Psychologin in Frage gestellt als sie mir das diagnostiziert hat. Mittlerweile bin ich auf dem Weg der Besserung aber heute habe ich mich wieder dabei ertappt wie ich Gedacht habe ich habe einen Gehirntumor weil ich in den letzten 3 Tagen 2x Kopfschmerzen hatte. Mein Problem ist das ich auch ein Problem mit Autoritätspersonen habe. Das heißt ich kann meinen Arzt manchmal nicht so Ernst nehmen wenn er meint das alles in Ordnung ist. Kann mir einer raten wie ich meiner Genesung entgegen kommen kann?

Antwort
von TheTrueSherlock, 5

Ist doch schon mal gut, dass du die Diagnose deiner Psychologin nun fast angenommen hast. Was ratet sie dir denn zu tun?

Möglicherweise bist du so, weil etwas in der Vergangenheit vorgefallen ist. Zum Beispiel hat ein Arzt mal gemeint es sei alles okay, und dann war es das nicht. Allerdings kenn ich mich mit dem Krankheitsbild gar nicht aus und weiß nicht ob das von "alleine" entsteht oder aufgrund einer Situation in der Vergangenheit entstanden ist.

Vielleicht hilft es dir, wenn du zu verschiedenen Ärzten gehst. Dann hast du die Gewissheit ja es ist wirklich alles okay und kannst mit der Zeit vielleicht den Ärzten glauben schenken. Oder du fragst den Arzt konkret, warum deine Symptome etc. (was auch immer deine Annahme, dass du krank seist, verstärken) nicht sorgniserregend sind.

Als letzten Tipp: informier dich im Internet über diese Krankheit und suche vielleicht in anderen Foren nach Betroffenen, damit du dich austauschen kannst. Eventuell wirst du sogar auf Youtube fündig, falls ein Betroffener dazu ein Video gemacht hat.

Antwort
von Gabel1953, 12

Du könntest zum Beispiel an Deiner Rechtschreibung arbeiten. Dann wärest Du schon mal abgelenkt.

Dann: Erfreue Dich an schönem Wetter, an den Menschen um Dich herum und an Deiner Gesundheit.

Das Thema Krankheit soll für Dich tabu sein. Immer dann, wenn Du daran denkst, lege einen Euro in eine Schachtel. Nach einer Woche schaust Du dann nach...... So merkst Du, ob Du Dich besserst....

Viel Erfolg!

Kommentar von TheTrueSherlock ,

Ich denke man sollte es BEhandeln, als ignorieren oder sogar bestrafen.. macht für mich absolut keinen Sinn.
Und einfach sich am "schönen" Leben zu erfreuen, hilft einem (psychisch) kranken oftmals nichts.

Antwort
von Liquidchild, 12

Gegen Ängste, Sorgen und Stress ist regelmäßige Meditation ein sehr gutes Heilmittel 

Antwort
von demdennis, 11

Ich würde versuchen mich abzulenken, das sollte am besten helfen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten