Frage von heureka47 27.09.2010

"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben..." usw. Was heißt das?

  • Hilfreichste Antwort von cyracus 19.01.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wir alle haben / sind ja in Wahrheit ein göttliches, ganz reines Selbst, was in der "Esoterik" auch Hohes Selbst genannt wird.

    Wir hier auf Erden sind ein Teil davon, machen Erfahrungen und üben uns in Liebe und darin, uns zu erinnern, wer wir wirklich sind.

    Jesus war so egofrei, dass er sich oft? meist? fast immer? als sein Hohes Selbst erlebte. Wenn er dann von "Ich" sprach, sprach er als das Hohe Selbst.

    .

    Das Hohe Selbst ist die Göttlichkeit, die wir Erdlinge erreichen können - kämen wir höher in den Schwingungsebenen, könnte das unser irdischer Körper nicht aushalten und wir Erdlinge würden sterben (klaro, die Seele stirbt nicht).

    Wenn wir also zu Gott (wie auch immer - je nach Religiosität - Menschen diese Instanz erfahren) Kontakt aufnehmen, z.B. durch Gebete, Fürbitten, Fragen, freudiges Berichten ..., empfängt dies unser Hohes Selbst und leitet es weiter an die entsprechenden höheren Schwingungsebenen.

    .

    Unser Hohes Selbst beschützt uns, leitet uns, schult uns (im Wachen und im Schlaf), tröstet uns, beantwortet unsere Fragen ... wie ein liebender Vater.

    .

    "Vater", also die männliche Form bedeutet die handelnde göttliche Instanz,

    "Mutter" (Mutter Erde) ist die uns umsorgende göttliche Instanz.

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    Jesus lehrt uns / macht uns vor, wer wir in Wahrheit sind ... was wir verstehen, je mehr wir uns erinnern ...

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    (So verstehe ich es.)

  • Antwort von Befra1980 27.09.2010
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jesus Christus ist „der Weg“. Zugang zu Gott zu erhalten, ist für uns nur durch ihn möglich. Wenn wir beispielsweise zu unserem himmlischen Vater beten, müssen wir das im Namen Jesu tun. Nur dann können wir sicher sein, dass unsere Bitten, die dem Willen Gottes entsprechen, auch erhört werden (Johannes 15:16).

    Jesus ist aber noch in einer anderen Hinsicht „der Weg“. Die Sünde hat die Menschheit von Gott getrennt (Jesaja 59:2). Jesus gab „seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele“ (Matthäus 20:28). Was ist dadurch bewirkt worden? Die Bibel erklärt: „Das Blut Jesu . . . reinigt uns von aller Sünde“ (1. Johannes 1:7). Gottes Sohn hat uns also einen Weg eröffnet, mit Gott wieder versöhnt zu werden (Römer 5:8-10). Wenn wir an Jesus glauben und ihm gehorchen, können wir Freunde Gottes sein (Johannes 3:36).

    „Die Wahrheit“ ist Jesus nicht nur deshalb, weil er immer die Wahrheit sagte und sie auslebte, sondern auch deshalb, weil all die Prophezeiungen über den Messias — und das waren mehrere Hundert — durch ihn wahr wurden. Der Apostel Paulus erklärte: „So viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn zum Ja geworden“ (2. Korinther 1:20). Auch die Vorschau oder der „Schatten der künftigen guten Dinge“ im Gesetz Mose wurde durch Christus Jesus Wirklichkeit (Hebräer 10:1; Kolosser 2:17). Er ist der Dreh- und Angelpunkt aller Prophezeiungen. Durch sie wird deutlich, dass er die Schlüsselrolle dabei spielt, alles umzusetzen, was sich Jehova vorgenommen hat (Offenbarung. 19:10). Möchten wir, dass uns das ebenfalls zugutekommt, müssen wir dem Messias folgen.

    Jesus ist „das Leben“, denn er hat die Menschheitsfamilie mit seinem Blut erlöst. Ewiges Leben ist ein Geschenk von Gott „durch Christus Jesus, unseren Herrn“ (Römer 6:23). Auch für die Verstorbenen ist Jesus „das Leben“ (Johannes 5:28, 29).

    Was Jesus hier in Johannes 14 auf die Frage von Thomas antwortete, hat für uns somit enorm viel zu bedeuten. Jesus ist „der Weg und die Wahrheit und das Leben“. Er ist derjenige, den Gott in die Welt gesandt hat, „damit die Welt durch ihn gerettet werde“ (Johannes 3:17). Und niemand kommt zum Vater außer durch ihn. Die Bibel erklärt klar und deutlich: „Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen“ (Apostelgeschichte 4:12). (Quelle:"Wachtturm09 15.05. S.31 WBTG)

  • Antwort von Abundumzu 27.09.2010
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo heureka47

    Um zu erfahren, wer das sagt, genügt es, den Kontext zu lesen, denn Deine Textpassage ist die Antwort Jesu auf eine Frage seiner Jünger.

    .

    Nachdem sie gemeinsam das letzte Passah und im unmittelbaren Anschluss daran das erste Abendmahl erlebt hatten und Judas - ein Abtrünniger und Verräter - die Runde verlassen hatte, sprach Jesus von seinem Weggang.

    .

    Der Apostel Thomas („Der Zwilling“) wollte daraufhin Folgendes von Jesus wissen:

    „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie kennen wir denn den Weg?“ Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

    Johannes 14:5-6)

    .

    Etwa dreieinhalb Jahre vor diesem Ereignis, als Jesus im Jordan getauft worden war, wurde er anschließend mit Jehovas Geist gesalbt, der in Form einer auf ihn herabkommenden Taube zu sehen war.

    (Matthäus 3:13-17).

    .

    Petrus erinnert zu Pfingsten 33 u. Z daran, als er sagte:

    „Gott [hat] ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht . . ., diesen Jesus.“

    (Apostelgeschichte 2:36-38)

    Petrus nahm damit offensichtlich Bezug auf den Ausdruck „Jesus Christus“, den Jesu selbst als erster gebraucht hatte. (siehe bitte Johannes 17:3).

    .

    „Christus“ ist also nicht nur ein Gattungsname, der hinzugefügt wurde, um den Herrn Jesus von anderen Personen gleichen Namens zu unterscheiden; sondern es ist ein offizieller Titel und bedeutet Gesalbter. Griechisch: Christós und hebräisch: Maschíach, = „Messias; der Gesalbte“.


    Insofern sind es keineswegs - wie Du vermutest - zwei Identitäten, sondern es ist der Name und Titel des größten Menschen, der je gelebt hat.


    „Und was ist damit gemeint?“ fragst Du weiter.

    Darauf eine kurze Antwort:

    „Ich bin der Weg“ unterstreicht Jesu gesamte Lehre von einem einzigen - und nicht etwa mehreren Wegen.

    Zudem (Zitat) „ist das Tor eng und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.“

    So nach Jesu eigenen Worten in Matthäus 7:14.

    .

    „Ich bin die Wahrheit“ ist die logische Ergänzung der ersten Aussage und hebt noch einmal hervor, dass es nur eine davon geben kann, weil jede davon abweichende „Wahrheit“ diese Bezeichnung nicht mehr zu Recht beanspruchen kann.

    .

    Genau so wie mit dem zuvor genannten „engen Weg“ werden nach Johannes 14:15-17 nur wenige die Wahrheit finden.

    Jesus sagt dort: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.“

    Beachte bitte auch hier: nicht unterschiedslos alle!

    .

    Vor diesem Hintergrund versteht man den dritten Teil der Aussage Jesu noch besser:

    „Ich bin das Leben“

    Wieder ist es Jesus selbst, der dazu in einem Gebet (Johannes 17:3) erklärt:

    „Dies bedeutet ewiges Leben, dass sie (seine Nachfolger) fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“

    Nur diejenigen, die diese Worte Jesu wirklich beherzigen werden das von Paulus in Epheser 4:13 genannte christliche Erkennungsmerkmal aufweisen, das (Zitat):

    „. . . wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört“

    .

    Und der letzte Punkt:

    „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

    Der Zugang zum Vater, zunächst im Gebet, ist nur im Namen Jesu möglich (siehe bitte Johannes 14:14)

    Der „Zugang“ zum ewigen Leben ist nur auf der Grundlage des Loskaufsopfer Jesu möglich - und auch hierzu wieder - wie in den drei vorausgegangenen Punkten - die deutliche Einschränkung der Bibel in Hebräer 5:9 (Zitat):

    „. . .und nachdem er (Jesus) vollkommen gemacht worden war, wurde er für die ewige Rettung all derer verantwortlich, die ihm gehorchen“

    - Für niemanden sonst! 


    Ob also der „enge Weg, den wenige finden“ oder der „Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann“ wie auch die Notwendigkeit, dass „alle zur Einheit im Glauben und zu einer genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen“ dies alles und vieles mehr, zeigt uns:

    der Weg eines wahren Christen ist kein Spaziergang.

    Jesus Christus hat uns das mehr als deutlich vorgemacht und wir werden ermuntert, in seine "Fußstapfen" zu treten.(siehe bitte 1. Petrus 2:21)


    Diese kurze Stellungnahme erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    .

    Die Antwort auf diese Frage berührt jedoch auch dieses Thema:

    .

    Was bedeuten die namen Christentum oder Christenheit?

  • Antwort von Schreiberlilli 27.09.2010
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jesus und Christus ist ein und dieselbe Person.

    Mit Vater ist Gott gemeint.

    Die Dreieinigkeit Gott (Vater) - Jesus (Sohn) - Heiliger Geist ist eins.

    Gesprochen hat Jesus diesen Satz.

    Gemeint ist:

    Nur wer an mich glaubt, findet auch den Weg zu Gott.

  • Antwort von Angel84 27.09.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich nehme es so wahr:

    Jesus entspricht dem, wie du der … bist und ich die …. bin. ;-)

    Der Christus ist für mich die Essenz, der Gottessohn, der Geist, der ALLEM innewohnt, der Geistesfunken. Ob Christusenergie, Buddhanatur… bezeichnet es für mich immer dasselbe.

    So spricht für mich der Christus durch Jesus, ebenso wie ich aus meinem Ego, oder aus meiner Essenz sprechen kann.

    Seine Aussage bedeutet für mich:

    Erkennst du nicht, wer und was du wirklich bist, erkennst du nicht den Gottessohn IN dir, kannst du auch Gott nicht erkennen.

    Der Sohn ist Gott in Manifestation.

    Er ist die Brücke, die Verbindung (der Weg).

    Er ist das, was wir wirklich sind, nämlich Geist (die Wahrheit).

    Und er ist ewig, unsterblich (das Leben, das sich in wandelnder Form immer wieder manifestiert).

  • Antwort von evangelista 27.09.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was meint das:

    "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich?"

    Erstens:

    CHRISTUS, DER EINZIGE WEG ZU GOTT

    Es gibt nur einen einzigen Weg, der zu Gott führt.

    Das widerspricht dem, was heute viele Menschen glauben, bzw. behaupten, dass es schließlich egal wäre, woran man glaubt.

    So lautet doch das geflügelte Wort:

    "Viele Wege führen nach Rom."

    Es ist richtig, dass man auf vielen Wegen nach Rom gelangen kann, aber zu Gott gibt es nur diesen "einen Weg."

    Diesen einen Weg gibt deshalb nur, weil die Sünden der Menschen nur durch Christus als der "einzige Sündlose" beseitigen konnte.

    Es wurde auch niemand anderer in die Welt von Gott gesandt, um die Menschen von ihren Sünden und vom Tod zu befreien.

    Dass es keinen anderen Weg zu Gott gibt hat Christus z. B. in Johannes 10, 1ff. klar zum Ausdruck gebracht:

    "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird selig werden...."

    Mit diesem Bild von der Tür und dem Schafstall zeigte Jesus, dass es nicht möglich ist "selig", bzw. gerettet zu werden ohne Ihn.

    Zweitens:

    DIE EINZIGE WAHRHEIT IST, DASS NUR CHRISTUS DIE MENSCHEN RETTEN KANN.

    Und das ist auch die einzige Wahrheit über die Erlösung des Menschen, weil sonst keine andere gibt.

    Diesem einzigen Weg ** und und dieser **einzigen Wahrheit stehen eine Reihe anderer Erdlösungsvorstellungen, bzw. , die auch den Anspruch erheben den Menschen die Befreiung zu bringen, wenn sie diesen Folgen würden.

    Da gibt es z. B. den hinduistischen, den buddhistischen, den moslemischen Erlösungsweg, die aber alle die Menschen nicht zum Ziel ihrer Befreiung führen können, weil das ewige Leben("ich bin das Leben"), d. h. die Befreiung von Sünde(Begierde und Tod) nur durch Christus möglich ist.

    Aus diesem Grund gab Christus den Auftrag allen Völkern das Evangelium zu verkünden.

    "Und dass gepredigt wird in seinem Namen Busse(Sinnesänderung/Umkehr) zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Fangt an in Jerusalem."

    Lukas 24, 46-48.

    Darum kann niemand zum Vater kommen, außer durch IHN.

    Drittens:

    WAS IST MIT JENEN MENSCHEN, DIE DAVON NICHTS WISSEN?

    Bei diesem Punkt wird dann immer die Frage gestellt:

    Was ist aber mit den Menschen, die davon nichts wissen, bzw. die gar keine Gelegenheit hatten das Evangelium zu hören?

    Auch darauf gibt es eine klare Antwort, die wir in Apostelgeschichte 17, 30 finden:

    "Zwar hat Gott die Zeit der UNWISSENHEIT hinweggesehen(solange diese tatsächlich besteht!);

    nun aber gebietet Er den Menschen(überall dort wo sie die Möglichkeit bekommen!), dass sie an allen Enden Busse tun" , d.h Umkehren und sich zu Christus als ihren Erlöser zuwenden, weil sie in Ihm die Befreiung finden.

    Nur besteht aber jetzt das Problem, dass viele Menschen dies nicht akzeptieren wollen und bei ihren Erdlösungswegen bleiben, die sie auf Grund ihrer Erziehung, bzw. Volkszugehörigkeit vermittelt bekommen haben, und glauben, dass es nicht notwendig wäre ihre Einstellung zu ändern.

    Viertens:

    DIE FOLGE BEWUSSTER ABLEHNUNG

    Wer bewusst Christus als Erlöser, bzw. Ihn als den "einzigen Befreier von Sünde und Tod ablehnt, der wird das ewige Leben nicht sehen.

    Das wollte also Christus mit der der Aussage in Johannes 14, 6 zum Ausdruck bringen:

    "NIEMAND KOMMT ZUM VATER, DENN DURCH MICH."

  • Antwort von coeleste 27.09.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    bei seiner taufe ging das christusbewusstsein in ihn.´(er wurde der christus)

    da der satz nach der taufe gesprochen wurde; sprach der christus aus ihm

    er zeigte den weg zu sich SELBST (war also der weg)

    die wahrheit ist der christus in uns

    das leben ist die wahrheit

    somit ist die einswerdung mit dem vater durch ihn möglich. nur durch ihn bezieht sich auf die tatsache,das jesus,der christos der einzige zu seiner zeit war,der diese höhe der evolution erreicht hatte als VERKÖRPERTE person

    nebenbei:

    er sagte: ich und der vater sind eins

    er sagte: wir sind alles gottes kinder

    (wir können es selbst erreichen.wer ist wir? antwort: alles)

  • Antwort von maridekluedefue 27.09.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Durch Christus (das göttliche Bewusstsein/reiner Schöpfergeist).

    Die Wahrhaftigkeit wird euch erlösen

  • Antwort von august13 27.09.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt keine zwei Identitäten "Jesus" und "Christus". Christus ist nur der Beiname von Jesus im Sinne von "der Messias".

    Jesus gilt zwar als ganz Gott und ganz Mensch, es ist aber eben wichtig, dies nicht als zwei voneinander getrennte Identitäten zu begreifen, da dies der Lehre von der Dreieinigkeit widerspricht. Die Kirche versteht das im Sinne von ganz Gott, weil von Gott gesandt/verkörpert und ganz Mensch, weil Jesus als Mensch gelebt hat und vollständig menschliche Wesenszüge hatte. Das heißt, er hatte auch eine menschliche Entwicklung durchzumachen, auch in seinem Glauben. Er ist eben nicht ein Gott, der in Menschengestalt auf die Erde kam und von vornherein wusste, dass er Gott ist und den Menschen Heil bringen soll, indem er ihre Sünden auf sich nimmt. Jesus hat aber von seiner besonderen Beziehung zum Gott-Vater erfahren und konnte schließlich dadurch zu der Einsicht gelangen, dass er als Messias Mittler ist und die Menschen zu Gott führt. Das ganze löst sich schließlich in der Vergöttlichung Jesu selbst auf, der im Sinne der Dreieinigkeit quasi Teil Gottes ist (ein Gott, drei Personen), aber nicht identisch mit Gott-Vater ist.

    Dieses recht komplizierte Gefüge wird keineswegs von allen sich christlich nennenden Menschen anerkannt. Neben den großen Konfessionen gibt es schon seit Zeiten der Urkirche kleinere Glaubensgemeinschaften, die die Dreieinigkeit nicht anerkennen.

  • Antwort von tsuyishi 27.09.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es sagt der Mensch (Jesus) aber aus ihm spricht Gottes Sohn (Christus). Er will mit seinen Worten sagen: "Lebe, fühle, erfahre!" (denk ich mal so ...)

  • Antwort von Aquarium123 27.09.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also nach christlicher Lehre gibt es zwischen Jesus und Christus kein "oder"; denn Jesus ist der Christus, d.h. der Gesalbte, der Sohn Gottes - wahrer Gott und wahrer Mensch. Gemeint ist damit eben, daß es nicht so wie beim historischen Buddha vielleicht, mehrere Wege gibt, von denen einer quasi angeboten wird (und wenn man einen anderen finden sollte, ist es auch in Ordnung), sondern daß es eben nur einen Weg gibt. Das wird an anderer Stelle nochmal deutlicher, wo Jesus sagt: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich", und er betont, daß der Weg schmal sei, der zum ewigen Leben führe (und wenige sind es, die auf ihm wandeln); und der Weg breit sei, der ins ewige Verderben führe (und viele sind es, die auf ihm wandeln.)

  • Antwort von Aurel8317648 27.09.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jesuschristus, Jesus ist ident mit Christus

  • Antwort von Sonnenschnauz 27.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Frage ist gut. Man unterscheidet tatsächlich zwischen dem "historischen Jesus" und dem "kerygmatischen (verkündigten) Christus". Die Bultmann-Schule ging davon aus, dass man über den historischen Jesus nicht viel sagen kann. Paulus war ein Gewährsmann, weil er Jesus "nach dem Fleische" (kata sarka) nicht kannte. Die Nach-Bultmann-Zeit hat der Erforschung des historischen Jesus sehr viel Arbeit gewidmet und eine Menge über ihn entdeckt.

    In der Tat ist es so, dass wir den reinen, historischen Jesus in den Evangelien nicht antreffen, sondern ihn immer in der verkündigten Gestalt vermittelt bekommen. Aber wie will man beides "auseinanderdröseln"? In der Verkündigung ist eine Menge Historie. Die Verkündigung ist nicht bodenlos. Nach seiner Auferstehung wird Jesus als der Christus verkündigt.

    Im Johannes-Evangelium ist Jesus nun vollends der Christus. Das JohEv schildert ihn als den Gesandten Gottes, der über die Erde geht, und der seine "Herrlichkeit" offenbart. Das beinhaltet, dass die historischen Fakten voll im Licht von Ostern gesehen werden.

    Um deine Frage zu beantworten: Es ist Jesus der Christus, der zu uns redet.

    Luther sagt einmal, Jesus Christus sei "zusammengebacken wie ein Kuchen". Mir schmeckt dieser "Kuchen" als ganzer, und ich puhle mir nicht die Rosinen raus und zerlege ihn nicht in seine Bestandteile. Ich kenne ja das Rezept inzwischen, also lasse ich es mir munden!

  • Antwort von SwissWeasle 27.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es sagte Jesus. Als Gottes Sohn musst du seinen Weg gehen um zu Gott zu finden. Aber wie so alles in der Bibel lässt dieser Satz unmengen Freiraum für Spekulationen...

  • Antwort von Nowka 27.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    der jesus lieferte den körper, in dem sich der christusgott für 3 jahre inkarnierte.

  • Antwort von gottesanbeterin 27.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es bedeutet, dass man nur durch Verzeihen zu seinem Selbst finden kann.

    Jesus, der Christus hat das Verzeihen in der Menschheit etabliert um ein kollektives Öffnen des "Sahasraras" zu ermöglichen; deshalb ist er der "Weg" , die "Wahrheit", der "Erlöser".

    Nur durch Verzeihen (sich selbst und allen anderen, seine/ihre Mängel und Verfehlungen) wird man innerlich frei, also ist auch nur dadurch der Weg zur "Selbstverwirklichung" oder "2. Geburt" oder "Geburt durch den Geist" offen.

    Durch Verzeihen wird somit auch der Weg frei zum "ewigen", echten Leben, nur dadurch bekommt man Verbindung zum "Höchsten Absoluten", dem "Heiligen Geist", dem Tao.

    Also ist er(Jesus) dadurch ein oder der "Erlöser" und so bringt er wieder "Licht" und Hoffnung in die zur Zeit recht düstere Welt.

    Hier ein schönes Beispiel:

  • Antwort von gamine 27.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weder noch - dieser Satz, wie das ganze JohEv, kann nicht auf dem Hintergrund des AT betrachtet werden, da diese Gedanken der Gnosis entstammen.

    Dieser Text fand wohl aus dem Grunde Aufnahme in den neutestamentlichen Kanon, weil er sich gut eignet, eine Abgrenzung vom Judentum zu erreichen und die Auffassung zu untermauern, dass Jesus Gottessohn und eines Wesens mit dem Vater sei. Diese Positionen mussten im frühen Christentum hart erkämpft werden.

    Gleichzeitig musste die Gnosis, die 200 Jahre vor und nach Christus weit verbreitet war, ausgerottet werden, da ihrer Religion das Machtstreben fremd ist. Sie verband sozusagen das gesamte philosophische und religiöse Gedankengut des Mittelmeerraumes, mal mehr in diese Richtung tendierend, mal mehr in jene. (Man merke auf: 2000 Jahre später sind viele gnostische Schriften bei Qumran wieder ans Licht gekommen ;))

    .

    Die Gnosis sieht Jesus als Materialisierung des Göttlichen, womit nicht der alttestamentliche Schöpfergott gemeint ist, der zusammen mit Sofia diese Welt aus Eifersucht geschaffen hat, die zwar perfekt gemacht ist (siehe Natur), in der es aber so viel Leid und Ungerechtigkeit gibt, wegen der Unvollkommenheit des Menschen.

    Jesus, als Materialisierung des wahrhaft Göttlichen, des Unfassbaren, Unbenennbaren, Quelle aller Energie und allen Lebens, ist also in Menschengestalt in die Welt gekommen, um uns den Weg zurück zur göttlichen Wahrheit und zum Leben zu ermöglichen. Wie wir das erreichen können, hat er uns in vielen Gleichnissen und durch seine Taten gezeigt. Wer Ohren hat, der höre...

  • Antwort von kwon56 27.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, Jesus Christus als personifiziertes Heil ist Weg, Wahrheit und Leben. Nur durch ihn als Heil kommt die Menschheit zum Heil. Bei Jesus Christus gibt es nur eine Identität. Gruß

  • Antwort von silentforce26 24.04.2012

    Die Geschichten von der Kirche wecken in mir immer wieder den Verdacht, dass es um Macht , Angst und Unterdrückung geht. Also muss man ja auch eine Geschichte erfinden um die Leute von dieser Institution abhängig zu machen. Also einen einzigen Weg, was aus meiner Sicht allem widerspricht was man im Leben sonst beobachten kann. Was für ein merkwürdiger Gott müsste das wohl sein, der so einen Zirkus veranstaltet. Jetzt mal ehrlich... wir haben doch alle die Fähigkeit bekommen unsere Erkentnisse selber zu machen. Wie schon gesagt wurde... Lügen werden nicht dadurch wahrer, wenn man Sie 2000 Jahre lang widerholt. Das Prinzip der Angst, also das der Kirchen, kann doch nicht die Wahrheit sein! Erwachen um dies zu erkennen muss wohl jeder selber. Seit ich auf dieser Welt bin wundere ich mich darüber wie leichtgläubig und unterwürfig sich die Menschen verhalten. Scheinbar brauchen das die Menschen, damit sie sich vor ihrer Verantwortung drücken können. Es sollte einem ja schon stutzig machen, dass z.B. die Reinkarnation aus der Bibel gestrichen worden ist. Die Urchristen z.B. glauben ja noch daran.. Gesetz von Saat und Ernte, also Karma wie in den östlichen Religionen. Dass man nach der ganzen Kirchengeschichte auch nur noch einen Satz einfach glaubt von dem was die Kirche sagt, wundert mich immer wieder. Ihr habt die Fähigkeit bekommen euch ein eigenes Bild zu Machen, also nutzt doch diese auch!!! Der Jesus der wirklich gelebt hat ist nicht das was die Kirche aus Ihm gemacht hat! Wenn er denn wirklich wieder kommen würde, hätte die Kirche wohl das grösste Problem.... Ihr seid der Weg!!!!

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