Frage von Meidaelin, 294

Ich bin dafür gemacht, alleine zu sein?

Ich (w17) war schon immer eine Einzelgängerin. In bin ein sehr offener Mensch und bekomme schnell und leicht Freunde, nur fühle ich mich alleine einfach viel wohler.

Schon im Kindergarten fing es so an.

Ich merke einfach, dass ich alleine besser dran bin und mein Selbstbewusstsein alleine einfach toll ist.

Wenn ich alleine bin, weiß ich wer ich wirklich bin und verstelle mich nicht.

Mit Jungs klappt es auch nicht wirklich. Einer meinte zu mir, dass ich wirklich sehr hübsch bin, nur ein etwas komisches Mädchen (Charakter) und Jungs meiden mich. Ich weiß, dass ich anders bin als andere Mädchen und deswegen dachte ich mir, dass ich vielleicht dafür gemacht wurde, alleine zu leben.
(Ja, ich habe noch viel Zeit, nur komme ich mit Menschen einfach nicht klar)

Denkt jemand von euch auch sowas über sich?

Kann es sein, dass ich recht habe?

Antwort
von Anmagor, 109

Also wenn micht jmd. fragen würde, wie ich mich beschreibe, wäre ein nonkonformistischer, unkonventioneller Freidenker und philanthropischer Misanthrop dabei herausgekommen. Es ist so ähnlich wie "Latexdoctor" über sich andeutete. Man wird oft misanthropisch, weil man von anderen enttäuscht ist. Man ist von anderen enttäuscht, weil man etwas von ihnen erwartet hat. Man hat etwas von anderen erwartet, weil man eigentlich Menschen mag...

Versuche dich nie zu verstellen damit andere dich so wahrnehmen können wie du meinst, dass sie es von dir erwarten. Der Verstand wird mit der Zeit reifer und das Innewerden der Dinge wird sich stets verändern. Bleib dabei einfach wer du wirklich bist. Die Probleme, welche du schon im Kindergarten hattest, wirst du vermutlich weiterhin haben. Vielleicht wirst du noch so viel zu ertragen haben wie ich ertrage. Gebe nie dir selbst die Schuld. Lass' dich nicht kaputt machen oder in die Depression treiben. Sei vorsichtig mit anderen Menschen und lass' dich nicht veräppeln. Suche dir Freundinnen und Freunde, die dir vielleicht ähnlich sind und evtl. gleiche Interessen haben. Diese Menschen wirst du nur schwer finden, denn auch sie sind nicht unbedingt daran interessiert neue Leute kennenzulernen. Das Internet kann dabei helfen (Hobbyseiten, Partnerbörsen etc.). Pass' auf, dass nicht ein Psychophat dabei ist. Und lass dich vor allem nicht von mir belehren, denn ich habe diese Probleme auch nicht beheben können^^.

Ich bin ein Philosoph, ein Entdecker, ein Denker. Meine "Freunde" hielten es für witzig sich über meine Probleme lustig zu machen - über meine Attitüde, meine Lebensphilosophie, letztlich über mich. Braucht man Menschen die einem nur Kraft kosten? Die Leute sind nicht dumm; sie schaffen Großartiges; und doch: Sie schulen ihren Verstand nicht in den Bereichen, die so wichtig für eine besser funktionierende Gesellschaft wären. Ich hatte mir immer gesagt, wenn ich nur einen guten Menschen - nach meiner Definition - kennenlernen dürfte, und sei es nur für einen Tag, würde ich endlich mal wieder gut einschlafen ohne Angst zu haben am nächsten Tag wieder aufzuwachen.

Wie du mit disem Text umgehst ist dir überlassen. Es wurden psychologischen Bücher vorgeschlagen. Da gibt es z.B. "So bin ich eben" von Stefanie Stahl und Melanie Alt. Hatte ich auch gelesen. Das ist schon eines der Besseren. Aber sowas bringt einem am Ende auch nicht weiter und dieses stumpfe psychologische Konzept grenzt eher an orakelartigen Offenbarungen. Du kannst auch mit Therapeuten über Gott und die Welt reden. Vielleicht bringt das was, aber nicht wenn du klüger bist als die Therapeuten, die deine Verfassung oft ebenso schlecht miterleben können wie auch sonst keiner.

Wie wirst du dich in die Gesellschaft integrieren können? Wie wird es dir ergehen wenn du einen Beruf ausübst? Hier kann dir vermutlich niemand wirklich helfen. Du musst selbst herausfinden wie du weiterkommst, bevor es womöglich schlimmer wird. Ich weiß nichts über dich. Auch ich kann dir nicht helfen. Das ist dein Leben. Du kennst dich selbst am besten. Andere Meinungen könnten dich sogar verunsichern, aber du schreibst ja, Selbstbewusstsein ist nicht das Problem. Es gibt tausende Möglichkeiten warum es Menschen schwer fallen kann sich zu integrieren. Die besten Menschen haben dabei oft das erbärmlichste Leben. In dieser Gesellschaft geht es nicht um Vernunft sondern um Profit. Wenn du ein Edelmensch sein solltest und echte Werte wie ein gewisses Maß an Selbstlosigkeit, Ehre und Würde besitzt, wirst du es auch schwer haben. Jaja: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Er hätte auch schreiben können: Jeder der mich ein Blödmann nennt hat unrecht - es wäre trotzdem nicht wahr.

usw.

Kommentar von Anmagor ,

Vielleicht hilft es dir auch daran zu denken, dass Menschen aus ihrer Umgebung resultieren. Nur weil dich das Leben an einen gewissen Punkt gebracht hat, heißt es nicht, dass es in Zukunft so weitergehen muss. Sei die, die du sein willst. Du kannst dich morgen auch schwarz anziehen, schwarze Zigaretten kaufen und seltsame Gothmucke hören wenn's dir gefällt. Wer heute als dumm gilt, kann morgen als klug gelten. Da gibt es unzählige Beispiele. Wenn du eine Präsentation verhaust weißt auch wieder nur du am besten, woran es gelegen haben könnte. Bin ich schüchtern? Hatte ich Angst Erwartungen nicht zu entsprechen obwohl ich doch eigentlich ganz selbstbewusst bin, demnach zu mir stehe und mich auch gut vorbereitet habe? Kann ich es nicht ausstehen im Mittelpunkt von denen zu stehen, die mich nicht verstehen? Übernehmen diese Gedanken die Kontrolle und lassen mich wie eine Idiotin dastehen? In der Tat, ich habe hier noch einmal nachgesehen und deine andere Frage durchgelesen. Aber wie auch immer; es bleibt dabei. Ich kenne dich nicht und kann die Situation nicht einschätzen. Positiv finde ich, dass du kein Problem hast deine Sorgen mitzuteilen. Es gibt hier bestimmt ein paar Beiträge die dir helfen können. Sei ehrlich zu dir selbst und manchmal hilft auch eine Selbstanalyse, die du ja niemandem zeigen musst. Und vor allem: hör' bloß nicht auf mich^^

Du machst das schon.
Setze dir wenn du möchtest Ziele und überlege wie du sie erreichen möchtest. Niemand ist weniger oder mehr Wert als du. Alles ist Glaubens- und Definitionssache. Zufälle, Freiheit und Wahrheit gibt es philosophisch betrachtet nicht. Der eine sagt hüh, der andere hott. Nur du kannst entscheiden was für dich das Richtige ist.

Mit freundlichem Gruß

Antwort
von rolfmengert, 87

Also grundsätzlich ist der Mensch nicht für das Alleinsein "geschaffen". Wir sind durch unsere Stammesgeschichte zu sozialen Wesen geworden und sind daher vielfältigst in Beziehungssysteme eingebunden, auch wenn wir uns manchmal eher als Einzelgänger fühlen.

Das Geheimnis ist jedoch meist das richtige Maß für Nähe und Ferne zu finden, zudem gibt es tatsächlich Menschen, die das Alleinsein bisweilen als so beglückend erleben, dass für sie größere Räume ohne Partner besser sind. Allerdings werden auch bei diesen Menschen Bedürfnisse nach Anerkennung, nach liebevoller Zuwendung und nach Zugehörtbekommen auftreten, und dann wird die streng durchgehaltene Isolation und Abschottung doch eher als schmerzlich denn als bereichernd erlebt werden.

Ich würde für einen guten Kompromiss stimmen: Sich unbedingt angemessene Freiräume bewahren, keineswegs von einem Partner einvernehmen lassen, sondern einen ähnlich "gestricken" suchen, der gleichfalls mit weniger Zweisamkeit gut zurecht kommt. Ganz auf Partnerschaft zu verzichten, halte ich auf längere Sicht für ungünstig. Man kann dann nämlich auch in Grübelschleifen, Selbstmitleid oder eine Heroisierung verfallen (ich bin der, der in der Einsamkeit Größe lebt (so ein wenig nietzscheanisch); Arroganzstrukturen können sich zudem ebenfalls einstellen. (warum sich mit diesen Hohlköpfen abgeben?). 

Bilanz: Kein Mensch ist für das Alleinsein geboren; nur sind eben die Wege zu sozialen Kontakten oftmals schwierig, erfordern bisweilen richtige Arbeit und echten Einsatz, aber zu einem erfüllten Menschsein gehören die Beziehungen wirklich dazu.

Antwort
von xXVerlexXx, 131

Ich denke ich bin da ganz ähnlich. Bin männlich und 20 Jahre alt und war eigentlich immer eher ein Einzelgänger und etwas schüchtern. Allerdings kann ich im Gegensatz zu dir neue Freunde und Kontakte überhaupt nicht gut finden. Ich fühle mich allein einfach viel wohler. 

Du sagst, dass du anders bist, als andere, jedoch muss anders ja nicht schlecht sein, sondern kann auch ganz interessant sein, denke ich zumindest ;)

Kommentar von Meidaelin ,

Am Anfang ist es für die ja interessant und cool, mal so eine kennen zu lernen, die mal mehr zu reden hat, als nur über so einen Standard.

Nach einer Zeit finden sie mich aber merkwürdig und ich verstehe es, nur bin ich halt einfach so.

Antwort
von westwind024, 100

Ich kenne mehrere Menschen wie dich, die Einzelgänger sind und gerne alleine sind, ohne nicht liebenswürdig oder freundlich zu sein. Mein Freund ist so. Zum Beispiel hat keine richtigen Freunde, nur Bekannte, da er die zwar nett findet, aber nicht braucht. Auch er braucht bei weitem in der Beziehung nicht so viel Nähe wie ich, weil er es gewohnt ist alleine zu sein und es auch so gut findet. Ich bewundere ihn, weil solche Menschen, wie du auch, stark sind und sich nicht von Verletzungen und Emotionen runterziehen lassen, weil sie wissen wie können alleine klar kommen. Nur ist er oft seht kalt, wo ich warm bin. 

Ich denke du siehst ihm in der Hinsicht sehr ähnlich. Alleine sein zu wollen ist völlig legitim und du wirst jemanden finden, der das zum Teil aufbrechen wird, wenn du dich verliebst :) Wobei es auch sehr schön ist, sich manchmal zu überwinden und kontaktfreudiger zu sein. 

Kommentar von Meidaelin ,

Ich bin sehr kontaktfreudig und ich zeige im Gegensatz zu ihm auch meine Gefühle und Emotionen, nur schrecke ich Jungs ab,  wenn sie mich näher kennen lernen.

Antwort
von xEd777x, 60

Du bist ganz einfach ein sehr introvertierter Mensch. Du holst deine Energie aus dem Alleinsein und der Ruhe und fühlst dich dabei wohler. (so geht es mir auch)
Im Gegensatz zu extrovertierten Menschen, die ihre Kraft und Energie aus dem Beisammensein mit anderen Menschen ziehen und Introvertierte oft nur sehr schwer nachvollziehen können. 

Das ist jetzt natürlich sehr kurz gefasst, falls dich das Thema mehr interessiert, suche einfach mal nach diesen Begriffen oder versuche dich vielleicht mal an einem Persönlichkeitstest, dürfte auch interessant sein.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiter helfen. :)

Kommentar von Anmagor ,

Aus Pizzen werden Pizzas, aus Kakteen werden Kaktusse und aus extravertiert wird extrovertiert; wahrscheinlich weil es besser zu introvertiert passt. Es heißt ja auch ne extro Portion Majo, extrovagant und extroordinär. Ist jetzt einfach mal ein Spaß am Rande. Ich will dir nicht auf die Füße treten. Selbst in Büchern benutzt man fast nur noch den Begriff extrovertiert. Ich musste das irgendwie trotzdem mal loswerden. So als Einzelgänger, welcher auch schon keine Lust mehr hat mit anderen auch nur zu reden.

Antwort
von Bartuny, 83

Grüß dich,

Ich verstehe dich ich bin zwar Männlich und 22 Jahre alt aber ich gehe lieber auch alleine meinen Weg weil ich sage mir Freunde liegen einem nur im Weg und es gibt viel zu viele die es eh nicht gut mit einem meinen ich habe hier vor ein paar Wochen auch ein Thema angesprochen indem ich gefragt hab warum sind Menschen so Blöd wenn sie deine Freunde sind aber gehen dann weg sobald man nicht mehr zusammen Arbeitet oder die Schule besucht und man selbst versucht den Kontakt aufrecht zu erhalten mittlerweile bin ich auch so weit das ich sage vergiss Freunde weil heutzutage bekommst du eh nur noch Idioten.

Gruß

Bartuny

Kommentar von Meidaelin ,

Einen Freund werde ich auch nicht bekommen, weil ich ein etwas merkwürdiges Mädchen bin. Aber ich gefalle mir so, nur meiden mich andere, auch wenn sie mich hübsch finden. (Ist ja klar, Aussehen ist nicht alles)

Kommentar von Bartuny ,

Ich bin auch anders aber hatte schon eine Freundin :). Das Geheimnis liegt einfach nur darin das man nicht Krampfhaft sucht, sondern das alles einfach auf sie zu kommen lässt. Ich bezweifle das das bei dir nicht klappen könnte. Ich denke eher das andere einfach Komplexe haben weil du etwas an dir hast was gut ist du siehst es nur noch nicht. :)

Kommentar von xXVerlexXx ,

Ich würde nicht sagen, dass Freunde einem immer im Weg stehen. Gute Freunde können einem den Weg auch erleichtern. Die "Freunde", die man nach der Schulzeit nicht mehr sieht, sind wohl eher keine richtigen Freunde sondern Bekanntschaften, mit denen man sich halt in der Schule umgibt.

Antwort
von Schlauerfuchs, 7

Weiss nicht ,jeder Mensch ist individuell, Du musst einfach einen Charactergleichheit finden der zu Dir passt 

Antwort
von CrispyA, 67

Du sehnst dich also nach einer Beziehung? Liebe ist nicht immer einfach zu finden :) Aber sie wird, ohne dass du nach ihr suchst ,dich eines Tages finden.

Irgendwo gibt es einen Menschen, der dich so liebt wie du bist. Ich wünsche dir viel Glück. :)

Antwort
von Akainuu, 92

Du hast Recht und du hast auch nicht Recht.

Ich habe eine Zeit lang genau so wie du gedacht, weil ich die Menschen in meiner Umgebung immer als Schwächlinge gesehen habe. Klingt hart, ist aber so: Hat viele Gründe, in erster Linie wohl die Angst, irgendwer könnte mir zu nahe treten und auch pure Arroganz.

Letztendlich haben Menschen aber eine heilende Wirkung, du wirst nicht immer glücklich sein und manchmal ist es gut und richtig, wenn da eine Person ist, die dir über diese Zeit hinweg helfen kann.

Du solltest einfach den oder die Menschen finden, die dich so akzeptieren wie du bist. Lonewolf sein ist cool, aber 1. ist nicht jeder dafür geschaffen und 2. kann man eine gesunde Mitte finden. Letzteres ist wichtig für dich.

Gruß

Kommentar von Meidaelin ,

Ich gewinne immer wieder neue Freunde und verliere sie nach einer längeren Zeit wieder. 

Kommentar von Akainuu ,

Deshalb geht Qualität vor Quantität.

Was bringen dir 1000 Freunde, wenn keine richtige Freundschaft besteht.

Ich habe vielleicht 5-6 Leute, die ich als Freunde bezeichne. Freunde wiederum sind für mich Familie.

Alles andere sind Bekannte.

Antwort
von DerpCube, 44

Also, ich gebe dir da vollkommen Recht. Alleine sein hat zum Teil für mich einfach mehr Vorteile.

 Ich setz mich zu dir ins Boot und halte dort einfach meinen Mund! (Bin fürs reden nicht gemacht, eher fürs zuhören.) #Dekoration

Antwort
von Dhalwim, 23

Ja, Ich denke z. T. das über mich. Es wurde immer wieder behauptet, dass Menschen schneller Alzheimer bekommen würden, sollten sie nicht sich mit anderen Menschen abgeben.

Ich glaube bei mir ist das nur vielleicht so ne Phase, aber Ich sage doch nur, mit mir wollen Leute auch nix zu tun haben, weil Ich etwas anders bin. Die die es gut mit mir meinen sagen, dass Ich was besonderes bin, die die's fair und ehrlich mit mir meinen, sagen, dass Ich anders bin, und die die's schlecht meinen,

die sagen ist sei seltsam / komisch, ist so.

Aber Ich sage selbst auch, mir macht das nix aus, weil Ich es tendenziell gewohnt bin alleine zu sein.

(Satan: "Wie fühlt es sich an so allein zu sein?")

(Edward: "Ich bin's gewohnt!")

00:32 - 00:38

LG Dhalwim

Antwort
von oro98, 63

Hm, das wird wohl auch teilweise am Alter liegen. Gerade so in Richtung Erwachsen werden... Es gibt eben grundsätzlich eher intro- und extrovertierte Menschen. Das muss aber nicht zwangsläufig heißen, dass man allein sein will/muss. Gerade du hast ja den "Vorteil" dass du dich schnell mit Leuten anfreunden kannst. Das macht es auf der einen Seite natürlich leichter. 

Auf der anderen Seite jedoch, was mir persönlich auch immer wieder auffällt, hast du dann eben das Gefühl alleine besser klar zukommen. Was grundsätzlich manchmal sehr komisch ist, wenn man dann Zeit mit anderen verbringt und merkt, dass man nicht mehr ganz der/die ist wie wenn man für sich ist. Du sprichst da das "Verstellen" an... Ich würde nicht unbedingt sagen, dass man sich immer verstellt nur um mit anderen klar zukommen. Es gibt eben Leute bei den man etwas entspannter sein kann und welche bei denen man nur einen Teil von sich preisgeben kann. Das muss aber nicht bedeuten, dass alle Freunde 100% zu dir passen müssen. 

Mit Jungs ist das dann natürlich nochmal etwas anderes. Eigentlich sogar sehr überraschend, dass dir einige wegen deines Charakters aus dem Weg gehen. In dem Alter kommt man als hübsches Mädchen ja normalerweise immer gut klar. Im Alter wird es dann eventuell nochmal etwas schwieriger da die eigene Persönlichkeit immer wichtiger wird. 

Am Ende war aber vielleicht auch einfach noch nicht der richtige dabei. Wahrscheinlich wirst du irgendwann jemanden finden mit dem du dann gerne Zeit verbringen möchtest. Und hoffentlich geht die Beziehung dann nicht kaputt und du denkst, dass er der einzige bleiben wird. 

So oder so, ich wünsche dir alles gute. :D

Antwort
von DaHeida, 64

Das Gefühl kenne ich auch ganz gut,ich hab ein paar wenige richtig gute Freunde, komme ansonsten mit Menschen gut zurecht,aber am Ende des Tages denke ich mir doch "Warum sind die meisten Menschen Sche**e?"

Zum Thema Beziehung denke ich,dass ich alleine wahrscheinlich glücklicher bin,wenn es nicht die "Perfekte" Partnerin ist.

Antwort
von Latexdoctor, 46

Meine Antwort würde mir jeder Psychologe "um die Ohren hauen"

Ich selbst bin auch am liebsten allein und gebe offenzu, dass ich mir Wünsche dass die Menscheit von heute auf Morgen verschwindet oder Stirbt und mich alleine lässt

Du bist noch jung, bei die ist es möglicherweise nur eine -> Soziale Phobie

Ich für meine Teil habe die 17 schon (bald) über 3x hinter mich gebracht :D

Aber auch da heisst es immerzu "das ist nicht normal" du hast eine Sozialphobie blablabla ich will keine Menschen sehen oder hören, ausser im Fernsehen (DVD, wegen Werbung ^^)

Dennoch bin ich kein ->Misanthrop, eher ->Philanthrop, so lange die Menschen mir fern bleiben

Kommentar von Meidaelin ,

Ich habe keine Sozialphobie. Ich bin einfach nur introvertiert und Menschen kommen mit mir nicht klar. Ich mit denen aber auch nicht. Ich kann den Kontakt nie lange halten und ich schrecke viele auch ab, wenn sie mich näher kennen lernen.

Kommentar von Latexdoctor ,

Bei mir ist es meist umgekehrt -.-

Du bist noch jung, du solltest, ehe du dich in die "Festung der Einsamkeit" zurückziehst erst mal richtig leben, mit verlieben und langfristigem Freund und allem das dazu gehört, wenn du dann 40+ bist und immer noch so denkst, dann darfst du mir helfen die "Welt aus den Angeln" zu heben, damit alle bis auf uns 2 runterfallen

Welchen Teil der Welt möchtest du dann?   Oben oder Unten ? :)

Kommentar von Meidaelin ,

Jungs entfernen sich von mir, nachdem sie mich besser kennen gelernt haben. 

Kommentar von Latexdoctor ,

Da sind dann die Dummen, einer der denkt wird dich verstehen und dich so nehmen wie du bist :)

Er kommt mit sicherheit noch, es heisst nicht umsonst "gut ding will weile haben"

Auch wenn sich alle von dir abwenden, es kommt auf alle fälle der "eine" vielleicht ist er sogar so attraktiv dass er dir auf anhieb gefällt :)

Es würde mich für dich Freuen von ganzem ♥ freuen :)


PS. Wenn er Astronaut ist, nehmt mich bitte mit und setzt mich irgendwo aus, da draussen gibt es wenigstens keine Menschen und die fehlende Atemluft schnorre ich mir von den An- und Abfliegenden Aliens ;-)

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