Frage von christianlocke, 104

Ich bin Bäcker und habe zum 15.04.2016 gekündigt.Mein Urlaubsanspruch beträgt 30 Tage im Jahr.Im März habe ich noch 1 Woche alten Urlaub und 1 woche neuen.Rest?

Antwort
von kabbes69, 69

Fasse mal zusammen: für 2016 stehen dir seit dem 01.01 die neuen 30 Tage zu, bis März oder April je nach Vertrag also 30/12x3 =7,5 minus die Tage, die du für eine Woche U benötigst. Rest zwischen 2,5 und 0,5 bei 5-7 Arbeitstage/Woche.

Antwort
von Grautvornix, 74

Den alten Uraub, plus 30/12*2,5 Tage ges.

Kommentar von Familiengerd ,

Wie kommst Du auf "*2,5"?

In 2016 besteht Anspruch für die Monate Januar, Februar und März; für April besteht kein Urlaubsanspruch, weil es den nur für jeden vollen Monat der Beschäftigung gibt (sofern vertraglich nichts Anderes vereinbart wurde).

Kommentar von Grautvornix ,

War bei mir so, aber jetzt wo du es sagst, lag der Fall anders, es ging darum wieviel Urlaub ich nehmen kann da ich noch keine 6 M.da war.

Die waren entgegenkommend und haben so gerchnet, aber aufgerundet.

Du hast netürlich recht, gilt nur volle Monate.

Kommentar von Grautvornix ,

aber es sind keine Kalendermonate.

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist klar; allerdings sind bei Beginn eines Kalenderjahres und dann bereits bestehendem Arbeitsverhältnis - wie in diesem Fall - Beschäftigungsmonat und Kalendermonat identisch.

Kommentar von Grautvornix ,

Ja, aber wenn ich z.B.zum 15.03.2014 anfange, bekomme ich für März keinen Urlaub, da kein voller Monat.

Dann wird mir zum 16.03.2015 gekündigt, bekomme ich wieder kein Urlaub, da kein voller Monat.

Es würde mir ein Monat Urlaubsanspruch fehlen, da ich ja 12 Monate beschäftigt war.

Wie siehst du das?

Kommentar von Familiengerd ,

Es würde mir ein Monat Urlaubsanspruch fehlen, da ich ja 12 Monate beschäftigt war.

Du darfst die Beschäftigungszeiträume in 2015 und 2016 nicht zusammen betrachten, sondern jeden separat, da Urlaub nicht in für ein Beschäftigungsjahr entsteht, sondern für ein Kalenderjahr - also einmal für 2015, dann wieder erneut für 2016.

Rein rechnerisch zusammengefasst kommt man allerdings auf das gleiche Ergebnis, wenn es für beide Kalenderjahre einen gleich hohen Urlaubsanspruch gibt (und nicht in 2016 z.B. wegen längerer Betriebszugehörigkeit einen längeren).





Kommentar von Grautvornix ,

ok, danke. Gerechter wäre es zwar, aber wenn das über mehrere Jahre geht z.B. so wie es früher war ein Arbeitgeber über 40 Jahre wer soll das nachhalten, und es spielt dann auch keine Rolle mehr.

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