Frage von nelesallycom, 42

Ich bin ab nächster Woche in psychologischer Behandlung. Muss man die Lehrer davon informieren?

Ich würde gerne wissen, ob die Lehrer ein Recht darauf haben von psychischen Krankheiten zu wissen, um zu wissen, dass sie  vielleicht etwas Rücksicht nehmen sollen oder sowas in der Art.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sunnycat, 25

Das liegt in deinem Ermessen, ob du es ihm sagst oder nicht, ein Recht zu wissen, welche Krankheit du hast, hat er nicht. Trotzdem würde es vielleicht helfen, wenn er wüsste, worum es geht wg. Verständnis, Rücksichtsnahme.... ich würde es ihm vlt. sagen (je nach dem, was für ein Verhältnis ich zu ihm habe....) und ihn um Verschwiegenheit bitten.

Expertenantwort
von adabei, Community-Experte für Schule, 25

Du musst den Lehrern das natürlich nicht sagen. Trotzdem: Was ist denn schon dabei? Nur weil jeder versucht, sie zu verheimlichen, sind psychischen Krankheiten immer noch nicht richtig anerkannt und mit einem Makel behaftet.
Schon in deinem eigenen Interesse würde ich mit einem Lehrer, zu dem du Vertrauen hast, sprechen. Dem kannst du dann auch sagen, ob er es an die anderen Kollegen weitergeben darf oder nicht.
Glaub mir: Je offensiver du mit deiner Krankheit umgehst, um so besser für dich.

Antwort
von Seanna, 27

Nö. Du sagst denen ja auch nicht was du hast wenn du eine Magenentzündung hast. Geht die nix an.

Emotional Rücksicht nehmen würden sie vielleicht, was Bewertung angeht müssen und dürfen sie das jedoch nicht. Du musst wie jeder andere bewertet werden oder vom Arzt für die Leistungsunfähigkeit ein Attest vorlegen.

Lediglich bei bestimmten Behinderungen kann ein Nachteilsausgleich gewährt werden auf Antrag.

Antwort
von DODOsBACK, 18

Der Lehrer MUSS informiert werden, wenn du wegen deiner Krankheit  Hilfe brauchst (auch, wenn es nur möglich ist, dass du in bestimmten Situatuionen fremde Hilfe benötigst). Du KANNST ihn auch sonst jederzeit informieren.

Grundsätzlich solltest du deine Krankheit natürlich nicht verheimlichen,. Das bedeutet aber nicht, dass du dir ein Schild umhängen und damit hausieren gehen musst...

Deine Lehrer sind keine Psychologen! Auch wenn sie versuchen, dir zu helfen, kann das nach hinten losgehen!

Übertriebene "Rücksichtnahme" verhindert, dass du lernst, dich alleine "durchzubeißen".

Wer vom Lehrer "geschont" wird, wird von den Mitschülern oft beneidet. Oder nicht für voll genommen. Oder gemobbt.

Und viele Lehrer nehmen "empfindliche" Schüler gar nicht erst auf Ausflüge oder Klassenfahrten mit.

Besprich also bitte erst mit deinem Therapeuten, was ER für sinnvoll hält. Und erklär deinen Lehrern dann genau, worauf sie ggf. achten und wie sie reagieren müssen...

Antwort
von ObstMitSuesses, 14

Guten Tag,

grundsätzlich musst du niemanden erzählen, dass du dich derzeit in psychologischer Behandlung befindest. Das geht nur dich und deinem behandelnden Psychologen etwas an. 

Man muss natürlich abwägen, was die Gründe für diese Behandlung sind. Sofern zu erwartende existieren, sollten deine Lehrer informiert werden (ungewöhnliche Gewaltbereitschaft, Panikattacken etc.). Da du allerdings in eine Behandlung gehst und deine Lehrer von den oben genannten Beispielen wohl nichts wissen musst du es jetzt nicht extra erwähnen.

Antwort
von polarbaer64, 17

Definitiv geht deinen Lehrer das nichts an!!! 

Ich würde niemandem gegenüber davon etwas erzählen, das führt nur zu irgendwelchen unlogischen Verhaltensweisen. Die einen behandeln dich wie ein rohes Ei, manch einer stempelt dich als labil ab, die anderen machen sich drüber lustig. Wenn du deiner besten Freundin/Freund davon erzählst, ist es gesagt genug. Lehrer brauchen erst eine Ahnung zu haben, wenn du irgendwelche Schulprobleme hast. Dann aber auch nicht vor versammelter Mannschaft, sondern dann ist das Aufgabe deiner Eltern, hier mit einem Lehrer zu sprechen. 

Eine psychische Erkrankung sollte man auch nicht als Ausrede nehmen, etwas nicht zu können. In der Therapie wirst du ja lernen, mit dem Problem umzugehen, deswegen gehst du ja da hin.

Antwort
von Pauli1965, 34

Du musst es den Lehrern nicht  sagen. Es wäre aber vielleicht gut, wenn dein Klassenlehrer weiß, das du in Behandlung bist. Dann hat er vielleicht mehr Verständnis für dich.

Antwort
von Thather, 30

Das hat zwei Seiten. Rücksicht können Sie nur nehmen, wenn Sie es wissen. Aber es geht sie auch nichts an. 

Das musst Du also abwägen. Ich würde erstmal nichts sagen.

Antwort
von Hardware02, 14

Nein, natürlich nicht. Warum solltest du dem Lehrer das erzählen?

Antwort
von Grautvornix, 24

Du musst sie nicht darüber informieren, niemanden, ausser deinen Hausarzt, der sollte es wissen.

Du kannst deinen Klassenlehrer informieren, kommt darauf an was du von ihm hältst, bzw wie er zu dir steht.

Kommentar von Seanna ,

Warum SOLLTE es niemand außer dem Hausarzt wissen?!

Kommentar von Grautvornix ,

Ich habe nicht geschrieben, das niemand es wissen sollte, sondern das der Hausarzt es wissen sollte.

Kommentar von polarbaer64 ,

Auch der muss das nicht wissen. Zum Psychologen/Psychotherapeuten, kann man auch gehen, ohne, das man eine Überweisung vom Hausarzt hat (es sei denn, man hätte sich für das Hausarzt-Modell angemeldet, wo man für jeden Arzt eine Überweisung dort holen muss). 

Der Hausarzt kann das wissen, wenn man ihm vertraut. Ist das nicht so, würde ich auch nichts sagen. Einen Bericht bekommt der Hausarzt nur, wen er vorher eine Überweisung ausgestellt hat. Ohne Überweisung gibt´s einen Bericht nur auf die Bitte des Patienten hin.

Kommentar von Grautvornix ,

 Könnt ihr nicht lesen, ich habe nicht geschrieben das der Hausarzt es wissen muß.

Wenn ich minem H.arzt nicht vertraue, dann ist er nicht mein H.arzt.

Antwort
von Dotter1981, 36

Nein, ein Recht haben sie nicht darauf.

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