Ich bekomme keinen PKH mehr, obwohl ich nur 500 € Unterhalt bekomme .Meine Anwältin hat den Folgeantrag nicht richtig begründet, jetzt will sie Geld von mir?

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4 Antworten

Etwas Hintergrundwissen wäre nötig. Wie alt bist du, wie leben deine Eltern, wie lebst du, was machst du beruflich.

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Kommentar von voyage1
14.06.2016, 08:34

Ich habe mich nach über 40 Ehejahren getrennt. Seit 2,5 Jahren bin ich nun in Trennung . Das Scheidungsverfahren läuft. Meine Anwältin hat zu Anfang PKH beantragt, das ich auch bewilligt bekommen habe. Dann habe ich die Anwältin gewechselt . Es wurde mir auch weiterhin PKH bewilligt, aber im Nachfolgeantrag abgelehnt, weil ich im Sinne des Gesetzes nicht arm bin.Die Begründung der Anwältin war nur fadenscheinig.  Ich bekomme aber nur 500 € Unterhalt von dem ich leben und die Kosten fürs Haus bezahlen soll. Es sind zwar einige Immobilien da, die mir zu 1/2 gehören, aber von denen ich keine Mieteinnahmen bekomme, weil alles mein Noch-Mann kassiert. Da laufen überall Prozesse. nichts geht vorwärts. Weil ich von 500 € die Kosten meiner Anwältin nicht bezahlen kann, vertritt sich mich kaum noch . Was kann ich da tun? Im Gegenteil, sie hat  mich schlecht beraten und deshalb sind mir nur Kosten durch verlorene Prozesse entstanden, weil sie nicht meine Belange mit aufgenommen hat.  Kommt mir jetzt nicht mit arbeiten gehen, ich schreibe eine Bewerbung nach der anderen, aber bekomme mit 60 Jahren einfach nichts.

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Wenn du jetzt keine PKH mehr erhältst, muß deine Rechtsanwältin nicht notwendigerweise eine falsche Begründung im Folgeantrag gegeben haben. Ja, sie ist für dich tätig geworden und möchte bezahlt werden. Du möchtest für deine Arbeit auch bezahlt werden.

Vereinbare mit ihr Ratenzahlungen. Damit ist sie sicherlich einverstanden, weil sie deine Situation kennt.

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Kommentar von Ontario
20.06.2016, 06:29

Die Anwältin will Geld von ihr, obwohl sie eine Falsche Begründung im Folgeantrag abgegeben hat ? Für was hat dann die Fragestellerin eine Anwältin beauftragt ? Die muss doch davon ausgehen, dass die Anwältin weiss, was sie zu machen hat. Wenn feststeht, dass die Anwältin Schuld daran trägte, dass das Amt nichts mehr oder weniger zahlt, würde die Anwältin von mir kein Geld bekommen. Wenn sie dennoch darauf bestünde, würde ich mich bei der Anwaltskammer beschweren. Es kann ja nicht angehen, dass man sich auf den Standpunkt stellt, die Anwältin wurde tätig und somit hat sie einen Anspruch auf Zahlung ihres Honorares. Jedem Handwerker der Pfusch macht, dem kann man Geld von seiner Rechnung einbehalten oder eine Zahlung dieser verweigern. Warum sollte das bei einer Anwältin nicht möglich sein, wenn sie nachgewiesenermassen fehlerhaft arbeitet ? Nur weil sie Anwältin ist, muss man doch nicht für falsche Bearbeitung eines Antrages zahlen. Ich würde als Betroffene prüfen lassen, was falsch gemacht wurde und der Anwältin mitteilen, dass ich ihre Rechnung nicht zahle, weil sie mein Mandat nicht sorgfältig genug wahr genommen hat. Wenn man Fehler macht, muss man dazu stehen, das gilt auch für Anwälte.

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Klar will Sie Geld von Dir.

Du hast eine Dienstleistung in Anspruch genommen und musst dafür bezahlen.

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Kommentar von voyage1
14.06.2016, 08:37

Ja klar, nur von was? Mit 500 € geht das nicht. Ein anderer Anwalt sagte mir, dass sie die Begründung für die PKH vermasselt hat hat. Ich habe aber das Gefühl, dass sie das nicht ohne Hintergedanken gemacht hat, weil sie so mehr Geld rausholen kann.

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Die Anwältin hat für Dich gearbeitet, also mußt Du dafür bezahlen. Ist doch normal.

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