Es geht weniger darum, dass ich das nicht zurückzahle, aber nicht dass man das als Schenkung ansieht oder es sonst steuerliche Probleme gibt. Das Darlehen ist übrigens zinslos!

Zumindest wenn es noch Geschwister gibt, empfiehlt sich die schriftiche Niederlegung des Darlehensvertrags. Auch für Dich kann es von Vorteil sein, wenn nicht nur die Rückzahlungspflicht, sondern auch die Unverzinslichkeit schriftlich fixiert ist.

Man kann pro Jahr 10000 Euro geschenkt bekommen, ohne Steuern zahlen zu müssen. Und weil Vertrauen zu einer Familie gehört, braucht ihr nix schriftlich festzuhalten.
gri1su am 1. Januar 2008 19:08 brauchen nicht, aber ist auf jeden Fall von Vorteil.
Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich es sehr wohl schriftlich festhalten. Das hat nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun. Indem Du es auf den Tisch bringst, ersparst Du auch Deinen Eltern, Dich darum zu bitten, falls sie es möchten.

Das ist eine Frage des Vertrauens! Wenn zwischen Euch alles klar ist braucht ihr keinen schriftlichen Vertrag. Wenn es Probleme geben könnte solltet Ihr einen machen.

Da dieses Darlehen nicht in die Bereiche fallen wird, wo Schenkungssteuer anfällt, ist eine schriftliche Vereinbarung nicht unbedingt notwendig. Trotzdem sollte man solche Sachen besser schriftlich festhalten. Es heißt, dass beim Geld die Freundschaft aufhört, und es bewahrheitet sich immer wieder, auch wenn man gerade meint, gut miteinander auszukommen. Aber schon für eventuell vorhandene Geschwister ist es wichtig, zu wissen, dass das Geld nicht geschenkt ist, sondern zurückgezahlt wird (wegen Pflichtteilsrechten im Falle des Todes eines Elternteils) und auch für deine Eltern. Zurzeit versteht ihr euch gut und man hofft nichts gegenteiliges. Aber wie schnell kommt es zu einem Streit. Wenn dann nichts schriftliches vereinbart wurde, kannst du das Geld durchaus als Schenkung betrachten, wer kann das Gegenteil beweisen? Dann steht Aussage gegen Aussage.
Ich finde zwar gut, wie viele hier alles noch UNschriftlich regeln wollen, aber im Falle des Todes eines der Beteiligten (eben wegen der Erbschaften!) isses besser ab (sag mal willkürlich) 1000 € sowas schriftlich zu vereinbaren. Denn vom schlechtesten Fall (deinem eignen Tod!) hat hier noch keiner gesprochen! Und wenn Du unter deinen Geschwistern (falls vorh.) jemand Streitsüchtiges hast, dann isses gut wenn deine Eltern beweisen können, daß sie noch Außenstände bei dir haben, obwohl nur Du im Kfz-Brief stehst. Es gibt übrigens durchaus Banken, die Kfz-Briefe für Autos, für deren Erwerb sie Kredit gaben, bei sich aufbewahren wollen. Du siehst also was im Profi-Sektor üblich ist.
Ich möchte Dir in jedem Fall empfehlen, den Darlehensvertrag schriftlich zu vereinbaren. Das ist eine absolute Sicherheit für Dich und auch für Deine Eltern.
Ergänzung: Insbesondere wenn noch Geschwister da sind, solltest Du auch Zahlungsbelege für die Rückzahlungen bekommen. Bei Barzahlung Quittung, bei Überweisung reicht Kontoauszug. Sollte Deinen Eltern einmal etwas passieren, könntest Du auch Miterben, die den Vorgang nicht kennen, etwas entgegenhalten. Ich weiß, es klingt schlimm, aber leider kommt es auch innerhalb von Familien immer wieder zu Streit, der durch Kleinigkeiten wie schriftliche Unterlagen vermieden werden könnte.