Frage von blackycat63, 34

Ich arbeite z.Z in einer Kinderkrippe,vorher jahrelang im Kiga,nun merke ich,dass man als Kinderpflegerin nicht ganz für voll genommen wird,wer kennt das auch?

Antwort
von safur, 21

Wie meinst du das?

Kommentar von blackycat63 ,

Ich meine damit, dass die Arbeit der Kinderpflegerinnen in den Einrichtungen nicht wertgeschätzt wird, obwohl wir oft alleine(ohne Erzieherin) sind, deren Arbeiten mitmachen, oder diese auch bei Krankheit oder sonstigen Abwesenheiten der Erzieherinnen vertreten.

Kommentar von safur ,

Ist das nicht allgemein der Spartrend? Bzw. wurde glaube ich Erziehung noch nie so recht ernst genommen /wertgeschätzt.

Du meinst Eure Kunden schätzen es nicht wert oder deine Kollegen (Erzieher) ?

In der Kiga war das wohl anders? 

Kommentar von blackycat63 ,

Nein, auch im Kiga war das so, doch mit wertgeschätzt, nicht für voll genommen, obwohl man fast die gleiche Arbeit macht, meine ich meine Erzieherkolleginnen und meine Chefin.

Ich hätte gerne erfahren, ob es anderen Kinderpflegerinnen auch so geht, aber leider scheint das Thema niemand zu interessieren!

Schade!!

Danke Dir!

Kommentar von safur ,

Nimm es doch nicht gleich so ernst. Menschen empfinden unterschiedlich. Was für dich mega ungerecht ist, merkt der andere nichtmal. Ein anderer Mensch ignoriert es weil es ihn nicht stört. Er würde sich denken, wow! darf ich mal dies + das machen.

Wenn du es tatsächlich so empfindest würde ich mir mal mein Anforderungsprofil / Spezifikation / Aufgabenbeschreibung zeigen lassen. Sowas hat dein Chef oder deine Teamleitung. Ich würde es einfach mal ansprechen, wie er das sieht?

Weicht deine Tätigkeit tatsächlich von der Anforderung ab.

Kommentar von blackycat63 ,

Ich kenne mein Anforderungsprofil, wir machen zu viel, was eigentl. nicht zu unseren Aufgaben gehört, wir bekommen dafür kein Danke, viell. nen blöden Spruch, empfindlich sind wir bestimmt nicht, nur frustriert, nicht mehr motiviert, ausgelutscht, wenn ich das so sagen darf.

Kommentar von safur ,

Gerade dann wäre es doch mal wichtig mit der Führungskraft zu sprechen. Mut! Habt ihr das schon mal?

Kommentar von blackycat63 ,

Mit unserer Chefin kann man darüber nicht sprechen, das kann man eigentlich mit keiner dieser Leiterinnen, die fühlen sich persönlich angegriffen, hab ich schon erlebt, einige Kolleginnen auch, es wurde ihnen nie verziehen, etwas gesagt zu haben und sie hatten es nachher noch schwerer in ihrer Arbeit. In Kindertageseinrichtungen  wird sehr viel gemobbt, dies geht oft auch von der Leitung aus.

Aber was solls, ich hab hier eine Frage gestellt, leider jedoch keine Antwort bekommen.

Kommentar von safur ,

Manche Menschen wollen halt nichts von schwierigen Themen hören.

Mein Appell wäre nachwievor - sprich mal mit deiner Teamleitung. Du kannst auch klar sagen, es handelt sich um ein persönliches Gespräch.

Falls das alles nicht klappt wäre auch die Möglichkeit mal nach Schulungen für Euch zu fragen. Wie man sich besser versteht, Mediation, Personen-Modelle, ..

Vielleicht können die Mädels dann auch besser mit Kritik umgehen.

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