expertin am 24.09.2007 um 23:08 Uhr
Bitte nur antworten wer schon mal eine Hyposensibilisierung hinter sich hat, oder gerade dabei ist, oder es probieren möchte!!!
Bitte angeben welche Art der Hyposensibilisierung gemacht wurde! (z.B. Eigenblut, Tropfen, Tabletten, Infusions...usw)

Ich bekam mit fünf Jahren eine starke Gräser- und Getreideallergie. Homöopatie brachte nichts. Danach erfolgten Allergiestests. Aus den Ergebnissen wurden Ampullen für mich zubereitet. Die Spritzen erhielt ich erst wöchentlich, dann vierzehntäglich, später monatlich und zuletzt im Quartal über drei Jahre. Heute reicht es, eine Tablette einzunehmen, wenn die Temperatur 27 °C übersteigen und ich mich dann nicht der direkten Sonnenstrahlung aussetze und kein starker Wind weht. Der Inhalt der Tablette ist ein leichter Wirkstoff, der die Reizempfindlichkeit der Nase und Augen dämpft. Ich bin sehr zufrieden.
Da mein Immunsystem nicht ok ist und ich gegen zu viele Sachen allergisch bin, werde ich keine Hyposensibilisierung starten.
Mir geht es besser, wenn die äußeren Umstände stabil sind und ich mich einigermaßen ausgewogen ernähre usw.

Und die letzte Rettung? Das heisst du hats mehrere Dinger auf einmal, oder Magst du beschreiben, was noch dabei ist?
expertin am 25. September 2007 09:51 tierhaare, alles was blüht - wirklich alle pollen - manche stärker und manche schwächer, hausstaub, milben, kann kein obst essen - nur Beeren, waschmittel, shampoo, usw... (wenn birke haselnuss und schwarzerle ihre pollenzeit haben bin ich schwerst krank und kann auch das haus nicht mehr verlassen...
Raimund1 am 25. September 2007 12:49 Da kann eine Sensibilisierung was bringen. Frag auch mal, was von einem Aufenthalt im Hochgebirge gehalten wird ( oberhalb von 1500 m)

Mein Sohn hatte aufgrund einer Hausstaub- und Hausstaubmilbenallergie und einer Tierhaarallergie erhebliches Asthma. Er wurde im Alter von etwa 8 Jahren mit einer Tropfenkur, die die Allergene in erst niedriger, dann höherer Konzentration enthielt desensibilisiert. Gegen Hausstaub- und Hausstaubmilben hat es gut geholfen. Gegen Tierhaare gab es damals nichts (ist jetzt auch schon 17 Jahre her), er mußte leider seine Lieblingstiere Hund und Katze völlig meiden.
ich persönlich habe es nicht über mich ergehen lassen müssen.aber unser sohn hat eine spritzenkur gemacht.im ersten jahr mußte er wöchentlich,im zweiten 14-tägig und im dritten jahr monatlich geimpft werden.er war vorher durch seine allergien oft geschwächt.das ist seit der impfkur nicht mehr der fall.also kann man sagen der aufwand hat sich gelohnt.gruß mia

Ich stand kurz davor und habe sie dann letztendlich nicht gemacht, weil mein Arzt mich darauf hinwies, dass ich evtl. anschließend Allergien gegen andere Allergene entwickeln könnte. Ich habe mich dann extrem, meinen Allergien ausgesetzt und bin heute fast allergiefrei.
expertin am 24. September 2007 23:18 bei mir werden es Jahr für Jahr immer mehr... Asthmaanfälle nehmen auch zu... Und laut meinem Arzt wäre es die letzte Rettung...
Qetan am 24. September 2007 23:25 Dann würde ich es machen lassen. Bei mir war der Leidensdruck nicht so hoch. Rein medizinisch ist das ja kein großes Problem. Ich hoffe, Du hast einen guten Arzt. Ich wünsche Dir viel Glück!!!

Ich hatte zwar damit gegen Gräserpollen Erfolg habe dadurch aber wieder neue Allergien auf andere Sachen dazu bekommen.