Katinkalia am 01.09.2008 um 21:43 Uhr
Hallo Zusammen, konnt ihr mir einen Tip geben, wie ich meine Freundin überzeugen kann, daß ihr Kind hyperaktiv ist? sie will es sich nicht eingestehen und es wird mit dem Jungen immer schlimmer! Hab ihr einen guten Rat für mich?

Und welchen Tipp gibst Du deiner Freundin, wenn sie es sich eingesteht hat das ihr Kind hyperaktiv ist....???
Ihn auf Droge setzen....Retalin???
Damit er dann schön angepasst und ruhig ist...???
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Wieso hängst Du dich da rein und woher hast Du das Wissen zu beurteilen, ob das Kind hyperaktiv ist???
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Wenn deine Freundin mit ihren Kind zurecht kommt und sie den Bogen zwischen Konsequenz Freiheit und Disziplin mit ihren Sohn zusammen hin bekommt ist das doch super.
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Wenn Du dich in Gegenwart des Kindes überfordert fühlst musst Du etwas an der Situation ändern. Z.B. treffe dich mit ihr ohne das Kind.
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LG Wolpertinger

Vielleicht kannst Du ihr ein Buch über hyperaktive Kinder schenken...nurmal so zur Info :o) Leider wird immer wieder erzählt, dass ADHS nur Einbildung überforderter Eltern sei...da hat man schon automatisch Angst, dem Thema nachzugehen. Aber ein Buch, von einer guten Freundin kann man schon mal in einer ruhigen Minute lesen ;o)
ghostwriter am 1. September 2008 22:02 DH
Marah am 1. September 2008 22:17 Es gibt ein Buch das heißt: Es geht auch ohne Ritalin. Das wäre vielleicht etwas. Schau doch mal bei Amazon in die Bewertungen für dieses Buch- vielleicht findest Du es ja für Deine Freundin geeignet...es macht mit diesem Titel auch nicht soviel Angst.
Ich kann nicht glauben, dass hier soviele Eltern aufbrausen und verbal aus der Hose fahren... ist es denn so schwer sich einzugestehen, dass das eigene Kind Probleme hat und dem Kind dabei zu helfen, damit zurechtzukommen??? Ich find es toll, dass du dir Gedanken um das Kind machst und dass du helfen möchtest. Gerade "außenstehende" oder nicht direkt betroffene Leute merken manchmal besser, was "abläuft" als man selbst.
Und überhaupt: was ist das für eine Einstellung, dass man bei "fremden" Kindern nichts sagen darf? Da gabs doch in der Vergangenheit genug traurig bekannte Fälle, in denen die Kinder leiden mussten, weil die Eltern nichts getan haben und die Außenstehenden wegsahen... Menschen, die nicht wegsehen und helfen, haben meinen Respekt!!! Und ich denke, bei einer guten Freundschaft darf man ehrlich zueinander sein und offene Gespräche führen - man will sich ja nichts böses...
hay, veilleicht will das kind auf diese weise deine aufmerksamkeit haben. vielleicht ist es so wie die meisten kinder , meine eingeschlossen, sobald ich mich mit jemanden unterhalte amtelefon an der kasse im spermakt, mit meinem besuch, DAnn drehen meine jungs voll auf. wollen zeigen was sie können imponieren und die augen von allen auf sich lenken. sobald wir aber wieder alleine sind,... lieb und freidlich und verschmust. klar, wenn meine freundin kommt die mich wiedermal ewig nicht geshen hat möchte sie in erster linie mir mir reden, aber geht nicht, die jungs nehmen die bude auseinander. da ist sie ziemlich entnervt und geht nach kurzer zeit, ich verstehe sie, ich verstehe auch das verhalten meiner kinder, es ist ihnen langweilig da sie nicht ins gespräch mit einbezogen werden,tja, so iss es. ALSO: mische dich Nicht in die Erziehung bei deiner freundin ein! mach dir mal selber klar das wenn du bei ihr bist dann willst du sie für dich und das kind STÖRT DICH, das kind wird von dir nicht in den gesprächen miteinbezogen, langweiilt sich will aber aufmerksamheit haben und gibt gas. du hast nun mal ne freundin mit kind, beide gehören zusammen. wenn du die frau mal für einpaar stunden für dich haben willst dann eben erst abends wenn das kind schläft. eisessengehen, kino oder sonstwas zu dritt,... später wenn das kind etwas älter ist. dann geht das, jetzt ist der kleine der wichtige part. wenn du zu ihr gehst wenn der kleine wach ist dann macht ihr was mit dem kleinen. wenn du die frau für dich alleine willst dann komm wenn der kleine schläft. lotoe aus, was geht mit, und was ohne kind. Hör auf die frau unter druck zu setzten um dein EGO zu befriedigen. kapito?!
Marah am 1. September 2008 23:49 Findest Du nicht, dass der letzte Satz doch etwas zu weit geht?
Kennst Du das Kind? Vielleicht macht sie sich zu Recht Sorgen und es dreht sich überhaupt nicht um sie sondern nur um das Kind, das Hilfe braucht, wenn es nicht fürchterliche Probleme bekommen soll!
syschuin am 2. September 2008 18:37 Wirklich traurig deine Unterstellung, wenn mit dem Kind etwas passiert, ist hinterher das Geschrei groß, warum hat keiner was gemacht und das ist nämlich die Gradwanderung, wann ist es wirkliche Unterstützung und wann geht zuweit.

Die Diagnose kann nur ein wirklich guter,erfahrener Kinder u.Jugendarzt in Zusammenarbeit mit Fachärzten/Kinderpsychologen stellen. Ich selber habe ein eindeutig hyperaktives Kind u.habe mich viel mit dem Thema beschäftigt.Daher weiß ich auch, dass es immer noch mehr als genug unfähige Kinderärzte gibt, die viel zu schnell mit der Diagnose sind u. sehr häufig Medikamente verschreiben, die überflüssig sind u. dem Kind eher schaden wie nützen. Dabei sollte auch erwähnt werden, dass die entsprechenden Medikament auch nur Kindern helfen, die tatsächlich an ADHS leiden, bei allen anderen Kindern würden Ritalin u.Co nur das Gegenteil bewirken. Vorab, wenn man den Verdacht hat, dass eigene Kind leidet an ADHS, sollte man sich erst einmal genauestens informieren u. belesen. Ein erster Schritt kann hier ein entsprechendes Buch sein.Sollte sich der Verdacht daraufhin erhärten, ist es ratsam, sich an den Kinderarzt zu wenden.Auf der anderen Seite, wenn deine Freundin mit dem kind gut zurecht kommt u. es auch keine Schulprobleme gibt, dann häng dich da nicht weiter rein. Ich habe auch so eine Freundin, die da die Ohren auf Durchzug stellt. Aber sie kommt mit viel Konsequenz u. permanentem Lernen auch so mit dem Kind zurecht.
Marah am 1. September 2008 22:18 Auch DH! ;o)

Du machst dir Sorgen, das ist lobenswert. Überzeugen sollst du und kannst du deine Freundin nicht. Wenn du vermutest, dass das Kind hyperaktiv ist, sprich mit ihr, dass Sie ihr Kind verstärkt beobachtet. Vielleicht stört es sie auch nicht. Ich finde Freunde, die sich Sorgen machen okay.

in vielen städten gibt es sehr schöne frühförderstellen wo logopäden, physiotherapeuten und sonderpädagogen die zusatzlich rehapädagogik studiert haben zusammen arbeiten. da kann man auch mit seinem kind hinkommen, wenn man nicht sicher ist ob es irgendwelche beeinträchtigungen hat. und die sind dann auf jeden fall kompetent, können gut beurteilen was das kind braucht und haben bessere möglichkleiten als ritalin und co anzubieten - ergotherapie, bewegungstherapie musiktherapie usw. gib mal bei google "frühförderstelle" und vielleicht noch den namen eurer stadt ein. da kriegt ihr schnell raus, ob es was derartiges in der nähe gibt.
unterwegs am 3. September 2008 12:02 mir wurde auch einmal geraten, meinem sohn ritalin zu geben. ich war skeptisch, aber da er sehr unter seinen sozialen schwierigkeiten litt, wollte ich es wenigstens probieren. einen einzigen tag haben wir es probiert. das hat mir gereicht. sämtlichen unsinn, den er über den tag unterm einfluss vom ritalin unterlassen hat, hat er am abend, als die wirkung nachließ am stück nachgeholt. ich kann nicht glauben, dass das zeug irgend jemandem mehr gutes bringt als es schadet.
Ich bin eigentlich der Meinung ,dass der Begriff hyperaktiv heute viel zu oft für fehlende Aufmerksamkeit und falsche Erziehung als Entschuldigung genutzt wird. Ich habe selber einen Jungen und mich mit dieser Frage auseinandergesetzt. Nach dem Besuch eines Infoabends über dieses Thema, bin ich richtig beruhigt nach Hause gegangen und weiß nun, dass meiner nur ein sehr aufgeweckter lebhafter Bengel ist. Durch weitere Beobachtungen und auch einen Checkup beim Spezialisten, weiß ich mittlerweile, dass er eine Hörwahrnehmungsstörung hat, aber eben nicht hyperaktiv. Mit dieser Erkenntnis kann man viel steuern, d. h. natürlich benötigt er auch viel Aufmerksamkeit (was bei Vollzeitjob und noch einem weiteren Kind auch anstrengend ist...), wir üben viel lesen, er macht Musik (Empfehlung vom Arzt) und viel viel Sport....Ich glaube bei lebhaften, wie auch hyperaktiven Kindern ist Sport sehr wichtig, denn da haben sie ein Ventil um Energie, aber auch Agressionen abzubauen. Sollte aber wirklich eine Hyperaktivität vorliegen ist professionelle Hilfe unumgänglich, vielleicht bietet eine Selbsthilfegruppe o.ä. einen Infoabend über das Thema an. Da könntet ihr gemeinsam hingehen und vielleicht seid ihr danach beide einer Meinung, ob nun Hyperaktivität vorliegt oder nicht. Vielleicht merkt deine Freundin dann auch, dass die anderen die gleichen Probleme haben wie sie und ihr Kind und sie wird fr die ganze Sache offener. Oder aber du merkst, dass Du falsch liegst. Wichtig ist glaube ich aber, dass ihr eine Möglichkeit findet dieses Thema offen zu besprechen, ohne Vorurteile, um dann wieder eine Basis für die Beziehung zwischen euch und dem Kind zu finden.
DH!! Super Antwort!

ich finde es gelinde gesagt sehr anmaßend, daß du deine freundin überzeugen willst, daß ihr Kind hyperaktiv ist..
überlase solche Beurteulug Fachleuten und halte dich da mal sehr zurück
ich schrieb schon einmal: heutzutage hippelt ein Kínd ein bissel und sofort hat es ADS
und kann es mit 5 Jahren bis 10 zählen ist es hochintelligent..
eine grauenvolle Welt..
Ich finde es gut, dass Katinkalia nicht gleichgültig wegschaut sondern offenen Auges auch Probleme bemerkt. ZUnächst unterstelle ich ihr beste Absichten und gehe davon aus, dass sie Recht hat, dass das Kind wirklich hyperaktiv ist. Dann hilft eine pauschale Antwort wenig.
Wer sagt denn, dass sie möchte, dass das Kind medikamentös beruhigt wird (übrigens kenne ich sehr viele positive Erfahrungen mit Retalin)? Sie sucht lediglich nach Möglichkeiten, dem Kind zu helfen - die Mutter scheint da offenbar die Augen zu verschließen vor einer Verhaltensauffälligkeit. Mit Totschweigen ist dem Kind auch nicht geholfen, vielmehr braucht es ärztliche Diagnose, Beratung und therapeutische Hilfe.
Heutzutage werden schon temperamentvolle Kids als hyperaktiv bezeichnet. Wie kommst du denn zu der Diagnose? Hast du eine entsprechende Ausbildung? Weisst du, wenn ein Kind wild und ungestüm ist und sich viel bewegt dann muss man sich nicht immer Sorgen machen. Mehr Sorgen muss man sich machen, wenn es in der Ecke sitzt wie eine Marionette. Dann würde ich auf tiefe psychische Probleme tippen. Überlass deiner Freundin, wie sie mit ihrem Kind umgeht. Solange sie damit zurecht kommt und das Kind dir nicht alles kaputt macht ist es nicht deine Angelegenheit.
Ich finde es gut, dass Katinkalia nicht gleichgültig wegschaut sondern offenen Auges auch Probleme bemerkt. ZUnächst unterstelle ich ihr beste Absichten und gehe davon aus, dass sie Recht hat, dass das Kind wirklich hyperaktiv ist. Dann hilft eine pauschale Antwort wenig.
Wer sagt denn, dass sie möchte, dass das Kind medikamentös beruhigt wird (übrigens kenne ich sehr viele positive Erfahrungen mit Retalin)? Sie sucht lediglich nach Möglichkeiten, dem Kind zu helfen - die Mutter scheint da offenbar die Augen zu verschließen vor einer Verhaltensauffälligkeit. Mit Totschweigen ist dem Kind auch nicht geholfen, vielmehr braucht es ärztliche Diagnose, Beratung und therapeutische Hilfe.

laß das Kind deiner Freundin, mische Dich da nicht ein, es ist Ihre Sache

Wir haben schon viel zu viele Kinder, die als hyperaktiv abgestempelt, ritalinschluckend durch ihre Kindheit laufen. Ich glaube nur in den allerwenigsten Fällen daran.
Kinder soft oft hyperaktiv wenn ihnen von klein auf so gut wie alles erlaubt wird und ihnen kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird. Einem anderen dies über sein Kind zu sagen ist schwer, weil wie du schon gesagt hast, es keiner zugeben will. Man müsste versuchen sich jetzt viel mit dem Kind zu beschäftigen um ihm dann Regeln anzueignen. Was aber je älter das Kind wird, immer schwerer fällt.

Ich gehe mal von wirklicher Hilfe für ihre Freundin aus aber ist es nicht ein Thema, wo vielleicht ein Arzt gefragt werden sollte, denn was für dich hyperaktiv ist, ist es am Ende gar nicht und der Junge vernascht nur zuviel Süßes oder andere Sachen mit viel Zucker, der ja bekanntlich im Körper in pure Energie umgewandelt wird.
Also ganz ehrlich ich würde da nichts raten 1. wie ich oben im kommentar anbrachte wird die diagnose ADHS (oben HDHA war nen vertipper) viel zu schnell gestellt und 2. nennt mich bekloppt ich liebe kinder die viel blödsinn machen und sehr aktiv sind, ich meine ok mit 20 kindern in der gruppe ist es dann nicht einfach aber diese kinder kriegen zumindest genug bewegung!!!!! und zu falschdiagnosen sag ich mal: mir wurde es auch angehänkt weil vom 13. -16. Lebensjahr ständig beim Artzt wegen Bauchschmerzen war...der typ konnte sich nur nicht erklären woher und da sind drei (ADS) oder vier (ADHS) buchstaben schnell geschrieben. Ich bin jetzt 21 und weiß dass ich zu viel magensäure habe.
Es ist schön wenn helfen willst aber die größte hilfe wäre die Mutter da zu unterstützen wo sie deine hilfe möchte, dann solang sie nicht will kannst du dir auch nen stein nehmen und versuchen dem schwimmen beizubringen, is das gleiche
Hallo. Für mich stellt sich in so einem Fall immer wieder eine Frage. Was haben die Menschen in früherer Zeit mit solchen Kindern gemacht? Ich will eigentlich nicht glauben dass diese Kinder mit Prügel und Strafen zu "normalen" Kindern gemacht wurden. Meiner Meinung nach wird die Diagnose "ADHS" oder "hyperaktiv" oder so viel zu oft von Menschen gestellt die keine Ahnung davon haben weil sie gar nicht die dazu nötige Ausbildung haben. Ich schließe sogar Ärzte da mit ein. Ich habe mit einem meiner Kinder jedenfalls diese Erfahrung machen müssen. Das einzige was wirklich nachhaltig geholfen hat ist auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Aber immer auch klare Grenzen zu setzen und diese einzuhalten und durchzusetzen. Das bedeutet ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Ich sage mit Absicht "einzuhalten" und "durchzusetzen". Auch wir als Erwachsene müssen nämlich gegenüber diesen Kindern, allerdings auch gegenüber allen anderen, als Vorbild fungieren und gesetzte Grenzen und gegebene Versprechen halten. Wir dürfen das nicht nur von den Kindern erwarten und verlangen. Von den eingesetzten Medikamenten, vornehmlich Ritalin halte ich überhaupt nichts. Als das bei meiner Tochter eingesetzt wurde hat das Ihre Persönlichkeit in der Psyche extrem verändert. Ich weiß, dass genau das es ist was sich viele Menschen bei diesen Kindern wünschen. Aber diese Kinder sind dann nicht mehr sie selbst. Das sollte man sich klar vor Augen halten. Und wie schon in einem anderen Beitrag gesagt, beim Wirkstoff von Ritalin handelt es sich eindeutig um eine Droge. Er wirkt nämlich direkt im Gehirn auf das Zentralnervensystem persönlichkeitsverändernd. Und was sonst tut eine Droge? Leider ist diese nicht vom Gesetz mit Verbot belegt.
Marah am 2. September 2008 21:56 Dann sind alle Psychopharmaka Drogen? Was meinst Du wieviel Drogenkonsumenten dann in Deiner Umgebung vorhanden sind...ADS und AdHS werden nicht nur mit Ritalin behandelt.Allerdings finde ich es auch problematisch ein Kind mit solchen Medikamenten zu behandeln...aber hier werden eindeutig zu viele Pauschalurteile gefällt!
DH!!!
Genau so sehe ich das. Alle Psychopharmaka sind genau genommen Drogen. Nur beim Einsatz von Ritalin bei Kindern bin ich dagegen. Der Arzt der meine Frau und mich über ADHS oder wie auch immer man es nennt aufgeklärt hat (damals im Zusammenhang mit meiner zweiten Tochter von vieren) hat mich nämlich auf etwas aufmerksam gemacht. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen dass dieser Arzt kein Gegner von Ritalingaben war. Wisst Ihr eigentlich wofür das "S" bei ADHS und ähnlichen Abkürzungen für Hyperaktivität steht? Für Syndrom. Macht Euch mal kundig was dieses Wort bedeutet. Es bezeichnet eine Erscheinungsform von etwas wofür man, in diesem Zusammenhang die Ärzte, keine eigentliche Erklärung hat. Konkret bedeutet das dass noch nicht einmal die Ärzte es sich wagen, auch heute nach so vielen Jahren nicht, dieses "Syndrom" eine Krankheit zu nennen. Ich finde das spricht schon viel für sich. Hier wird etwas mit Drogen behandelt von dem man noch nicht einmal weiß was es ist. Toll kann ich dazu nur sagen. Und glaubt mir eins, zumindest was ADHS oder Hyperaktivität ist weiß ich. Ich war es als Kind auch und heute tut mir meine Mutter auch leid dafür. Nur heute bin ich erwachsen und sehe vieles anders als als Kind. Aber da mich als Elternteil dieses "Syndrom" auch wieder getroffen hat war ich gezwungen mich damit als Erwachsener zu beschäftigen. Ich bin entschiedener Gegner von Ritalin bei Kindern. Meiner Meinung nach, ich betone, meiner Meinung, wären alle gut beraten die mit Kindern zu tun haben sich mit dieser Frage zu beschäftigen. Und ich sage wieder meiner Meinung nach, sollten alle die mit diesem Syndrom zu tun bekommen sich Gedanken machen wie sie damit umgehen können. Ich glaube viel wird dadurch falsch gemacht dass wir Erwachsenen Kinder als kleine Erwachsene sehen wollen. Das sind sie aber nicht. Sie sollen es nur irgendwann werden. Und dabei müssen wir ihnen helfen. Nicht mit der Gabe von Drogen damit sie so werden wie wir sie haben möchten.
Wolpertinger am 4. September 2008 21:20 Ritalin ist ein Speed Abkömmling:
http://www.de-bug.de/mag/5544.html
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/der-rausch-der-selbstkontrolle/
http://www.verlag-hanshuber.com/vkat/einzeltitel.php?isbn=3-456-84519-7
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/adhs-medikamenteaid125996.html
http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/m/methylphenidat.html
Wenn deine Freundin sagt sie kommt damit klar ist das doch okay meinem Sohn wird auch nachgesagt das er hyperaktiv ist habe ihn auch mehrfach testen lassen er ist nur ein aufgewecktes lebhaftes Kind mehr nicht.
1.ich gebe den anderen recht, es ist nicht dein kind. 2. ok, du machst dir sorgen. 3. du brauchst keinen tip, sondern einfühlungsvermögen. 4. wenn du es dennoch möchtest, ein guter rat--> schlage deiner freundin in einem liebevollen gespäch vor, einen besuch bei einem osteopathen, oder kinesiologen vor. das hat schon vielen "hyperaktiven" kindern geholfen, wenn es denn so ist.
alles gute

Wer sagt das ich micht irgentwo reinhäng, du da " wolperinger" kannst in keiner weise beurteilen, wie ich zu ihr oder meinem Patenkind stehe, also mal halblang bitteschön!!! Und wer spricht hier von Drogen, selber ein Problem damit oder was????
Wolpertinger am 1. September 2008 22:30 Retalin hat die gleiche Zusammensetzung wie Speed.
Wenn Du für Ritalin bist gibst Du dem Kind eine Droge.
Bewußt sollte dir auch sein das es keine Langzeitstudien gibt.
Die Studien die es gibt, aus Amerika, lassen schreckliches Ahnen.
Die Suizid rate ist erschreckend erhöht.
Die Pat. werden häufig Depressiv.
Also wenn Du keine Ahnung hast...solltest Du niemanden Angreifen.
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Zu dem ist die Art und weise wie Du hier Kommunizierst nicht angebracht.
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Wenn Du fragen stellst musst Du damit rechnen das Menschen Antworten und das dir diese Antwort vielleicht nicht gefällt.
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Und deine Betroffenheit ist doch das beste Zeichen dafür das ich recht mit meiner Annahme habe.
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MfG Wolpertinger
Ich finde es gut, dass Katinkalia nicht gleichgültig wegschaut sondern offenen Auges auch Probleme bemerkt. Zunächst unterstelle ich ihr beste Absichten und gehe davon aus, dass sie Recht hat, dass das Kind wirklich hyperaktiv ist. Dann hilft eine pauschale Antwort wenig.
Wer sagt denn, dass sie möchte, dass das Kind medikamentös beruhigt wird (übrigens kenne ich sehr viele positive Erfahrungen mit Retalin)? Sie sucht lediglich nach Möglichkeiten, dem Kind zu helfen - die Mutter scheint da offenbar die Augen zu verschließen vor einer Verhaltensauffälligkeit. Mit Totschweigen ist dem Kind auch nicht geholfen, vielmehr braucht es ärztliche Diagnose, Beratung und therapeutische Hilfe.
Wolpertinger am 4. September 2008 13:49 mariamutter, deine allgemeine Verbesserungen helfen auch niemanden und ich lege da keinen Wert drauf, das habe ich dir auch schon mehrmals mitgeteilt.
Vielleicht beachtest Du mal meine bitte und übergehst sie nicht einfach.
Zumal meine Antwort nicht pauschalisiert ist.
Beschäftige dich bitte mal mit Retalin...und auch damit welche Kinder als Hyperaktiv abgestempelt werden.
Natürlich gibt es positive Erfahrungen, aber Langzeitstudien gibt es keine.
In Amerika gibt es Studien über 40Jahre und die Folgen die sich dort zeigen sind erschreckend.
Depressionen, Arbeitsunfähigkeit, erhöhte Suizidrate, keine Sozialeanpassungsfähigkeit.
Ich würde meinen Kind dieses nicht antun wollen!!!
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Und es ist ja schön das Du so gut GLäubig bist und über die Formulierung und die Reaktionen der Userin hinwegschauen kannst und so immer noch an ihre guten Absichten glaubst.
Aber ich tue das nicht und das ist auch mein Recht.
Also, hier nochmals meine Bitte, wir beide werden uns nie bei irgend einen Standpunkt treffen.
Ich lege auch keinen Wert auf deine Verbesserungen, ein fachlicher Austausch den ich dir Angeboten habe, ist nie zustande gekommen.
Also akzeptiere meinen Grenze, das ich keinen Wert auf die Kommentierung meiner Antworten oder auf irgendwelche fraglichen Komplimente lege.
MfG Wolpertinger

Das Kind aktzeptieren wie es ist: im Grunde braucht er nur Liebe, vielleicht kannst Du sie ihm geben, ohne ihn weiterhin zu kritisieren???!!!
Vielleicht hilft dir diese Seite: http://www.iflw.de/wissen/elternberatungbeiads_adhs.htm
also mit der Diagnose ADHS wäre ich vorsichtig. Vielleicht macht er auch immer nur ein aufstand, weil er aufmerksamkeit will? Und ADHS ist eine krankheit die sehr schnell diagnostiziert wird, auch wenn das kind es gar nicht hat. und wenn er dann medikamente bekommt, ritalin z.B dann wir er ganz schnell abhängig davon und braucht erst eine tablette und dann noch ne 2. usw.
meine mama ist mit meinem bruder zur einer therapie geganen die sich "Rythmik" genannt hat. das hat ihm gut geholfen. Villeicht gibst du deiner freundin mal nen tipp dass sie sich mehr mit ihm beschäftigen soll und das z.B. mit malen, buch vorlesen, einfach etwas ruiges..

es ist nicht als Witz gemeint! Er steht eigentlich den ganzen Tag unter Strom und beruhigt sich keine Minute!
Vielleicht mangelt es ihm an sinnvoller Beschäftigung und Förderung. Wird sich genug mit ihm beschäftigt, spielt seine Mutter mit ihm, kann er sich draußen auspowern, sitzt er viel vor dem Fernseher usw.? Ist der Schule schon etwas aufgefallen?
Strullerpuppe am 1. September 2008 21:49 Spielt mal einen ganzen Tag 1:1 mit ihm! Seht ihm in die Augen und nehmt ihn ernst! Es werden Euch Welten eröffnet, aber dazu müsst ihr Euch IHM öffnen!!! Er ist OKAY!!!!
Hallo Katinkalia,
bitte sei doch so nett und nutze in Zukunft für Beiträge zu Deinen eigenen Fragen das Kommentar- anstatt des Antwortfeldes. Vielen Dank und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

hmmmm ... hei ich war selber hiperaktive ... und wenn deine freundin es nicht eingesteht .. dann kannst du da nix weiter machen ... haben die lehrer denn noch nix gemerkt oder so ? weil die müssten dann die Elteren informieren ... ??
Wie verhält sich denn das Kind, dass Du vermutest, dass es hyperaktiv ist?
wow das war auf dem punkt, im kindergarten erleb ich auch manchmal wie etwas aufgewecktere kinder sofort als ADHA's Kids abgestempelt werden