Frage von dergruenebaum, 126

Hyperaktiver Hund? Was soll ich jetzt mit dem Hund machen?

Hallo, ich passe zur Zeit auf den Hund einer Freundin auf der ist ganz lieb nur, der ist etwas hyperaktiv meiner Meinung nach. Heute Mittag war der Hund ganz normal doch nach einer Stunde als meine Freundin gegangen ist wurde er plötzlich so aktiv sag ich mal. Der ist die ganze Zeit durch die  Wohnung rumgeflitzt deshalb bin ich mit dem Hund in den Wald wo er sich auch ausgetobt hat. Danach hat er 2 Stunden durchgeschlafen und war sonst auch ruhig. Doch seit ner halben Stunde tobt er wieder durch mein Zimmer und ich weiß nicht, was er will. Er hat zu fressen, zu trinken, war kurz draußen, hat ein gemütliches Plätzchen wo er schlafen könnte aber nein er ist hell wach. Ich wollte mich eigentlich hinlegen aber der Hund lässt mich irgendwie nicht. Kaum liege ich im Bett tobt er im Bett weiter springt auf mir rum wieder runter vom Bett wieder rauf das ist irgend so ein Chihuahua- Shih Tzu Mix das ist so ein kleiner Plüschball. Was kann ich tun damit der Hund ruhiger wird und mich endlich schlafen lässt ? sogar mein Hund hatte die Schnauze voll von diesem Plüschball und hat sich verzogen. Ich kann den Hund ja nicht einsperren sonst kratzt er mir die Türe auf. Ok ich hab es zwar schon versucht aber dann hat er mich mit seinen großen Augen so angeguckt -.-

Danke im Voraus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Berni74, Community-Experte für Hund, 48

Hast du mal mit deiner Freundin gesprochen, macht er das dort auch?

Ist der Hund öfter bei dir oder jetzt zum ersten Mal?

Wie lange hast du ihn?

Kommentar von dergruenebaum ,

Bei ihr macht er das nicht. Er ist erst seit gestern bei mir. Der Hund kennt mich zwar gut aber bei mir ist er jetzt zum ersten mal.

Kommentar von Berni74 ,

Ok. Dann wird er wirklich etwas aufgeregt sein wegen der neuen Situation. Möglichweise testet er auch, wie weit er bei Dir gehen kann.

Falls Du ihn nur die eine Nacht hattest, haste es ja eh ausgestanden. :-)

Wenn nicht, würde ich versuchen, seine Flitzeanfälle komplett zu ignorieren (ich weiß, das ist schwer ^^). Ich würde gar nicht drauf eingehen, weder, ihn zurecht weisen (es sei denn, es wird ganz schlimm, aber sowas bringt in der Regel nicht viel), noch ihn beschäftigen. Am besten Licht aus, Decke über den Kopf ziehen und so tun, als gäbe es ihn nicht.

Wenn Du ihn nur diese eine Nacht hattest, würde ich dennoch in Absprache mit der Freundin folgendes tun:

1. Sie soll mit ihm öfter mal zu Dir kommen, daß ihm die Umgebung vertraut wird.

2. Wenn die Umgebung dann etwas vertrauter ist, dann geht zusammen mal schön 2 Std spazieren, und wenn er dann müde ist, soll sie ihn mal ne Stunde mit Dir alleine lassen.

3. Wenn sie ihn dann wieder abholt, bitte in eineme Moment, wo er grad nicht rumflitzt oder Unsinn macht, sondern wenn er ganz entspannt irgendwo liegt (da könnt Ihr Euch ja telefonisch abstimmen - sie wartet vor der Tür auf Deinen Anruf oder so)

4. Wenn möglich, sollte Deine Freundin versuchen, den Hund an eine Box zu gewöhnen. Schafft sie es, ihm die Box so schmackhaft zu machen, daß er sich bei ihr daheim darin wohlfühlt und sogar von selber rein geht, um da drin zu schlafen, dann kann sie Dir die Box geben, wenn Du den Hund mal hast. Damit hat er überall seine gewohnte Umgebung dabei und schaltet sehr wahrscheinlich schneller ab.

Kommentar von dergruenebaum ,

Der Hund hat mich die halbe Nacht wach gehalten aber ich habe es überstanden ;D. Habe ihn noch für eine Woche bei mir. Das ist ein echt guter Rat danke Dir.

Kommentar von Berni74 ,

Na super. Hoffentlich kann er jetzt schön schlafen, damit er heut abend wieder fit ist. ;-)

Kommentar von dergruenebaum ,

Nene ich halt ihn wach schlafen soll er in der Nacht ;D

Kommentar von Berni74 ,

Da wäre jetzt die Zeit für Beschäftigung, wie zum Beispiel Futtersuchspiele.

Antwort
von Dackodil, 53

Der Hund ist durcheinander, weil er sein Frauchen vermißt.

Schicke ihn auf seinen Platz und ignoriere seine Aktivitäten. Jede Reaktion von dir, egal ob positiv oder negativ, verlängert die Nerverei.

Wenn du dich nicht mehr rührst, wird er irgendwann Ruhe geben.

Gute Nacht euch Dreien

Antwort
von Lukaswegner98, 64

Von clarak die Antwort finde ich übertrieben. Der Hund vermisst sein Frauchen, und wartet darauf, das sie wieder kommt. Kann aber auch genau so gut sein, das er Beschäftigung braucht. Nimm KLEINE Leckerlies, verteil sie in der Wohnung, versteck sie ein wenig, quer verteilt, das er was zu tun hat, wenn du mal deine Ruhe haben willst. Mit deutlicher Stimme müsste ihm auch beizubringen sein, das jetzt Schluss mit dem Getobe ist und dann verweise ihn auf einen festen Platz. Möglichst nicht auf seine Decke. Denn wenn das zu oft geschieht, sieht er es jedes Mal als Bestrafung, wenn er auf die Decke soll

Kommentar von dergruenebaum ,

Danke werde ich mal versuchen. Wenn er dann immer noch nicht ruhe gibt? Ich kann es ja nicht lange machen haha

Kommentar von Lukaswegner98 ,

Versuch das zweite. Vielleicht bei dir im Raum, damit er sich nicht alleine vorkommt. Vorteilhaft wäre, wenn er jung wäre, dann würde er sich warscheinlich deinen Hund als VOrbild nehmen. Du musst ganz ernst sein, so das er das auch versteht. Tadeln kannst du ihn auch, wie eine Hundemutter es machjen würde. Leichter Zwick in die Seite. Nicht weh tun. Also auf keinen Fall zu fest, darauf musst du sehr achten, sonst bekommt er Angst vor dir. Aber auch so ein Stich mit dem Finger kann reichen!

Kommentar von dergruenebaum ,

Dann werde ich es mal versuchen. Bis jetzt fand er mein ,,Nein!‘‘ und mein ,,Aus!’’ ganz lustig.

Kommentar von Lukaswegner98 ,

kannst ihn auch mit dem Zeigefinger was auf den Boden drücken. Aber halt wie gesagt halbwegs sanft. Und wenn alles nix nützt mit Bestechung, sprich Leckerchen. Aber erst, wenn er es macht, und das auch 2-3 Minuten klappt..Sprich das er liegen bleibt!

Antwort
von Hundenase1411, 56

Er ist einfach aufgeregt, dass er in einer fremden Umgebung ist und alles ungewohnt ist.

Antwort
von douschka, 43

Der kleine versteht die Welt nicht mehr und ist wahrscheinlich nur sehr selten/oder nie von seinen Leuten getrennt wurden. Mit der neuen Situation kommt er nicht klar. Es gibt Hunde, die bis zur äußersten Erschöpfung dagegen anzugehen versuchen. Bewegung, Ablenkung halten sie nicht von ihrer Trennungsangst ab. Ist ähnlich wie mit Kindern, die nur sehr schwer ohne Bezugsperson klarkommen.

Bei allen Bemühungen, kannst Du nur die Situation aussitzen oder die Besitzerin zurückrufen. Das Wohl des Tieres steht im Focus.

Auch ich habe Besitzer zurückgerufen, wenn die Tiergesundheit aufgrund der Trennung gelitten hat.

Trotz allem gilt es Sicherheit und Geborgenheit mit Struktur zu vermitteln. Ständige Tätschelei bringt nichts. Klare, liebevolle Ansagen. Aber auch das kann, zwar sehr selten versagen.

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