Frage von Kevola86, 56

Hy ich war 1 monat auf montage mein chef wollte mir schon längst einen arbeitsvertrag geben.?

Hy ich war 1 monat auf montage mein chef wollte mir schon längst einen arbeitsvertrag geben ( mündlicher vertrag).? naja nicht´s passiert jetzt bin ich wieder zuhause und habe gesehen das er jetzt nur 9€ brutto geben will anderst wie abgesprochen von 10 € netto was kann man machen habe ca. 300 std und beweise sprich werks ausweiß von audi ag und stunden nachweise.

Antwort
von wilees, 35

Liegt Dir zwischenzeitlich ein schriftlicher Arbeitsvertrag vor oder hast Du den Stundenlohn einer Abrechnung entnommen?

Bist Du bei einem Leiharbeitsunternehmen beschäftigt?

Kommentar von Kevola86 ,

ja habe ihn vor 2-3 tagen gesehen aber nicht unterschrieben da der nicht rechtens war laut meiner sicht

Kommentar von wilees ,

Dein Problem hier ist, dass auch ein mündlicher Vertrag gilt. Und die ursprünglichen Aus- / Zusagen Deines Chefs wirst Du wahrscheinlich nicht nachweisen können.

Kommentar von wilees ,

Mit 9 Euro wurdest Du in der niedrigsten Entlohnungsgruppe eingestuft.

BZA Tarif Tabelle 2015 / 2016 Zeitarbeit für Westen & Osten

www.bzatarif.com/
Kommentar von wilees ,


....    aber wie sind jetzt die nächsten schritte bzw zoll finanzamt ect. ????


Das Thema Zoll kannst Du Dir in jedem Fall sparen. Wenn überhaupt macht hier nur die Beratung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht Sinn.


In welcher Zeit sind hier 300 Arbeitsstunden entstanden?



Expertenantwort
von lenzing42, Community-Experte für Arbeitsrecht, 4

Hier kommt der § 612 BGB zum tragen:

(1) Eine Vergütung gilt als stillschweigend

vereinbart, wenn die Dienstleistung den Umständen nach nur gegen eine

Vergütung zu erwarten ist.

(2) Ist die Höhe

der Vergütung nicht bestimmt, so ist bei dem Bestehen einer Taxe die

taxmäßige Vergütung, in Ermangelung einer Taxe die übliche Vergütung als

vereinbart anzusehen.

In deinem Fall empfiehlt es sich, die Hilfe eines

Anwalts für Arbeitsrecht

in Anspruch zu nehmen.

Antwort
von Schokolinda, 28

du brauchst den vertrag nicht unterschreiben. da du dort gearbeitet hast, gibt es bereits einen vertrag. zwar keinen schriftlichen, aber es gelten die gesetzlichen bestimmungen.

den vereinbarten lohn kannst du einfordern. aber es wird wahrscheinlich schwer nachzuweisen, was zwischen euch mündlich vereinbart wurde.

Kommentar von Kevola86 ,

aber wie sind jetzt die nächsten schritte bzw zoll finanzamt ect. ????

Kommentar von Schokolinda ,

nach meiner meinung arbeitsgericht. genaues kann dir ein anwalt für arbeitsrecht sagen. aber in erster instanz vor dem arbeitsgericht zahlt jeder seine kosten selber.

theoretisch kannst du auch ein gerichtliches mahnverfahren beantragen.

eigentlich ist es auch erpressung, was dein chef macht - geld zurückhalten, bis du einen knebelvertrag unterschrieben hast.

Kommentar von Kevola86 ,

 ok thx werde morgen früh mal zum zoll und zum anwalt gucken was man da machen kann danke aber im vorraus ;)

Antwort
von Rendric, 32

Woher soll denn dein Arbeitgeber dein netto wissen? Dein Stundenlohn muss immer brutto vereinbart sein.

Kommentar von Kevola86 ,

das habe ich mir ja auch gedacht das man das nicht so pauschal sagen kann

Antwort
von Jamirco, 31

Sag ihm das es ein Irrtum sein muss mit den 9€ pro Stunde. Sowas machen Unternehmen anscheinend öfters. Aber sowas darfst du dir nicht bieten lassen. Auch ein mündlicher Vertrag muss eingehalten werden.

Kommentar von Kevola86 ,

was machen er sagt ich werde erst ausbezahlt sobal ich den vertrag unterschreibe aber das ist voll der knebel vertrag 

Kommentar von ellaluise ,

Schriftlich auffordern die geleistete Arbeit zum vereinbarten Lohn zu zahlen. Eine Frist 10-14 Tage mit Datum setzen und danach gehst du zum Arbeitsgericht.

Die übliche Frist für die Lohnzahlung sollte aber schon verstrichen sein.

Einen Knebelvertrag musst du auch nicht unterschreiben. Du hast so oder so das Recht auf dein Geld.

Kommentar von wilees ,

Er kann Deine Unterschrift nicht erzwingen, in dem er Dir die Zahlung verweigert. Allein dies ist ein Grund vorab einen Anwalt aufzusuchen.

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