Buchfink am 10.09.2009 um 22:26 Uhr
In diesem Moment liege ich gerade mit meinem Laptop im Bett eines Motel-Zimmers.
Die Wände sind ziemlich dünn und hier vor Ort scheinen sich besonders gerne Menschen mit grippalen Infekten aufzuhalten. Aus beiden Nachbarzimmern hüstelt, röchelt und ächzt es wie in einer Quarantänestation für Tuberkuloseerkrankte.
Hier ist keine Apotheke mehr geöffnet, in der ich mir Ohrenstöpsel besorgen könnte und der Betreiber des Motels hat auch keine an der Rezeption.
Andere Zimmer in der Anlage (oder Absteigen am Ort) sind keine mehr frei und ich habe keine Möglichkeit meine Ohren Linderung zu verschaffen. Normale Watte als improvisierter Ohrenpfropfen ist zu durchlässig und mit Kissen über dem Kopf schläft es sich nicht gut.
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Wie verhält man sich in dieser Situation?
Kann man zumindest Preisminderung geltend machen, wenn man die Nacht übersteht?

Meditiere dich in den Schlaf. Geht ganz einfach: Konzentriere dich auf deinen Atem, lass den Atem fließen, wie er kommt. Einatmen, ausatmen - loslassen, entspannen. Bei jedem Ausatmen stellst du dir vor, wie dein Körper immer schwerer wird. Konzentriere dich ganz auf deinen Atem. Wenn Du das 10 Minuten durchhältst schläfst du wie ein Stein. Gute Nacht.

Huste einfach zurück! Wenn sich die Frequenzen überlappen, hast du als Ergebnis totale Stille :-))
Das ist eine zeitfüllende praxisnahe Studie, die Nacht geht schneller rum, und vielleicht kriegst du den Nobelpreis :D
Buchfink am 10. September 2009 22:37 Hast Du dafür eine seriöse Quelle?

Ich habe in einer vergleichbaren Situation mein Heil in meinem MP3Player gefunden. :-)
Und dann schöne Musik auf die Ohren :-))
Das hier zum Beispiel :
http://www.youtube.com/watch?v=b_19Gc3cTWE
Gute Nacht....:-)
Buchfink am 10. September 2009 22:39 Mit Musik direkt auf den Ohren geht es leider nicht.
Ein Radio, das leise nebenan vor sich hin "melodiert", wäre eine prima Einschlafhilfe, aber nicht bei diesen Nachbarn.
sanne172 am 10. September 2009 22:41 Du hast deinen Ipod nicht mit?
Buchfink am 10. September 2009 22:43 Schon, aber ich kann nicht schlafen, wenn die Ohrhörer direkt in den Ohren sind und wenn ich das Gerät auf dem Nachttisch liegen habe, übertönt das Husten die Musik.
sanne172 am 10. September 2009 22:46 Ich hab´s! Hast du eine Kerze im Zimmer? Daraus könntest du dir McGywermäßig Ohrstöpsel basteln :-D
augustkoenigin am 10. September 2009 22:48 Sanne, das könnte funktionieren. Genial.
sanne172 am 10. September 2009 22:56 :-)
johmarie am 11. September 2009 10:38 das video ist gruselig aber großartig.

Minibar leeren...und eine Preisminderung liegt wohl kaum drin. In einem Motel muss man wohl mit wenig Komfort rechnen....
Blackshep am 10. September 2009 22:28 Erscheint mir auch am Sinnvollsten :-) DH
majosandra am 10. September 2009 22:28 .... und den Kopf hineinstecken?
Buchfink am 10. September 2009 22:36 Vielleicht verkühlen dann meine Ohren, ich bekomme daraufhin eine Mittelohrentzündung und vor lauter Eiter in den Ohren kann ich dann nichts mehr hören. Genialer Plan. Danke.
Swisslady am 10. September 2009 22:39 Oder die Weinflasche entkorken und aus dem Korken Stöpsel schnitzen...
majosandra am 10. September 2009 22:40 @buchfink: Ach Gottchen - das wollen wir doch auf keinen Fall riskieren. Da müssen wir noch eine andere Möglichkeit finden.
Hatte mich eh schon gewundert!

Also ich denke mal, Du solltest die beiden Leute aus den Nachbarszimmern zu einer anständigen Runde Skat zusammenholen, das bringt mehr, als sich sonstwie die Nacht um die Ohren zu schlagen. Ich würde natürlich an Deiner Stelle einen Atemschutz, vielleicht ein Tuch umbinden, denn sonst röchelst Du dann morgen Nacht selber. Damit es nicht peinlich ist, kannst Du ja selber mithusten und erklären, Du möchtest sie nicht mit Deinem Erreger zusätzlich anstecken.
Buchfink am 12. September 2009 09:49 Ich habe es mit einer Ethanollösung* probiert und es funktionierte auch.
*Ausreichend Gerstensaft lösten das Problem.
valentin301 am 13. September 2009 13:10 Mit anderen Worten, Du hast die anderen beiden einfach röcheln und husten lassen und bist selbstsüchtig alleine einen trinken gegangen? Tz tz tz.....

Schade, dass ich das ers jetzt sehe... habe mehrere Möglichkeiten im Sinn...
a. Du hättest dich unters Bett legen können, dort ist die Akustik nicht ganz so extrem
b. die Nachbarn links und rechts bitten ein Handtuch als Hustenschutz zu benutzen (dämpft)
c. tschilpen (zwitschern) um die Wette. Der Schreck würde den Hustenreiz vorübergehend verstummen lassen, lange genug, dass du in Tiefschlaf fällst und nichts mehr hörst.
d. Bei keine Einsicht zu härteren Maßnahmen greifen: Beide in Zimmer von Huster Nr.1 verfrachten, du in Zimmer von Huster Nr. 2, so hättest du Puffer dazwischen (Buckfink-Nest) ODER noch rigoroser: mit Handtücher knebeln - dämpft auch.
Eine 50% Erstattung wäre angemessen, bestehe drauf!
Buchfink am 12. September 2009 09:47 Nach ein paar Hellen in der Spelunke gegenüber war ich müde genug.
Die Geräuschkulisse, de von den Nachbarzimmern ausging, habe ich dann nicht mehr wahrgenommen.

Na, Dein Problem wird sich ja inzwischen erledigt haben, ich hoffe, Du hattest eine einigermaßen ruhige Nacht!? ;o)
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Aber mal etwas anderes: Du liegst mit einem Laptop im Bett? Das allein gibt mir schon zu denken! ;o). Davon einmal ganz abgesehen: Wusstest Du, dass das gar nicht gut ist für Dich? Ich hoffe, zwischen Dir und dem Läppi befindet sich noch eine Bettdecke! grins. So, das Folgende nur zu Deiner Information! Es ist nämlich so (und das solltest Du beherzigen), dass der Laptop die Spermienproduktion herunterfährt!
Laptop-Wärme fährt Produktion der Spermien herunter
Dass ein in Betrieb befindlicher Laptop nach einem gewissen Zeitraum Wärme entwickelt, wissen all jene, die bereits mit einem tragbaren Rechner gearbeitet haben. Dass durch die erhöhten Temperaturen die männliche Spermienproduktion beeinflusst werden kann, dürfte aber eher weniger bekannt sein. Einer aktuellen US-Studie zufolge tritt dieses Risiko dann auf, wenn junge Männer häufig und über längere Zeiträume mit einem Notebook am Schoß arbeiten.
Die bei der Untersuchung federführenden Wissenschafter der State University von New York berichten im Fachjournal "Human Reproduction", dass im Besonderen die Kombination aus Wärmeabstrahlung und einer schlechten Sitzhaltung, bei der zu Stabilisierungszwecken die Oberschenkel unnatürlich zusammengepresst werden, dem männlichen Hoden zu schaffen macht. Laut Studienbericht zeigte sich bei den 29 Probanden im Alter von 21 bis 35 Jahren (und dazu gehörst Du!) die Hodentemperatur um ganze 2,6 Grad (links) und 2,8 Grad (rechts) erhöht. (Warum die Temperatur „rechts“ höher ist als „links“ bleibt mir ein Rätsel ;o))
Forschungsleiter Yefim Sheynkin beschreibt mögliche Folgen dieser Entwicklung im männlichen Schoß: die Produktion der Wärme schade der Spermienentwicklung. Auf Basis ihrer Daten sehen die Wissenschafter bestätigt, was frühere Studien bereits angedeutet hatten: Diese waren etwa zu dem Schluss gekommen, dass bereits eine Erwärmung der Hoden um 1 bis 2,9 Grad einen negativen Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit haben könne.
Quelle: http://tinyurl.com/mgbh5x
So, jetzt bist Du dran mit der Antwort darauf

Ich bin auch für die Mini-Bar^^
Buchfink am 10. September 2009 22:40 Also soll ich die Minibar leeren und den Kopf reinstecken zum Schlafen?

Ach Buchfink - ich habe schon den ganzen Abend auf Deine Gute-Nacht-Geschichte gewartet!
Dankeschön! :-D
Jetzt kann ich mich gleich in die Federn begeben und - hoffentlich - ohne irgendwelche Störgeräusche schlafen gehen!
Buchfink am 10. September 2009 22:40 Wenigstens eine/r, der(die schlafen kann.
Gute Nacht.
majosandra am 10. September 2009 22:47 Ich hoffe es doch sehr! Ich werde nach dieser Geschichte die Ruhe umso mehr genießen und Dir eine Stunde Schlaf widmen!
Trotz allem eine ebenfalls Gute Nacht! :-)

Wo gibt es denn bitte ein Motel? Oder bist du in den USA?
Was ist denn nun eigentlich Deine Frage? Hat es mit Medizin oder nicht doch etwa eher mit Reiserecht zu tun?
Buchfink am 11. September 2009 10:06 Wie verhält man sich in dieser Situation?
Kann man zumindest Preisminderung geltend machen, wenn man die Nacht übersteht?

Daraus wird ein Tip: auf Reisen immer Formel 1 Ohrenstopsel mitnehmen! Man weiss nie wenn sie benoetigt
Der Betreiber haftet nicht für solche Fälle. Wenn deine Nachbarn eingeschlafen sind, kannst du auch schlafen...Schwacher Trost.
Swisslady am 10. September 2009 22:29 Das Wortspiel ist beabsichtigt, glaub mir ;-)
hoffnungslos humorlos, oder? Lies doch einfach mal die Frage...
Swisslady am 10. September 2009 22:32 Huch....jetzt hat sie/er die Antwort umgeschrieben...und mein Kommentar passt nicht mehr ;-(
Buchfink am 10. September 2009 22:34 Das ist der (uneditierte) Originaltext von 22:28 Uhr:
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Wer ist Husten? Oder meinst du Houston?
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Für alle, die die beiden Kommentare von 22:29 Uhr nicht nachvollziehen können.
rezeptionisten holen, hören lassen und um anderes zimmer bitten im guten motel klappt das

suche die gaststätte auf und bestelle kurz hintereinander 10 wodka...
(trinken nicht vergessen)
ein besseres ohrverstopfungsmittel ist mir nicht bekannt
Buchfink am 10. September 2009 22:39 Eine leberfreundlichere Variante vielleicht?

Ich schlaf IMMER mit Kissen überm Kopf, ganz doofe Angewohnheit