Frage von Debora63, 76

Hund/Katzen op Versicherung abschliessen?

Hallo.wer kann mir mit ein paar Tipps helfen.ich habe eine Katze,hole mir jetzt noch einen Hund aus der tierrettung.ist es sinnvoll eine op bzw. Eine Krankenversicherung für die beiden abzuschließen? Muss ich für beide extra eine Versicherung machen,oder reicht eine für beide?vielen dank für eure antworten.lg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kenibora, 31

Lass Dich von der "Tierrettung" darüber beraten....haben gute Tipps!

Expertenantwort
von Margotier, Community-Experte für Haustiere, 23

Sinnvoller ist es in meinen Augen, vor der Anschaffung eines Hundes oder einer Katze einen größeren Geldbetrag zu sparen (1000 Euro sollten es mindestens sein) und, wenn das Tier dann da ist, die Rücklagen für tierärztliche Notfälle monatlich zu erhöhen.

Das hat u. a. den Vorteil, dass man nicht jeden Monat denselben Betrag aufbringen muss. Wird es einmal sehr knapp, legt man ausnahmsweise mal nichts zurück. Bekommt man z. B. Weihnachtsgeld, legt man einen größeren Betrag zurück.

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katze & Katzen, 27

Ich finde eine Versicherung für Katzen sinnlos, weil sie erstens mal meist teuer sind und dann auch noch nicht mal alles abgedeckt ist.

Leg Dir lieber öfter mal Geld auf die Seite für Notfälle und ich glaube, damit fährst Du besser.

Ich hatte jedenfalls noch niemals Probleme, um für die Arztkosten meiner 8 Katzen aufzukommen. Allerdings haben wir hier in Kroatien auch ne andere Währung und die Preise liegen nicht so hoch, wie in Deutschland.

Antwort
von koenigscobra, 28

Das ist jetzt meine persönliche Meinung:

Eine Krankenversicherung für Tiere "rentiert" sich dann, wenn das Tier innerhalb kurzer Zeit nach Anschluss krank wird bzw. oftmals in Behandlung muss (was kein Halter hofft). Wenn das Tier/die Tiere kerngesund ist, dann zahlst du im Grunde "sinnlos" Geld weg, mit dem du deinen Vierbeinern Spielzeug, Futter oder was auch immer... kaufen könntest - sprich: mein Zugang ist hier, das Geld direkt in den Hund/die Katze zu investieren und nicht in eine Versicherung, die man vielleicht niemals benötigen wird (natürlich weiß man das bei der Anschaffung des Tieres nicht.)

Dennoch sind derartige Versicherungen keinesfalls sinnlos! Wie oft hört man schließlich, dass Tiere beispielsweise nicht behandelt werden können, weil den Haltern das Geld für den Tierarzt fehlt. Dann gibt es wieder diverse Spendenaufrufe auf Facebook und man fragt sich nur noch, warum jemand, der finanziell am Zahnfleisch kriecht, sich auch noch Haustiere zulegt, die er im worstcase ohnehin nicht mehr versorgen kann. Natürlich kann theoretisch jeder mal in eine finanzielle Notsituation kommen, gerade deshalb ist Vorsorge hier gut und wichtig, aber wenn du ein geregeltes Einkommen hast und über einen finanziellen Polster verfügst, dann ist eine Versicherung mE nicht zwingend notwendig.

Ich habe für meine Hunde (z.B.: im Falle einer OP) einen gewissen Geldbetrag zur Seite gelegt, auf den ich im Notfall jederzeit zugreifen kann. Dieses Geld ist NUR für die Hunde bestimmt, wenn mein Auto oder die Waschmaschine kaputt wird, dann haben ich noch eine zweite Reserve (falls im Erstfall beispielsweise dringend eine OP vonnöten ist UND zugleich die Waschmaschine den Geist aufgibt... Murphys Gesetz kennen wir ja...)

Außerdem - und diesen Punkt finde ich ebenfalls sehr wichtig - haben ich für den Fall meines unerwarteten Ablebens (das Tabuthema schlechthin) die Unterbringung und Verpflegung meiner Hunde gesichert!

Expertenantwort
von polarbaer64, Community-Experte für Katze, Katzen, Tiere, 41

Nein, lass das bleiben. Die Versicherungen sind derart teuer, da legst du dir lieber das Geld beiseite, was das kosten würde, und hast nachher wahrscheinlich sogar Überschuss. 

Ich halte z.B. seit 40 Jahren Katzen, immer mehrere. Das teuerste, was mit EINMAL in diesen 40 Jahren passiert ist, war ein schwerer Katzenschnupfen bei einer Katze, mit Infusionen über sicher 4 Wochen und vielen Tierarztbesuchen und Medikamenten, auch einer Übernachtung in der Tierarztpraxis (die Katze, nicht ich ;o) ...). Und das waren damals an die 1000€, die ich da abdrücken musste. 

So, das war wie gesagt EINMAL in 40 Jahren. Ansonsten habe ich harmlose Tierarztrechnungen zwischen 50 und 100€. 

Vieles bezahlen die Versicherungen auch gar nicht, und wie es der Teufel will, hat dann dein Tier genau das, was nicht bezahlt wird.

Stell dir lieber ein hübsches Sparschwein auf, und wirf da regelmäßig was rein, das macht mehr Sinn :o) .

Antwort
von Bernerbaer, 27

Ich zitiere  mal meine Antwort aus einer ähnlichen Frage (https://www.gutefrage.net/frage/krankenversicherung-hund-bzw-op-kosten-versicher...)

Auch wenn viele anderer Meinung sind halte ich eine OP-Kosten Versicherung (keine Krankenversicherung) für sehr sinnvoll.

Gerne kommt der Spruch: "Lege doch einfach die Summe x monatlich zur Seite".
Dann kommt man aus dem Urlaub und nach dem die Waschmaschine kaputt ist verreckt auch noch das Auto. Also muss man "ausnahmsweise" auf das Hundekonto zurückgreifen. Leider hat genau dann der Hund einen Kreuzbandriss oder schlimmeres.

Hört sich selten an, ist es aber nicht.

Je früher die Versicherung abgeschlossen wird umso günstiger sind die Beiträge.

Ich habe seit ca. acht Jahren eine OP-Versicherung bei der Agila und die hat bis jetzt problemlos bezahlt.

Für jedes Tier muss eine eigene Versicherung abgeschlossen werden.

Kommentar von Debora63 ,

Danke für deine Antwort.ja,von der Agila hab ich schon gehört. Nun, ich werd schauen was ich mache.lg

Antwort
von rommy2011, 20

Ich habe 2 Hunde und für beide eine Kombination von Haftpflicht/rechtschutz sowie OP-versicherung. Meine Hunde kommen beide aus der Tierrettung und wir konnten nicht wissen, mit welchen Krankheiten wir langfristig rechnen mussten, sie waren beide schon mittleren Alters.

Grund war unsere Vorgänger-Hündin, ein Mix aus Labrador und Jack-Russel, die mit 11 Jahren einen Schlaganfall bekam, anschliessend einen Bandscheibenvorfall und dann einen Tumor an der Wirbelsäule. Das alles hat uns sehr viel Geld gekostet und kam zu einem Zeitpunkt, wo praktisch alle Reserven verbraucht hatten, wir aber unsere Hündin auch nicht einfach abspritzen lassen wollten. Sie wurde 20 Jahre alt, die OPs haben sich alle gelohnt.

Es stellt sich natürlich immer die Frage, ob man sich das leisten kann und will.

Antwort
von elfriedeboe, 7

Für den Hund würde ich eine Versicherung machen, nicht aber für die Katze da wenn sie gesund ist auch jahrelang nichts haben könnte!

Ich hab ein Sparkonto für meine Katze eröffnet wobei ich 30-50 Euro pro Tier einlege!

Antwort
von Reisekoffer3a, 37

Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da ja die Tierarztkosten nicht gerade niedrig

sind. Am teuersten sind natürlich die OP`s. Habe selbst Hund+Katze, es

hat sich schon oft bezahlt gemacht.

Beim Hund ist nur 1 OP-Vers. sinnvoll, bei der Katze habe ich eine Kranken-

vollversicherung, die alles abdeckt, bei Impfungen aber nur einen Teil.

Zu empfehlen hätte ich die "Ülzener-Versicherung"

Antwort
von Fragen181auf, 4

Man kann soweit ich weiß nur Hunde & Pferde versichern. Andere sind schon kp xD hab ich mal gehört ^^

Antwort
von Miesepriem, 22

Ich habe für meinen Hund eine OP/Haftpflicht Kombi Versicherung für 19,64 € im Monat.

Sobald der Hund narkotisiert werden muss, greift meine Versicherung.

Krankenversicherung wäre mir auch zu teuer.

Kommentar von Debora63 ,

Danke für die Antwort. Welche Versicherung ist das?lg

Kommentar von Miesepriem ,

Uelzener. Ist die Günstigste, schon weil es keine jährl.Begrenzung gibt....

https://www.uelzener.de/hunde/versicherung/hunde-op-versicherung.html

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten