Frage von DaaJoker888, 100

Hundewunsch zurückstellen?

Als ich 4 war mussten wir unseren Hund weggeben( Habs wenig mitbekommen) seitdem wünsche ich mir über alles einen Hund, auch als Freund. Leider kam es nie zustande, jetz bin ich 19 und werde in ca 3 Jahren studieren können. Das bedeutet das ich wahrscheinlich noch ungefähr 10 Jahre warten muss um mir einen Lebenstraum zu erfüllen ( so das es dem Hund halt gut geht) . Ich ertränke mich täglich in Hundefilmen und Videos weil das meine Sucht ein bisschen befriedigt. Hat jmd ähnliche Erfahrung, wie war das als ich euch den Traum endlich erfüllen konntet Habt ihr einen guten Freund in ihm gefunden? Erzählt gerne ein bisschen von euch

Antwort vom Tierarzt online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihren Hund. Kompetent, von geprüften Tierärzten.

Experten fragen

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 22

Hallo,

ich finde es sehr verantwortungsbewusst, dass du mehr an das Wohl des Hundes denkst als an die Erfüllung deines Wunsches.

Das tun leider nicht alle Menschen ...

Warum ertränkst du deine Hundeliebe in Filmen? Warum nutzt du die Zeit nicht sinnvoll und meldest dich als Gassigänger im Tierheim? Da hättest du Hunde live, die ganz viel Liebe brauchen - ihr könntet euch gegenseitig beglücken (das hört sich jetzt schwülstig an, trifft wohl aber zu).

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von DaaJoker888 ,

Leider sind die Gassigehzeiten für Helfer alle vor 15 Uhr und damit während meiner Arbeit. Aber trotzdem vielen Dank, der Tipp wäre bei vielen wahrscheinlich sehr hilfreich gewesen :) 

Antwort
von Virgilia, 22

Man sollte sich immer erst ein Tier anschaffen, wenn man es sich finanziell und zeitlich leisten kann. Ansonsten leidet das Tier zwangsläufig unter dem Egoismus des Halters.

Du könntest regelmäßig im Tierheim helfen. Da hast du Kontakt zu Hunden und tust gleichzeitig was Gutes :) Oder dich als Hundesitter anbieten. 

So sehr ich meine Mädels auch liebe, sie schrenken mich/uns auch sehr stark in unserer Freiheit ein. Ein aktuelles Beispiel: Wir sind am Wochenende mit Freunden zum Essen verabredet, die ca. 1,5 Stunden entfernt wohnen. Da wir uns auch nicht so oft sehen, werden wir wahrscheinlich auch ziemlich lange quatschen --> die Hunde währen mindestens 8 Stunden alleine, was natürlich ein no go ist. Normalerweise wäre das kein Problem, weil wir zwei "Notfallsitter" haben. Nur eine ist vor kurzem Mutter geworden und da wollen wir ihr nicht auch noch zwei Hunde, von denen sie nur einen kennt, "aufhalsen"; die andere fliegt am Donnerstag in den Urlaub. Zu meinen Eltern können wir sie auch nicht bringen, weil sie zu weit weg wohnen. Mitnehmen ist auch keine Option, da besagter Kumpel eine Tierhaarallergie hat. Wir haben zum Glück noch eine Lösung gefunden, sonst hätten wir das Essen absagen müssen. 

Vor solch ähnlichen Situationen steht man öfter, wenn man mal spontan weg will und die Hunde nicht mit können. Und nicht jeder hat Verständnis, wenn man eine Verabredung absagt, weil der Hund zu lange alleine wäre. 

Und auch die Motivation bei Wind und Wetter mit dem Hund rauszugehen steigt mit der Zeit nicht unbedingt ^^ Ich hatte schon immer Hunde und kann mir ein Leben ohne gar nicht vorstellen, aber an manchen Tagen hätte ich mir lieber Katzen oder ein Aquarium ^^ 

Antwort
von Prettylilthing, 18

Also ich hab meinen Welpen noch ganz frisch. Ich wollte schon seit ich 12 bin einen Hund. Meine Eltern haben es mir nicht erlaubt worüber ich im Nachhinein froh bin, denn zwischen 18 und 20 hätte ich weder Lust noch Zeit gehabt. Dann habe ich meine Ausbildung gemacht und gearbeitet und als mein Mann und ich dann geheiratet haben kam das Thema Hund wieder auf.

Die Möglichkeit war da, da es mir die Arbeit meines Mannes ermöglicht zu Hause zu arbeiten und nur ein bisschen nebenbei zu verdienen. Der Welpe ist dadurch nicht alleine.
Ich freue mich jeden Tag aufs neue wenn ich morgens schon freudig begrüßt werde. Mir macht es (bis jetzt) auch nichts aus wenn es draußen regnet/stürmt mit ihm raus zu gehen. Ich bin gerne draußen und laufe.

Umso länger du warten (musst) umso besser kannst du dich informieren und lernen :) war jedenfalls bei mir so.

Antwort
von Norman2016, 24

Ich kann Deinen Wunsch gut nachfühlen, ich wollte auch immer einen Hund.

So lange ich zu Hause wohnte, waren meine Eltern dagegen. Als ich nach der Lehre ausog, war ich Vollzeit berufstätig. Mittlerweile bin ich über 40 und habe immer noch keinen Hund. Es hat sich einfach nie ergeben, ich hätte den Bedürfnissen des Tieres nicht gerecht werden können.

Trotzdem habe ich kaum einen Tag meines Lebens ohne einen Hund verbracht. Es gab immer Freunde, Bekannte und Nachbarn mit Hunden, die ich mir ausleihen konnte.

Ich habe es nie als Belastung empfunden, dass diese Hunde nicht mir gehörten. Hundehaltung light hat viele Vorteile. Wenn Du lange arbeiten musst, krank bist oder verreisen willst, kannst Du absagen. Ist das Tier krank, zahlst nicht Du die Tierarzt-Kosten. Du kannst auch mit einem geliehenen Hund z. B. Agility machen. Du kannst ihn im Urlaub betreuen, wenn die Besitzer ihn nicht mitnehmen.

Oft sind Besitzer froh, wenn sie mindestens einmal am Tag nicht selbst raus müssen. Und die Hunde geben Dir auch dann sehr viel zurück, wenn Du nur das Gassi-Herrchen bist. Aktuell habe ich einen festen Hund und 4 Gelegenheits-Hunde.

Ich habe mich damit abgefunden, während meines Berufslebens keinen eigenen Hund zu haben.

Denk darüber nach oder probier es einfach aus. Nach nur einer Woche wirst Du begrüßt wie ein Familienmitglied.

Antwort
von MaschaTheDog, 37

Ich bin w/13 und habe bereits 2 Hunde.

Wir hatten früher schon 2 Hunde,der eine ist mit 5 an einer Hauterkrankunh verstorben,der andere mit 12 an einem Hitzeschlag.Ich war noch sehr klein (nur paar Jahre alt,die eine Hündin die so früh verstorben ist hab ich nie gesehen)

Danach hatten wir 2 Papagaie,die wir leider abgeben mussten (hatten zu wenig platz für ihren täglichen Flug).

Als ich etwas älter war haben wir unser großes Haus gebaut und sind eingezogen.

Danach kam unsere Katze,die lebt immernoch bei uns.

Als ich dann ca. 8 Jahre alt war,wollte ich einen Hund haben,meine Eltern aber nicht,ich hab auch andauern Videos von Hunden angeschaut und auch angefangen zu weinen als meine Eltern inmer sagten dass wir keinen zu uns nehmen ;),als ich ca.10 war wollte ich immernoch einen Hund und war beim Geburtstag einer Freundin,deren Hündin Welpen bekommen hatte und nur noch eine Hündin übrig geblieben ist(war schon 8 Monate alt).Meine Mutter hat gesehen wie gut ich mit ihr umgegangen bin und mich andauernd nur um sie gekümmert habe.Meine Eltern haben dann die Hündin genommen :)

1 Jahr später habe ich mich in Aussies verliebt,habe mir die Trick-Videos in YouTube angesehen und wollte eben einen haben.Meine Mutter mag eher große Hunde (meine Hündin ist klein).Wir sind in Tierheime gefahren und haben nach einem größeren Hund gesucht,war aber leider nicht der richtige dabei.

Dann war meine Mutter mal bei einem Termin,bei dem ein Kollege gesagt hat,dass in der Nähe ein Dobermann Züchter ist. Meine Mutter ist am selben Tag zum Züchter gefahren,der Züchter hat halt vieles gefragt usw.. Dann hat sie meinen Vater angerufen und gefragt ob wir einen nehmen würden/sollen oder nicht,mein Vater war einverstanden.Also durfte meine Mutter gleich an dem Tag nach einem sehr langen Gespräch mit dem Züchter einen Welpen mitnehmen.Sie kam erst ziemlich spät nach Hause,also habe ich bereits geschlafen. Am nächsten morgen wachte ich auf und lief ins Schlafzimmer und sah den riesen Hund auf dem Bett liegen und habe mich einfach nur extrem gefreut.

Jetzt haben wir 2 wundervolle Hunde,die uns sehr wichtig sind und ich einfach nur froh bin mit Tieren aufzuwachsen und meine Zeit mit ihnen zu verbringen :)

Antwort
von veronicapaco, 17

Man kann sich in einem Tierheim melden und dort mit denn Hunden zum Beispiel am wochenende gehen. Vielleicht ist das etwas für dich?

Antwort
von veronicapaco, 15

Man kann auch im Tierheim mit denn Hunde gehen vielleicht ist das etwas für dich?

Antwort
von FinDev, 21

Wenn du dir nicht zu 100% sicher bist dem Hund und seinen (!) Bedürfnissen gerecht zu werden, lass es.
Wenn dir das Wohl des Hundes am Herzen liegt, nimmst du erst einen auf, wenn du die nötige Zeit aufbringen kannst.
Ich habe übrigens mehr als 30 Jahre warten müssen :-/

Antwort
von Blackbeard007, 39

Das ist echt schwer zu sagen ich denke es ist immer besser auf die Bedürfnisse von Hunden einzugehen als auf die eigenen bei mir passt das zum Glück alles ich bin 18 Jahre alt und habe einen Vollkupierten Dobermann Arbeite in einem Sicherheitsdienst und bin dort als Hundeführer tätig und ich kann mir nix besseres Vorstellen ich lebe mit meinem Hund bei meinen Eltern und Arbeite zusammen mit ihm (er ist ein ausgebildeter Schutzhund) ich vertraue ihm täglich in gefährlichen Situationen mein Leben an und er mir er ist das wertvollste in meinem Leben er gehört halt zur Familie und privat passt es auch gut ich bin nebenbei noch in einer Freiwilligen Feuerwehr und wenn wir auf der Wache sitzen ist er auch immer dabei er ist überall gerne gesehen ^^

Antwort
von Lilly2710, 33

Also ich hatte so etwas zwar nicht, da ich keinen Hund wollte, aber du kannst ja mal in Tierheimen oder so fragen ob du mal mit Hunden gassi gehen kannst :) so hast du für ein paar Minuten oder Stunden auch mal einen Hund 😇

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten