Hundewelpen tierheim kostenlos?

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9 Antworten

Nein - zum Glück!

Man bezahlt immer eine Schutzgebühr, die auch äußerst wichtig ist:

» WARUM KOSTE ICH GELD?

(...)

Also warum sollte man keine Tiere im Tierschutz verschenken?
Diese Frage ist für mich ganz klar zu beantworten:

- Punkt 1: Nichts auf der Welt ist kostenlos.
Noch nicht einmal der Tod.
Ein Tier im Tierschutz muss medizinisch versorgt werden, das machen Tierärzte in der Regel nicht umsonst.
Wenn man Glück hat - aber auch nur dann - höchstens günstiger.
Sie müssen geimpft, gechipt, kastriert, entwurmt und entfloht werden.
Manche brauchen Operationen, die ihre Vorbesitzer zum Beispiel nicht bezahlen wollten und die ein Tierschutzverein dann auf sich nimmt um dem Tier das Leben zu retten.
Jedes tier hat Hunger und möchte fressen und das jeden Tag, egal, wie lange es beim jeweiligen Verein oder der jeweiligen Pflegestelle ist.
Sie brauchen Halsbänder, Geschirre, Leinen, Betten, Spielzeuge, Maulkörbe, Näpfe. So wie jedes andere Tier auch. Auch das ist selten kostenlos.
Bei Auslandstieren kommt dann noch der Transport hinzu ins neue Zuhause. Egal, ob per Auto oder per Flugzeug, umsonst ist es leider nie.
Viele Tierschützer fahren täglich hunderte Kilometer um verletzte Tiere von den Straßen aufzusammeln oder einfach um Futter hin- und herzutransportieren oder Tiere von A nach B zu bringen.
Auch Benzin kostet Geld und das nicht wenig.
Egal, wo auf der Welt.
Spezielle Behandlungen von kranken, alten, sehr jungen und schwachen Tieren sind hier noch nicht einmal berücksichtigt.
In der Regel können diese gesamten Kosten überhaupt nicht abgedeckt werden durch eine Schutzgebühr, die zwischen 200-300€ oder auch mehr liegt. Wer rechnen kann, sollte sich darüber bewusst sein, dass es sehr schwer ist, daran also auch noch Gewinn zu erzielen.

Das leitet auch zum nächsten Aspekt über, der mir persönlich noch viel wichtiger ist:

- Punkt 2: Der Schutz des Tieres.
Eine "Schutzgebühr" trägt ihren Namen nicht umsonst.
Wikipedia definiert diesen Begriff unter anderem so:

".. Die Schutzgebühr ist nicht kostendeckend. Sie ist eine Alternative zur kostenlosen Abgabe und gibt dem ansonsten zu verschenkenden Kaufgegenstand eine gewisse Wertigkeit. Mit der Erhebung einer Schutzgebühr kann man sicherstellen, dass nur Personen, die ein tieferes Interesse an einer Sache haben, diese anfordern. .."

Treffender könnte ich es nicht formulieren.
Leider habe ich in meiner gesamten Tierschutzzeit schon sehr, sehr, sehr viele schlechte Erfahrungen mit verschenkten Tieren gemacht.
Leider ist es in unserer Gesellschaft doch meist der Fall, dass einem etwas, das etwas gekostet hat gleich viel mehr wert ist und man sich auch vor der Ausgabe mehr Gedanken darüber macht.
Das mag hard klingen und es gibt natürlich wie überall auch wieder Ausnahmen, darüber braucht man nicht diskutieren.
Ich würde Schutzgebühren immer wieder sammeln für Stellen, mit denen ich schon lange zusammenarbeite und die beispielsweise sehr viele Tiere bei sich aufnehmen oder retten.
Oder Schutzhöfe oder andere Tierschutzprojekte.

Doch wer privat ein Tier adoptieren möchte, der sollte diese Kosten aus meiner Sicht ganz klar aufbringen können.
Denn ein Tier kostet auch danach noch Geld.
Versicherungen, Steuern, Impfungen, Futter, Ausstattung, Operationen etc etc.

Deshalb kann ich nur jede Orga oder jeden Menschen, der sein Tier abgibt, bitten:
Erhebt eine Schutzgebühr für euer Tier!!
Verschenkt NIEMALS an privat.

Die Seele eines Lebewesens ist so oder so unbezahlbar.
Da sollten jene, die versuchen sie zu retten sich nicht auch noch Vorwürfe anhören müssen, warum die Welt nicht kostenlos ist. «

https://www.facebook.com/projekt.loewenherz/photos/a.486493038149111.1073741828.485955034869578/527345884063826/?type=3

Die Schutzgebühr fällt unterschiedlich hoch aus.

Ansonsten, was den Verlauf angeht:
Ein seriöses Tierheim (auf was du Wert legen solltest!) interessiert sich immer für dich, heißt: Es werden viele Fragen zu deiner/eurer Lebenssituation gestellt; also wie ihr lebt, ob ihr überhaupt geeignet seid für einen Hund, ob ihr einen Hund bezahlen könnt, etc. Auch auf mehrere Besuche kann man sich einstellen. Vor der Adoption, als auch nach der Adoption.

Mit solchen Fragen kannst du dich aber auch direkt an ein Tierheim wenden.
Wenn es dir jemand erklären kann, dann wohl ein Tierheim selbst.

LG

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Hallo,

nein, natürlich bekommt man die Hunde, auch nicht die Welpen, kostenlos.

Ein Tierheim hat hohe Unkosten, meist sind es private Einrichtungen, die nur wenig Geld von der Gemeinde bekommen und von Spenden und den Verkaufsgeldern alles bezahlen müssen.

Außerdem ist es ja auch so, dass sich dann viele Leute mal eben so einen Hund zulegen würden - kost ja nix. Und ihn dann genauso schnell wieder abgeben - macht ja nix - hat ja nix gekostet.

In der Regel liegen die Preise für einen Hund zwischen 250 - 350 Euro, dann sind sie aber auch gesundheitlich untersucht, gechippt und geimpft. Die erwachsenen Hunde sind kastriert, bei jungen Hunden bekommt man einen Gutschein für eine spätere Kastration.

Meist wird in einem intensiven Beratungsgespräch der oder die möglichen Hunde herausgefunden. Mit denen kann man dann mehrmals spazieren gehen um sich kennenzulernen.

Oft findet auch eine Vorkontrolle statt - und erst dann kann man den Hund adoptieren. In manchen Tierheimen ist denen das aber leider auch völlig egal. Sie verlassen sich darauf, was die Interessenten so erzählen ....

Gutes Gelingen

Daniela

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Kommentar von Hansjork
12.08.2016, 19:58

danke

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Ich glaube sie gucken erst deine Wohnsituation ob alles sauber e.t.c ist, und ja man muss dafür etwas zahlen kostemlos ist es nicht , aber finde es toll das du so einem Kleinem Welpen ein neues zuhause schenken willst !

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nein, in tierheimen musß man einen kleine unkostenbeitrag bezahlen -meist 200-300 euro.

oft führen ide mitarbieter ein gesprach mit euch, wenn das zeigt, daß ihr für einen hund sorgen könnt, kann man einen hund bekommen.

später erfolgen noch nachkontrollen.

ein hund kostet im monat ca 150 euo unterhalt. das muß man immer bedenken und auch, daß tierarztkosten auch mal 3-4 stellig sein können

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Für Welpen gibt es regelmäßig sehr viele Interessenten.

Üblich ist, dass Du Dich telefonisch meldest, einen Termin ausmachst und einen Fragebogen ausfüllen musst (Wohn- und Lebenssituation, Berufstätigkeit, Familienstand etc.). Sofern Du nicht alleine wohnst, ist es ebenfalls üblich, dass alle im Haushalt lebenden Personen ihr Einverständnis erklären mussen und dass, sofern Du zur Miete wohnst, eine Haltungserlaubnis des Vermieters vorgelegt wird. Passt alles, gibt es ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des Tierheims und Du lernst den Welpen kennen.

Sofern das Tierheim Euch danach in die engere Auswahl nimmt, wird eine Vorkontrolle gemacht. Verläuft die positiv, bekommst Du u.U. den Hund und wirst einige Wochen später eine Nachkontrolle durch das Tierheim bekommen.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 200- 300€.

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Das ist natürlich nicht kostenlos. Und das ist auch richtig so. Denn was nichts kostet, ist auch nichts (wert.).

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Hallo,

bei uns bekommt man die Hunde "indirekt" kostenlos. Das ist aber von unserer Stadt abhängig. Wer einen Hund aus dem städtischen TH aufnimmt, muss für drei Jahre keine Hundesteuer bezahlen. EIn Hund kostet 150€, Hundesteuer ist 84€/anno. Rein theoretisch bekommst du also noch Geld "geschenkt".

Das ist aber von Stadt/Gemeinde/etc. abhängig. es gibt sogar Gegenden da sind Tierheimhunde komplett von de rHundesteuer befreit.

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Natürlich muss man im Tierheim eine Vermittlungsgebühr bezahlen.

Auch dort werden Gelder für Futter und Tierarzt benötigt!

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Hunde bekommt man nicht kostenlos

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