Frage von Biggi1963 25.04.2012

Hundeseniorin soll umziehen!

  • Hilfreichste Antwort von YarlungTsangpo 26.04.2012
    42 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube ich kann Dir bei dieser Frage etwas helfen.

    Eine Freundin von mir hat vor ca. 3 Jahren zwei "Graue Schnauzen aus dem Mittelmeerraum übernommen. Beide sind nun ca. 10 und ca. 13 Jahre. Die 13 jährige ist ein Hund welcher nicht viel Sicherheit und Gesundheit hatte.

    Sie scheint ein "Wanderpokal" gewesen zu sein, wollte nicht gerne spazieren laufen und am liebsten das sichere Heim gar nicht mehr verlassen...

    Aus eben solchen Gründen wie bei Dir stand ein Umzug an. Bange Frage ob die beiden und insbesondere die ältere das überhaupt noch verkraften würden.

    Inzwischen war der Umzug und - gerade die ältere hat deutlich profitiert, ist sich "ihrer Menschen" sicherer geworden und sogar auf einmal "Umweltoffen" trotz ihres Alters und ihrer Gebrechen. Sie hat nun aus freien Stücken sogar gelernt zwei Treppenstufen in den Garten zu laufen.

    Für den jüngeren der Beiden war alles "wie selbstverständlich"

    Es wurde der komplette Umzug ganz ohne die Hunde bewerkstelligt, welche derweil im "gewohnten Refugium" blieben. Erst mit den letzten Kisten kamen dann auch die beiden Hunde in die neue Wohnung und man hat die erste Nacht zusammen dort geschlafen...

    Mach Dir nicht so viele Sorgen - für einen Hund ist Zuhause genau da wo er mit seinen Menschen zusammen sein kann!

    Es dauert maximal zwei Tage und auch eine graue Schnauze hat - genauso wie eine junge - das neue Territorium erobert. Die Bedingungen in deinem anvisierten neuen Wohnsitz wären für deine graue Nase sogar eine Verbesserung und könnten Lebensfreude und - auch Altersunabhängigkeit für sie bedeuten.

    Also nicht warten - umziehen!

  • Antwort von inicio 26.04.2012
    23 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    da brauchst du dir keine sorgen zu machen...versuche, den umzug ruhig anzugehen. lasse dich von deinem hund begleiten -wenn du in der einen oder anderen wohnung bist. am umzugstag selber bringe die huendin zu verwandten oder freunden und hole sie dort ab -wenn ihr das umzugsuto fertig ausgepackt habt..

    ich bin mit meiner damals 12 jaehrigen huendin (einem pudelmix) und meinem spanischen border collie mix 900 km weit weggezogen -ausgewandert von deutschland nach italien... meine huendin war damals schon herzkrank und hatte einen lungentumor...sie hat sich gleich super eingelebt und noch 2 jahre entspannt und bei leidlicher gesundheit verbracht.

    also siehe um und geniesst die letzte gemeinsame zeit in schoener umgebung!

    PS vor 5 jahren bin ich dann mit dem border, einem neuen hund und dem kater sissy 1800km weit umgezogen -von italien nach england. auch das habe alle tiere und mwensch gut ueberstanden..

  • Antwort von Humpelschtilz 04.05.2012
    21 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es wäre furchbar für Dein Doggie wenn er alleine umziehn müste.

    Du ziehst um. Doggie is mit. Doggie is genau DA glücklich wo sein Rudel is un sein Rudelführer hinwandert. Wenn Du nen glücklichen Eindruck machst am Ziel denn is Doggie genauso glücklich wie sein Ranghöchster! Machst Du nen konfusen - nu denn is Doggie auch bischen konfus. Wenn Du Dir aber Sorgen machst is weniger gut denn sorgt der sich auch sehr un als alter Doggie noch bischen mehr - mach Dir also keine Sorgen un alles wird gut!

  • Antwort von makazesca 25.04.2012
    20 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    @biggi ,du weißt doch ,dass hund dort sich wohl fühlen ,wo auch ihr rudelführer sich aufhält .bei katzen wäre es sicherlich was anderes.deine hündin ist dort zu hause ,wo du bist ,auch wenn sie schon alt und kränklich ist .nimm die wohung ,was besseres kann euch garnicht passieren ,denn dann habt ihr alles am haus direkt .euch alles gute beim umzug.

  • Antwort von Birgitwunder 27.04.2012
    19 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi Biggi,

    wir verstehen Deine Sorgen, aber möchten sie gleich zu Anfang zerstreuen !

    Gleich zuschlagen, bevor das ins Auge gefasste Domizil anderweitig vergeben wird. Natürlich wird sich Madame N. ein wenig von dem Wirbel anstecken lassen, der da bevorsteht. In dieser Zeit solltet Ihr Euch auch immer eine Auszeit für sie nehmen. Günstig ist es auch, mit ihr bereits vorher in der neuen Gegend spazieren zu laufen -- ohne Gedöns -- als ob das das Normalste von der ganzen Welt wäre.

    Doch die Hauptsache ist und bleibt für einen Hund, ob jung oder alt, Eure gleichbleibende Zuwendung zu ihr. Da ist es egal, wo sie künftig ihren Napf hingestellt bekommt und ihr Schlafplätzchen eingerichtet :-)

    Die Oma wird begeistert sein von den neuen Schnüffelstellen, die sich ihr bieten. Ich kann Dir von meiner Ollen berichten, die ist immer erst aufgedreht wie ein Kobold auf Entdeckungstour, aber findet dann ganz gemütlich ihre Ruhe, wo auch ich mich niederlasse :-)

    Wir grüßen und ermutigen Euch !! Fangt schon 'mal das Packen an :-)) Euer Wunderlein mit Schreckschraube, der Älteren

  • Antwort von costacalida 26.04.2012
    19 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Biggi,

    ich denke mal, dass Deine alte Hundedame mit dem neuen Umfeld kein Problem haben wird, denn Du bist ja da, Deine Familie, all die vertrauten Moebel, Gegenstaende ......

    das einzige ist halt, dass Du den Spagat schaffen musst zwischen Umzugsstress und liebevoller Hundebetreuung.

    Vielleicht gibt es ja eine Person, die Deine Huendin sehr mag und sie zwischendurch mal fuer ein paar Stunden uebernehmen kann, waehrend Du den Umzug managst !?

    Dann sollte das Alles kein Problem sein !

    Liebe Gruesse von der Costa Calida

  • Antwort von taigafee 26.04.2012
    19 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    meine meinung kennst du ja. allein eure freude über die neue wohnung wird in eurem sensibelchen nur positives auslösen. zeig ihr ganz offen, wie sehr du dich freust, lass sie teilhaben aber auch abstand halten dürfen vom rummel. du kennst sie und wirst sicher die richtige balance finden.

    beobachte aber trotzdem, ob sie während des umzugs vermehrt hechelt, dafür würde ich rescue-tropfen bereithalten.

    ich freu mich so für euch und würde am liebsten schon mit ´ner ladung kartons vorbeikommen :-D.

  • Antwort von Portbatus 26.04.2012
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich denke du brauchste dir keine Sorgen zu machen. Lasse von dem gewohnten Tagesablauf soviel übrig, wie es umständehlaber möglich ist und gewöhne sie stufenweise an die Neue Umgebung, beim Spaziergang, damit sie sich "Einnorden" kann.

    Schenke ihr in der Zeit der Umgewöhnung ein wenig mehr Aufmerksamkeit, als sonst, ddamit die anfängliche Verunsicherung aufgefangen wird.

    Im Moment erleben wir mit unserem Nachbarshündin Ähnliches und die ist einige Jahre Älter (OP des Halters). Die ist mal bei uns, mal bei den erwachsenen Kindern, insgesamt an 4 verschiedenen Orten. Wir sorgen dafür, das möglichst alle Gegebenheiten gleich bleiben und dann geht es erkennbar gut. Sie genießt es im Mittelpunkt zu stehen. Da fallen die ungewohnte Umgebung kaum ins Gewicht.

  • Antwort von Urbanessa 26.04.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Meine beiden Wollmonster waren 12+ Jahre alt beim vorigen Umzug, und denen hat das Ganze - soweit ich das beurteilen kann - nichts ausgemacht. Wichtiger ist, dass die Bezugspersonen immer da waren. Den eigentlichen Umzugsstress haben die Hunde nicht mitgemacht; an dem Tag waren sie mit meinem Lebensgefährten im Büro. Beide hatten aber die Möglichkeit, die neue Behausung vor dem eigentlichen Umzug (noch im Leerstand) abzuschnüffeln.

    Wenn die angebotene Wohnung so toll ist: Zieht dort ein! Die Hundedame wird sicher vor allem darauf achten, dass sie das gewohnte Maß an Liebe und Zuwendung bekommt und dass Ihr Rudel weiterhin intakt ist. Die eigentliche Umgebung ist für Hunde m.E. nebensächlich.

  • Antwort von manteltiger 25.04.2012
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Biggi, ich würde dieses Angebot nicht aufschieben! Dein Hund fühlt sich da wohl, wo du bist!!!! Was glaubst du, wie er den Garten und deine Nähe genießen wird! Ich würde dies sofort, dem Hund zu liebe tun. LG manteltiger

  • Antwort von osmond 26.04.2012
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi, zuerst an Euch selbst denken! Der Hund hat seine natürliche Altersgrenze (fast 100 Jahre) erreicht, stirbt eh bald. Vielleicht mußt Du die treue Seele wegen arthritischer Schmerzen usw. sogar bald einschläfern lassen?? Und dem Hund ists zwar nicht egal, wo er seine Behausung hat, Hauptsache aber, er hat seine menschliche "Meute" um sich und kann beim Gassi gehen seine Pinkelduftmarken setzen und schnüffeln (die Morgenzeitung für Hunde). Mehr will und braucht Hundi nicht. Sicherheitshalber (auch Hunde sind Gewohnheitstiere) spaziere öfter in die zukünftige Wohngegend und lasse den Hund ausfürlich schnuppern, kennenlernen. Auch in die neue Wohnung mitnehmen, damit er frühzeitig sich an sein neues Domizil gewöhnen kann. Wechsle aber bitte die Wohnung. Solche Chancen gibts selten - und Du mußt Prioritäten setzen. Der Hund wird eher nochmal aufleben - ist er doch in verständnisvollen Händen. . Gruß Osmond

  • Antwort von Schlappohr2 26.04.2012
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo liebe Biggi,

    Hier ist ja so ziemlich alles Wichtige schon gesagt worden. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass es zwar ein paar Tage dauert, bis die Fellnase sich eingewöhnt hat, aber hauptsächlich registriert die Süße doch deine Anwesenheit und deine Tagesordnung und weniger die Objekte! Am besten, du gestaltest das so unaufgeregt wie möglich, denn das Einzige, was sie belasten könnte, ist deine Sorge! Und sie will dich ja auf keinen Fall aufregen... Also, frisch ans Werk, laßt euch diese Chance nicht entgehen, super, dass der Garten dann direkt vor der Tür ist! Norle wird das sehr schnell zu schätzen wissen^^

    ganz liebe♥ verspätete Grüße vom Schlappöhrchen

  • Antwort von sophia40 25.04.2012
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja , ist verständlich das Du Dir Gedanken machst. Ich würde folgenes machen.Mit dem Vermieter reden und etwas Zeit raus schlagen. Dann würde ich mit Deinem Hund immer wieder da hingehen. Erst mal kurz dann mal länger dann mal ins Feld ans Wasser in den Hundeverein. Also immer in die Gegend gehen. Dann kennt sie die Gegend schon und es wird nicht so stressig. Für den direkten Umzugstag gibt es vielleicht einen Verwandten der sie bei sich aufnimmt.

    So kann Dir denke ich nichts passieren. Wer weiß ob son Angebot mal wieder kommt, wenn du es nun ausschlägst. ♥ ♥

  • Antwort von ArwensStern66 26.04.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Biggi1963,

    Deine Oma ;) fühlt sich da wohl wo DU bist. Solange du sie aus dem unmittelbaren Umzugsstreß raus lässt (bring sie zu jemanden den sie auch gut kennt), sollte es keine Probleme geben.

    Gib ihr die Möglichkeit , die neue Umgebung schon kennen zu lernen, dann fällt ihr das Einleben leichter.

    Alles Gute für euch ArwensStern und ihre Kampfschmuser

  • Antwort von AgilitySheltie 26.04.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Aussicht dass die Seniorin anschließend eine schöne Terasse mit Garten zum träumen hat, wenn sie noch älter ist, ist doch auch schön. Es kommt vielleicht ein Alter, wo auch die Spaziergänge zu viel sind. Wo sie vielleicht Nachts raus muss. Da ist ein Haus mit Garten ideal.

    Wichtig ist wie fit sie noch im Kopf ist. Wenn sie da noch fit ist, dann ist es auf jeden Fall ein Gewinn.

  • Antwort von maryjo21 26.04.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, ich würde mir nicht so viele Gedanken machen. Ein Hund ist da glücklich, wo seine Menschen sind. Die Umgebung, wenn sie sogar so schön ist, wie du beschreibst, interessiert ihn nicht sonderlich. Falls es dich beruhigt, wir sind immer mit unseren diversen Hunden in Urlaub gefahren, im Oktober letzten Jahres noch mit unserem damals 15-jährigen Boris. Für ihn war die neue Umgebung wie eine Frischzellenkur. Endlich mal ´ne andere Umgebung. Für einige Tage waren die Wehwehchen vergessen, er war wieder munter und unternehmungslustig. Am 3. Januar mussten wir ihn einschläfern lassen. Wenn du dich weiterhin lieb um ihn kümmerst, ist ein Umzug bestimmt nicht schädlich. Du musst das Um-und Einräumen ja nicht an einem Tag erledigen, sodass du immer noch genug Zeit für ihn hast. Liebe Grüße und alles Gute für Hund und Anhang, MJ

  • Antwort von frugi 26.04.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    .. ich freu mich für Dich liebe Biggi und weiß das Dir der Umztug mit Mann und "Fellnase" guttun wird. Ich lebe seit 65 Jahren auf dem Land und kann mir gar nichts anderes vorstellen. Vergiss aber bitte den PC nicht, wegen dem Kontakt, grins ! Liebe Grüße von Deinem Manni ♥

  • Antwort von Dackelmann888 26.04.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hat bei meinen Beiden Dackeln keine Rolle gespielt.,man sollte sie nur Aus dem Umzugstress rauslassen.,Und wenn Ihr Den Hund nur im Auto lasst.Die Möbel sind doch die Gleichen,nur der Ort ist ein anderer.Dadurch fällt es leichter.

  • Antwort von Lacus 26.04.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn der Hund in seinem neuen Zuhause so ver- und umsorgt wird wie bisher und sogar noch ein neues und interessantes Revier findet, brauchst Du Dir wirklich keine Sorgen zu machen. Wir sind sowohl mit unseren jungen, aber auch sehr alten Hunden öfters umgezogen. Den Hunden war es wichtig, dass die gleichen Beziehungspersonen für sie da waren.

  • Antwort von ziuwari 25.04.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich vermute, daß der hund das ohne weiteres verkraftet.

  • Antwort von Dochijun 28.04.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, das höchste für den Hund ist sein Rudel. Liegt man auf Seidenkissen, gut - liegt man im Dreck, gut - Hauptsache, das Rudel ist da. Wenn Ihr mehrmals fahrt, um Euer Zeug umzuziehen, nehmt den Hund immer mit. Dann wird es letztendlich keine Probleme geben. Gg

  • Antwort von Columbine 27.04.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Hund fühlt sich immer da wohl, wo sein Rudel ist! Das ist in diesem Fall die Familie. Du brauchst dir um deinen Hund wirklich keine Sorgen zu machen. Bei einer Katze hätte ich schon eher Bedenken, aber die ticken ja auch anders als Hunde. Also zieht ruhig um und ihr wedet sehen, wie schnell sich auch ein alter Hund daran gewöhnt. :)

  • Antwort von BethRandell 25.04.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das ist eine schwierige fragen... kann gut aber auch schlecht ausgehen... habe schon beides erlebt einmal mit hündin (15) die ist nach dem umzug regelrecht aufgeblüht und einmal mit einem rüden (14) der ist zwei wochen dannach wegen stress eingegangen, ist deine hündinn denn sehr stress anfällig? Ich würde auch noch einen tierarzt dazu befragen der kann evtl auch stress mildernde mittel empfehlen

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