Frage von MBA2802, 129

Hunderassen für einen Anfänger?

Welche mittelgroße bis große Hunderassen eignen sich für einen Anfänger? Hatte selbst noch keinen eigenen Hund, habe mich nur um ein paar aus der Nachbarschaft gekümmert doch hier war keine Erziehung mehr nötig. Habt Ihr Vorschläge für mich? Lg

Antwort
von brandon, 58

Schau Dich doch mal in Tierheimen oder auf den Internetseiten von Tierschutzorganisationen wie z.B.Zergportal um.

http://zergportal.de/baseportal/tiere/Hunde

Dort findest Du Hunde in allen Variationen. Die Mitarbeiter in den Tierheimen kennen die Hunde meistens ganz gut und sind gerne dabei behilflich einen Hund zu finden der zu Dir passt.

Lass Dir von niemandem einreden das diese Hunde alle verhaltensgestört und krank sind. Es gibt dort auch freundliche und unkomplizierte Hunde darunter die für Anfänger geeignet sind.

Wichtig ist natürlich bei jedem Anfänger das er sich am besten mit einem dicken Buch über Hundehaltung und Hundeerziehung informiert damit er weiß was auf ihn zukommt und welche Bedürfnisse ein Hund hat.

Erst wenn man sich sicher ist das man einem Hund alles bieten kann was er braucht sollte man sich Gedanken darüber machen welcher Hund der richtige ist.

LG

Antwort
von procanis, 17

Es gibt keine Anfängerhunderasse, die per se einfach für jeden geeignet ist.

Als erstes sollte man sich fragen, welche Ansprüche man an einen Hund hat. Als zweites vor allem welche Ansprüche der Hund an seinen Halter hat. Die oft empfohlenen Retrieverrassen zum Beispiel lieben Wasser, Schlamm und Matsch. Brauchen geistige Auslastung in Form von Apportier-Arbeit oder sonstigem Hundesport. Sie brauchen aber auch einen Halter, der sie körperlich halten kann, damit sie nicht jeden Passanten vor Freude anspringen und jemand der Spass am Putzen hat. Denn Dreck und Haare verteilen sie reichlich.

Ich würde mich erst einmal über Hunde generell kundig machen. Gassigeher im Tierheim zu sein, war für mich sehr lehrreich. Danach weiß man welcher Typ Hund einem liegt. Und vielleicht findet man dort auch den Hund fürs Leben.

Antwort
von DogzSportz, 4

Muss es denn gleich ein großer Hund sein! Man kann nicht sagen welche Rasse sich eignet BEI DIR!

Es kommt darauf an ob du sportlich bist und engagiert dann würde ich dir auch Hütehunde empfehlen weil diese den will to please haben und leichter zu erziehen sind als Jagdhunde oder Nordische.

Terrier würde ich dir auch nicht empfehlen da diese so schwierig sind weil Ihnen der Selbstschutz abtrainiert wurde damit sie gegen Dachse furchtlos kämpfen können und nicht abhauen also sehr furchtlose selbstbewusste mutige Hunde die keinen Streit scheuen!

Wenn du anfängst würd ich dir einen Mops Frenchi oder Englische Bulldogge empfehlen weil diese nicht viel Auslastung benötigen du musst jedoch den Sturkopf ertragen können und dich durchsetzen können.

Malteser, Havaneser, Shi Tzu sind auch sehr tolle Hunde aber haben schon mehr Ausdauer.

Große Hunde sind immer schwierig für einen Anfänger weil wenn man eben Fehler macht in der Erziehung und der Hund pöbelt oder zieht an der Leine ist es anstrengender als bei einem Malteser.

Bei großen Hunden fällt mir ein Anfängerhund nicht wirklich ein da musst du ins Tierheim gehen und die Hunde dort kennenlernen.

Am Besten sind ruhige ausgeglichene Hunde für Anfänger mit einer HOHEN Reizschwelle. Welche die sich nicht gleich aus der Ruhe bringen lassen.

Jeder Hund ist anders.

Der eine Labbi ist ruhig und ausgeglichen der andere wieder komplett überdreht. Bei Hunden gibt es auch Persönlichkeiten.

Antwort
von MiraAnui, 16

kommt drauf an was du mit dem Hund vorhast.. nicht jeder Hund eignet sich zu jedem Menschen.

Wie viel Zeit hast? Was wilst du machen mit dem hund? Wie aktiv bis du? etc..

ohne jegliche Angaben, außer das du ein Anfänger bist kann man dir keinen Rasse empfehlen.

Meine erste Hündin war bzw ist. ein mischling auß Mali-Herder und Labrador, für mich war es der perfekte Anfänger Hund, total pflegeleicht. Hätte aber auch richtig ins Auge gehn können, wäre mehr der Mali oder Herder durchgeschlagen

Antwort
von pruddle, 55

Hi,
vielleicht Papillon, Labrador Retriver, Bichon Frisé.
Meinen Hund (Mischling) haben wir aus dem Tierheim, wir haben dort nach einem ruhigen, kinderlieben Anfängerhund gefragt, darauf waren wir einige Zeit mit dem Hund spazieren und er hat super zu uns gepasst.
Ich glaube auch, dass einige Tierheime einen Hund auf ''Probezeit'' anbieten, um auszutesten, ob Hund und Halter zusammenpassen.

Antwort
von LupusOculus, 56

Hallo MBA2802,

diese Frage zu beantworten ist relativ schwer, da jeder Hund auch seine individuelle Charaktereigenschaften besitzt. Aber die meisten Anfänger-Hunderassen (Groß, Mittel) sind:

  • Labrador
  • Golden Retriever

welche Hunde ich persönlich noch sehr gut finde als Anfänger sind:

  • Deutscher Schäferhund
  • Deutscher Boxer

Persönlich finde ich aber, dass der Labrador der perfekte Anfänger Hund ist. Es sind sehr treue, freundliche Hunde und sehr intelligent, dazu möchten sie meistens ihren Herrchen/Frauchen gefallen :)

Kommentar von Revic ,

In welcher Weise ist ein Schäferhund bitte einem Hundeanfänger zu empfehlen? Das sind absolute Arbeitstiere, die sowohl geistig als auch körperlich enorm gefordert und gefördert werden müssen.

Eine feste Arbeitsaufgabe ist da unabdingbar. Und "Familienhund" zählt in diesem Falle nun wirklich nicht als Arbeit.

Kommentar von brandon ,

@ Revic

Als ich meine erste Deutsche Schäferhündin bekam war ich 14 Jahre alt und hatte gar keine nennenswerten Erfahrungen mit Hunden und meine Mutter noch viel weniger.

 Ich bin mit meiner Hündin in einen Hundeverein gegangen und habe meinen Hund für Schutzhundprüfungen ausgebildet und habe in den 10 Jahren als aktives Mitglied an vielen Pokalkämpfen teilgenommen.

Einen besseren Anfängerhund hätte ich mir nicht wünschen können. 

Dann möchte ich Dir noch sagen das ich in dieser Zeit so manchen Schäferhund kennengelernt habe der sich überhaupt nicht für so eine Ausbildung eignete und am Ende ein glücklicher Hund in einer Familie mit Kindern wurde.

Ich will nicht sagen das Du völlig unrecht hast aber Hunde können auch innerhalb einer Rasse sehr unterschiedlich sein.

Antwort
von Revic, 43

So etwas wie "Anfängerrassen" gibt es nicht. Auch Labrador und Co. können Charakterzüge aufweisen, mit denen ein Laie schwer zu kämpfen hätte.

Hol dir am besten einen bereits erwachsenen und erzogenen Hund aus dem Tierheim. Lass dich dort mit Hinblick auf deine aktuellen Lebensumstände beraten und lass solche Kriterien wie Größe und Aussehen mal außen vor.

Kommentar von MBA2802 ,

Sollte nicht so wirken als wolle ich nur einen großen starken Hund tut mir leid, da ich jedoch sportlich sehr aktiv bin dachte ich mir das es mit einem chiwawa eher nicht passt.. Aber die Idee mit dem Tierheim finde ich sehr gut hatte ich mir auch schon überlegt 

Kommentar von Revic ,

Das meinte ich damit auch nicht. Du solltest nur in Erwägung ziehen, dass dein späterer Begleiter vllt. ganz anders ist als du es dir im Moment noch vorstellst. Ein festes Bild stört häufig nur dabei, den Blick auf das Wesentliche zu richten.

Lass dich nicht zu sehr von deinen Vorstellungen leiten, sondern schau lieber, was wirklich zu dir und deinem Leben passt. Viel Glück bei der Suche.

Kommentar von brandon ,

Aber die Idee mit dem Tierheim finde ich sehr gut hatte ich mir auch schon überlegt 

Das freut mich.

Antwort
von Mitschi01, 60

Goldener REtriver eignet sich gut, kann man Gut erziehen und ist freundlich und schön...oder ein Mischling aus Goldener Retriver und schäferhund (haben wir) und ich liebe die über alles.. aber darf ich fragen wie alt du bist

 

Kommentar von MBA2802 ,

Ich bin 20.

Kommentar von Revic ,

Golden Retriever zählen mit Schäferhund und Jack Russel zu den 3 am häufigsten in Beißattacken verwickelten Hunderassen. Frag dich mal, warum...

Kommentar von brandon ,

@ Revic

Erzähl uns doch mal warum. 😉

Kommentar von Revic ,

Aber gerne. Auf die Gefahr hin den Zorn sämtlicher Goldi-Besitzer auf mich zu ziehen xD

Ihr "Ruf" ist schuld. Golden Retriever zählen als die perfekten Familienhunde. Das diese "Perfektion" jedoch erstmal hergestellt werden muss, ist den meisten bei der Anschaffung nicht so bewusst. Es wird sich zu sehr auf die "Liebenswürdigkeit" dieser Rasse verlassen, darunter leidet die Erziehung. Der Rest erklärt sich von selbst.

Bei Schäferhunden müsste es klar sein. Zu viele Schäferhunde in den Händen unwissender Halter. Bei den Jack Russeln ist es ähnlich wie mit den Golden Retrievern, nur das sie zusätzlich noch ihre Größe in petto haben. "Klein" wird hier fatalerweise häufig mit "ungefährlich" gleichgesetzt.

Kommentar von brandon ,

@ Revic

Ich hatte noch keinen J.R.Terrier und auch noch keinen Golden Retriever aber mit Schäferhunden kenne ich mich aus und welche Erfahrungen ich gemacht habe kannst Du weiter oben lesen.

Kommentar von Revic ,

Das es bei dir so toll geklappt hat freut mich :) Auch unter Schäferhunden gibt es Perlen, aber im Grunde sind und bleiben es Arbeitstiere.

Du schreibst ja auch, dass du wirklich intensiv mit dem Hund gearbeitet hast, der "normale" Hundeanfänger tut dies aus Mangel an Zeit, Motivation ect. aber nicht, schon gar nicht über mehrere Jahre. Davon kann man einfach nicht ausgehen.

Deshalb empfehle ich Hundeanfängern gerne den Weg ins Tierheim. Wenn die Leute dort ihren Job gut machen, können sie sehr gut einschätzen, welcher Hund passen könnte und welcher nicht.

Antwort
von Buddha12, 47

Ja hole dir einen Labrador, die sind sehr lieb sind sehr robust....

Einen kleinen Nachteil haben sie: sie neigen zu fettleibigkeit, diese musst du Körperlich etwas fördern, viele Spaziergänge .....usw :-)

Antwort
von Maaaaarieeeee, 43

Ein kleiner Hund ist für Anfänger besser. Kleine Pudel zum beispiel( toypudel). Guck dir die mal im Internet an. Die verlieren nicht so viel Haare und sind oft gehorchiger und nicht so laut 

Antwort
von macblondi, 14

Hunde aus der FCI-Gruppe 9, Gesellschafts- und Begleithunde

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