Hunderassen die vielleicht gegen Angst "helfen"?

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13 Antworten

Hallo,

sicherlich ist es möglich, dass ein Hund dir helfen kann - oder eben aber auch nicht. Deine Angst sollte therapiert werden. EinHund sollte sich am Besitzer orientieren. Das heißt dass du unter umständen einen Hund hast, der anfängt ebenfalls im dunkel "angst" zu bekommen oder unangemessen agressiv reagiert, weil er "es selbst regeln" muss. Mich machen stark alkoholisierte MEnschen nervös - rate mal wen mein Hund so richtig doof findet - genau - stark alkoholisierte Menschen.Was machst du denn, wenn der Hund im Dunkel mal raus muss? Oder du den Hund womöglich in einer dunklen Ecke suchen musst? Von der Hunderasse hängt das nicht ab, die sondern ja keinen Geruch ab der dich ruhiger macht^^

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:55

Ich habe keine Angst vor der dunkelheit,was leider alle falsch verstehen,ich habe einfach Angst alleine einzuschlafen :-)

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Bitte suche unbedingt fachärztliche Hilfe, ein Hund ist kein Therapeut.

Da Hunde unbedingt Sicherheit brauchen, ist es nicht auszuschließen, dass ein Hund in den Händen eines Halters mit einer Angststörung zu einem Problemhund wird.

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:44

Ich habe keine Lust mehr jedem zu schreiben das ich den Hund nicht als Therapeuten haben möchte,sondern schon vorher einen kaufen wollte.Es ist wirklich nichts gegen dich,aber es wurde mir jetzt so oft unterstellt 

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Das halte ich generell für keine gute Idee.

Deine Angsterkrankungen gehören sicher in professionelle Therapie. Ich kann mir zwar vorstellen dass ein Hund bei machen psychisch kranken Menschen hilft den Tag zu strukturieren und sowas wie ein Sozialpartner sein kann der nicht urteilt, immer verfügbar ist etc.

Aber auch der Hund hat Ansprüche und keiner kann vorhersagen ob dir das hilft oder ob zB die zusätzliche Verantwortung zum Problem wird. Der Hund muss zB raus, egal wie schlecht es dir grade geht.

Aber was machst du wenn du dann eventuell mal in stationäre Therapie musst? Dann muss der Hund anderswo untergebracht werden was wieder Stress für Ihn wäre.

Was passiert wenn der Hund dann von deiner Unruhe angesteckt wird und auch bei allem grade bei NAcht anschlägt? Das gibt dir keine Sicherheit sondern macht es sicher schlimmer.

Hunde gewinnen Sicherheit im Alltag durch ihre Menschen, nicht umgekehrt. Da hättest du dann ein Problem und der Hund entwickelt auch eines.

Ich hatte mal sojemand im Training, die Dame sagte mir "sie habe permanent Angst um ihren Welpen". Sie konnte mir nicht genau sagen  wovor konkret, aber unter anderem generell dass ihm was passiert, dass er gebissen wird... Das arme Tier wurde in Watte gepackt und hat sich entsprechend entwickelt...

Hier kann für mich nicht der Hund der Leidtragende deiner Situation sein, sondern der Mensch muss überlegen ob er auf viele Jahre hinaus den Bedürfnissen eines Hundes gerecht werden kann. Und die entsprechen bei Zeit und Geld locker denen eines Kleinkindes. Würdest du dir das als Belastung echt zutrauen?

Vielleicht wäre eine Patenschaft oder ein "Gassi Hund" eine Alternative den du regelmäßig holen und laufen kannst, ev. als Tagesbetreuung für Berufstätige, für den du aber nicht die alleinige Verantwortung tragen musst wenn es gesundheitlich doch mal nicht geht.

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:41

Nein ich wollte schon einen Hund bevor ich diese Angst hatte,was bedeutet das ich mir lange lange Zeit Gedanken darüber gemacht habe,außerdem hatte ich mein Leben lang Hunde

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Hi, 

das kann funktionieren, muss aber nicht. 

Im Schlimmsten Fall hast du hinterher mit Hund mehr Angst als vorher, Hunde reagieren sehr sensibel und es kann passieren das er dann vorwiegend nachts auch unruhig wird und auf Geräusche usw reagiert, die nicht gefährlich sind. 

Wenn du dir 150% sicher bist das du keine Angst nachts hättest, wenn der Hund anschlägt obwohl nix da ist, so kannst dir ja selber mal eine Aufgabe stellen und zB im Tierheim, mal über eine Zeit von 3-4 Wochen mal jeden Tag Gassi gehen und dich dann entscheiden ob du das auch schaffst und ob dir der Umgang auch irgendwie hilft.

Nachts ist für ein Hund auch eher eine ungünstige Dienstzeit, Katzen zB sind da etwas flexibler und die wirken auch auf uns beruhigend, wenn man die richtige Haltung beachtet. Und mein Kater zB spürt genauso wie meine Hunde wie ich grade drauf bin.

 

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Kommentar von Violetkron
21.02.2016, 11:21

Ja,ich hatte schon immer Hunde und seit langer Zeit passe ich jedes Wochenende auf die deutsche Dogge meiner Verwandten auf.Ich bin nicht einer dieser Menschen der Hunde nur nach dem Aussehen oder so aussucht ! Ich habe mir schon sehr viele Gedanken gemacht :)

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Hunde können einem schon die Angst nehmen denke ich. Du darfst aber nicht die Rasse danach aussuchen sondern so dass du die Rasse Artgerecht halten kannst :) . Wende dich doch vlt. an einem Therapeuten.
Viel Glück:)

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:47

Danke,endlich jemand der richtig lesen kann!keine Sorge ich mache mir schon seit Monaten Gedanken :)

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Kommentar von Alicechen1234
20.02.2016, 18:53

Wenn du dir einen Hund holst wessen Ansprüche du erfüllen kannst und dich ausreichend informiert hast, steht dem denke ich nichts mehr im Wege!;)

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Ich bin der Meinung, dass jeder Hund aufgrund der angeborenen sozialen Art, seinem Menschen Halt geben und Ängste nehmen kann.
Auf der anderen Seite musst du natürlich auch in der Lage sein, ihm eine gewisse Führung und Erziehung zu geben sonst geht das schief.
Hinsichtlich der Rasse würde ich mich aber auch vom Gefühl und von Sympathie beeinflussen lassen. Ich würde mich nicht auf bestimmte Rassen festlegen.

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:33

Danke!

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Kommentar von derbas
20.02.2016, 18:34

Wie Bitterkraut schon schreibt, musst natürlich jedem Hund DU erst mal Sicherheit bieten, bis er DIR auch welche bieten kann.

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Kommentar von derbas
20.02.2016, 18:50

Okay so weit war ich nicht in den Kommentaren, sorry!

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Wenn dann muss es ein volljähriger, gut sozialisierter Hund sein mit fröhlichen Selbstbewussten Grundgemüt. ZB Beagel, Flatcoated/Golden/Labradorretriever, Dackel, Jack Russel. Das sind alles Rassen mit einem fröhlich-kecken Grundgemüt, die ideal sind. Aber ein Hund ist auch ein Spiegelbild der Seele seines Besitzers, deswegen musst du achten, dass du von dem Hund nicht zu viel verlangst.

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ob es nicht Hunderassen gibt die die Angst zumindest ein wenig Lindern?

ein Hund sollte zu einem passen, d.h, man muß den Anforderungen und den Bedürfnissen des Hundes den man sich halten will, auch gerecht werden können. 

Was würde es Dir also nützen, wenn man Dir jetzt einen Bernhardiner empfehlen würde und Du im 4/5 Stock wohnst?! 

Der Hund wird alt und kann die Treppe nicht mehr laufen, wie willst Du diesen gewichtigen Hund mehrmals tgl- nach unten und auch wieder nach oben bekommen?

Ein Hund muß ausgelastet werden, d.h. Hundesport und mehrmals tgl. ausgiebige Gassirunden, auch in der Dunkelheit. Dann hättest Du dabei doch wahrscheinlich auch Angst, zum Nachteil des Hundes..

Oder Du entwickelst eine Angst gegen den Hund den Du Dir anschaffst. 

Du Solltest erst mal eine Angsttherapie machen und erst wenn diese erfolgreich war, an einen eigenen Hund denken.

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:45

Wie mich jetzt alle darstellen,als würde ich wahllos Ängste entwickeln!! Ich sagte schon unzählige Male das ich mir seit Monaten Gedanken über die Anschaffung eines Hundes Gedanken mache!

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Das halte ich für eine extrem schlechte Idee.

Die Stimmung des Halters überträgt sich auf seinen Hund und würde ihn in Deinem Fall völlig überfordern. Das, was Du dem Hund zumuten willst, ist schlicht und ergreifend zu viel für ein Tier.

Einer meiner Hunde arbeitet mit psychisch kranken Menschen. Sein Job ist es, die Stimmung der Patienten zu erspüren und entsprechend (beruhigend oder aufmunternd) zu reagieren. Also genau das, was Du von einem Hund erwartest. 30 - 45 min in der Gruppe schlauchen ihn deutlich mehr als 2 Stunden wildes Toben im Wald - trotz Ausbildung und völlig ausgeglichenem Charakter.

Es ist Dein Job als Mensch, (d)einen Hund zu beschützen, zu umsorgen und ihm Stabilität und Sicherheit zu geben und nicht umgekehrt. Einem Hund die Verantwortung für das eigene Wohlergehen aufzudrücken, mag zwar verlockend wirken, ist aber absolut unfair und es ist vorprogrammiert, dass dieser Versuch in die Hose geht.

Such Dir einen Therapeuten, arbeite selbst an Deinen Problemen und verzichte auf einen Hund, bis Du Dich mit Dir selbst sicher fühlst.

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 19:03

Ich möchte den Hund nicht als Therapeuten ausnutzen,wie ich schon oft geschrieben habe 

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Kommentar von brandon
20.02.2016, 19:13

@Naninja

Ich kann einerseits Deine Bedenken verstehen.

Aber:

Aber warum werden dann Hunde als Therapiehunde für psychisch Kranke ausgebildet wenn das so eine schlechte Idee ist?

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Wende dich an einen Psychologen oder einen Psychiater. Ein Hund ist kein Therapiegerät.

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:28

Das lasse ich mir jetzt nicht unterstellen.Wer lesen kann ist klar im Vorteil! Ich sagte ich überlege seit Monaten einen Hund zu kaufen,und diese Angst habe ich erst seit kurzem.

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Wegen Deiner Angstzustände solltest Du schleunigst etwas unternehmen und dich an einen Fachmann / eine Fachfrau wenden.

Wenn Du Hunde magst, spricht nichts dagegen, dir unabhängig davon einen anzuschaffen. Aber ein Tier als alleiniges "Anti-Angstmittel" finde ich grenzwertig.

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:30

Wie ich schon sagte,überlege ich seit Monaten mir einen Hund zu kaufen,und die Angst habe ich erst seit kurzem 

Ich will den Hund nicht als Therapeuten !

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Kommentar von Bitterkraut
20.02.2016, 20:25

Hier ist von Therapiebegleithunden die Rede. Das sind ausgebildete Hunde die spezifisch eingesetz werden. Sie begleiten sowohl eine Therapie, als sie auch selbst therapeutisch wirken. Sie werden vom Therapeuten eingesetzt.

Man kann auch mit einer Angsstörung einen Hund haben, aber ein Hund kann die nicht verschwinden lassen. Dazu braucht es auch menschliche Therapeuten.

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hunderassen helfen nicht gegen angst. ein aengstlicher unsicherer hundehalter bekommt meist einen genauso aenglstlichen unsicheren hund!

bitte lass dich behandeln -es gibt gute thaerapien gegen angststoerung und holde dir erst einen hund , wenn du stabil bist.

betrachte es bitte nicht als angriff gegen deine person, wenn wir dir raten, jetzt keine hund zu holen.

es koennte dir evtl helfen eine tierunterstuetze teherapie zu machen -da lebt der hund aber beim therapeuten!

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Kommentar von Violetkron
20.02.2016, 18:50

Die Angst ist begrenzt,das bedeutet ich habe keine Angst vor der Dunkelheit,wie es viele Misinterpretieren,ich habe Angst davor alleine einzuschlafen 

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