Frage von K1000K,

Hunderassen, die am längsten allein bleiben können

Hey,

ich möchte mir gerne als Student einen Hund anschaffen. Mir ist klar, dass das keine einfache Sache wird, aber ich bin bereit, Zeit und Mühe in den Hud zu investieren. Ich habe auch eine zuverlässige Bleibe, wenn ich mal im Urlaub bin. Auch um den finanziellen Aspekt werde ich mich kümmern. Ich plane, mir einen Welpen anzuschaffen. Am Anfang muss dieser nicht lange allein bleiben, beziehungsweise gar nicht, aber ich möchte ihn allmählich daran gewöhnen. Wenn ich studiere und jobbe, muss er schon mehrere Stunden lang allein sein können. Mir ist bewusst, dass das sehr auf die Gewöhnung ans Alleinbleiben ankommt. Dennoch würde ich gerne wissen, welche Rassen sich besonders gut eignen, um lange allein zu bleiben, damit der Hund trotz mancher Schwierigkeiten ein tolles Leben bei mir hat! LG

Hilfreichste Antwort von GermanGirl2011,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Keine Rasse eignet sich besonders gut alleine zu bleiben, alle Hunde sind am liebsten mit ihren Menschen zusammen. Alles andere ist Training und Erziehung und man kann es sicherlich jedem Hund beibringen alleine zu bleiben, es gibt aber auch Hunde, die können überhaupt nicht alleine bleiben, jaulen und bellen in Abwesenheit ihres Herrchens und/oder zerstören Dinge. Das ist nicht Rassebedingt. Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter.

Die ersten 6 Monate wirst du deinen Hund auf keinen Fall mehrere Stunden alleine lassen können, man baut das alleine bleiben langsam auf, fängt mit wenigen Minuten an und steigert es dann immer mehr. Wenn du nicht längere Zeit frei hast, würde ich dir zu einem Junghund oder älteren Hund raten.

Ist dir denn bewusst das du dann nach der Arbeit/Uni auch noch Zeit mit dienem Hund verbringen musst? Ihn richtig auslasten und beschäftigen? Zeit für Freunde, ausgehen oder andere Dinge bleibt da oft nicht wenn man den Hund nicht vernachlässigen will.

Und wie lange willst du den Hund überhaupt alleine lassen? Was sind mehrere Stunden für dich? 4 ? Oder 10? 14?

Kommentar von K1000K,

Danke für die ausführliche Antwort! Für das Training habe ich auf jeden Fall viel Zeit; als Welpe würde der Hund praktisch nie allein bleiben müssen. Es geht erst ab dem 2. Lebensjahr richtig los mit dem Alleinbleiben, und dann würde es sich vielleicht um 4 Stunden handeln. Ich bin bereit viel Zeit und Mühe in den Hund zu investieren und würde auch auf solche Dinge verzichten. Ein Hund war seit ich Denken kann mein größter Wunsch und ich bin selbstverständlich bereit dafür Hobbys aufzugeben oder halt mal weniger Feiern zu gehen.

Kommentar von GermanGirl2011,

Unter den Voraussetzungen sehe ich keine Probleme einen Hund zu halten ;) Hast du schon Vorstellungen was für eine Rasse?

Kommentar von K1000K,

Noch nicht, dazu suche ich auch noch Tipps!! Weißt du zufällig eine Rasse, die eher im Vergleich zu anderen Rassen etwas besser allein bleiben kann? Am liebsten hätte ich einen Labbi oder einen Border Collie, kleine Hund sind's für mich nicht so ... Also gerne her mit den Ideen :)

Kommentar von GermanGirl2011,

Die Frage ist, was kannst du deinem Hund bieten? Was hast du für Erwartungen an einen Hund? Was möchtest du gerne mit ihm machen? Bist du eher ein aktiver, sportlicher Typ oder lieber gemütliches Spaziergehen? Wie sieht es aus mit deiner Hundeerfahrung?

Unter www.dogforum.de findest auch viele nette Leute die dich sicherlich bei deiner Hundewahl unterstützen. Da kriegst du gleiche mehrere Meinungen.

Kommentar von GermanGirl2011,

Unter den Voraussetzungen sehe ich keine Probleme einen Hund zu halten ;) Hast du schon Vorstellungen was für eine Rasse?

Antwort von rhapsodyinblue,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich komme mir langsam vor wie der Pfarrer auf der Kanzel und predige immer wieder das Gleiche.

Kein Hund kann über einem längeren Zeitraum ständig alleine bleiben. Dafür ist ein Hund gar nicht geschaffen. Ein Hund ist ein Rudeltier, das ständige Alleinsein tut ihm nicht gut.

Kaufe dir erst einen Hund, wenn du auch Zeit für das Tier hast, bzw. es mit auf die Arbeit nehmen kannst. Ansonsten bist du mit einem Plüschtier besser bedient.

Es sind Lebewesen! Und müssen artgerecht gehalten werden.

Kommentar von Monasophie17,

-----Ich komme mir langsam vor wie der Pfarrer auf der Kanzel und predige immer wieder das Gleiche.----

Ich mir auch. Ein Hund auf Biegen und Brechen, ohne auf seine Bedürfnisse eigehen, aber den puren Egoismus nachgeben...:o(((

Kommentar von K1000K,

Ich stelle hier ja diese beiden Fragen, weil ich am Überlegen bin, mir einen Hund anzuschaffen. Es ist nichts entschieden! Und so, wie es momentan aussieht, in Foren, Hundebüchern und Erfahrungsberichten, wird das wohl nichts. Das letzte, was ich will, ist ein schlechtes Leben für meinen Hund oder dass er irgendwie leidet.

Es geht mir auch nicht darum, für mich einen passenden Begleiter oder Tröster zu finden oder mir ein Lebewesen anzuschaffen, nur damit ICH nicht allein sein muss. Es geht mir darum, einem Tier ein schönes Leben zu ermöglichen, das erfreulicher ist als das im Tierheim, und gleichzeitig einen "tierischen Freund" in meinem Leben zu haben.

Also danke für die hilfreichen Antworten.

Kommentar von Monasophie17,

Wenn Du Dich informierst und Dir klar wird, das es für den Hund nichts ist, ist es gut! Hast Du später eine Lebenspartnerin/partner und der/die kann zu hause bleiben, ist das eine neue, andere und bessere Situation. Passe den richtigen Moment ab.

An unseren Reaktionen dürfte Dir klar sein, welche Fragen wir hier täglich als Hundekenner und Halter lesen müssen.

Es gibt auch Katzen und andere Tiere im Tierheim, die würden sich ebenso über ein schönes Zuhause freuen und diese Tiere sind unabhängiger. Geh doch mal in ein Tierheim.

Kommentar von K1000K,

Wenn ein Studentenleben in Kombination mit Hund so eine Quälerei für das Tier ist, werde ich es selbstverständlich nicht machen!! Fragen schadet ja nicht. Ich hatte jahrelang Nagetiere als Haustiere und möchte als Student etwas neues wagen. Eine Katze ist leider keine Option für mich, da ich eine leichte Katzenhaarallergie habe und einer Katze auch keine häufigen Umzüge zumuten möchte, die sie als Katze eines Studenten ja haben würde.

Außerdem möchte ich auch kein Tier, bei dem ich nur "mit halbem Herzen dabei bin", und das wäre bei der Katze leider der Fall ... Eigentlich wäre ich nur bei einem Hund wirklich bereit, mein Leben auf das Tier auszurichten und auf vieles zu verzichten, da ein Hund schon immer mein größter Wunsch ist. Eine Katze wäre also nur eine Notlösung, und das möchte ich dem Tier nicht zumuten.

Kommentar von emilie1,

Deine Ansichten sind ja ganz ok, aber mal ehrlich: die wenigsten Hundehalter sind mit ihren Hunden 24 Stunden zusammen und viele Hunde haben trotzdem ein ganz tolles Leben. In meiner Nachbarschaft gibt es eine junge Frau mit 3 Hunden, sie ist den ganzen Tag zuhause und ...die Hunde kommen fast nie raus zum spazieren, nur Garten(und der ist wirklich nicht groß)-es ist nicht gesagt, dass Hund es besser haben, wenn sie niemals alleine bleiben müssen. Nur mal so nebenbei ...

Antwort von inicio,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

bei welpen und jungen tieren geht das gar nicht

. ich denke du machst dir absolute falsche voerstelleungen ueber dein studium -das kannst du nicht so planen, dass du nach 4 stunden wieder zu hause bist, spaeter kommen dann hammerharte pruefungen (pysikum etc) -da bist du am stueck am arbeiten und bueffeln und hast keine zeit fuer einen hund, wenn du dann fertig mit dem studium bist, hast du taeglich mehr als 8 stunden arbeit als arzt...und dein hund lebt dann immer noch.

ich sehe zur zeit keinen platz in deinem leben fuer einen hund - du solltest damit warten oder deine lebensumstaende sind so (zum beispiel mit einem partne/nerin die zu anderen zeiten arbeitet, dass der hund nicht so lange regelmaessig alleine sit.

also da ist keine rasse geeigent -jeder hund braucht seinen menschen! vielleicht kannst du als gassigeher beim tierheim arbeiten...

Kommentar von K1000K,

Wie gesagt, für den Welpen hätte ich sehr, sehr viel Zeit, da ich dann noch nicht im Studium bin. Für den Rest der Zeit hätte ich Betreuung, sodass es sich wirklich nur um 4 Stunden handeln würde. Die Prüfungen sind zwar theoretisch ein Problem, für diese Wochen hätte ich jedoch eine zuverlässige Bleibe für den Hund - wie auch im Urlaub. Bis zu meinem Berufsleben als Arzt dauert es auf jeden Fall noch mehr als 15 Jahre, sodass er die Phase nicht mehr erleben wird. Es handelt sich also nur ums Studentenleben.

Kommentar von inicio,

du studierst 15 jahre?

alsoich gleuabe immer noch nicht, dass das vereinba ist -auch von den kosten her konnt ich mir einen hund damls leider nicht leisten.

Kommentar von Monasophie17,

Genauso ist es, ich habe eine Freundin, die ich genauso lange wie meinen Mann über 20 Jahre kenne und ihr Medizinstudium von Anfang an verfolgt habe. Die mußte nebenbei arbeiten, meistens in Krankenhäuser, um sich das Studium zu finanzieren. Auch jobben und sehr hart lernen. Sie hat es in ihrem Jahrgang als BESTE Frau den Abschluss geschafft. Aber in den ganzen Jahren wäre finanziell und zeitlich absolut kein Platz für einen Hund gewesen. Sie hat mit Mitte 40 noch nicht einmal Kinder, hat wegen Beruf verzichtet. Wir sehen uns auch heute wg ihrem Job nur sehr selten. Sie arbeitet harte Schichten im KH.

Kommentar von emilie1,

Gassigeher ist natürlich auch eine super Idee!

Antwort von taigafee,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

wenn es wirklich nicht mehr als vier stunden sind, sehe ich eigentlich kein problem. ich würde mich darum bemühen, eine wg zu gründen, in der eventuell andere studenten mit hunden leben, so dass immer jemand da ist.

ich habe drei fälle konkret erlebt, wo das sehr gut ging. zwei lehramt- und ein physikstudent. allerdings war ein entscheidender faktor, dass die alle mit hunden einwandfrei umgehen konnten. ein händchen für hunde, wissen über erziehung und auslastung des hundes, und das langsame angewöhnen ans alleinsein sind wichtige faktoren. nur ein hund, der dich als rudelführer akzeptiert, wird hinnehmen, dass du ihn alleine lässt. die rasse ist wohl zweitrangig, einen terrier würde ich als ersthund nicht empfehlen. viel glück!

Antwort von Monasophie17,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich habe schon sehr ausfühlich Deine andere Frage beantwortet und es gibt keine Rasse, die länger allein sein kann. Hunde sind Rudeltiere und gehen innerlich ein.

Das Du das trotzdem über's Knie brechen möchtest, halte ich für puren Egoismus und unverantwortlich.

Informiere Dich erstmal über die Bedürfnisse von Hunden generell. Du tust vor allem Dir keinen Gefallen. Ein Hund ist vom Sozialverhalten mit keinem anderen Haustier vergleichbar.

Wenn Du mal zu Ende studiert hast und mal Deine 36 Std. Schichten als Arzt kloppst, was dann? Das geht gar nicht!

Antwort von emilie1,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dafür gibt es keine bestimmten Rassen- alles Gewöhnungs-und Erziehungssache. Was meinst du mit längere Zeit alleine lassen? Über mehrere Stunden solltest du überhaupt keinen Hund sich selbst überlassen-ein Hund braucht seinen 'Rudelführer', er möchte beschäftigt werden- es ist kein Stofftier! Denke nochmal darüber nach und entscheide dich vernünftig-tu es einem Hund zuliebe

Kommentar von K1000K,

Es würde sich um etwa 4 Stunden am Tag handeln, 5mal die Woche. Das ist eine lange Zeit, das ist mir klar, aber ist es möglich, wenn ich ansonsten viel Zeit mit dem Hund verbringe und ihn täglich dreimal jeweils 1 Stunde ausführe, am Wochenende auf den Hundeplatz gehe etc.`?

Kommentar von emilie1,

Für einen Welpen ist das natürlich schon eine lange Zeit, aber sonst geht das ja eigentlich-ich dachte, du meinst vielleicht ca. 8 Stunden. Ja, natürlich braucht er dann einen Ausgleich, und so, wie du es vorhast, hört es sich ja dann doch ganz gut an :-)

Kommentar von emilie1,

...solltest wirklich auch schauen, dass du jemand zur Betreuung deines Hundes hast, das hat jemand kommentiert, finde ich gut. Notfälle gibt es ja immer mal

Kommentar von K1000K,

Es würde sich um etwa 4 Stunden am Tag handeln, 5mal die Woche. Das ist eine lange Zeit, das ist mir klar, aber ist es möglich, wenn ich ansonsten viel Zeit mit dem Hund verbringe und ihn täglich dreimal jeweils 1 Stunde ausführe, am Wochenende auf den Hundeplatz gehe etc.`?

Kommentar von Monasophie17,

Sei mal ehrlich zu Dir selbst, as Medizinstudent wird es auch mal länger werden und der Hund kann ca. 15 Jahre leben. Was nach dem Studium? Das muß auf lange Sicht absolut planbar sein.

Ich mußte über 20 Jahre nach Auszug bei Eltern auf meinen Hund warten, bis es paßte. Trotzdem habe ich 3-4 absolut verläßliche Betreuungsmöglichkeiten, wenn ich meine 3 Tage in der Woche arbeite.

Kommentar von K1000K,

Für den Rest der Zeit habe ich aber Betreuung für den Hund, also würde es sich tatsächlich nur um diese Zeit handeln. 15 Jahre dauert es bis zu meinem Berufsleben auf jeden Fall noch, von daher...

Kommentar von Monasophie17,

Es sollte aber DEIN Hund sein und nicht der eines anderen. Schnell wird die Betreuung zur absoluten Bezugsperson. Auch die Erziehung ist nicht leicht, wenn der Hund tagsüber woanders ist, und Du wunderst Dich nachher, was der Hund alles so drauf hat....als Rudelführer hast Du da schlechte Karten...

Kommentar von K1000K,

Das ist auf jeden Fall klar. Die Betreuung ist nur eine Notlösung, und mein Hund bleibt mein Hund. In der Phase der Erziehung habe ich auf jeden Fall alle nötige Zeit für den Hund, als Welpe sowieso, werde also Hundeschule usw. mit dem Hund besuchen. Es geht also um die Zeit ab dem 2. Lebensjahr des Hundes, in der der Hund tagsüber ausgeführt werden kann und ich zwischen Vorlesungen etc. immer nach Hause kommen würde. Praktisch heißt das: Als Welpe bleibt der Hund nie allein, und später werde ich mich immer kümmern und GELEGENTLICH auch mal jemand anders, der aber wirklich nur als Betreuuer und nicht als "Rudelmitglied" gelten würde. Das würde ich für den Hund auf jeden Fall so gestalten. es geht nur um diese 4 Stunden am Tag...

Antwort von schmookiepoop,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

kein hund ist gern allein. vielleicht kannst du einen hundesitter finden,zb schüler,die sich tagsüber um den hund kümmern? an alles andere hast du ja gedacht.

Antwort von ErnstWilkinson,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Vergiß es... oder suche einen Hundesitter, der ihn in der Zeit ausführt... sonst ist ´s einfach nicht schön für ihn.

Antwort von DieNette181,

Ich denke das liegt nicht an der Rasse...wenn du keine Zeit hast dann lieber kein Tier!

Antwort von aelayn,

schaff dir lieber nen hamster an sonst ist das tierquällerrei

Antwort von babyos,

dafür gibt es keine rasse, laß es sein!

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