Frage von PfotenStolz, 89

Hund,Epilepsie,Tipps?

Hallo Zusammen,

Mein Hund erleidet unter der Krankheit Epilepsie In der regel kamen ihre Anfälle alle 3-6 Monaten in einem Zeitraum von 1-2 min doch leider wurde der Albtraum war und mein Hund hatte ihren Anfall 10 min lang daraufhin bin ich auf dem schnellsten weg mit meinen Eltern in die Tierklinik gefahren dorthin hat sie sich im auto 2 mal übergeben ein sehr schrecklicher anblick meinen Hund so zu sehen..

in der Tierklinik kam sofort eine Assistentin und nahm meinen Hund mit in derzeit haben wir ihr Auskunft gegeben (wie lang die Anfälle in der regel sind, die Zeitabstände der Anfälle,ihr alter usw.) uns bekam die nachricht das sie meinen Hund da behalten mussten wir fuhren mit traurigen Gesichtern nachhause am Abend riefen wir an um nach unserem Hund zu fragen sie meinten die Chancen das sie dies überlebt steht zu 50 Prozent.. es war schrecklich! am nächsten tag riefen wir wieder an wir hofften das sie die Nacht gut überstanden hat doch dies war leider nicht so .. sie hatte die Nacht durch viele Anfälle hintereinander und wenn sie mal kurz bei Bewusstsein war dann nur für 2 min lang die Chancen standen an dem morgen zu 0 das sie es schaffen würde doch wir gaben die Hoffnung nicht auf riefen ein paar mal noch an um nachzufragen wie es ihr geht .. sie überbrachten uns dann die nachricht das sie wieder auf denn beinen steht sie frisst und trinkt wir wahren so erleichtert ihr Wille und ihr Kämpfer Herz haben denn Kampf nicht aufgeben leider hat sie durch das erbrechen eine Entzündung bekommen und einen starken husten die entzündungswerte lagen auf 40 Prozent und sind hoch auf 100 gestiegen sie bekommt Antibiotikum Infusionen uns Tabletten ich weiß das sie in guten Händen ist

da es wirklich noch nie so ausgeartet ist hab ich mich viel erkundigt über ernährungs Tipps bis hin zum Stress freien Alltag aber das reicht mir nicht was füttert ihr ?

Ich bedanke mich für jede hilfreiche Antwort und Tipps nehme ich sehr gerne an :)

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo PfotenStolz,

Schau mal bitte hier:
Hund Epilepsie

Antwort
von BestMom4Ever, 34

Ich kann dir leider keine gute Antwort darauf geben.. Wir hatten eine Englische Bulldogge mit 1-2 Anfällen im halben Jahr anfing und zuletzt hatte sie fast täglich mehrere Anfälle.. Wir hatten immer ein Notfall mittel für in den After.. Aber irgendwann half es nicht mehr, und die Tabletten haben auch nicht wirklich geholfen.. Dan hatten wir das gleich wie ihr das sie mich mehr aus dem Anfall raus kam. Sie haben Ihr dan eine Narkose gegeben damit sich ihr Gehirn erholen konnte.. Irgendwann ging es ihr so schlecht das wir mehrmals in der Woche zum Tierarzt mußten weil sie nicht mehr aus dem Anfall raus kam.. Dan entscheiden wir uns schweren Herzens sie einschläfern zu lassen weil die Ärzte meinten das es immer schlimmer werden wird, und es für den Hund nur noch eine Qual ist... Ich hoffe für euch das es bei euch nicht so endet...

Kommentar von PfotenStolz ,

Erstmal mein Beileid..

ich muss ehrlich zugeben das ich schon angst davor habe wenn mein Hund mit nach hause kommt .. denn ich weiß nicht was mich noch erwarten wird Vor allem ob sie wie gewöhnlich sein wird :/ 

sie fehlt mir sehr hier zuhause und ich hoffe das sich Verbesserung zeigen wird 

danke für deine Antwort :)

Antwort
von spikecoco, 24

mein verstorbener Aussie hatte seit seinem 1 Lebensjahr an schwerste Epilepsie. Angefangen mit über 10  Anfällen pro Tag, in Abständen von ca 2-3 Monaten. Er wurde durch gecheckt um die Ursache heraus zu bekommen. Gefunden wurde aber nichts. Er wurde auf das erste Mittel Luminal eingestellt. Verbessert hat sich aber nichts. Dann kam noch ein 2 Mittel dazu . DiBroBe.

Die Abstände und Anzahl der Anfälle änderten sich, von an die 5 Anfälle pro Tag so alle 2 Wochen. Es war jedes mal schwer auszuhalten und wäre es ihm nach den Anfällen nicht gut gegangen, hätten wir ihn schon so mit 6 Jahren erlöst.

Sylvester 2010 hatte er an die 70 Anfälle , nicht mit Bewusstlosigkeit und Krämpfen, sondern er schaute auf einmal durch einen durch, begann alles ab zu schnuppern und drückte seinen Kopf zwischen meine Beine. Ich wollte ihn einschläfern lassen aber mein Tierarzt gab noch ein 3 Mittel und die Anfälle hörten  auf. Bis zu seinem 10 Lebensjahr hatte er nur noch wenige Anfälle die dann plötzlich bis zu seinem Tod im Alter von 13 Jahren  aufhörten.

 Ein stressfreies Leben ist sicherlich empfehlenswert, aber bei meinem sind auch Anfälle wegen Geräuschen wie starker Wind, extreme Sonnenstrahlung gerade im Schnee aufgetreten. Wie eine Epilepsie sich entwickelt kann man nicht vorher sagen. Wenn es deinem Hund zwischen den Anfällen gut geht, würde ich nichts unternehmen. Es gibt verschieden Auslöser der Epi, von Stoffwechselerkrankungen, Vitamin B Mangel, Tumore etc.. Oft findet man aber keine Ursache

. Es gibt Epilepsiemittel die dein Hund bekommen sollte. Welche Mittel muss vom Tierarzt herausgefunden werden, oft reicht nicht nur ein Mittel. Es braucht aber Zeit, bis sich der Medikamentenspiegel im Körper angereichert hat um eine Wirkung zu erzielen. Leider ist es so, das es auch Hunde gibt, die keine wesentliche Verbesserung durch Medikamente erziehlen.  Sie haben auch Nebenwirkungen und ich habe bei meinem Hund alle 6 Monate eine homöopathische Leberkur durchgeführt . Aber erst einmal sollte dein Hund eine ausführliche Diagnostik erhalten.  

Mein Hund wurde gebarft, außerdem habe ich ihm untersagt, das er Pferdeäppel frißt. Denn die verwendeten Entwurmungsmittel für Pferde enthalten oft Ivermectin, das für bestimmte Rassen wie Collies, Australian Shepherds , Windhunden schwere gesundheitliche Schäden bis hin zum Tod bewirken können. Alles Gute euch beiden, diese Krankheit ist schwer zu ertragen, aber sie muss nicht zwingend zum einschläfern führen.

.

Kommentar von PfotenStolz ,

vielen dank für deine Antwort 

Erstmal mein Beileid zu ihrem verstorbenem Hund ..

hätten sie für mich einen kleinen tipp zur Ernährung ? für mich zählt das momentan sehr denn ich habe gelesen das es futter gibt das die Leber ihre Giftstoffe dadurch verhindert und das soll ja gut für Hunde mit Epilepsie sein .. 

oder Lieg ich damit falsch? 

Kommentar von spikecoco ,

ich habe gebarft und alle 6 Monate eine homöopathische Leberkur gemacht. Übers Barfen gibt es genug Informationen im Internet , aber auch Bücher helfen weiter. Wurde z.B nachgeprüft ob dein Hund Vitamin B Mangel hat?  Dies wäre eine Ursache der Epilepsie.

Antwort
von Bernerbaer, 20

Ich kann dir nur empfehlen dich hier umzuschauen:

http://www.epiforum.de/forum/portal.php

Die Gründerin des Forums hat es sich (aus leidvoller Erfahrung) quasi zur Lebensaufgabe gemacht alles, soweit möglich, für Epihunde und deren Halter zu tun.

Wir sind ein Forum, welches sich mit der Epilepsie bei Hunden beschäftigt. Neben allem Wissenswerten darüber findet der Hundehalter hier alle wichtigen Infos über Ursachen, epierfahrene Tierärzte, Studie, Ernährung, Zucht, sowie seelischen Beistand.

Kommentar von PfotenStolz ,

dankeschön :)

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