Frage von suitman1230, 73

Hundephobie - was kann man tun?

Ich habe eine sehr große Hundeangst. Ich erschrecke mich fürchterlich am bellen, hasse das ablecken etc. wenn mir ein hund näher als fünf meter kommt bin ich nahe einem herzinfarkt und starre den hund in panic an und laufe dann davon.

ich kann dadurch kaum mehr in die öffentlichkeit. ich warte oft zwei stunden bis ein bus ohne hund drinnen kommt und steige bei einer anderen tür aus wenn einer einsteigt. ich kann nicht alleine in den wald, baden gehen etc... obwohl ich es liebe

Ich habe auch schon therapien versucht, bin aber abgehauen wegen dem hund. ich kann mich nicht überwinden

Antwort
von brandon, 29

Dann musst Du Dir einen anderen Therapeuten suchen am besten einen der sich auf Phobien spezialisiert hat.

Eine solche Phobie legt man nicht einfach ab wie ein Kleidungsstück. Du hast lange Zeit gehabt sie aufzubauen und nun mußt Du Dir die Zeit nehmen um sie abzubauen. Wenn das so einfach wäre bräuchte man keine Therapeuten.

Das bedeutet für Dich das Du mitarbeiten musst ohne Deinen Willen kann auch ein Therapeut nicht viel machen.

Du musst hart an Dir arbeiten aber Du bekommst dafür eine ganz neue Lebensqualität. Die Mühe lohnt sich also, glaube es mir.

Du kannst das schaffen. Schau mal vielleicht findest Du im Internet Menschen denen es auch mal so erging und mit denen Du Dich austauschen kannst.

Ich wünsche Dir alles gute und drück Dir die Daumen.

LG

Antwort
von Viowow, 16

was du mit fachkundiger begleitung versuchen könntest(möglichst ein therapeut der zeitgleich auch mit hunden arbeitet) wäre, einen hund zu suchen, dem es genau wie dir geht. sprich, ein hund, der panik bekommt, wenn ein mensch kontakt zu ihm will. ich weis aber nicht, ob es sowas gibt. ich kenne es nur aus der reittherapie, das ein völlig verstörtes pferd zu einem völlig verstörten kind vertrauen gefasst hat. sicher nicht alltäglich, aber dennoch passiert.

ansonsten hatten wir letzte woche eine kindergruppe da, in der ein kind (8jahre alt) wirklich panische angst hatte. es ist der mama schreiend auf den arm gesprungen und hat sich da richtig reingesteigert ,als die hunde(2 große) fröhlich angestürmt kamen. ständig hat er mich unter tränen gefragt, ob ich die an die leine nehmen kann.
bei uns laufen die aber immer frei rum. er hatte also die wahl zwischen allein irgendwo ohne hunde oder mit den anderen kindern zusammen und den hunden dazwischen. er hat sich für letzteres entschieden. und am ende mit stolzgeschwellter brust ein foto von sich machen lassen, wo ein hund rechts von ihm saß und einer links und er beiden über den kopf gestreichelt hat.

er hat nämlich gemerkt, das die hunde ihn gar nicht so interessamt finden wenn er sie auch nicht beachtet.man ist nicht so wichtig wie man oftmals denkt;)

also alles eine frage des wollens...

Antwort
von Famytime, 46

Wie wäre es ,wenn du mal in ein Tierheim gehen würdest und dir die Hunde aus Entfernung betrachtest! So hat es eine Bekannte von mir auch gemacht :) Sie hat sich den Hunden immer mehr genähert, bis sie es irgendwann geschafft hat sie zu streicheln ohne eine Panikattacke zu bekommen :)

Antwort
von Jerne79, 23

Wie bei den meisten Phobien hilft auch hier nur eine Konfrontationstherapie, und in der wirst du nunmal mit dem in Berührung kommen müssen, wovor du Angst hast. Wenn du da die Biege machst, wird sich nichts ändern.

Antwort
von Equestrianlove, 30

Ist die Größe des Hundes egal, also hast du immer gleich viel angst?

Kommentar von suitman1230 ,

auch bei mini hunden, aber nicht extrem, da kommt der herzinfarktartige zustand erst bei drei metern entfernung🐕🐶 = 😱😵

Kommentar von Equestrianlove ,

Hast du vielleicht bekannte mit total lieben Hunden? Vielleicht kann dir das ja helfen, sozusagen zu 'lernen' dass sie nichts sind, wovor man sich fürchten muss.
Wenn das nicht geht, würde ich dir raten nochmal zu Therapie zu gehen. Das wäre sogar eher der erste Weg:) Wenn du die dann durchziehst, wird dein Leben sicher um einiges einfacher. Es kann ja nicht sein, dass die Phobie dein Leben kontrolliert.. Hunde trifft man wie du schon sagtest überall an😁☺️

Kommentar von suitman1230 ,

bin grad im Park ... in meiner Nähe ist ein Hund ... PANIK x 10 ... horror

Antwort
von Madmoisele, 18

Also die Hundephobie meines Mannes wurde dadurch geheilt, dass ich mir einen Welpen ungeplant aus einem Gasthaus mitgenommen habe, als wir dort zufällig zum Essen waren. Dieser liebe kleine Kerl hat es geschafft aus einem ängstlichen Hundehasser einen Menschen zu machen, der nunmehr so ungehemmt auf Hunde zugeht, dass ich manchmal lieber hätte, wenn er etwas vorsichtiger wäre.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie es irgendwann schaffen mal so ein Hundebaby in die Hände zu nehmen zu können, um zu spüren, wie wunderbar sich so ein kleiner Körper anfühlt. Und wenn ihnen dann noch zwei braune Äugelein vertrauensvoll entgegenschauen, bricht vielleicht Ihre Angst mit einem Mal zusammen.

Eine Sage aus Südamerika: Als Gott die Welt erschuf, stellte er Mensch und Tier auf eine Erdplatte. Leider fiel ihm dann ein, er müsse beide trennen. So machte er, dass sich eine Spalte auftat, zwischen Mensch und Tier. Im letzten Moment sprang der Hund hinüber zum Menschen.

Und ist seither sein allerbester Freund. Glauben Sie mir, Ihnen entgeht so viel durch Ihre Angst. Vielleicht schaffen Sie es ja doch.

Ein letzter Hinweis (von einem unserer Dichterfürsten):

"Doch der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn!"

In diesem Sinne: Alles Gute und viel, viel Mut!

MADMOISELE

Antwort
von healey, 45

Wenn Du bei der Therapie abgehauen bist dann bist Du wahrscheinlich ein hoffnungsloser Fall !

Kommentar von suitman1230 ,

Denk ich auch, aber wie soll ich in die öffentlichkeit

Kommentar von brandon ,

Wenn Du bei der Therapie abgehauen bist dann bist Du wahrscheinlich ein hoffnungsloser Fall !

Denk ich auch, aber wie soll ich in die öffentlichkeit

Wenn Du das von Dir denkst dann gibst Du Dich schon auf bevor Du es versuchst.

Mit solch negativen Gefühlen wird das nichts.

 Es gibt keine hoffnungslose Fälle. 

Ich glaube eher Du hälst Dich für hoffnungslos weil Du zu oft auf Leute gestossen bist die Dir vielleicht helfen wollten aber als Laien gescheitert sind.

Die meisten Menschen verstehen leider nicht das eine Phobie keine Ängstlichkeit ist sondern eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung die in die Hände von Fachleuten gehört.

Kommentar von suitman1230 ,

ich habe auch leider zunehmen wut gegen hunde entwickelt weil ich dauernd in sch**** trete bzw. wut gegen den hundebesitzer drum vertraue ich denen auch nicht

Kommentar von healey ,

Wenn Du in die Sch... tritst dann liegt es daran das Du beim Laufen net aufpasst ! Man muss schon aufpassen wo man hinläuft ! Du hast doch Augen im Kopf oder starrst Du unterwegs dauernd aufs Handy ?

Kommentar von suitman1230 ,

letzens bin ich mit dem rad in den gatsch gefahren und der scheißhaufen ist mir überall draufgespritzt. In dem Park galt hundeverbot

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