Frage von DieFrucht1, 110

Wie kann ich das Bellen meines Hundes reduzieren?

Es geht um einen Border Collie. Er ist ein echt tolles Tier. Keine Frage. Alles bestens. Aber was soll ich noch tun das er wenn es an der Tür klingelt und ich sie öffne und er sieht das es ein fremder ist nicht bellt? Leute die seltener zu Besuch kommen bellt er auch erstmal kurz an und dann ist alles gut. Auch wenn ein fremder in die Wohnung kommt. Kommt er ins Wohnzimmer bellt wie wild, Haut ab kommt wieder. Wenn er sich mal beruhigt hat und im Wohnzimmer sich hinlegt, und sobald der fremde sich minimal bewegt bellt er auf. Es gibt Tage da ist er nur am knurren. Aber er knurrt nur vor sich hin. Das ist so alle 2 Monate 1 mal. Das nervt tierisch. Also so ein richtiges durchgehendes bellen. Auf der Straße ist er mal der tollste Hund. Und dann ist er wieder mies drauf, bellt alles an . will am liebsten jeden anspringen und bellt dabei. Ich kann das verhalten nicht einschätzen. Er kommt auch Ängstlichkeit rüber. Auf der anderen Seite aber einfach nur lieb.

Mal so mal so. An was liegt das denn?

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 72

Hat dein Hund einen hohen Wachtrieb.

Lass es erst garnicht zu das dein Hund, zur Tür kommt und Theater macht. Wie beherrscht er Grundgehorsam ? Also auf den Platz schicken und bleiben?

Hier ein gutes Video:

https://www.facebook.com/hundefreunde/videos/10153800143358200/

Antwort
von daskatzenweib, 5

Border Collies sind - wie auch schon oben geschrieben, sehr intelligente Hund. Ich bin auch der Meinung, dass dein Hund unterfordert ist. Er will dich 'hüten' - super Verhalten also! Natürlich ist das in deiner Situation ziemlich blöd - deswegen - tue das was auch schon oben erwähnt wurde - arbeite mit ihm. Suchspiele in der Wohnung sind da schon mal ein Anfang. Und denke immer daran - du bist der Chef, der Bestimmer, der Rudelleithund - er nicht. Du gibst ihm Essen - du gehst als erster durch die Tür - du sitzt auf dem Sofa - und nur wenn du willst darf er aggieren bzw. reagieren. (Ich find das auch nicht immer toll - ist aber so)!

Antwort
von brandon, 58

Möglicherweise ist Dein Hund unterfordert Boarder Collies sind als Arbeitstiere gezüchtet worden, deshalb liegt es ihnen im Blut eine Aufgabe zu erfüllen. Einfaches spazieren gehen ist ihnen zu wenig. Du könntest mit ihm in einen Hundeverein gehen in dem man verschiedene Aktionen mit dem Hund lernen kann wenn Du an so was Spass hast.

Für das Problem an der Haustier solltest Du auf YouTube ein paar Videos mit der Hundeflüsterin Maja Nowak ansehen. Da kannst Du was lernen.

LG

Antwort
von Thobar, 50

Einfach so kann man natürlich nur Vermutungen anstellen.

Border Collies sind sehr anspruchsvolle Tiere. Es sind echte Arbeitshunde, die viel gefordert werden wollen. Wenn sie keine Aufgabe bekommen, suchen sie sich eine. Es kann also sein, dass er unterfordert ist und deshalb seinem Hüte-Instinkt nachgibt und deine Gäste "bewacht".

Antwort
von tDoni, 7

Die Seite https://hund-bellt.de/ setzt sich mit dem Thema auseinander, ansonsten wurde der Tipp mit der Hundeflüsterin Maja Nowak auf YouTube schon genannt. Leider kann ich dir nicht mehr helfen denn alles andere wären nur Vermutungen.

Antwort
von SebVegas, 10

Du musst den Hund ablenken, während jemand das Haus betritt. Der Hund darf nicht sofort merken, dass ein fremder im Haus steht. Halte ihn fest und beruhige ihn. Das reduzierst du von mal zu mal etwas und so gewöhnt er sich dran.

Antwort
von Abuterfas, 33

Guten Morgen!

Das Phänomen des bellenden Hundes, wenn es klingelt, kennt wahrscheinlich so gut wie jeder:-)

Man hat dies antrainiert. Es klingelt, der Hund hört es und macht darauf aufmerksam und wir rennen sofort zur Tür. "Muss ja was spannendes sein, wenn Herrchen/Frauchen alles stehen und liegen läßt, also ab dahin!"

Den Teil zu trainieren dauert Zeit. Du brauchst Hilfe von Freunden. In absolut unregelmäßigen Abständen klingelt jemand. Du ignorierst dies und machst einfach das weiter, was Du zu diesem Zeitpunkt tust. Das Gebelle ignorierst Du ebenfalls. Du schickst Deinen Hund auf seinen Platz. Ist er folgsam gibt es eine Belohnung. Schau mal nach Büchern, da ist es sicher besser beschrieben, als ich es hier kann.

Der Hund muss folgendes begreifen: Zur Tür rennen bringt (außer Stress) nichts lohnendes ein. Auf meinem Platz dagegen, wenn ich ruhig bin, schon.Unter Umständen ein langer Prozess.

Der mal mehr, mal weniger Fremde kommt rein. Der Hund wird erstmal ignoriert bzw. das unerwünschte Verhalten. Nicht reden, nicht anschauen, nichts, setzt euch einfach hin. Wartet ein wenig ab. Dann stehst Du mal auf, gehst z.B. zum Tisch und setzt Dich wieder. Das gleiche macht "der Fremde". Ist der Hund ruhig, gibt es eine Belohnung. Sofern Du möchtest bringe ihn auf seinen Platz und gib es ihm da. Du kannst auch dem Besuch ein Lecker geben. Auch da muss der Hund lernen: "Fremde im Haus sind lohnenswert, sofern ich meine Klappe halte"

ich kann das verhalten nicht einschätzen

Das musst Du lernen. Ein Hund wird zum Glück "alt", von daher hast Du Zeit. jeder Hund ist anders. Es gibt zwar Rassespezifische Angewohnheiten, doch macht die Erziehung auch einiges aus. Du musst auch Dich beobachten. Kann es sein, das Du verkrampfst, wenn ein "bestimmter" Hund kommt? Nach dem Motto:"Oh man, die können sich nicht leiden, gleich gibt es Gebelle!" Wenn ja, sendest Du dem Hund das Signal, das da was unangenehmes kommt Das Problem da ist das Ende der Leine, der Mensch.

Davon ab, verhalten sich Hunde an der Leine meist eh anders. Die Leine kann u.U. die Kommunikation des Hundes einschränken. Man hält den Hund unbewusst kürzer oder strafft die Leine. Für den Hund alles Anzeichen, das da was ist und er loslegen kann. ABER: Es gibt auch einfach Hunde, die mögen sich nicht. Sie können sich nicht riechen, sehen sich als Rivalen im Revier etc. pp. Da macht man am besten von vornherein einen Bogen drum, oder geht stumpf an ihnen vorbei. Schultern zurück, Blick geradeaus, dem Vierbeiner signalisierend. "Hier gehts lang!".

Langer Red, vielleicht gar kein Sinn: Üben, üben, üben. Oder Dich selbst fragen "Kann ich damit leben?". Meiner hat auch Marotten, zum Teil duch anfänglich falsches Training, weil ich damals bescheuert war und es nicht besser wusste und "Trainern", den ich vertraut habe. Sylvester z.B. das Geknalle. Sonst ein "todesmutiger" Hund, aber die Knallerei ist ein Graus. Liegt daran, das auf dem Hundeplatz ohne Vorwarnung (ich wurde auch nicht gewarnt) geschossen wurde. Ich mich erschrocken, der Hund erschrocken, Ende der Geschichte. Das ist jetzt 4 Jahre her und ich arbeite immer noch daran.

Oder auch, das mein Hund einfach nicht für den "schlendernden" Spaziergang geboren ist. Er ist abrufbar, hört auf "warte/Steh" und auf "Fuß". Aber er wieselt lieber gerne mit Schnauze am Boden wie ein von einer Tarantel Gestochener. Nervt es ab und zu? Definitiv, aber es ist wie es ist. Also (sofern in Ordnung) Leine los und ab die Post :-) Im übrigen ein belgischer Schäferhund, da sagt man ja auch, sie seien "speziell" ^^

Grüße

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