Hundeführerschein in Niedersachsen mit einem Hund der sich mit anderen nicht verträgt?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Also ein verstörtes verängstigtes Tier aus dem Ausland, was nichts mit anderen Tieren zu tun haben möchte, fällt durch ?

Nein.

Ein Hund darf seine Artgenossen nicht mögen. Wesentlich ist, dass er nicht auf die Idee kommt, sie anzugreifen und dass der Halter dazu in der Lage ist, seinen Hund zu lesen und zu führen. Genau das finde ich im Alltag auch absolut notwendig und sinnvoll.

Es gibt Hundeschulen, die Hund und Halter auf diese Prüfungen gründlich vorbereiten. Such Dir frühzeitig einen solchen Trainer und arbeite mit Deinem Hund. Dann hast Du auch gute Chancen, die Prüfung mit dem Hund zu bestehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe den Hundeführerscheinin Niedersachsen vor kurzem gemacht.

Man muss die theoretische Prüfung VOR Anschaffung des Hundes machen.
Wenn man sich einigermaßen mit Hunden auskennt ist das kein Problem.

Dann ab dem Zeitpunkt der Anschaffung hat man genau ein Jahr Zeit die praktische Prüfung zu machen. Dabei wird hauptsächlich das Verhalten des Halters beurteilt und wie dieser mit dem Hund umgeht.
Wenn die Gefahr besteht, dass dein Hund andere Hunde beißen könnte oder versuchen könnte zu fliehen, dann wäre es gut, wenn du ihn sicherst zB durch Maulkorb und ausbruchsicherem Geschirr.

Ich empfehle dir vorher eine gute hundeschule zu besuchen. Dort kann man diese Prüfungen auch machen und viele Hundeschulen bieten vorher Trainingsstunden an.

Ich hab beide Prüfungen beim ersten Mal geschafft. Obwohl mein Hund gerne andere Rüden angebellt hat (mittlerweile fast ganz wegtrainiert) war das nicht schlimm solange ich ihn im Griff hatte und er niemanden belästigt.

Bei der praktischen waren wir in einem Baumarkt, dann waren wir bei der Hundeschule und es wurden Übungen wie zB das begrüßen von anderen Menschen ohne, dass der Hund dabei "stört" oder das abbruchsignal gemacht.

Viel Glück

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hundeführerschein hier wird der Wesenstest und der Sachkundenachweis verlangt. Dein Hund muss ohne zu attakieren an Mensch und Tier vorbei gehen, es werden alltägliche Situationen gestellt. Das heißt dir tritt jemand gegenüber und reicht dir die Hand nun muss der Hund passiv oder er darf auch ausweichend zurück weichen.

Er darf neugierig nach vorne gehen, nur eben nicht aggressiv, oder anspringend. Dann kann es sein das jemand drohend auf dich zukommt, oder einen betrunkenen mimt. Der Hund sollte sich wie zu Anfang beschrieben verhalten.

Selbst wenn du nicht bestehen würdest, bekommst du eine 2. Chance. 

Für den Test bekommst du eine angemessene Zeit, in der es auch genügt, dass dir eine Hundeschule oder Trainer bestätigt, dass du unter deren Obhut mit deinem Hund arbeitest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meines Wissens nach muss man den Hundeführerschein doch nicht sofort machen. Es geht ja dabei um die Prüfung zur Leinenbefreiung. Solange Deine Patenhündin also noch unverträglich ist, gehe nicht zur Prüfung, halte sie angeleint und evtl. sogar mit nem Mauli. Der zeigt ja nicht, dass ein Hund böse ist, sondern gibt Menschen und Hunden Sicherheit.

Besuche dann eine Hundeschule oder hole Dir einen privaten Trainer ins Haus (ist oft sogar besser für den Anfang bei so traumatisierten Tieren) und zeige ihr, dass ihr hier nichts Böses widerfährt.

Wenn das alles klappt, dann kannst Du den Hundeführerschein doch immernoch machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von pilal
20.11.2016, 19:24

Gibt es keinen Zeitpunkt indem man den machen muss nach Anschaffung des Hundes ?

0

Richtig so !!! Man kann nicht alle über einen Kamm scheren! !! Schön das du nicht zum Züchter gehst. Gute Einstellung weiter so......mfg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von pilal
20.11.2016, 19:26

Es gibt so viel Tiere die Hilfe brauchen, da muss man nicht unnötig welche züchten.

0

Was möchtest Du wissen?