Hundebesuch :(?

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14 Antworten

Sieh es als Test, wie gut du wirklich mit deinem Hund klarkommst.

Wenn du bisher nicht allzu viele Fehler gemacht hast und deine Hündin sich bei dir wohl fühlt, wird sie es als "Besuch von guten Bekannten" auffassen. Sie wird sich freuen. 

Und sie wird eine Weile "traurig" sein, wenn der Besuch wieder geht. (Je länger der Besuch bleibt und sich mit ihr beschäftigt, desto nachhaltiger wird die Trennung.) Doch wenn ihr gut zusammen funktioniert, wirst du die "Trauer" gar nicht bemerken. Und schon nach kurzer Zeit, also nach einer halben, einer, vielleicht zwei Stunden, wird sie wieder auf Normalität umschalten.

(Tipp: Ablenken und Spielen bzw. Arbeiten ist eine gute Therapie gegen Trennungsschmerz.)

Hunde sind keine Menschen: Sie akzeptieren sehr schnell, dass sie einem anderen Rudel angehören. Insofern ist das "alte Rudel" nur noch ... nun, alt, Geschichte, Vergangenheit. Und das lässt sie auch nicht allzu traurig werden, wenn man sich mit diesem alten Rudel mal trifft und sich gegenseitig beschnuppert, denn sie verbinden mit dem alten Rudel nur "Bekanntheit". 

Man kennt sich, man freut sich, man grüßt sich, man "erzählt" ein bisschen ... und dann trennt man sich wieder, ohne allzu großen "Trennungsschmerz".

Davon gibt es nur wenige Ausnahmen. Und die entstehen erst im Laufe der Jahre des vertrauensvollen Zusammenseins. Nicht nach 4-5 Monaten; und auch nicht nach 6-7 Monaten...

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Wenn du allerdings viele Fehler gemacht hast und sie sich vielleicht sogar in deiner Familie unwohl oder unverstanden fühlt, wird es eine Tortur für deine Hündin, weil sie sich überall hin, nur nicht ins aktuelle Rudel, sehnt; und weil ihr das "alte Rudel" genau das in Erinnerung ruft...

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Insofern stimme ich Naninja zu: Wenn du ein schlechtes Gefühl hast und glaubst, dass du in den vergangenen Monaten einen Haufen Bockmist fabriziert hast, dann lasse es lieber ... vorerst. 

Bitte die "alte Besitzerin" in diesem Fall darum, noch etwas Zeit vergehen zu lassen, bevor sie zu Besuch kommt. Und nutze diese Zeit, um die Fehler geradezuziehen.

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Darüber hinaus habe ich ein gewaltiges Problem mit dem Wort "Besitzer". Auch, wenn der Hund im Bürgerlichen Recht der Bundesrepublik - trotz bzw. gerade wegen des § 90 a BGB - nur wie eine Sache und nicht wie ein selbständiges Lebewesen behandelt wird: DU BESITZT DEINEN HUND NICHT. Niemand kann ihn besitzen. Genauso wenig, wie dich jemand besitzen kann.

Euer Verhältnis sollte ZWINGEND auf Freiwilligkeit und gegenseitigem Respekt beruhen. Und das darfst du auch gern mit Worten ausdrücken, denn: 

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. 
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. 
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. 
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

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Kommentar von chowandakita
02.07.2016, 15:44

Also ich merke das meine klein glücklich ist sie hat viel bei uns gelernt als ich sie bekommen hatte war sie ein Katastrophe .. sie war unerzogen hat alles kaputt gemacht und mit allem einfach drum und dran .. Aber so ist sie auf Keinen Fall mehr sie hat sich zu einem Traumhund entwickelt . Sie ist richtig aufgegangen bei mir . Davor war sie in einer kleinen Wohnung in der Stadt Mitte .. Jetzt lebt sie mit uns auf die Einem
Dorf in einem Haus mit Feldern vor der Tür . Ich arbeite mehr oder weniger nur früh also von 4.45-13.30 aber nein so lange ist sie nicht alleine mein Opa und meine Oma schauen so um 9 Uhr bis 11 zu ihr jeden Tag .. Und ab Feierabend gehört meine ganze Zeit meinen zwei kleinen Babys also Wandy hat noch einen Kumpel bekommen .

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Hast Du Sorge, dass der Hund anschließend trauert oder hast Du ein schlechtes Gefühl?

Falls ersteres der Fall ist denke ich nicht, dass Du Sorge haben musst. Wenn Du ein schlechtes Gefühl hast, würde ich einem Treffen allerdings nicht zustimmen. Auch nicht, wenn das Kind als Grund genannt wird. An diesem Punkt würde ich immer meiner Intuition trauen und Ärger aus dem Weg gehen. Du hast einen Hund übernommen, der bei den ursprünglichen Haltern irgendwann nicht mehr erwünscht war. Daraus leitet sich keine Verpflichtung für Dich ab, weiterhin Kontakt zu halten und Besuchen zuzustimmen. Nicht schön für die ehemaligen Besitzer, aber auch nicht schön für einen Hund, einfach weitergereicht zu werden.

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Hallo, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Lasse die alte Besitzerin ihr Kind ruhig sehen . Sie wird sich freuen, dass sie es in gute Hände gegeben hat. Deiner Hündin schadet das nicht. Du bist ihr Herrchen und das wirst du auch immer bleiben. Überzeuge dich davon, denn das ist auch ein sehr schönes Gefühl.


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Wir haben mit unserer Hündin mehrmals im Jahr ihre Züchter besucht.

Diese Menschen waren immer etwas besonderes für sie und sie hat sich zu niemandem so gefreut wie zu denen.

Dennoch gab es kein Vertun, wenn wir wieder nach hause fuhren. Sie wußte genau wo sie hingehörte.

Es besteht also kein Grund zur Sorge und auch kein Grund zur Eifersucht.

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Kommentar von Goodnight
01.07.2016, 23:50

Die Situation kannst du nicht mit dem Züchter vergleichen. Hier bahnt sich ein Problem an..

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Sie wird sich freuen, aber sie lebt seit fast einem Jahr bei dir. Mach dir keine Sorgen, dass sie danach Sehnsucht hat und zu ihr will. Das wird nicht passieren, du bist Ihre Bezugsperson. Du bist ihr Mensch.

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Würde ich nicht zulassen, ist nur für alle schwierig. Der Hund gehört dir und du bestimmst was mit ihm geschieht, nicht ein heulendes Kind und seine Mutter.

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Wir haben unsere Hunde auch öfters besucht oder die Käufer eingeladen. Teils gabs richtige "Wurftreffs" mit Kaffeeklatsch und allen Hunden. Das war ein großer Spass für alle und hatte keinerlei Nebenwirkungen.
Wir wurden von "unseren Welpen" wesentlich heftiger begrüßt, als sonstige Leute. Die wussten aber trotzdem, wo sie hingehören.

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Wie wir damals unser Hündchen bekommen haben waren die Züchter öfters mal da aber sie ist nur mir hinter her gelaufen hat nicht getrauert oder sonstiges da passiert nichts :)

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Für mich wäre es an Deiner Stelle kein Problem. 

Was soll schon passieren außer das das Kind etwas enttäuscht sein wird das der Hund nur noch wenig Interessen an seinen ehemaligen Besitzern hat?

Vielleicht würde es dem Kind dabei helfen das Kapitel abzuschließen wenn es sieht das es jetzt Dein Hund ist und er sich bei Dir wohl fühlt.

Ich weiß nicht wie alt das Kind ist aber wenn es noch sehr jung ist hat es vielleicht die Vorstellung das der Hund immer noch furchtbar um sein ehemaliges Zuhause trauert. Dann kann ich die Mutter ganz gut verstehen wenn sie dem Kind zeigen möchte das es dem Hund wirklich gut geht.

Du und Dein Hund werdet keinen Schaden davon tragen und Du hättest ein gutes Werk getan.

LG

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Sie hat die Hündin abgegeben. Jetzt vermissen Sie Sie?...Was soll das. Ich würde Sie nicht kommen lassen.

Ich verstehe Dein Mißtrauen


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Hi,

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Hund dich als Familie ansieht. Also denke ich nicht, dass dein Hund seinen alten Besitzern nachtrauern wird, wenn sie wieder gehen...

Dennoch bin ich mir aber auch ziemlich sicher, dass deine Hündin seine alten Besitzer erkennen wird. Was ja jetzt grundsätzlich nicht schlimm ist.

Ehrlich gesagt frage ich mich jetzt jedoch, wieso jemand seinen Hund abgibt um ihm plötzlich hinterher zu trauern und ihn besuchen zu wollen?! Klingt etwas komisch!

Habe aber allgemein eine Abneigung vor Menschen die ihren Hund abgeben können (aus welchen Gründen auch immer). Meiner Meinung nach trifft man mit einem Welpen eine Entscheidung fürs Leben... Seis drum...

Wenn du es nicht willst, lass es bleiben!

Gruß! :)

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Kommentar von chowandakita
02.07.2016, 11:31

Hallo :) danke also ich hab mit ihr schon immer Kontakt seit dem ich sie auch habe .. Und ich muss sagen sie hat sich auch nicht um sie gekümmert mit 6-7 Monaten musst ich ihr alles beibringen und ja war ein Kampf

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Chow-Chows* bauen schon eine enge Bindung zu ihrem Frauchen auf, also sei unbesorgt. Ich würde das Wiedersehen bei einen gemeinsamen Spaziergang stattfinden lassen. Dann zieht sich das nicht so in die Länge und es gibt keinen großen Abschiedsstress mit der Kleinen...

*wir hatten 3

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Kommentar von chowandakita
01.07.2016, 20:59

Ich weiß nicht ob sie so ein feste Bindung haben wie wir zwei ihr ging es nicht so gut bei ihr .. Und mit mir verbringt sie doch so viel Zeit nach der Arbeit gehört alle Zeit der Welt meinen 2 Lieblingen

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Es kann wohl nicht schaden wenn das Kind den Hund sieht :) das macht das Kind bestimmt sehr glücklich

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ja und..wo ist das problem? lass sie doch kommen und ne stunde mit dem hund rum tüddeln

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