Hundeanschaffung aber welchen bloß?

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12 Antworten

Hi,

Schön das dir da so viele Gedanken machst :) ich finde die Grundeinstellung gut und das ist schön die erste Hürde die man als angehender Hundehalter nehmen muss :) 

Vorrangig wären nun erstmal Bücher gut, kann dir da die Bücher von Günther Bloch ans Herz legen zB der Mensch-Hunde Code, das hilft ein ein bisschen das Eigenleben des Hundes zu verstehen. Dann gibt es von Uli Köppel noch ein Welpenratgeber, heisst Welpen erziehen mit Rudelkonzept und sollte etwas über die ersten Monate hinweg helfen. Da dich das Thema mit der Fütterung auch interessiert würde auch da mir ein Buch holen, zB die Futterfibel von Nadine Gelhaus. Ich denke damit bis dann schon gut versorgt zum Anfang. 

Tja und welcher Hund passt weisst nur du selber, wenn du auf den richtigen triffst. Da Hunde ja Lebewesen mit freien Willen sind, kann man die nicht nur anhand der Rasse aussuchen, das Individuum muss zu einen passen.

 Mit solch Onlinetesten kann man höchstens herausfinden in welche grobe Richtung es gehen kann, so wird da ja abgefragt wie lange man Gassi gehen will (die Hunde haben ja ein unterschiedliches Leistungspensum, wenn man zB Husky mit Basset vergleicht), auch wird abgefragt wie man lebt, so gehen riesige Rassen im Dachgeschoss weniger gut als ein kleine Rasse die man tragen kann. Dann wird abgefragt was man vor hat, da kann nan erkennen ob man ein Gebrauchshund zB für die Arbeit braucht (Jäger, Hirte, Security, Katastrophenschutz und Co) oder ob ein Gesellschafts und Begleithund reicht.  Dann kommen Sachen wie die tägliche Pflege, bei langhaarigen Rassen oder Qualzuchten ist das zb mehr Aufwand. 

Aber das sind eher organisatorische Sachen die ein eben nur begrenzt helfen, den perfekten Hund für sich zu finden. Da hilft ein der Nahkontakt eben doch eher weiter, zieht einfach los und lernt Hunde kennen, zB im Tierheim kann man häufig auch einfach mal Gassi gehen mit verschiedenen Hunden. Auch kann man mal Züchter besuchen ohne direkt ein Welpe zu kaufen. 

Und wegen den müffeln, oftmals stecken da Erkrankungen hinter die der Halter nicht merkt, zB können Hunde aus den Maul riechen weil die Zähne kaputt sind, die können auch sehr unangenehm riechen wenn die Analdrüsen zu sind. Manche Hunde haben Probleme mit ihrer Haut, auch Pilzinfektionen riechen nicht schön. Dann kommt es auch die Pflege an, abgestorbenes Fell und Hautschuppen die nicht abgebürstet werden riechen nach einer Zeit auch schlecht, weil da dann ein Fäulnisprozess einsetzt, deswegen lieber mal zum Tierarzt gehen wenn der Hund müffelt.

Futter ist zwar auch wichtig und spielt auch eine Rolle. Es ist aber kein Allheilmittel ;) und ob er es verträgt merkt man daran das er es richtig verdaut, also nicht pupsend durch die Gegend läuft, relativ wenig hinten rauskommt und sonst auch fit ist und bleibt ;) das ist auch individuell manchmal unterschiedlich, das perfekte Futter für alle Hunde gibt es nicht ;) 

Und ganz wichtig selber mal prüfen ob man alles bedacht hat, man muss viel Geld aufbringen für sein Hund und das mindestens für ein Jahrzehnt und mehr. Welpen kann man am Anfang gar nicht alleine lassen, die Phase kann ein halbes bis zu ein Jahr dauern, da muss das geregelt sein das immer jemand da ist. Und was leider oft verdrängt wird, auch ein Hund wird alt und bekommt alterstypische Probleme wie Abnutzung der Gelenke, Altersdemenz, Inkontinenz, Probleme mit Augen und Ohren usw, auch da kann der hund unter Umständen nicht mehr alleine gelassen werden weil er heult usw.  Auch wird es Tage geben wo der Hund mal kränkelt, zB Magen-Darminfekt, was echt unangenehm ist, es raubt Schlaf zB, man muss zum Tierarzt und hat da manchmal das Problem das den Arbeitgeber zu erklären. Zumal da alleine lassen eben auch schlecht ausgehen kann, wenn man die Sache falsch eingeschätzt hat zumal man dann sicher viel viel wischen muss.

Erkundigt euch in Ruhe weiter und lasst bei der Auswahl das Herz mitentscheiden, nicht nur auf die Optik achten, das bringt ein bei Freunden nie weiter ;)

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Hast du dir überhaupt schon Gedanken darüber gemacht, ob du als Hundehalter geeignet bist? Hunde brauchen viel Auslauf und Beschäftigung, auch sind sie ein ziemlicher Kostenfaktor.

Ich würde mich nicht auf Online-Tests verlassen. Kaufe dir ein gutes Buch mit allen Hunderassen inklusive Wesensbeschreibung. Mache dir eine Liste was du dem Hund bieten kannst und was dir der Hund bieten sollte. Dann gehst du das Buch durch und suchst dir Hunderassen raus, die charakterlich (!) zu dir passen. Später kannst du dann auch nach dem Aussehen gehen.

Hast du dich für einen Hund entschieden, solltest du dir einen seriösen (VDH-/FCI-)Züchter suchen.

http://www.vdh.de/welpen/zuechter-suche

Bedenke außerdem, dass ein Welpe die ersten Monate gar nicht alleine sein darf.

Alternativ kannst du dir einen Hund aus dem Tierheim holen. Häufig sind dort auch ganz normale Hunde, die aus ganz banalen Gründen dort hingebracht wurden, z.B. wegen Urlaub. Diese beherrschen oftmals auch schon Grundlegendes wie Grundgehorsam, an der Leine laufen, Alleinsein oder Stubenreinheit. Die Tierheimmitarbeiter kennen ihre Tiere meist gut und können dir einen Hund empfehlen, der zu dir passt.

Ich würde mir immer einen Hund (allg. ein Tier) aus dem Tierheim holen.

Ein gepflegter Hund stinkt auch nicht, wobei Hunde schon einen gewissen Eigengeruch haben. Mit Fellpflege und gesünder Ernährung kann man dem aber entgegenwirken.

Hunde sollten hochwertiges Nassfutter bekommen. Hochwertiges Nassfutter erkennst du daran, dass es mindestens 70% Fleisch enthält und weder Zucker noch Getreide enthalten sind. Außerdem sollte die Deklarierung klar uns deutlich sein.

Eine andere Möglichkeit wäre das Barfen, aber dafür benötigst du einiges an Knowhow.

Bücher zur Hundeerziehung und -haltung findest du auf amazon.de.

https://www.amazon.de/gp/aw/s/ref=nb\_sb\_noss?k=hunde+b%C3%BCcher

Grüße

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Kommentar von skjonii
19.10.2016, 14:17

Offensichtlich hat sie sich Gedanken gemacht, ansonsten käme die Frage ja nicht. 

Warum ist ein Buch deiner Meinung nach verlässlicher als ein Online-Test? Es gibt durchaus gute und umfangreiche Tests, wo zu jeder Rasse auch eine ausführliche Beschreibung hinterlegt ist. Das Problem an der Sache ist aber, dass die Selbsteinschätzung oft nicht der Realität entspricht. Deshalb sollte man sich meiner Meinung nach definitiv persönlich beraten lassen und nicht von irgendeinem Buch.

Zu viel Fellpflege, vor Allem zu häufiges Baden etc., kann durchaus den gegenteiligen Effekt haben und noch eher Geruch provozieren. Um zu vermeiden, dass der Hund stark riecht, ist Gesundheit das A und O. Für die viele Rassen gilt, desto gesünder der Hund, desto weniger Fellpflege ist nötig. 

Auch sollte nicht jeder Hund "hochwertiges Nassfutter" bekommen. Viele Hunde bekommen davon übrigens Mundgeruch. Außerdem ist es oft sehr weich, so dass man extra Maßnahmen treffen muss, um Zahnstein etc. zu verhindern. Das kann man auch einfacher und günstiger haben. An einem guten Trockenfutter ist nichts verkehrt. Genau wie es auch nicht verkehrt ist, das Futter zu variieren. Man kann einem gesunden und verträglichen Hund durchaus auch roh, nass und trocken abwechselnd füttern. Wichtig ist nur, dass man nicht gleichzeitig und ausgewogen füttert. Der Rest ist von Hund zu Hund verschieden. 

Hundeerziehung lernt man auch nicht aus Büchern. Wenn man weiß wie man mit unsicherem oder aufmüpfigen Verhalten umgehen muss, ist das eine Sache. Das auch richtig zu erkennen und selbst angemessen zu reagieren eine völlig andere. Kein Buch der Welt kann eine gute Hundeschule und Erfahrung ersetzen. 

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Schön das du dich vorher informierst! 

Schau dich mal in deiner Umgebung um, vielleicht gibt es dort eine Hundeschule oder Hundespazierwege. Geh dorthin und sprich die Hundebesitzer auf ihre Hunde freundlich an. Jeder nette Mensch wird dir gerne Rede und Antwort zu seiner Fellnase geben. So lernst du schon mal einige Hunde im realen Leben kennen.

Online Tests sind ja ganz lustig, aber im wahren Leben ist es meist ganz anders.... und ich halte auch mehr von Büchern. Lassie, Rex und co sind sehr informative Bücher:  https://www.amazon.de/Lassie-Rex-Schl%C3%BCssel-erfolgreichen-Hundeerziehung/dp/3933228115

Ein Hund, egal welche Rasse, ist ein Individium. Klar gibt es innerhalb einer Rasse schon Gemeinsamkeiten: Windhunde rennen gern, Schlittenhunde haben Beutetrieb, Retriever apportieren gerne, Dobermänner und Rottweiler bewachen usw usw 

Auf den Seiten von TASSO kannst du dich auch über vieles rund um den Hund informieren. Lies bitte aufmerksam  die Berichte über sogenannte Wühltischwelpen:

https://www.tasso.net/Tierschutz/Inlandstierschutz/Wuhltischwelpen/AG-Welpenhandel

Den richtigen Hund findet man besser nicht im Internet von dubiosen Verkäufern, sondern im realen Leben. Viel Erfolg!

ps. die Seiten vom VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) sind ebenfalls empfehlenswert.

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Vielleicht schaust du mal ins Tierheim, da bekommst du meist eine gute Beratung und kannst mit verschiedenen Hunden spazieren gehen.

Da du durch deine Frage, noch nicht so viel Ahnung von Hunden hast - ist nicht schlimm, man kann alles lernen - würde ich dir keinen Welpen empfehlen, sondern einen etwas älteren Hund.

Bevor du dir lediglich einen Hund anschaffst, solltest du dir Gedanken machen wo er unterkommen kann, wenn du nicht da bist.
Ein Hund kann keine 8 Stunden alleine bleiben, das schadet dem Hund.

Liebe Grüße

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Es kommt auf dich an. Möchtest du einen Kuschelhund:Eher einen Chiaua! Wenn du viel mit ihm Arbeiten willst (Tricks) dann einen Jack/Parson Russel aber ACHTUNG!! Die haben manchmal ihr eigenen willen!
Wenn du einen Jagdhund möchtest einen Dackel oder Schäferhund!

Du musst mit dem Futter selbst gucken! Wenn du merkst das er/sie ausschläge bekommt würde ich ein anderes wählen! :)

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Lese paar Bücher.
Ach ja und ein Hund Hat nun mal den Hunde geruch aber wenn er den überschreitet liegt es am Futter oder der Fellpflege und mehr.
Man kann hunden 1 mal die Woche bisschen Kokosöl geben.

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Geh auf jeden Fall erst ins Tierheim.

Dort kannst du die Hunde persönlich kennen lernen und dir wird auch bei der Wahl geholfen.

Außerdem kannst du, wenn ein bisschen suchst, einen passenden Hund für dich finden. Der sollte dann auch einigermaßen gut erzogen sein. Dann kannst du nicht so viel falsch machen wie bei einem Welpen.

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Also gut dass du dir vorher Gedanken machst, dazu gehört auch:

- bekommt der Hund genügen Auslauf

- Was ist, wenn du mal in Urlaub fährst / Krank bist

- Tierarztkosten

- Steuer / Versicherungskosten

wenn du bei Google mal "Welcher Hund passt zu mir Test" eingibst, findest du einige. Und Bücher findest du bei Amazon, suche nach den besten Bewertungen und dann wirst du schon das richtige finden.

Alternative zum "Probehund", geh in ein Tierheim und frage nach, ob du Gassigeher werden kannst, da bekommst du zusätzlich alle Infos über Hunde und kannst schauen, wie es dir gefällt

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Kommentar von Jamaicaaa
19.10.2016, 13:33

junge

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Ich schlage dir vor, dass du dich von dem Hundezüchter beraten lässt, der dir ggf. den Hund verkauft. Empfehlen kann ich aus eigener Erfahrung einen reinrassigen Schäferhund, Labrador oder Golden Retriever. Wenn es etwas kleiner sein soll einen Yorkshire Terrier oder einen Dackel.

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Kommentar von Arashi01
19.10.2016, 14:19

Das sind sehr schwierige Hunderassen für den Anfang.

-Deutscher Schäferhund, oft mit Knochen und Gelenkproblemen behaftet, haart manchmal grausam. Braucht Auslauf, Beschäftigung und Ausbildung. Und eine richtige Aufgabe!

-Labrador und Goldie siend Jagdhunde und brauchen ebenfalls viel Auslauf und Beschäftigung. Mit dem Jagdtrieb ist es nicht immer einfach. Und sie hüpfen in jedes erdenkliche Gewässer - mit und ohne Froschschleim- denn sie lieeeeben Wasser.

-Yorkies und Dackel sind ebenso kompliziert zu halten. Echte Dickköpfe. Der Yorkie kann manchmal zu Kläffer werden. Und der Dackel ist ein echter Jagdhund, der keiner Rauferei aus dem Wege geht, wenns drauf ankommt.

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Ich empfähle dir fürs erste, keine Bücher oder sonstiges!

Das Beste für dich ist, da du...so wie es ausschaut, noch nie gross mit Hunden zu tun hattest, in ein Tierheim zu gehen! 

Zuerst mal nur gucken und schnuppern;) Wenn es dir dort gefällt, dann gehe mit ein paar Hunden spazieren. Danach, wenn dir dies zugesagt hat, erkundige dich gründlich bei den Mitarbeitern!

Wenn du dann immer noch Interesse hast, einem Hund ein schönes und Hundegerechtes zuhause zu geben und die Miterbeiter sehen, dass du ein gutes Hundemami abgibst, dann helfen sie dir, den richtigen Hund und Infos für dich zu suchen.  

Viel Spass 


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Informiere dich welche Rassen es gibt und welche am besten zu dir passt. Ein Hund braucht viel Zeit und Aufmerksamkeit. Überlege dir diese Entscheidung also sehr gut.

Und schau auch mal in einem Tierheim vorbei =)

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Hallo

Bitte halte dich bloß fern von Onlne-Tests und erstmal auch von Büchern.

Da du noch nie Hunde hattest, würde ich dir raten en Tierheim aufzusuchen und dich dort umzusehen. Lerne die verschiedenen Hunde dort kennen, gehe mit ihnen spazieren.

Wenn du dann merkst, dass es mt einem Tier gut klappen könnte, kannst du dich bei den Mitarbeitern schlau machen. Sie werden dir am besten helfen können, den richtigen hund zu finden und (in einem seriösen tierheim) auch das erste Halbe Jahr immer wieder besuchen und dir auch weiterhin mit Rat unt Tat zur Seite stehen.

Viel Erfolg

Labilover

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