Frage von Dragana00, 178

Hunde züchten auf legaler weise?

Hallo Leute, ich und ein Kumpel (beide 18) haben vor nach bisschen Erspartem ein garten oder Grundstück was auch immer zu besorgen, wo wir auf legaler weise Hunde züchten möchten. Der Grund ist, wir beide haben seit dem wir klein sind neben Jobs als gassi führer oder Hunde Aufpasser gemacht, was uns all die Jahre sehr viel Spaß gemacht hat. Wir wollen auf dem Grundstück ne Zucht veranstalten, für jedes Wesen ein artgerechtes Käfig aufbauen möchten mit einer Hütte was Gros genug ist für den Winter und alles andere. Wir möchten auf keinen Fall tierquälerei hervorbringen. Wir möchten die Hunde sozialisieren mit ihnen Zeit verbringen sie gassi führen und alles drum und dran. Wir möchten das als Hobby machen und Vorallem einfach als Zucht um die kommen den süßen Welpen zu verkaufen und auch Geld zu bekommen. Wir möchten klein anfangen mir vielleicht 6 gescheiten gesunden Hunden je 3 rassen, sie Paaren Welpen kriegen und andere Familien beglücken. Wenn wir mehr Team haben zu Aushilfe möchten wir unser Zucht vergrößern. Wir lieben Hunde wirklich über alles und das ist wirklich unser Traum. Was haltet ihr davon ? Wäre sowas möglich ? Und was Vorallem bräuchten wir dafür ? Ich bitte euch um gescheite Antworten und keine Hater Kommentare.
Danke im Voraus
LG

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 60

Hallo,

um wirklich zu züchten - und nicht nur zu vermehren - braucht es viel mehr als nur irgendwelche Hunde!

Das fängt damit an, dass man viel Wissen erwerben muss, dass man Mitglied im VDH, mit allen erforderlichen Auflagen, sein sollte, dass man gute Zuchthündinnen braucht - und niemals einen Rüden!. Diese Hündinnen müssen auf vielen Ausstellungen gezeigt werden, dort entsprechende Formwertnoten erringen, diverse gesundheitliche Untersuchungen durchlaufen und können erst dann für zuchttauglich anerkannt werden.

Um eine Rasse wirklich züchten zu wollen, muss man sehr viel Ahnung von der Rasse haben - und ihr wollt gleich drei verschiedene Rassen?

Solche Hündinnen kann man selten "fertig" kaufen - und wenn, dann zahlt man einen horrenden Preis dafür.

Rüden sucht man sich passend zu den Blutlinien der Hündinnen aus - irgendwo in Deutschland - und zahlt für das Decken einen entsprechenden Preis. Eigene Rüden sind sehr sinnlos, denn schon mit den Töchtern (und man sollte ja mind. einen weiblichen Welpen aus dem Wurf behalten, damit man später weiterzüchten kann) ist er nicht mehr "benutzbar", weil Inzucht.

Hunde kann man auch nicht einfach auf einem Grundstück lassen - die sollen ständig im Familienverband leben.

Eine Züchthündin darf nur i.d.R. einmal im Jahr einen Wurf haben und das auch nur 2 - 3 mal in ihrem Leben. Was macht ihr dann die weiteren 10 Jahre mit diesen Hunden? Auch dann wollen sie weiter versorgt werden und kosten eine Menge Geld.

Mit den älteren Hunden und den jungen Hunden, die man ja zur Weiterzucht behalten muss (und auch einkalkulieren muss, dass sie gar nicht später zuchttauglich sind), kommt man so schnell auf ein großes Rudel - das muss versorgt werden.

Und bei mehr als drei zuchtfähigen Hündinnen ist es schon kein "Hobby" mehr, sondern gilt als gewerblich und wird vom Veterinäramt und vom Finanzamt überwacht.

Ich züchte seit fast 30 Jahren im VDH - und glaub mir einfach, dass man mit der Hundezucht, wenn man es mit Liebe und Freude und Verantwortung macht, KEINE Geld verdienen kann. Ja, bei einem Wurf kann man ein Plus bleiben - beim nächsten Wurf geht dafür alles schief - und es gibt ein dickes Minus.

Geld verdienen können nur Vermehrer - auf Kosten der Hunde!

Daniela

Antwort
von Turbomann, 9

@ Dragana00

Uii ich dachte erst ich lese falsch.

Wir möchten klein anfangen mir vielleicht 6 gescheiten gesunden Hunden je 3 rassen, sie Paaren Welpen kriegen und andere Familien beglücken.

Sorry, aber so wie du das beschreibst, machen das nur Hundevermehrer, die einfach nur loszüchten, ohne vorher groß zu überlegen mit Züchten quer Beet loslegen, um damit mit Welpen Geld zu verdienen. Auch wenn du das nicht so sehen magst.

Die anderen haben dir bereits schon die richtigen Antworten gegeben.

Wie stellt du dir denn das vor, wenn ihr beide ständig ausser Haus seid?

Dann wollt ihr gleich mit mehreren Rassen anfangen und wenn man selber schon Hunde hat oder hatte, ist eine Zucht noch mal eine ganz andere Baustelle.

Kein vernünftiger Mensch fängt eine Zucht an, ohne sich erst mal viele Monate, wenn nicht jahrelang vorher Erfahrungen anliest und sich in einem Verein schlau macht.

Bei drei verschiedenen Rassen zu züchten, dann reicht es nicht nur ein Grundstück und

für jedes Wesen ein artgerechtes Käfig aufbauen möchten mit einer Hütte was Gros genug ist für den Winter und alles andere.

zu haben, sondern auch ein bisschen Verstand, denn eine Zucht bedeutet auch andere Dinge, die hier User schon angesprochen haben.

Wir lieben Hunde wirklich über alles und das ist wirklich unser Traum.

Dann bitte träumt weiter, Tierliebe bedeutet auch "nicht zu züchten" wenn man keinerlei Ahnung davon hat.

Außerdem zioeht man keine Welpen im Zwinger draussen groß, sondern im Haus.

Schau dir "Hundezuchten" von Qualzuchten an, wo Welpen in Käfigen sind.

Was haltet ihr davon ?

Ich halte g a r  n i c h t s  von deiner Idee, denn es gibt bereits auf Internet - Portalen im Tiermarkt genügend Anzeigen aus "Hobbyzuchten", wo Hunde (zu 99,9% ) aus "ungewolltem" Welpennnachwuchs eingestellt werden.

Wenn man mit Welpen kein Geld verdienen will, dann verhindert man einen Nachwuchs.

Wäre sowas möglich ? Und was Vorallem bräuchten
wir dafür ?

Dieser Satz zeigt dem Leser ganz klar, dass ihr (leider) keine Ahnung habt, was eine Zucht bedeutet, wieviel Geld und noch mehr Zeit man haben muss. Abgesehen von den Hürden die man überwinden muss von amtlichen Stellen, um überhaupt so ein Projekt auf die Beine zu stellen.

Ihr beide seid noch jung, macht euch - neben der Ausbildung - die nächsten Jahre schlau, erkundigt euch erst mal in EINEM Rasseverein, was alles auf euch beide zukommt, bevor ihr gleich mit drei Rassen an eine Zucht heranwagt. Rechnet damit auch gleich mal mit einer mehrstelligen finanziellen Summe, die ganz sicher euer Ausbildungsgehalt sprengen würde. 

Zwei Rassen zu züchten könnte noch als Hobbyzucht durchgehen, aber bei gleich drei Rassen läuft das aufs Vermehren hinaus.

War eine Weile nicht online, deshalb kommt mein Kommentar etwas später.

Antwort
von Tahqar, 53

so wie ihr euch das vorstellt ist das nicht möglich, allein schon der Satz

Wir wollen auf dem Grundstück ne Zucht veranstalten, für jedes Wesen ein
artgerechtes Käfig aufbauen möchten mit einer Hütte was Gros genug ist
für den Winter und alles andere
.

Da rollen sich mir die Fußnägel rückwärts hoch vor Grauen. Eine verantwortungsvolle Zucht heißt ein Wurf der in der Familie mit aufwächst. Der Tag und Nacht betreut wird. Wo den Welpen ab der 4 Woche, nach dem ersten Impfen, täglich so viele Umweltreize wie möglich geboten werden.

Der VDH bietet Züchterseminare an, da sollte ihr mal das Geld vorher für ein solches Seminar investieren und Ihr werdet ganz fix Feststellen das dass eine Schnappsidee ist.

Wer verantwortungsvoll Züchtet kommt da so gerade ebend Plus minus Null raus. Um überhaupt einen zur Zucht zugelassenen Rüden und eine zur Zucht zugelassene Hündin zu haben kostet mehrere 1000 € pro Hund.

Ganz ehrlich ich frag mich wie man auf sone Ideen kommt, es gibt genug Hundeelend

Antwort
von Achwasweissich, 30

Was ihr vor habt ist Vermehrerei der übelsten Sorte und das wisst ihr auch.

Ein Hund muss in der Familie leben, nicht in Zwinger oder Hütte. Welpen brauchen ein gutes Umfeld mit Menschen, Hunden und gerne auch anderen Tieren um sich richtig entwickeln zu können. Unser erster Hund stammte aus einer "Zucht" wie ihr es euch vorstellt, sie war mit 7 Monaten absolut nicht sozialisiert, kannte nichts und fürchtete alles. Klar, ihr Zwinger entsprach dem Gesetz und alles war völlig legal, das heißt nicht das es für die Hunde OK war, ganz im Gegenteil.

Züchter verdienen in den allermeisten Fällen kein Geld, das geht für die Hunde drauf denn weder Welpen noch Zuchtzulassungen sind billig, Futter muss gekauft werden und der Tierarzt bezahlt. Es läuft natürlich auch nicht immer alles nach Plan: Welpen werden nicht verkauft oder es werden nur winzige Würfe, Tiere werden krank, es gibt Komplikationen usw. Ich habe meine Hündin aus einer Zucht: 5 erwachsene Hunde, 2 Hündinnen und der Rüde aktiv, eine Rentnerin und eine Junghündin. Die Frau war Vollzeitzüchterin, der Mann musste aber für den Lebensunterhalt ganz normal arbeiten gehen und zwar in einem relativ gut bezahlten Job.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 58

Ist die Frage Tod ernst gemeint ? Falls du antwortest gibt's auch eine gescheite Antwort. Ansonsten Troll wo anders weiter. 

Kommentar von Viowow ,

anscheinend ja....

Antwort
von Viowow, 58

das wird so nichts. denn gescheite züchter haben einen fulltimejob.
die welpen wachsen in der familie auf, kosten mehrere tausend euro bis sie alle gesund groß genaug zum vermitteln sind, und ihr könnt auch nicht einfach gesunde hündinnen und rüden verpaaren, da ihr dafur im zuchtverein sein müsst. und der wird euch kein "go" geben, wenn ihr die hunde(die rudeltiere sind) in käfigen mit hütten halten wollt...
vergesst es. als hobby wird das nix, ausser ihr habt geld und zeit ohne ende über......

Antwort
von MagicalMonday, 81

Es gibt einen Unterschied zwischen Züchten und Vermehren.

Wenn ihr richtige Züchter werden wollt, ist das ein sehr großer Aufwand und ein richtiges Gewerbe. Da braucht es Zulassungen, ihr müsst jede Menge Kriterien erfüllen, Zuchtabnahmen durchführen lassen, regelmäßig Hundeschauen im ganzen Land besuchen und vorzugsweise gewinnen, und und, und...

Vermehren kann man einfach so. Dafür solltet ihr aber nicht gleich mit 6 Hunden anfangen (6 Zuchthunde sind selbst für einen Züchter viel) sondern mit einem. Und zwar mit einem möglichst reinrassigen Weibchen.

Die lasst ihr dann von einem gesunden Rüden der gleichen Rasse decken, und dann schaut ihr mal, wie ihr mit einem Hundewurf zurecht kommt.

Auch da gibt es sehr sehr viel zu beachten und ihr müsst euch unbedingt ausführlich über alles informieren.

Aber genau so solltet ihr anfangen. Es besteht nämlich eine gute Chance, dass ihr euch das alles wesentlich zu leicht vorstellt, und schon mit einer einzigen Hündin merkt, dass es viel mehr Arbeit ist, als ihr gedacht habt.

Kommentar von Dragana00 ,

Vielen Dank! Wir haben zwar Erfahrung, aber wissen jetzt auch das etwas vor uns Liegt, sprechen dann mal mit einem guten Züchter. Wirklich  vielen Dank

Kommentar von MagicalMonday ,

Ein guter Züchter sollte im VDH sein. Darauf solltet ihr achten, wenn ihr euch dessen Rat einholt.

Kommentar von Tahqar ,

öhmmm gute Züchter im VDH ??? Wo bitte kommen die ganzen Rassenstandarts für Qualzuchten denn her? Vom VDH klar kommen alle Züchter weil Dachverband deutsches Hundewesen. Da gibt es klar auch gute Züchter. Aber die ganze Züchterei von Hunden sollte ganz neu überdacht werden. mal ganz so am Rande bemerkt.

Kommentar von dsupper ,

@Tahqar - bitte informiere dich einmal wirklich richtig: Viele Qualzucht-"Rassen" gibt es im VDH gar nicht, vor allem diese Mini-Mini-Ausführungen. Das sind Produkte von Vermehrern und sogeannten "Züchtern". Ansonsten schreibt auch der jeweilige Rassestandard, z.B. bei dem Möpsen, etwas ganz anderes vor, als das, wie die Hunde heute aussehen. Und es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob du z.B. einen Mops aus einer VDH-Zucht kaufst oder einen Mops eines sogeannten Züchters!

Und bedenke auch - noch einmal auf die Möpse als Beispiel bezogen. Im gesamten Jahr 2014 wurden gerade mal etwas über 400 Möpse überhaupt nur im VDH gezüchtet! Nun schau dich um - wie viele Möpse herumlaufen - mit viel zu kurzen Nasen und Atemproblemen. Die stammen definitiv NICHT vom VDH. Alleine bei Tasso sind derzeit über 40.000 Möpse registriert - wo die wohl alle herkommen mögen?

Also bitte nicht die Schuld für diese Qualzuchten immer wieder den VDH-Züchtern in die Schuhe schieben - denn daher stammen nur die allerwenigsten Hunde.

Kommentar von Tahqar ,

öhm ja is recht, ich werde da nicht diskutieren da ich, um mal beim mops zu bleiben, genügend röcheln gehört habe bevor ich sie gesehen hab und komische alle mit gültigen Papieren. Es geht ja nicht nur um die Möpse. anderes Stichwort Retriver, French Bulli. Das Umdenken im VDH kommt leider nur langsam vorran und ich hab auch mit nichten gesagt das alle Züchter schlecht sind. 

Kommentar von Negreira ,

Zu meinen Tierheimzeiten haben wir mal den besten Dackelzüchter Deutschlands ausgehoben: Zuchtwart beim VDH, güldene Paiere in Rahmen an der Wand. Ich kann Dir nur vollkommen zustimmen!!!!

Kommentar von dsupper ,

Ja klar - behaupten kann man immer so etwas - aber auch beweisen? Das wäre im VDH bekannt geworden - mit ist aber davon in den letzten Jahren so gar nichts zu Ohren gekommen ...

Und "güldene Papiere" - so etwas gibt es im VDH gar nicht. Vllt. eher nach "Bild dir deine Meinung"?


Kommentar von MagicalMonday ,

Ich habe nicht gesagt, dass alle Züchter im VDH gut sind, sondern dass gute Züchter im VDH seien sollten. Bei Dissidenzzüchtern wäre ich sehr vorsichtig.

Kommentar von Viowow ,

XD, und dann zum vermehren raten? kein guter züchter wird euch tips geben, wenn er hört, das ihr nur billig vermehren wollt

Kommentar von MagicalMonday ,

Es gibt durchaus gute Züchter die nett zu anderen Menschen sind.

Kommentar von aimee2010 ,

so seh ich das auch tahqar

Antwort
von Sanja2, 55

vom züchten kann man nicht leben, wenn man es so macht, dass man gesunde Tiere züchtet mit Sachverstand und guter Pflege. So teuer wie du die Tiere dann verkaufen müsstest kauft sie dir niemand ab. Somit bleibt das immer nur ein sehr zeitaufwendiges Hobby.

Antwort
von aimee2010, 31

Tut es Bitte nicht, das wäre eine Qual für die hunde.
Tip von mir zieht zusammen in ein Haus mit schönem garten. Kauft euch eine tolle gesunde hündin und pflegt erstmal diese ordentlich. Dann werdet ihr merken das hunde nicht nur zum spazieren gehen da sind.
Falls Sie in 3-4jahren immer noch kerngesund ist und vom tierarzt gecheckt ist dann könnt ihr es euch immer noch überlegen sie decken zu lassen.
Züchten heißt nicht Geld verdienen (obwohl das viele vdh und auch vermehrer so betreiben). Züchten ob eingetragen oder nicht ist liebe zum tier. Sie so aufwachsen zu lassen wie es sich gehört mit allem was Sie für ihr späteres leben benötigen, dass sie absolut soziale hunde werden. Verantwortungsvolle Besitzer auf lebenszeit für die kleinem zu finden ist auch eine große aufgabe! Das sie nicht auf irgendwelchen Portalen oder tierheimen wieder zu finden sind. Weil das der verantwortungsvolle "Züchter" am wenigsten möchte!
Bitte bitte macht das nicht des Geldes wegen!!!!

Antwort
von MuttiSagt, 34

Ihr habt keine Ahnung! Ihr solltest euch erstmal einen Hund euerer Lieblingsrasse kaufen. Das muss aber zwingend ein Hund aus einer VDH Zucht sein. Dann müsst ihr im rassebetreuenden Verein ( Adressen auch unter VDH de ) eintreten und mit eurer Hündin alle notwendige Dinge machen ( Ausstellungen, Röntgen usw) Bei der FCI beantragt ihr euern Kennelnamen und der Zuchtwart bespricht mit euch, was ihr alles braucht. Zusätzlich müsst ihr Zuchtseminare besuchen. Nach 1-2 erfolgreichen Würfen kauft man sich oft eine zweite Linie dazu. Man darf übrigens nur 3 Zuchtfähige Hündinnen zugleich haben

Antwort
von fisch83, 75

6 Hunde je 3 Rassen ?

Das is aber ne Menge
Kauft am besten erstmal selber ein Hund und versucht damit zurechtzu kommen
Dann nach ein paar Jahren könntet ihr den Hund auch decken lassen und erstmal mit einem Hund versuchen anzufangen, dann würd ich weiter gucken

Kommentar von Viowow ,

erstmal sinnlos vermehren und dann weitergucken? keine gute idee....

Antwort
von vanillakusss, 70

Ja, jetzt bin ich sehr sicher, dass ihr KEINE Tiere züchten solltet. Ganz sicher!

Warum? Siehe Frage.

Kommentar von Dragana00 ,

Warum wenn ich fragen darf ?

Kommentar von vanillakusss ,

Hunde, alleine, in Käfigen auf irgendeinem Grundstück. Das reicht schon.

Kommentar von Dragana00 ,

Und wie würdest du es uns empfehlen? Wir lassen sie da ja nicht ihr Leben lang alleine?... Aber danke für deine ehrliche Meinung

Kommentar von vanillakusss ,

Man informiert sich richtig, bevor man anfängt. Dann entscheidet man sich für eine Rasse. Wenn es eine Hobbyzucht ist, braucht es kein extra Grundstück dafür, wenn ihr allerdings in einer Etagenwohnung lebt, hat es sich eh mit der Zucht erledigt.

Und dann auch noch das. Selbst eine Hobbyzucht, wenn richtig und gut für's Tier betrieben wird, kostet einen Haufen Geld.

Die Muttertiere müssen betreut werden, die Welpen auch und man gibt erst viel Geld aus bevor man welches daran verdient. Wenn überhaupt. Davon kann kein Mensch leben.

Das, was ihr vorhabt, ist direkt zum Scheitern verurteilt. Meinst du, ihr könnt das, auf diese Weise aufziehen? Ihr habt absolut keine Ahnung von Hundezucht. Ich auch nicht, deswegen lasse ich es auch.

Wenn Nachbarn oder aufmerksame Menschen dahinter kommen, dass Hunde alleine, in Käfigen, bei jedem Wetter sich selbst überlassen sind, seid ihr auf einen Schlag alle Tiere los. Und das ist auch gut so.

Kommentar von Viowow ,

hunde alleine in käfigen auf irgendeinem grundstück...Dragana00, schau bei youtube, jeder zweite tierschutzfilm über hunde fängt so an....

Antwort
von sachsii, 50

da tut mir der arsch weh!!! fangt niemals damit an, bitte..

Antwort
von FuzzyFly, 72

So einfach geht das leider nicht, denn Züchten ist kein Hobby sondern ein Vollzeit Job!

Um züchten zu können muss euer Hund zum einen bestimmte vorraussetzungen erfüllen, ihr müsst ihn auf Hundeschauen vorführen und er muss da auch gute bewertungen bekommen! Ihr müsst eine Zulassungsprüfung ablegen und braucht ein gewisses Startkapital!

Ihr könnt auch Hunde, egal ob als Zucht oder nicht einfach so alleine auf einem Grundstück zurück lassen und da jeden Tag mal ein paar stunden vorbei schauen, ihr müsst mit ihnen Leben - Vollzeit!

Außerdem ist Züchten teuer! Ihr brauch die ausrüstung, die Hundeschauen und die dazu nötige Pflege sind nicht gerade billig und Welpenpflege ist ein 24 Stunden Job, die darfst du eine Woche lang keine fünf Minuten aus den augen lassen und so eine Hundegeburt ist eine echt stressige und vorallem komplizierte angelegenheit!

Ihr müsst bestimmte zuchtauflagen erfüllen und es reicht nicht das einmal zu machen sondern die kommt jedes jahr auf euch zu!

Auch wenn ihr schol lange Hunde ausführt - das ist was ganz anderes als selber einen zu haben! Wenn ihr das wirklich ernst meint, dann sag ich euch mal was! Sucht euch zusammen eine Wohnung oder eine Umgebung wo ihr zusammen mit Hund wohnen könnt und schafft euch 1 Hund an, vorzugsweise als Welpe - und das ganz ohne Zuchtgedanken sondern nur um des hundes willen und dann zieht den Groß und wenn ihr dann immernoch meint ihr könnt das in 5 Jahren mit einem zweiten Hund machen dann überlegt euch da nochmal mit dem Züchten, aber auf dem stand könnt ihr das getrost vergessen weil ihr weder euch noch den Hunden damit einen gefallen tut!

Und btw: Wenn ihr in 10 Jahren immernoch züchten wollt, dann holt euch MAX 3 Hunde, alles andere ist der pure Wahnsinn und nicht zu bewältigen!

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 30

das klingt alles absolut naiv.

was ein serioser zuechter koennen und kennen muss, welche hunde du haben musst etc erfaehrst du wenn du beim VDH (www.vdh.de) nachfragst.

welpen muessen im haus bei ihren menschen gross werden und nicht in kaefigen oder zwingern.

du schienst weder viel von hunden geschweige denn von hundezucht ahnung zu haben. eine hundezucht ist eine sehr verantwortungsvole  sehr arbeitaufwandige und zum teil sehr kostspielige aufgabe.

wenn du denkst man kann dabei geld verdienen taeuscht du dich, oft macht man sogar verluste - wenn ein kaiserschnitt notwenidg ist, der wurf klein ist etc...

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