Frage von mirkoslavi1978, 111

HUNDE TUMOR (Chemotherapie/Kortison ..brauche dringend euren Rat?

Hallo Ihr Lieben,
Wir haben bei unserer 6 Jahre alten West-Highland/Mischlings Hündin einen Tumor festgestellt an den Lymphen was eig. auch direkt operativ entfernt wurde.Nachdem einige Test's durchgeführt wurden hatten wir dann beschlossen mit der Chemotherapie anzufangen , da der Krebs bereits gestreut hatte. Jetzt nach der 1. Chemo Behandlung die 1 Woche her ist hat sie jetzt schon so starke Nebenwirkungen wie z.B Durchfall 7 mal am Tag und ist so schlapp möchte kaum fressen , das wir dachten das dass kein Sinn ergeben würde ihr so Schaden zubereiten und sie leiden zu lassen , da es ihr davor wesentlich besser ging.

Jetzt zu meiner Frage , der Tierarzt meinte man könnte es mit Kortison versuchen oder die Dosierung der Chemo verringern.

Hat jemand schon Erfahrung gemacht mit dem ganzen hier ??

Ich meine entweder lassen wir sie friedlich weiterleben für ca 3. Monate (was der Arzt meinte) oder wir versuchen einer der Behandlungen und sie hätte 1 Jahr mehr zum Leben

😭😭

Vielen Dank im Voraus !!

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 72

Einen Tumor der schon gestreut hat würde ich nicht mehr operativ begegnen, auch würde ich keine Chemo meinem Hund zumuten.

Mein Kater hat eine Tumorart, die aber nicht sehr gefährlich ist, wohl aber bösartig. Ich behandle ihn mit ABM Heilpilzen die das Tumorwachstum hemmen sollen. Bisher (4 Monate) hatten wir kein Rezidiv.

Leider kann ich noch nicht mehr sagen über den Heilpilz, da wir ihn selbst erst relativ kurz verwenden.

Lt. Heilpilzfibel soll dieser Heilpilz auch gut unterstützen in der Chemotherapie - die nebenwirkungen etwas dämpfen und das Tumorwachstum stark hemmen.

Vielleicht möchtest du sowas dazu probieren - schaden tut es jedenfalls nicht.

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 51

Bitte lese Dir diesen Link genau durch. Was für Menschen gilt wurde immer am Tier "versucht".

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32362278.html

Ich weiß, daß es schwer ist seinen Hund "los zu lassen" und sechs Jahre ist eigentlich kein Alter. 

Bitte hole Dir bei einem anderen Tierarzt eine fachliche Zweitmeinung ein und entscheide dann.

Man kann einen bestimmten Lymphdrüsenkrebs im Frühstadium mit bestimmten Chemotherapiemedikament heilen. Aber nur bis zu einem gewissen Stadium. 

Mit Kortison kann man Beschwerden beim krebskranken Hund lindern. Bitte sprich auch mit dem zweiten Tierarzt ganz offen - über Deine Hoffnungen und Befürchtungen.

Du solltest dann eine Entscheidung treffen - immer für Deinen Hund in dessen Interesse. Lebensqualität für Deinen Hund mit dieser Etkrankung sollte im Mittelpunkt stehen.

Ist der Lymphdrüsenkrebs noch in einem heilbaren Stadium - ist das Later deines Hundes und die Lebensqualität die erreicht wird entscheidend.

Antwort
von Mitchel94, 56

Hallo, 

einen ähnlichen Fall hatten wir bei unserer Katze. Dazu muss man sagen, dass selbst Kortison Nebenwirkungen haben bzw. zeigen können. 

Ich würde das Tier nicht weiter mit Medikamente die auf den Magen und Nieren schlagen können aufhören. Wenn dein Liebling dann nichts mehr isst und besonders nichts mehr trinkt und vor allem keine Lebenswillen hat würde ich ihn erlösen.

Denn der beschriebene Zustand ist keine Lebensqualität mehr.

Ich wünsche dir in den dunklen Zeiten viel Kraft und deinem Hund wünsche ich früher oder später eine schöne Reise in den Hundehimmel. 

Alles gute 

Mitchel

Antwort
von SinaLuana, 68

An deiner Stelle, würde ich die Chemotherapie absetzten und dem Hund seine 3 Monate so schön wie möglich machen. Meiner Meinung nach sollte der Hund lieber 3 schöne Monate haben, als 1 Jahr mit Nebenwirkungen zum abwinken, ihm wird es nach der Chemotherapie nicht unbedingt besser gehen, weil diese Organe angreift. Es liegt natürlich letztendlich bei dir, aber ich denke es wäre zum wohl des Hundes die bessere Wahl. LG und alles gute für dich und deinen Hund!

Antwort
von froeschliundco, 51

meine meinung: Ich würde keine chemo od.bestrahlung machen, qualen für ein tier nur um unser ego zu befriedigen (den hund nicht gehn lassen wollen) und ganz viel ist eimfach nur geldmacherei...meine meinung

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