Frage von knnof2, 85

Gibt es eineTherapie für misshandelte Hunde?

 Wo einem beigebracht wird, wie man mit so einem Hund umgeht, dem sowas passiert ist?

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Antwort
von Viowow, 58

unser hund wurde verprügelt bevor er zu uns kam. bei allem was laut oder hektisch um ihn rum bzw über ihm war, ist er panisch weggelaufen und hat sich irgendwo versteckt. die therapie sah folgendermaßen aus: viel liebe, konsequenz, aber keine härte, strikte regeln, die immer gleich sind. (z.b. darf er nicht in die küche.)und langsame gewöhnung an laute geräusche durch positive verstärkung. wir haben es so gemacht, das wir uns im vorfeld über das "risiko" tierheimhund schlau gemacht haben. waren nicht in der hundeschule, sondern haben uns auf unser gefühl verlassen. bei grösseren sachen(z.b. hatten wir eine rüdenunverträglichkeit, impliziert durch die vorherigen besitzer) haben wir eine gute hundetrainerin zu rate gezogen.wir haben so die erfahrung gemacht, je sicherer und beständiger das umfeld ist, umso sicherer und selbstbewusster wird der hund. eine therapie in dem sinn gibt es vielleicht auch, aber das wird nicht bei jedem funktionieren, da hunde individuen sind. ;) inzwischen kann man unserem auch mal mit nem latschen unf den po klopfen(das gehörte zum desensibilisierungstraining, das er mit verschiedenen sachen "abgeklopft" wurde)

gefundem haben wir das ganze unter dem stichwort natural dogmenship(hatte speziell danach gesucht weil ich mit natural horsemenship gute erfolge erzielt hatte.)

trainermässig sind wir bei d.o.g.s von martin rütter gelandet.

Antwort
von adventuredog, 53

Die beste Therapie für Hunde, denen es vorher sehr schlecht ging, ist Empathie, Liebe und Geduld! 

Empathie kann einem nicht beigebracht werden, das hat man oder eben nicht. 

Hunde leben im Hier und Jetzt. Biete dem Hund jetzt ein liebevolles und sicheres Zuhause. Beschäftige dich mit ihm (google Bindungsspiele) und halte einen regelmäßigen Tagesrhytmus ein. Dies sind Sicherheiten für den Hund, mithilfe denen er Vertrauen zu seinem neuen Menschen bekommt. Alles andere heilt die Zeit.

Kommentar von ianfitzsmith ,

100% Zustimmung!

Kommentar von brandon ,

Da muß ich Dir leider widersprechen denn die Zeit heilt nicht alle Wunden. Ich habe das früher auch geglaubt aber seit fast drei Jahren habe ich eine Hündin mit einem großen Angstproblem. Da ich viele Jahre Erfahrungen mit Hunden und deren Erziehung habe muß ich zugeben das ich es mir viel leichter vorgestellt habe. 

Es ist mir nicht leicht gefallen einzusehen das man bei einem so verstörten Hund wie meinem zwar kleinere Verbesserungen erreichen kann aber nur bis zu einem gewissen.Grad. Mein Hund wird nie ein ausgeglichener, fröhlicher und angstfreier Hund sein. Dazu ist die Angst viel zu tief verwurzelt.

Trotzdem werde ich immer versuchen ihr das Leben leichter zu machen.

LG


Antwort
von conelke, 85

Wenn Du eine Hundeschule besuchen würdest, könnte man auf Dein spezielles Problem eingehen. Die kennen sich doch mit den Verhaltensweisen von Hunden aus und wissen auch, was man da unter Umständen tun kann.

Kommentar von knnof2 ,

Eine Freundin meinte, sowas gäbe es.

Kommentar von conelke ,

Gibt es auch...ausgebildete Trainer machen so etwas privat oder an einer Schule, musst halt gucken, wo das bei Dir angeboten wird.

http://www.hunde-moni.de/therapi

Kommentar von knnof2 ,

Vielen dank!

Antwort
von stey1954, 52

Wenn Lebewesen schlechte Erfahrungen mit anderen Lebewesen gemacht haben und seelischen Schaden davon tragen, heißt es immer: solange Verursacher nicht für immer und ewig weg ist, bleibt dieser seelischer Schaden präsent. Also, Eure einzige Chance dies zu überwinden und sich näher zu kommen ist LIEBE & GEDULD. Wenn Du deinen Hund näher kennen würdest, würdest Du schon wissen, was zu machen ist, da der Hund den Weg finden würde, es Dir mitzuteilen. Traue ihm bitte mehr zu. Es sind so gütige Wesen!!! Er würde an Deiner Stelle  zuerst in sich hinein gehen und versuchen, wenn Du es erlaubst, Dir direkt in die Seele zu schauen. Man sagt, ein Hund denkt nur bis Du 1,2 &3 gezählt hast, alle Korrekturen/Lob danach  sind sinnlos. Man sagt, ein Hund erinnert sich nur 3 Monate lang (ich persönlich meine, daß dies nicht stimmt, nicht bei meiner Pippa), also, Dein Hund müsste schon lange damalige Tortur vergessen haben. Sieh zu, daß Du seine Sprache lernst, er sagt Dir schon selbst, was zutun ist.

Dies ist 2. Antwort, die ich für Dich aufsetze. Die 1. kam bei GF nicht durch. Ich neige halt dazu, Dinge s/w zu sehen um näher an die Wahrheit heranzukommen und entwickele dadurch ungewöhnliche Vorschläge. Schade, da hatte ich sogar Lösungen, wie ihr dies überwinden könntet. Alles weg, durch den Schock (mit roten Buchstaben erschien die Warnung), Gott war ich erschrocken, wie als hätte ich jemand getötet!!! GIB NICHT AUF!!! LG <(●_●)>  Pippa & Rozina

Kommentar von brandon ,

Das macht mich jetzt aber richtig neugierig was Du da geschrieben hast. 😮

LG

Kommentar von stey1954 ,

Nun, ob Du mir glaubst oder nicht, ich hatte für Dich auch eine Antwort geschrieben um Deine Neugierde zu befriedigen, was in der 1. Antwort auf Hundetherapie stand und .... ich hab's verloren. War ziemlich langer Wisch und ich finde es niergendswo??? Was geschieht denn da??? Im Großen in Ganzen, ging es darum, daß ich aus der 1. Antwort, durch diese roten Buchstaben, alles, aber wirklich alles, vergaß. Wie kann so was passieren? Also, so was ist mir persönlich, neu!!! Da ich Scorpions bin, brauche ich keinen Überblick zu kriegen, den habe ich gleich, in der ersten Sekunde, wenn ich anfange Frage zu lesen, und ich kann dadurch auch gleich reagieren. So geschah auch bei der Therapie-Frage, ich habe nur alles s/w gesehen - so beraten, ein bisschen schroff geworden und GF schob Riegel vor. RICHTIG !  LG  <(●_●)> Pippa & Rozina

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