Miezmaunz am 25.05.2009 um 15:37 Uhr
werd Ihr dafür, Hunde, die nicht zur Zucht genommen werden zu kastrieren<? Rüde und Hündin?? Ich finde, ALLE Hunde sollten kastriert werden! Schon wegen der Ordnung halber im alltäglichen "Verkehr" !
Unser Pflegehund bekommt in 2 Wochen endlich die Klöten ab! So ein Theater jedesmal......Er ist ein Podenko/Jack-Russel-Mix und wer sich hier auskennt, dem erspar ich die Details! Wie ist Eure Meinung zur Kastration von Rüden und Hündinnen<?
Viele Hundehalter möchten keine Nachkommen von ihrer Hündin und entscheiden sich deshalb für eine Kastration. Auch hygienische Aspekte spielen für diese Entscheidung eine große Rolle. Die Annahme, daß das Krebsrisiko bei Hündinnen durch eine Kastration sinkt, geistert durch viele Foren und durch noch mehr Köpfe. Die Kastration schränkt EVENTUELL das Krebsrisiko für Mammatumore (Knoten in der Milchleiste) ein. Nicht aber für andere Krebserkrankungen! Leider glauben auch viele Hundebesitzer, daß dieses vermeintliche „Allheilmittel“ selbständig das unerwünschte Verhalten des Hundes reguliert. Die wenigsten wissen, daß dies nur in seltenen Fällen zum Erfolg führt und kaum jemand ist über die Nebenwirkungen eines solchen Eingriffs informiert.
In Deutschland wird die Kastration in den meisten Fällen bei der Hündin nach der 1. Hitze durchgeführt. Bei Rüden häufig erst, wenn aggressive Verhaltensweisen bestehen oder sogar anhalten; vorwiegend in der 2. Pubertätsphase (12. bis 14. Lebensmonat).
In den USA ist das anders...
Die Mehrheit aller Hunde wird dort bereits im Welpenalter kastriert. Sie wachsen miteinander auf und kennen das entsprechende Verhalten. Es trifft also „Gleich und Gleich“ aufeinander. Hunde, die vor der Pubertät kastriert werden, bleiben zeitlebens juvenil (kindlich), was die Besitzer meistens sehr amüsant finden. In Deutschland allerdings, sind kastrierte Hunde absolut in der Minderheit, was verschiedene Probleme mit sich bringt. Andere Hunde haben Schwierigkeiten, das juvenile Auftreten der erwachsenen Hunde richtig zu interpretieren. Viele Verhaltensmuster, die ein erwachsener Hund zeigt, fehlen einfach. Die kastrierten Tiere werden häufig nicht ernst genommen und es stellt sich Unsicherheit ein, die wiederum zur Aggression führen kann.
Die Kastration nach der Geschlechtsreife: Diese Hunde hatten bislang gelernt, daß sie sich Respekt von jüngeren und subdominanten Artgenossen einfordern können. Nach der Kastration riechen viele Tiere (egal, ob Rüde oder Hündin!) wie eine hochläufige Hündin. Bei einem so gut riechenden Hund versucht fast jeder Rüde, aufzureiten. Ein kastrierter Rüde weiß aber trotz der Kastration, daß er ein Rüde ist und duldet dieses Verhalten gar nicht oder nur kurzzeitig. Als Konsequenz ist Aggressivität vorprogrammiert.
Je älter der Hund zum Zeitpunkt der Kastration ist, desto mehr Lernerfahrungen konnte er sammeln. Hat er bereits die Verhaltensmuster des erwachsenen Hundes manifestiert, erfolgt die Kastration ohnehin zu spät, um Aggressionen zu beseitigen. (Auch Hengstbesitzer können ein Lied davon singen.)
Die Kastration der Hündin:
Im Folikel werden verschiedene Hormone synthetisiert (Östradiol, Östron, Östriol), die durch die Kastration fehlen. Dadurch wird die Synthese von Eiweiß im Körper gehemmt und auch der Abbau von Mastzellen, weshalb sich bei vielen Hündinnen Gewichtsprobleme einstellen.
Es entstehen Störungen, weil der Kohlehydratstoffwechsel Einfluß auf Leber und Muskeln hat. Außerdem kann der Blutzuckerspiegel variieren. Die weiblichen Hormone stimulieren außerdem die Ablagerung von Calcium, Phosphor und Stickstoff im Knochengewebe. Nach einer Kastration ist Osteoperose (Knochenerweichung) nicht auszuschließen. Durch das Entfernen der Eierstöcke ist der gesamte Stoffwechsel gestört, da die Kooperation der Östrogene mit der Nebennierenrinde und der Hypophyse nicht mehr möglich ist.
Wie bereits erwähnt, ist der Eingriff vor der Geschlechtsreife besonders kritisch, weil sich entwicklungsbedingt auch psychische Erkrankungen einstellen können.
Die Inkontinenz ist aber die bekannteste und häufigste "Nebenwirkung" einer Kastration der Hündin. Sie wird nicht, wie häufig angenommen, durch den „schlechten Operateur“ hervorgerufen. Durch die fehlenden Hormone, erschlafft der Blasenschließmuskel. Die Hündin kann ihren Urin nicht mehr halten und viele Hunde verlieren im Schlaf Urin.
Um die Inkontinenz zu therapieren, werden der Hündin die fehlenden Hormone mit dem Präparat „Canephedrin" wieder zugeführt. Die Behandlung muß lebenslang erfolgen, um die Inkontinenz ganz oder zum Teil zu regulieren.
Für Hündinnen besteht weiterhin die Möglichkeit, läufigkeitsunterdrückende Mittel verabreichen zu lassen. Ich persönlich rate dringend davon ab, eine solche Therapie anzustreben. Ausnahmslos alle Hündinnen, die ich kenne und bei denen diese Behandlung durchgeführt wurde, sind im Zeitraum danach an Krebs erkrankt und daran verstorben.
Die "chemische Kastration" der Hündin ist derzeit noch nicht möglich. Gleichwohl aber für Rüden.
Die Kastration des Rüden
Wer die Kastration des Rüden als Lösung von Verhaltensproblemen in Erwägung zieht, sollte folgendes wissen.
Die Aggressionsbereitschaft nach einer Kastration verringert sich nur selten. In diesen wenigen Fällen bezieht es sich nur auf sexuelles Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Rüden. Bei Aggressionen gegen Menschen ist durch diese Methode keine zufriedenstellende Änderung des Verhaltens zu erhoffen.
Der Auslöser für Aggressionen ist (fast) immer der Besitzer. Deshalb ist eine Kastration ohne verhaltenstherapeutische Unterstützung selten von Erfolg gekrönt. Bei Rangordnungsproblemen sind die Fehler, die der Mensch oft von Anfang an im Umgang mit dem Hund gemacht hat, sehr viel entscheidender. Die Ursache von Rangordnungsproblemen ist nicht der Testosteronspiegel.
Auch das Aufreiten beim Menschen, was sich manche Rüden im Laufe der Pubertät angewöhnt haben, wird durch eine Kastration nicht beseitigt. Fast nie verbirgt sich überhaupt ein sexueller Hintergrund in diesem Verhalten, sondern die Lernerfahrung, daß sich der Mensch in einem solchen Moment dem Hund zuwendet. Dabei ist es gleichgültig, ob die Zuwendung positiv oder negativ ist (also mit Lob oder Strafe), sondern die Zuwendung ansich hat belohnenden Charakter aus Sicht des Hundes.
Wie anfangs erwähnt, besteht beim Rüden die Möglichkeit einer chemischen Kastration, die allerdings nur einen eingeschränkten Zeitraum anhält. Sie hätten während dieser Zeit die Möglichkeit, festzustellen, ob sich das Verhalten Ihres Hundes tatsächlich verändert. Leider ist die chemische Kastration nicht immer erfolgreich, aber ich persönlich würde von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, bevor ich den endgültigen Schritt wage. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt umfassend beraten!
Die Kastration des Hundes kann problemlos verlaufen, ohne daß sich die beschriebenen Nebenwirkungen einstellen. Aber wer kann voraussagen, welcher Hund davon betroffen sein wird und welcher nicht? Deshalb sollten Sie vor diesem Schritt genau überdenken, ob eine Kastration wirklich erforderlich ist und daß Sie und Ihr Hund dann eventuell über seinen gesamten Lebenszeitraum mit den Nebenwirkungen leben müssten! Um Verhaltensprobleme lösen zu können, ist der Gedanke an eine Kastration nicht der beste Weg. Sucht Euch lieber Hilfe bei verhaltenstherapeutisch arbeitenden Hundeschulen oder Tierärzten.
Eine Kastration einfach so, nur um sich "besser zu fühlen", ist nur eine armselige Hilflosigkeit des Besitzers und außerdem ohne eine medizinische Indikation (Notwendigkeit) VERBOTEN - denn das ist Tierquälerei!

Wenn Hunde, egal ob Hündin oder Rüde, ihre Sexualität ausleben können, dann sollte man sie gewiss nicht kastrieren.
Leider ist es aber doch heute so, das die armen unkastrierten Hunde nicht zum Deckakt kommen, weil Herrchen es unterbindet.
Und das ist dann eben eine absolute Tierquälerei.
Man sollte also früh genug wissen ob man einen Hund als Deckrüden oder Deckhündin möchte oder nicht.
Wenn nicht ist kastrieren wohl die absolut richtige Entscheidung. Wichtig hierbei ist, das dies vor der ersten sexuellen Erfahrung geschieht. Also sehr sehr früh. Die Hunde bleiben dadurch auch "kindlicher" in ihrem Verhalten und werden meist nicht "so erwachsen und terrotorial" wie unkastrierte Hunde. Eigentlich ein positiver Nebeneffkt der Kastration.

Hündin ja, Rüde nicht unbedingt:
das gehört zum tier

Ich lasse meinen Rüden nicht kastrieren. Warum auch? Ihm und mir gehts gut und jede OP ist ein Risiko.

Bin ja unbedingt dafuer, - wenn sich Herrchen oder Frauchen auch gleich mitkastrieren lassen.
bin genau Deiner Meinung. Ich studiere in Ungarn Tiermedizin und habe schon soviele Hunde u Katzen von der Strasse gesammelt... Sie wurden alle kastriert und in liebevolle Familien vermittelt. Menschen wissen nicht was ein kleiner Wurf ach so süßer Welpen für die erwachsenen Hunde im Tierheim bedeutet. Da denkt niemand dran...
Den Hunden ist es ausserdem egal. Und es beugt Krebs vor, sowohl beim Rüden als auch bei der Hündin.
bin genau Deiner Meinung. Ich studiere in Ungarn Tiermedizin und habe schon soviele Hunde u Katzen von der Strasse gesammelt... Sie wurden alle kastriert und in liebevolle Familien vermittelt. Menschen wissen nicht was ein kleiner Wurf ach so süßer Welpen für die erwachsenen Hunde im Tierheim bedeutet. Da denkt niemand dran...
Den Hunden ist es ausserdem egal. Und es beugt Krebs vor, sowohl beim Rüden als auch bei der Hündin.

Wenn XXX gewollt hätte das ...nein sicher nicht es schadet dem Tier ganz gewaltig ...wenn alle kastriert würden hätten wir ja nur noch so durchgeknallte Hunde rundrum die sich nicht richtig entwickeln können weil Ihnen was fehlt.
Miezmaunz am 25. Mai 2009 19:43 Klar....wie Dir irgendwie, nicht wahr!!!

Wenn Hunde, egal ob Hündin oder Rüde, ihre Sexualität ausleben können, dann sollte man sie gewiss nicht kastrieren.
Leider ist es aber doch heute so, das die armen unkastrierten Hunde nicht zum Deckakt kommen, weil Herrchen es unterbindet.
Und das ist dann eben eine absolute Tierquälerei.
Man sollte also früh genug wissen ob man einen Hund als Deckrüden oder Deckhündin möchte oder nicht.
Wenn nicht ist kastrieren wohl die absolut richtige Entscheidung. Wichtig hierbei ist, das dies vor der ersten sexuellen Erfahrung geschieht. Also sehr sehr früh. Die Hunde bleiben dadurch auch "kindlicher" in ihrem Verhalten und werden meist nicht "so erwachsen und terrotorial" wie unkastrierte Hunde. Eigentlich ein positiver Nebeneffkt der Kastration.

ich finde wenn es sein muss wenn der hund was hat oder so und wenn es nicht anders geht oder bei rüden die auf macho machen wie unser hund (chiko)aber da er noch kein 1 jahr ist geht das noch nicht aber in 2 monaten wenn es nicht besser wird dann müssen wir wohl in kastrieren lassen weil immer versucht den alfamännchen zu spielen und macht immer nur flausen aber vielleicht legt es sich ja noch wir wollen abwarten aber unsere hündin wird nicht kastriert
ein Tier sollte nur aus medizinischen Gründen kastriert werden!!! Wer mit dem Triebverhalten eines Hundes nicht klarkommt, sollte sich besser keinen anschaffen!!! Hunde leben mit und durch den Trieb. Es gibt noch keine Langzeitstudien darüber! Auch ein Krebsschutz bei den Hündinnen ist nicht ausreichend bewiesen. Rüden sind nun mal Machos. Es ist ihr Job!!! Wenn ich dich als Fragensteller höre, krieg ich das Kot.en!!! Man sollte dir keinen Pflegehund mehr geben bei dieser Einstellung!!! Diese Zwangskastrationen sind doch nur eine Einnahmequelle für die Tierärzte. Was das für psychische Folgen hat ist nicht bewiesen!!! Dadurch soll doch nur die Hundepopulation eingeschränkt werden. Kastration ist da keine Lösung!!!
weil ich keine Notwendigkeit sehe und etwaige prophylaktische Gründe (Krebs) kein Maßstab für mich darstellen.
ich sehe aus meiner Sicht keine Veranlassung Tiere aus prophylaktischern Gründen kastrieren zulassen, auch Zuchthündinnen bekommen Gesäugetumore, ich habe Erfahrung in Hundehaltung seit über 30 Jahren

ich musste meinen Rüden mit knappen 2 Jahren kastrieren weil er Hodenkrebs hatte.. Ich finde man sollte seine Hunde nur kastrieren wenn es nötig ist..wegen Krankheiten oä.. Gegen ungewollten Nachwuchs kann man ja heutzutage genug tun! Bei Katzen die raus gehen sehe ich das ganze allerdings anders! Da bin ich für die Kastration! Gib schließlich genügend Katzen die keinen Menschen haben!

wenn du nicht züchten willst, tät ich schon machen lassen. Hinterher kann man viel entspannter spazieren gehen!

Ist doch voll Tierquälereri ich meine bei Männern macht man das ja auch nicht und wenn du keine Babys willt dann entweder pech gehabt oder aufpassen wenn ein Weibchen da ist...
Nach dem lesen diser Antworten bin ich in einer Zwickmühle. Bis vor 5 Wochen hatte ich einen Rüden der nicht kastriert wurde. Er wurde leider nur 4 Jahre alt.Ich habe nie erlebt, dass er gestresst war oder vielleicht sogar mich gestresst hat, nur weil er eine läufige Hündin roch. Bei der Rettungshundestaffel wollte man mich zwingen ihn kastrieren zu lassen. Das habe ich abgelehnt, da er keine Probleme hatte. Er war weder agressiv noch sehr triebig was die Sexualität betrifft. Jetzt möchte ich eine 14 Monate alte Hündin aufnhemen und habe selbst noch eine 12 jährige unkastrierte Pflegehündin. Zu "unserem" Rudel gehört auch noch ein kleienr cocker Spaniel (der lebt aber bei meiner Schwester).Wir sind jeden Tag mit allen Hunden uterwegs. Jetzt habe ich Angst, dass 2 Hündinen echte Probleme miteinander bekommen werden, sobald eine läufig ist. Daher möchte ich die neue Hündin kastrieren lassen.Zusätzlich würde ich gern Ihr Krebsrisiko senken wenn das möglich ist. Daher soll es noch vor der 2. Läufigkeit erfolgen. Ich habe viel gelesen und mache mir diese Entscheidung nicht leicht. Ich denke eine Kastration kann sinnvoll sein, wenn es unter anderem für ein harmonisches miteinander im Rudel sorgt. Es wäre doch echt schade, die Hunde immer zu trennen wenn eine Hündin läufig ist. Hoffentlich werde hier hier nicht für diese Meinung erschlagen.
Danke dir! Endlich mal Hilfe hier. Mal sehen, was sie dir an den Kopf werfen. Grenzt ja schon an Hexenverfolgung hier...
keine Bange chynah , wir Hexen wissen doch damit umzugehen. Und so einen Quatsch mit "Trieb ausleben" habe ich noch nie gehört - ich kenne da anscheinend nur "trieblose" Hunde, denn bei uns irren keine triebigen Hündinnen und Rüden auf der Suche nach einem Schäfestündchen durch die Gegend.
Genau, Guter Wolf... DH!!! Die Hunde, die ich täglich sehe, sind offenbar alle "trieblos" und "leiden" deshalb nicht so furchtbar - ganz ohne Kastration... ;)
Ich habe drei Servicehunde an Behinderte abgegeben, die nicht kastriert wurden. Offensichtlich auch "trieblos", die Tiere. * amkopfkratz *
falsch.keine Tierquälerei. wo steht das denn?
Sehr wohl ist das Tierquälerei!
Lt § 6 Tierschutzgesetz ist es verboten, ohne eine Indikation etwas zu amputieren - ganz egal, was Du glaubst, besser zu wissen.
Zitat aus:
http://www.kleintierpraxis-am-hafen.de/kastrationh.html
"Gesetzliche Grundlagen und Einschränkungen
Nach § 6 Tierschutzgesetz fällt die Kastration von Hunden (männlichen und weiblichen) ebenso wie das Kupieren von Ohren und Ruten sowie das Entfernen der Wolfskrallen unter das Amputationsverbot und darf nur beim Vorliegen von medizinischen Gründen vorgenommen werden. Der Wunsch des Tierbesitzers ist dafür nicht ausreichend und eine nur aus Bequemlichkeit vorgenommene Kastration damit illegal!"
.
In Deutschland laufen gemeinhin keine herrenlosen Hunde durch die Gegend, bei der die Population reguliert werden müßte mit einer Kastration.
Ignoranz ist der Nährboden für Vorurteile. Wer Vorurteile hat, ist nicht besonders clever. Auch nicht, wenn man "schon studiert"... tzzz
Leider hast du wohl nicht in das Gesetz selber gesehen, den dort ist das Unfruchtbar machen gerade bei §6 ausgenommen. Das macht auch Sinn weil das Tierschutzgesetz nicht nur für Hunde gilt sondern auch für reine Nutztiere wie Kühe, Schweine, Ziegen usw. Ach ja es gibt auch bei uns genügend ungewollte Schwangerschaften bei Hunden, das ist nicht nur ein Problem bei herrenlosen Hunden.
Du hast im übrigen auch ein Vorurteil verbreitet, nämlich das die unfruchtbar Machung von Tieren strafbar sei, das steh so aber im Gesetz überhaupt nicht, also ein klassisches Vorurteil.
@Drachentöter, ich habe das Gesetz gelesen! In § 6 (1) (TierSchG) wird "das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres" eindeutig verboten.
Es gibt für die Nutztierhaltung verschiedene Ausnahmen, die NICHT für die Hundehaltung, bzw. bequeme, unwissende Hundehalter gelten.
Im Übrigen habe ich keinerlei Vorurteile in Bezug auf die Kastration. Wenn sie erforderlich ist und ggf. regulierend auf eine Population wirkt, bin ich sehr dafür, sich dieses Mittels zu bedienen. Schon diese Ansicht schließt alle Vorurteile aus, die Kastration als strafbare Handlung lt. Gesetz zu sehen.
Aus dem Kontext der Fragestellung: "Ich finde, ALLE Hunde sollten kastriert werden! Schon wegen der Ordnung halber im alltäglichen "Verkehr" !", ist wohl zu erkennen, daß ein Pauschaldenken völlig unangebracht ist auf dieser Strecke.
Diese Umfrage hat übrigens ergeben, daß niemand bis jetzt die Kastration des Rüden befürwortet, obwohl die Rüden "stressen" und nicht die Hündinnen...
Die Kastration bei Hunden als "Allheilmittel" zu propagieren, ist anachonistisch.