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Hunde aufhängen

gefragt von lamouroso am 24.02.2008 um 23:02 Uhr

Hallo Leute. In Spanien soll es eine Region geben wo es usus ist, Hunde lebendig an den Hinterbeinen aufzuhängen um sie austrocknen zu lassen! Weiss jemand Näheres über diese abscheulichen Taten? Wo geschieht dies? Gibt es einen Tierschutz der dagegen kämpft?


Reply


Joshua W.....
beantwortet von Joshua W..... am 24. Februar 2008 23:21
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das darf doch wohl alles nicht wahr sein...ich bin absolut entsetzt über das was ich da gelesen habe...das gleiche sollte man mit diesen Leuten auch machen...das ist ja noch mehr als abartig und wiederwertig...

Kommentar von 4ea81da45faf16ff21374dafe79f8409smallMinax am 25. Februar 2008 00:35

Ja, es ist schlicht abartig und krank! Mir fehlen die Worte... Mir wird richtig schlecht, wenn ich so etwas lese und sehe. :-/

Aber ich habe schon so einiges in Sachen Tierschutz/-recht gesehen und gelesen. Ist schon traurig, wie wir mit fühlenden Mitgeschöpfen umgehen. Auch in Deutschland geht einiges ab... aber Spanien ist in puncto "Hundeliebe" bei weitem nicht annähernd auf unserem Niveau.

Kommentar von Eddd1e866a7e975e2eb070a3a9dcb564smallJoshua W..... am 25. Februar 2008 11:48

Leider Gottes liegt es hier in Deutschland an den Politikern bzw. der Politik die hier betrieben wird und an den bestehenden Gesetzen deren weitere Überarbeitung dringend erforderlich ist.Ich bin schon mehrere Jahrzehnte im Tierschutzverein tätig und bei uns läuft alles in geordneten Bahnen zum Wohl des Tieres....


sunpoint
beantwortet von sunpoint am 24. Februar 2008 23:07
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Jagd oder Hasencoursing ist legal in Spanien und findet meistens in ländlichen Gegenden, vor allem in den Regionen von Castillien und Leon, Castilla de la Mancha, Madrid Extremadura und Andalusien, vom 1. Oktober bis 30. Januar jedes Jahr statt. Während der Saison werden die Greys oder Galgos mindestens 2 Mal pro Woche eingesetzt wo sie 2 Meilen auf offenem Felde rennen.

Am Ende einer Saison entledigen sich die Jäger normalerweise ihrer Hunde, da sie keine Verpflichtung oder Kosten auf sich nehmen wollen bis zur nächsten Saison. Das Aufhängen dieser Hunde ist eine Jahrhundert alte Tradition und eine äusserst populäre Methode, sich dieser Hunde zu entledigen.

Methode vom Töten

Die Galgos werden normalerweise mit einem Strick an einen Ast, oder mit einem Nagel eingeschlagen an den Baum gehängt. Wenn der Galgo gut war in seinen Rennen, wird er hoch gehängt; wenn er als schlecht befunden wurde dann wird der Jäger ihn tiefer hängen, so dass die Hinterläufe den Boden knapp berühren. Das ist ein langsamer Tod und kann einige Stunden dauern; er ist bekannt unter dem Namen "Pianospieler" mit dem wilden scharren, um sich schlagen der Vorderbeine – verglichen mit einem Pianospieler.

Manchmal werden die Galgos einfach mit einem Strick an den Baum befestigt und verlassen, so dass er sich zu Tode hungert; sie werden auch getötet indem sie gesteinigt werden, oder in einen Teich geworfen werden zum ertränken oder in Vertiefungen geworfen und brennendes Holz darüber gelegt.

Kommentar von 185a409cd19fc9526d3b7fb6bec6f5edsmallsunpoint am 24. Februar 2008 23:07
Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 24. Februar 2008 23:09

DH für die Antwort, wobei das Dinge sind, die man eigentlich gar nicht wissen möchte...

Kommentar von A8ff471a2a3e8d09d7a7a92e426cae63smallKajjo am 24. Februar 2008 23:12

Das ist ja eine grausige Story. Wachsen denn jedes Jahr soviele Hunde wirklich nach? Irgendwie klingt es etwas übertrieben...

Kommentar von 185a409cd19fc9526d3b7fb6bec6f5edsmallsunpoint am 24. Februar 2008 23:12

les mal in dem Link den ich reingesetzt habe...da erfährst Du die Wahrheit.


Lionheart
beantwortet von Lionheart am 24. Februar 2008 23:59
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Traditionen gut und schön.
Allerdings sollte man bei manchen doch auch mal das Gehirn einschalten.
Wie kann man nur so skrupellos sein?
Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Wissen um solche "Traditionen" in den richtigen Kreisen verbreitet und dann etwas dagegen unternommen wird.
Ich bin wirklich zutiefst erschüttert.


anonym
beantwortet von Bruno am 25. Februar 2008 01:01
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Da stellt sich die Frage, warum sich der Welttierschutzbund nicht dieser grausigen Geschichte annimmt? Das ist Horror pur. Lese das erste Mal davon.

Kommentar von 85c6343d946cfb3900a694492ea0897dsmallMarah am 25. Februar 2008 02:56

Hallo Bruno! Diese grausamen Traditionen sind in den südlichen Ländern leider weit verbreitet. Es gibt auch sowas wie Todesschluchten, wo Tiere in den Tod gestürzt werden. Inzwischen werden immer mehr Auffangstationen für ungewollte Tiere gegründet und die dann z.B. nach Deutschland vermittelt werden. Soweit ich weiß legen sich sogar Tierschützer auf die Lauer und versuchen diese armen Hunde zu retten aber die Besitzer wollen ja unbedingt, dass ihre Tiere so sterben- sie sehen das ja perverserweise sogar als ehrenhaft an. Naja...und wie immer fehlt Geld und Hilfe (Flugpaten werden immer dringend gesucht). Was Tierschützer vor Ort psychisch ertragen müssen und das sie trotzdem weitermachen...Davor habe ich riesen Respekt. Wie sieht das denn bei Dir in der Umgebung aus? Lg Marah

Kommentar von Bruno am 25. Februar 2008 17:28

Danke Marah. Habe bei Goggle sehr viel gefunden zum Thema. Nach den letzten Infos, macht Spanien erst in einigen Regionen sehr wenig fuer den Tierschutz. Tierschuetzer, die sich in die Gegend wagen, sind aueusserst bedroht. Kann man alles lesen, doch hilft das leider den Tieren nicht. Wenn Du weiss, wie man sich m,ehr einsetzen koennte, lass es mich wissen. LG Bruno


bsensual
beantwortet von bsensual am 25. Februar 2008 11:25
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Es ist leider die Wahrheit. In Spanien wird den Hunden bei lebendigem Leib (!!!) das Fell abgezogen. Anschließend werden sie auf einen Haufen geworfen, wo sie endlich auf Erlösung durch den Tod warten.

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Peta geht dagegen vor, leider ohne nennenswerten Erfolg. Ich habe ein Video gesehen, nach dem ich in Tränen ausgebrochen bin, so grausam und unvorstellbar ist es. Aus Rücksicht werde ich den Link nicht online stellen.

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Es gibt eine Petition, in der per Mail Unterschriften gesammelt werden. Wer Interesse hat, dagegen vorzugehen, kann mir gerne eine private Nachricht schreiben, ich leite die Mail sehr gerne weiter.





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