Hund Zuneigung ablehnen als "Lektion"?

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12 Antworten

Moin...möchte deine Frage auch kurz beantworten:

Auch wenn Du nicht die Besitzerin bist, darfst Du den Hund erziehen, sprich im Lektionen erteilen. Er sollte lernen, was er bei dir darf und was nicht (und intelligente Hunde lernen sehr schnell).

Die Zuneigung eines Tieres zu entziehen ist nicht gut, dann verliert er schnell das Vertrauen. man sollte dem hund lieber zeigen, dass er einen Fehler gemacht hat. Ein Hund sollte das wort *Nein* oder *aus* lernen...und er versteht auch dann, was er darf oder nicht.

Ich empfehle Dir, beschäftige dich mal mit Thema *Hundeerziehung* und wie schon vorher gesagt wurde, vermeide solche Situationen, die Aggressionen schaffen können.

http://www.hundeerziehung-jetzt.de/wie-lernt-der-hund/positive-und-negative-verstaerkung/

Tipp zum Füttern: erst auf dem Küchentisch das Hundefutter aus der Dose in die Schale füllen (mach ich auch immer so), dann die gefüllte Schale dem Hund vor die Nase stellen. Solange hat der Hund sitzen zu bleiben (kann man antrainieren) und er hat zu warten (ich sag immer *sitz* und *warte* - haben meine Hunde inzwischen gelernt. Hat er geduldig gewartet, bekommt er die Belohnung in Form von Futter. - hat er nicht *sitz* gemacht und springt immer hoch, bekommt er nicht sein Futter. - Man sollte nicht falsches Verhalten belohnen. Hunde lernen sehr schnell, wenn sie was gut gemacht haben.

Viel Erfolg und frohe Ostern

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Kommentar von Dicksy
24.03.2016, 11:54

Wanja und die wilden Hunde - heute ist Maike Maja Kowak eine bekannte Tiertrainerin und oft im TV zu sehen

https://youtu.be/g3cd2lHUkLg



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Kommentar von Dicksy
14.04.2016, 08:23

Danke...

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Du hast ein Zeitfenster von drei Sekunden, in dem der Hund seine Handlung mit Deiner Reaktion verknüpfen kann. Alles, was danach passiert, steht für den Hund in keinem Zusammenhang mehr mit seinem Verhalten.
Wenn Du den Hund ohne für ihn erkennbaren Grund ignorierst, wirst Du für ihn unkalkulierbar und er verliert das Vertrauen zu Dir.

Was das Futter anbelangt: Probier bitte nicht, mit dem Hund die Abnahme des Futters zu trainieren. Das verschärft das Problem nur. Achte darauf, dass er die Dose bei der Fütterung nicht erreicht. Falls Du im Notfall- und nur dann- doch mal an sein Futter musst, tausche mit ihm. Z.B. die Dose gegen ein Stückchen Käse, Wurst oder was auch immer er gerne frisst.

Dass der Hund schnappt, weil er merkt, dass etwas nicht stimmt, ist eine sehr menschliche Sichtweise. Entweder hat der Hund Dein Schubsen als Spiel verstanden, oder er hat reagiert, weil Du grob zu ihm warst. Hunde reagieren situativ und nicht nachtragend.

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Jaja, Hunde können schon manchmal sehr besitzergreifend sein, wenn es um Dinge geht, die ihnen wichtig sind. :-) Das, was Dein Pflegehund da zeigt, nennt sich Futteraggression. Es wäre interessant zu erfahren, ob er das auch bei seinen Besitzern macht oder nur bei Dir. Kannst Du dazu etwas sagen?

Grundsätzlich ist es so, dass man Futteraggression mit entsprechendem Spezial-Training recht gut in den Griff bekommen kann. Und man sollte auch daran arbeiten, da es sich noch verschärfen kann. Oft beginnt Futteraggression damit, dass sich die Hunde – wenn sie sich was geschnappt haben oder auch gerade an einem Knochen knabbern, den Du zuvor gegeben hast – versteifen oder die begehrten Dinge wegtragen. Wenn der Hund bereits knurrt ist das eine klare Warnung an Dich. Und es könnte sein, dass er – wenn Du ihm die Schale/Dose trotzdem wegnimmst – irgendwann auch mal schnappt.

Du siehst also, warum ein Training sinnvoll ist. Die Frage ist allerdings, ob das Deine Baustelle sein sollte, wenn Du ihn nur in den Ferien hast. Wenn er es auch bei seinen Besitzern macht, sollten die eigentlich mit dem Hund arbeiten. Und zwar unter Anleitung eines Profis, denn für Laien ist so ein Training oft anfangs nicht ganz einfach. Man muss dabei auch sehr auf sich selbst und die eigene Körpersprache achten – die meisten Menschen haben diese Achtsamkeit nicht und brauchen einen Dritten, der ihnen dazu Feedback gibt.

Ihn anschließend eine Stunde zu ignorieren bringt jedenfalls nichts. Da bekommt er Ursache und Wirkung nicht zugeordnet. (Das mit dem 3-Sekunden-Zeitfenster wurde ja bereits geschrieben.)

Ich würde mir – da er ja nur zeitweise bei Dir ist – ein Workaround überlegen. Ein Vorschlag hier war ja, ihn während Du sein Futter zubereitest, in ein anderes Zimmer zu bringen, aus dem Du ihn erst herauslässt, wenn Du mit allem fertig bist. Das ist durchaus eine gute Möglichkeit. Du kannst ihn auch einfach zeitweise mit der Leine irgendwo anbinden, falls das mit dem anderen Zimmer schwierig sein sollte (aber bitte nicht an einem Stuhl, den er dann hinter sich herschleifen kann ;-) ).

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Ganz ehrlich, wenn das Problem so schlimm ist und Du den Hund nur über die Ferien hast, würde ich ihn einfach in ein anderes Zimmer bringen, bevor Du das Futter vorbereitest. Lass ihn dann ggf. in dem Raum eine kurze Übung machen (sitzen - kurz warten oder so) und gib dann den Weg zum Futter frei. Lass ihn beim Fressen in Ruhe, also arrangiere es so, dass keiner an den Hund muss, wenn er frisst (Ort, Zeit).

Versuche, den Konflikt zu vermeiden. Wirf z.B. die Dose draußen in die Mülltonne, bevor der Hund in die Küche bzw. zum Fressen gelassen wird, damit er nicht in Versuchung kommt, an die Dose zu gehen.

Ziehe Dich dann zurück, wenn er frisst und warte, bis er zu Dir kommt. Dann kannst Du z.B. wieder ein paar einfache Kommandos üben, ihn erneut in das Wartezimmer bringen - das positiv besetzt sein sollte z.B. als Spiel- oder Trainingszimmer oder etwas Spielzeug für den Hund enthalten sollte - und säubere dann den Futternapf. Auf die Weise wird die Fütterung nicht zur Konkurrenz bzw. zum Machtkampf zwischen Dir und dem Hund.

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Kommentar von Berni74
24.03.2016, 06:58

Warum auch immer dafür eine Negativbewertung kommt.

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Kannst du ihn, während du den Napf füllst, aus dem Zimmer sperren? Meine Hündin darf z.B. nicht in die Küche und die Hunde meiner Eltern müssen, wenn ich das Futter zubereite, mindestens einen Meter Abstand halten. Sie bekommen auch immer den fertig gefüllten Napf hingestellt, den wir, nach dem Freigabekommando, erst wieder berühren, wenn sie fertig sind. 

Den Müll würde ich direkt wegwerfen oder zumindest hundesicher wegstellen. 

Der Hund verteidigt seine "Beute". Hast du schonmal versucht zu tauschen? Z.B. die Dose gegen eine Kaustange oder das Lieblingsspielzeug gegen ein Leckerli? 

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Kommentar von Berni74
24.03.2016, 07:01

Irgendwer verteilt hier mal wieder Negativbewertungen, hat aber anscheinend selber keinen Plan.

Ich würde mich mit nem Gasthund auch auf keine Diskussion einlassen und solchen Situationen einfach aus dem Weg gehen

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Ich denke nicht dass du, wenn du ihn so selten hast, umtrainieren kannst oder ähnliches. Die aggressivität hängt möglicherweise mit jemand anderem zusammen, der den hund vill ärgert o.ä. ...wer passt denn sonst auf ihn auf?

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Hallo sunrise222,

Einen Hund quasi "zur Erziehung" zu ignorieren ist faktisch dieselbe Dummheit wie ein Schulkind "zur Strafe" in die Ecke zu stellen.

Zudem lernen Hunde auf andere Art wie Menschen.

Daß Du Null Ahnung von Hundeverhalten hast, erkennt man daran, daß Du den Hund permanent glaubst am Futter dominieren und bedrängen bis bedrohen zu müssen.

Mit einer artgerechten Behandlung des Hundes hat das nichts zu tun.

Wenn Du dich weiter so respektlos dem Hund gegenüber benimmst wird und kann er Dich auch beißen. Übrigens aus Hundesicht vollkommen zu Recht!

Und nun setzt Du diesem Affenartigen Verhalten, deinerseits noch die Krone auf indem Du den Hund mit Isolation und Ignorieren bestrafen willst. Für was? Soll sich der Hund wie ein Mensch benehmen?

Besorge Dir bitte ein Buch und lese das gründlich:

Mit dem Hund auf Du - Zum Verständnis seines Wesens und Verhaltens, Autor: Eberhard Trumler 

Und laß bitte sofort (!) den Hund beim Fressen in Ruhe!

Wenn Du permanent - ohne ein sozial vorbildliches Verhalten zu zeigen - den Hund bedrohst - dann ist es besser den Hund umgehend in bessere Hände zu geben, als den Hund zu traumatisieren, so daß dieser zum Knurren, Zähne zeigen und zum Biss greifen muß.

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Kommentar von sunrise222
23.03.2016, 23:01

ICH HABE HIER LEDIGLICH NACH RAT GEFRAGT! Ich lasse mir so etwas von niemanden unterstellen. Aber immer fleißig urteilen.

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Kommentar von Lissydelev
23.03.2016, 23:15

Selten so einen Mist hier gelesen. Die Fragestellerin scheint sich hervorragend um die Hund zu kümmern.  Nicht immer weiß man mit bestimmten Situationen richtig umzugehen und genau das macht einen intelligenten Menschen aus, sich beispielsweise hier zu informieren und sich Ratschläge zu holen. Nicht jeder macht sich so viel Mühe um sein Tier- deswegen solltest du sofort eine Stufe runterfahren. @sunrise222, ich finde es super, dass du dir so viel Mühe machst um eine Lösung zu finden und dir dementsprechend Gedanken darüber machst, wie du das Problem angehen kannst,  alles Gute!:-)

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Das kann der Hund nicht zuordnen. Ihm zu ignorieren kann schlimme Folgen habe. Wenn er wirklich große Probleme macht. Einfach beim Hundetrainer anrufen.

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die leere blechdose nicht in der küche aufbewahren.

und - hund raus aus der küche, wenn du den napf füllst. danach holst du ihn rein. aber erst, wenn die leere dose sicher entsorgt ist.

es ist nicht dein hund - aber er wird dir trotzdem gefährlich, weil ihm erziehung fehlt und auch weil er dich als rudelführer nicht akzeptiert.

die lösung, die für den hund verständlich ist und dich nicht in gefahr bringt, ist das futter einfüllen und erst wenn du damit fertig bist, lässt du den hund in den raum.

und es wäre schön, wenn sich die besitzer mit dem tier mal einen kurs in der hundeschule gönnen würden.

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Nein, das kann der Hund nicht zuordnen. 

Wenn ich das richtig verstanden habe ist es nicht Dein Hund. Ist er bei seinen Besitzern auch so aggressiv?

Dann ist in der Erziehung ein Fehler gemacht worden. Die Frage ist ob Du in der Ferienzeit das wieder ausbügeln kannst.

Man könnte sich in einem Hundeverein oder in einer Hundeschule Rat holen aber von heute auf morgen kannst Du den Hund nicht erziehen.

Ich würde mal mit den Besitzern darüber reden.

LG

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Kommentar von sunrise222
23.03.2016, 21:47

Der gehört meinen Eltern, und die legen viel Wert auf seine Erziehung. Das mit dem Knurren und beißen macht er nur bei mir. Mit mit ihm aufgewachsen, bin aber seit 2 Jahren ausgezogen, was bedeutet, dass er mich wahrscheinlich nicht mehr gut kennt...?!

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warum fuellst du den napf nicht ausserhalb der "hundereichweite" mit dem futter und stellst ihn dann ohne schickane auf den boden? evtl gehst du erst in den ruam und richtest das futter und rufst dann den hund...warum soll der hund sitzen und du fuellst dann erst den napf -warum geaengelst du den hund so?

ich fuelled die naepfe meine hunde und stelle sie auf den boden -fertig.

da einen tamtam ums essen zu machen  - ist unnoetig und der hund vertraut dir nicht mehr.

fressen sollte nicht mit erziehungsmachtkampf verbunden werden.

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Kommentar von sunrise222
24.03.2016, 10:24

Wenn er NICHT sitzt, giert er sofort das Essen und wird aggressiv. Hat schon seinen Grund.

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Über den Entzug von Grundbedürfnissen kann man weder Mensch noch Tier erziehen!

Ein Säugetier hat eine Verknüpfungszeit zwischen Handlung und Folge von 3 Sekunden. Später erfolgte Belohnung oder Bestrafung kann es nicht mehr mit dem in Verbindung bringen, was es gut oder schlecht nach Menschensinne gemacht hat.

Bestrafung eines Tieres ist nicht mehr zeitgemäß und gehört in eine traurige Vergangenheit, genauso wie das Schlagen von Kindern und mehr.

Es ist nicht Dein Hund, demnach sorge für Arbeitssicherheit. Überlasse den Besitzern die Erziehung.

Unabhängig davon ist es absoluter Blödsinn, einem Hund ohne Manieren gerade beim Erfüllen seines Grundbedürfnisses (Futter) in die Schranken zu weisen. Da fängt man viel weiter vorn an! Ist nicht Dein Problem.

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Kommentar von Dicksy
24.03.2016, 10:33

Moin...du schreibst *überlasse den Besitzern die Erziehung*...nein das ist falsch!...Viele Besitzer erziehen ihre Hunde nicht richtig (leider) und Hunde lernen sehr schnell, was sie woanders dürfen oder nicht. Sie sind wie kleine Kinder, die ihre Eltern austricksen. Ich sitte nun schon seit vielen Jahren Hunde und habe Erfahrung, dadurch gesammelt, und weil ich 12 Hunde aus dem Tierschutz gerettet habe und in gute Hände vermitteln konnte. - Lies meinen Kommentar zu obiger Frage...

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