Hund zu haben was ist alles zu achten oder was brauch ich alles?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Also ich bin 16 und habe 2 Huskys. Ich habe schon Erfahrung mit anderen Hunden und habe so keine Probleme mit ihnen. Aber ich investiere meinen ganzen Alltag in sie. Ich habe kaum Freizeit, wobei ich meine Hunde als Freizeit ansehe und es mir sehr viel Spaß macht mit ihnen etwas zu unternehmen. Mit Freunden treffen ist nur abends drin, ansonsten nur mit Hund oder wenn genug Personen zuhause sind die etwas mit den Hunden machen. Viele Leute sagen, dass sie dies zuerst tun und machen das auch super für 2 Monate aber dann heißt es auf einmal "Ach heute lass ixh den Hund einmal zuhause.." "Wasser neu machen ist nicht nötig.." und das wird dann zur Angewohnheit. Heraus kommt ein Hund der nur im Haus sitzt. Ein Husky ist ein Hund der tatsächlich viel Beschäftigung braucht, jedoch sind manche anders als die anderen. Meine beiden zum Beispiel sind nicht darauf aus am Fahrrad zu laufen, lieben dafür aber lange,  ausgedehnte Spaziergänge. Da können schon mal 4 Stunden zusammenkommen. Ein Husky ist auch kein Hund von dem du erwarten kannst dass er ableinbar ist. Oft haben sie einen starken Jagdtrieb und hören  nicht auf den Rückruf, aber es gibt auch Huskys die das tun, meine zum Beispiel. Jeder Husky ist anders und ich würde dir empfehlen keinen Welpen zu nehmen, denn dort weißt du nie was für ein Husky dich erwartet. Wenn du all diese Punkte berücksichtigst und immer noch nicht "abgeschreckt" bist ist der Husky ein toller und loyaler Begleiter :) Ich liebe meine Hunde über alles und sie waren das beste Geschenk meines Lebens. Falls du dir wegen des Hundes es noch überlegst,  empfehle ich die die Nothilfe für Polarhunde Nord und Süd, dort warten viele Schlittenhunde auf ein neues Zuhause und die Pfleger können dir jeden Hund mit seinen Eigenschaften beschreiben. 

Soviel zu den Voraussetzungen. Ich denke das meiste was du brauchst wirst du vom Besitzer kriegen also Geschirr, Leine usw. Evtl auch etwas Futter. Und du brauchst natürlich genügend Geld für Tierarztbesuche und jede Menge Zeit und Geduld um den Hund zu erziehen (in wie weit das möglich ist bei einen Husky ;)) ansonsten halt Näpfe, Körbchen und diesen ganzen Kram, aber da können dich auch Leute im Tierfachhandel beraten und unterstützen. Je nach dem wie sportlich der Hund ist evtl ein Zuggeschirr und vllt einen DogScooter.

Ich hoffe ich konnte dir helfen und wünsche die ganz viel Spaß und Freude :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Anschaffungskosten Hund :
•Anschaffung RasseHund 1000 Euro aufwärts 
•Tierheimhund zwischen 200-400 Euro
•Erstausstattung 100-150 Euro --Leine, Geschirr, Halsband, Näpfe, Schleppleine, Spielzeug, Hundebett, Pflegeartikel {Zeckenzange, Bürsten , Kämme, Krallenschere) 
(Da sind natürlich keine Grenzen gesetzt, es gibt billiges und teueres Hundezubehör)
•Hundehaftplichtversicherung (ein muss) ca 4-6 Euro monatlich
•Hundeschule 30-50 Euro monatlich (dringend zu empfehlen, wenn man sehr unerfahren ist)
•Jährliche Tierarztkosten (impfen) um die 60-90 Euro
•Futter je nach Größe und was ob TF,NF oder Rohfütterung 30-50 Euro 
•tierärztliche Untersuchung (z.b der Hund Tritt in eine Glasscherbe, hat Milben, Flöhe)  kann mehrere hundert Euro kosten, nähen , Narkose, Medikamente, Nachbehandlungskosten usw.
•eine unverhoffte Not Op kann viele hundert Euro kosten sogar bis mehrere 1000 Euros (man sollte auch die Voruntersuchung mit einberechnen um eine Diagnose feststellen zu können) 
Hund muss in Narkose gelegt werden, Röntgen, MRT, Ultraschall , Durchführungskosten, Narkosemittel, dann OP Kosten, Nachsorgeuntersuchungen, evtl. Physiotherapie usw. 
Das kann richtig teuer werden, es gibt aber auch OP Versicherungen für Hunde ,Kosten im Monat um die 50 Euro. Pech ist nur wenn der Hund 5-6 Jahre gesund ist, und du eben 600 Euro jährlich zahlst.
Auch sollte man damit rechnen der Hund kann auch an Sachen Erkranken wie Epilepsie oder Arthose wo er täglich Medikamente benötigt, die auch sehr teuer sind. Muss nicht sein aber kann passieren. 
Also mein Australian Shepherd Rüde 23 kg kostet mich ca.156 Euro im Monat 
•Hundehaftpflichtversicherung 6 €
•Futter 45-50 €
•Hundeschule 50 €
•OP Schutz versicherung + Tierkrankenschutz 50 €+
•Hundesteuer 100 € im Jahr. (Variieren aber die Steuersätze von Stadt und Gemeinde

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich habe meine Husky Hündin auch mit 15 bekommen. Ich muss sagen Huskies sind extrem verspielte Hunde - ein Leben lang. Sie lieben andere Menschen und Hunde. Anfangs war es recht anstrengend aber je älter ein Hund wird desto ruhiger und reifer wird er, quasi wie beim Menschen. Sie wird am 9. Oktober 2 Jahre alt und sie ist echt meine Seelenverwandte. Vom Auslauf her muss ich sagen das sie aus der Showlinie ist und somit aufs Aussehen gezüchtet worden ist, mit 1 1/2 Stunden ist sie vollkommen ausgelastet, ich betreibe im Winter manchmal aber wenig Zugsport mit ihr. Wenn dein Husky aber aus der Arbeitslinie kommt sieht das alles ganz anders aus ich hoffe das ist dir bewusst, denn dann gehst du nicht 2 Stunden sondern das doppelte. Ich kann meine Hündin bedingungslos ableinen und sie kommt sofort zurück, der Jagdinstinkt ist ebenfalls geschwächt worden, alles durch Training, wenn sie Rehe sieht oder anderes Wild ist sie nicht interessiert sie folgt aufs Wort, alles eine Sache der Erziehung und Konsequenze, dennoch würde ich dir von einer Hundeschule abraten weil die meisten deinen Hund nur schlecht machen ich rede aus Erfahrung... Hol dir lieber gleich einen Privattrainer der sich nur auf dich und die Erziehung des Hundes einlässt. Vom Rudelverhalten gibt es ebenfalls starke unterschiede, wie gesagt meine Hündin möchte mit jedem Hund spielen, aber wir haben mal einen zweiten Husky bei uns gehabt und dann haben wir gesehen das meine Hündin eine reine Einzelgängerin ist, sie hat den kleinen gar nicht neben mir akzeptiert und ich hatte echt Angst das sie ihn irgendwann umbringt deshalb ist er gezwungenermaßen wieder zum Züchter zurück... Ja wie gesagt ich liebe sie über alles und würde sie für kein Geld der Welt eintauschen. Sie ist echt problemlos und ein wahrer Begleiter, ich kann mit ihr überall hingehen weil sie eben super folgt. Viel Freude mit deinem Hund aber ich hoffe du weißt auf was du dich eingelassen hast und das ein Hund nicht nur ein Spielzeug ist mit dem man nicht mehr spielt wenn man kein Interesse mehr hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde dir auch von einem Husky abraten. Selbst Erwachsene haben mit dieser Rasse Probleme wenn sie sich nicht richtig informieren. Beim Tierheim in meiner Nähe sind 3 Huskys und auf Verkaufsseiten im Internet finde ich sie auch seit 3 Monate kaum älter als 1 Jahr weil sich nicht informiert wurde.

Schau dir doch stattdessen mal eine dieser Rassen an:

Golden Retriever
Cavalier King Charles
Malteser
Pudel

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich würde dir erstmal raten dich vernünftig einzulesen. Besorg dir Bücher über Erziehung von Hunden, guck dir videos and etc. Dir muss wirklich klar sein was das für eine Verantwortung ist, und in diesem Alter musst du das wirklich wollen. Ich bin selber erst 16 und habe mich, bevor wir unsere Hündin geholt haben, mich ein ganzes Jahr lang schlau gemacht, alles was man eben wissen muss, Erziehung, verschiedene Rassen, Gesundheit, Ernährung, Beschäftigung, Versicherungen. Jede Kleinigkeit eben.
Von einem Husky würde ich dir, wie auch alle anderen hier, abraten. Diese Hunde brauchen wirklich so viel Bewegung, das schafft man fast gar nicht wenn man noch zur schule geht und die Eltern arbeiten.
Mach dich über verschiedene Rassen schlau, welche die vielleicht ein wenig leichter zu erziehen sind und nicht so viel bewegung brauchen wie ein Husky. Trotz alledem wirst du mit dem Hund mehrmals am Tag rausgehen müssen. Natürlicj wirst du das mit deinem Eltern abklären, aber ich gehe zB jeden Morgen vor der Schule und direkt wenn ich danach wieder nach Hause komme mit meiner Hündin eine ordentliche Runde.
Wirklich, unterschätze das nicht. Ich kann von mir sagen, dass ich sehr gut vorbereitet war, ich wusste auch das es anstrengend wird, jedoch muss ich zugeben das ich es trotzdem noch unterschätzt hatte. Vor allem als sie ein Welpe war.
Ich will niemandem einen Hund ausreden, man muss sich aber wirklich über die Verantwortung bewusst sein !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Den üblichen Standard-Kram. Näpfe, Futter (je nach Größe und Portion ist der Preis Variierbar), Leine, Halsband, Körbchen, Spielzeug.

Dann halt die kosten fürs Tier, den Tierarzt (alles halbe Jahr musst du hin) und Versicherung.

Und wenn du einen Hund hast - vorallem einen Husky - brauchst du viel Zeit. Der Hund muss nicht nur drei mal täglich raus und zwei mal gefüttert werden. Du musst den Hund erziehen und beschäftigen.
Huskys bspw. sind Hunde die sehr viel Bewegung und Beschäftigung brauchen um sich richtig auslasten zu können. Sonst kann es sein das er dir total Wahnsinnig wird.

Außerdem erfordert eine Hunderziehung - je nach Charakter des Hundes - sehr viel Geduld und Zeit. Der wird nicht sofort auf seinen Namen hören oder Sitz machen wenn du es willst.

Und bedenke: Hunde sind keine Stofftiere. Klar kuscheln die meisten gerne, ABER sie sind Lebewesen mit eigenem Willen und Charakter. Wenn du nicht auf den Hund eingehst und dich nicht auf sein Wesen einlässt wird das nichts.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bist du dir sicher, dass du einen Hund haben möchtest?

Du MUSST täglich 3x mit ihm rausgehen. Egal ob es sonnig ist, regnet oder stürmt wie sau. Speziell beim Husky ist zu beachten, dass er besonders viel Auslauf braucht. Da bist du in der Mittagsrunde gut und gerne mal 2 Stunden mit ihm draußen.

Hunde sind Lebewesen, die man sich nicht einfach nur mal eben anschafft und dann Abends mal kurz füttern muss wie Fische. Hunde erfordern viel Zeit und Aufmerksamkeit.

Wenn du nach einem Jahr keine Lust mehr hast, dich um ihn zu kümmern, kannst du ihn nicht einfach weggeben.

Hunde benötigen auch Disziplin und müssen trainiert werden. Nur wenn sie wie Hunde gehalten werden, sind sie auch wirklich glücklich.

Wenn du dir nicht zu 100% sicher bist, dass du einen Hund haben möchtest und dich angemessen um ihn kümmern kannst - auch noch in 3-5 Jahren, wenn du eventuell neben der Schule einen Nebenjob hast, mit den Jungs feiern gehst, in Urlaub fährst, anfängst zu arbeiten etc. - dann solltest du es dir noch einmal überlegen.

"Für dich ist er nur ein Teil deines Lebens - Für ihn bist du sein Leben"

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich will nicht böse klingen aber 1. Husky als ersthund mit wenig Erfahrung ? Las es. Allgemein Nordische Hunde sind eher Schwer zu erziehen und die kannst du auch schwer an die leine abbinden wegen dem zu starken Jagtrieb.
Hast du und deine Eltern mal über die Lebensbedingung geschaut ? Habt ihr Zeit?
Als welpe soll er kaum alleine Sein!
Über die Kosten haben schon ober mir schon mehrere etwas dazu beigetragen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von inoukhusky
14.08.2016, 15:48

Ich geb dir bei allem Recht außer das ein Anfänger einen Husky nicht erziehen kann, das er schwer erziehbar ist und der Auslauf kommt immer auf die Linie an ;)

0