Frage von QueenG96, 20

Hund verkrampft sich, schreit und taumelt?

Hallo zusammen! Heute morgen hatten wir einen grossen schrecken, denn der 5 monatige welpe meiner schwester hat aus dem nichts hinaus eifach geschrien! Es war richtig laut und hielt etwa 30 sekunden - 1 minute an.. Danach wollten wir sehen, ob er laufen kann, aber er taumelte und wäre umgefallen, wenn ich ihn nicht aufgefangen hätte.. Er wollte danach erbrechen aber es kam nichts raus. Wir sind sofort zum tierarzt gegangen und er hat gesagt, es sei epilepsie oder ein zuckermangel.. Ich habe jetzt im internet nachgeschaut und finde, dass die symptome nicht wirklich passen, da er starke schmerzen hatte..

Weiss jemand, was es sein könnte? Wäre um jeden tipp dankbar!

Liebe Grüsse

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 11

Eine Ferndiagnose wird niemand stellen können, aber ich würde das Ganze trotzdem zügig in einer Tierklinik abklären lassen. Wenn der Hund wirklich einen Anfall hatte, besteht die Gefahr, dass sich das Ganze wiederholt und dass der Hund von alleine nicht mehr aus dem Anfall rauskommt. Es gibt Mittel, um Anfälle zu unterdrücken und zu unterbrechen, aber dazu braucht Ihr einen guten Tierarzt, Untersuchungen und eine Diagnose.

Ich habe selbst einen Hund gehabt, der an Epilepsie erkrankt war. Das, was Du beschreibst, hört sich für mich mit Blick auf den Anfall und das nachfolgende Verhalten nicht untypisch an.

An Eurer Stelle würde ich allerdings keinen Haustierarzt suchen, sondern wirklich eine Klinik, die über die notwendigen Fachärzte, Erfahrungen und Möglichkeiten verfügt, um der Ursache auf die Spur zu kommen.

Alles Gute für den Hund!

Antwort
von uwe4830, 10

dein Arzt wird sicherlich schon die richtige Diagnose getroffen haben, nur weil die Symptome deines Hundes mit dem Internet nicht übereinstimmen, muss es angezweifelt werden?

Bekannte haben einen Whristler, leider hat diese Hündin auch Epilepsie, auch sie quiekt und schreit und taumelt. Mit den richtigen Medikamenten geht es ihr aber gut. Mit zunehmenden Alter wurden die Anfälle weniger, aber es gab auch Zeiten, wo sie 2-3 Mal im Monat Anfälle hatte, mal leicht mal schwer.

Wichtig ist, dass ihr bei einem Krampf ein Beissel ins Maul steckt, damit sich euer Hund nicht auf die Zunge beißt. Mit den richtigen Medis, die euch der DOC verschreibt und bei Einhaltung, werdet ihr es lindern können.

Kommentar von spikecoco ,

man schiebt einem Hund im Anfall nichts zwischen die Zähne, das wurde früher gemacht, heute nicht mehr.

Kommentar von uwe4830 ,

und wenn er sich die Zunge abbeißt ist auch egal oder? Aber du mußt es ja wissen, nur komisch als ich vergangene Woche noch beim Erste Hilfe Workshop war haben wir genau noch dieses Problem  durchgenommen, kann aber sein, dass ich genau zu diesem Zeitpunkt Kreide holen war.

Kommentar von spikecoco ,

in die Zunge wird wesentlich weniger gebissen, als du es vermutest. . Ich denke das ich schon Bescheid weiß, schon aus dem Grund weil ich einen Hund hatte, der schwerste Epilepsie  hatte . In einem Grand Mal Anfall wirst du das Maul eines Hundes auch nicht mehr aufbekommen , wichtig ist bei dem Hund zu sein, ihn z.B so zu lagern das er sich durch die Streckkrämpfe nirgend verletzen kann.   

Kommentar von uwe4830 ,

danke für deinen Bericht werde diesen mit meiner Tierärztin im nächsten Workshop gerne erneut besprechen.

Antwort
von somebodycrazy, 14

Hmm....schwierig...also ich würde den Artzt mal gezielt fragen ob es eine Vergiftung sein kann. Ich würde außerdem schauen dass ihr etwas für den Hund dabei habt zb. Etwas Traubenzuckerartiges und Magnesiumartiges (lasst euch da aber bitte vom artzt was empfehlen). Ihr könnt den Artzt auch mal fragen ob es was mit den Nerven zu tun hat (wer weiß).
Geht vlt auch mal noch zu einem anderen Artzt um eine 2. Meinung einzuhohlen. Wenn er nochmal einen Anfall hat schau dass du dir ganz genau merkst was er gegessen, getan, etc. Hat und was in dem Anfalm er genau macht.
Viel Glück
~somebodycrazy

Antwort
von spikecoco, 11

wie kommst du darauf das er Schmerzen hatte? Mein Hund hat auch ab und zu nach einem Anfall laut gejault.  Um eine Epilepsie zu diagnostizieren bedarf es mehrere Untersuchungen und auch dann ist aber nicht gesagt das eine Ursache dafür gefunden wird. Dazu wäre eine Tierklinik besser geeignet als ein Tierarzt. Was für eine Rasse ist der Kleine?

Antwort
von o0Chichii0o, 7

es wird wohl ein epileptischer anfall gewesen sein..

das ist aber nichts schlimmes.. wenn das öfter passiert muss man ihm eine spritze geben (aber wahrscheinlich erst wenn er älter ist) und das hat nichts mit Schmerzen zutun.. unser hund taumelte da auch immer.. hat komisch geatmet.. oder gejault.. 

es kann natürlich auch sein dass das nur ne ausnahme war oder es wie der arzt auch schon sagte zuckermangel war.. 

Antwort
von MissMaple42, 14

der Arzt wird nicht ohne Grund diese Diagnose gegeben haben. Glaubst du du kriegst per Ferndiagonse hier eine bessere Diagnose als von einem Arzt, der das Tier gesehen hat?

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