Frage von SeineFrau88, 88

Hund und Katze zusammen führen?

Hallo ;)

Wir haben eine Schäferhund /staff Mix Hündin ca 10 Jahre alt. Verträgt sich mit vielen Tieren wie zb Hamster usw ... Seit gestern haben wir eine 1 1/2 Jahre alte Katze die Hunde nicht kennt. Nun ist es so das unsere Hündin draußen eher Katzen jagen will. (Immer angeleint) sie ist auch zu unserem Sohn eine ganz liebe... Aber wie führen wir die beiden am besten zusammen habt ihr Erfahrungen und Tips? Haben die Katze über Nacht zusammen mit der Hündin bei uns im Wohnzimmer gelassen kein Problem. Jedoch als wir die Katze raus haben ( arm ) wollte unsere Hündin natürlich zu ihr hin haben sie schnuppern lassen und sie hat mehrmals eine gewischt bekommen. Problem ist sie wäre ganz lieb zu der Katze und würde an ihr schnuppern und das Thema wäre gegessen aber die katze Faucht und wischt ihr eine... Da ich den ganzen tag daheim bin wegen unserem Sohn habe ich die Katze erstmal mit allem im Schlafzimmer einquartiert wo sie laufen klettern und ankommen kann die Hündin ist bei uns im Wohnzimmer. ...

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Antwort
von xttenere, 42

Lass der Katze genug Rückzugsmöglichkeiten, wo der Hund NICHT hinkommen kann. irgendwann wird sie Deinen Hund ziemlich sicher tolerieren, und nach Katzenart auch ignorieren.

Erzwingen kannst Du das nicht, und je mehr Du versuchst, die Katze mit Gewalt an den Hund zu gewöhnen...indem Du z.B den Hund an ihr schnuppern lassen willst...desto schwieriger wird die Zusammenführung.

Ich hab meine Katzen und Hunde immer auf diese Art zusammen geführt, und es hat auch immer geklappt. Manchmal hat es Tage gedauert...manchmal mehrere Wochen.

Die Katze bestimmt selber, wie lange es dauert...Du kannst dies nur insofern unterstützen, indem Du dies nicht forcierst, sondern viel Geduld hast.

Kommentar von SeineFrau88 ,

Okay gute Idee also ich mache es jetzt so das die Katze im Schlafzimmer erstmal bleibt . Habe angst das unser Hund auf sie los geht wenn ich die Türe auf mache 

Kommentar von 2016Frank ,

Ins Schlafzimmer "aussperren" empfinde ich nicht unbedingt als eine perfekte Lösung. Wie sollen die Beiden so eine Chance haben, sich zu beäugeln?

"... Lass der Katze genug Rückzugsmöglichkeiten, wo der Hund NICHT hinkommen kann..."

Da könnte ich mir z.B. einen schönen hohen Kratzbaum vorstellen, von wo die Katze den Hund im Auge behalten könnte, er sie aber nicht erreichen kann.

Ich habe mit Katzen im allgemeinen nicht viel am Hut, weshalb ich nicht weiß, ob das so hilfreich sein könnte.

Kommentar von xttenere ,

sperr die Kleine auf keinen Fall in ein Zimmer ein...sichere die Türe so, dass die Katze rein und raus kann, wie sie will...aber der Hund nicht rein.

Die Katze bestimmt, wo sie ihre Rückzugsmöglichkeit haben möchte...nicht Du ! Die kann unter dem Sofa sein...in irgendeinem Zimmer dass ihr gefällt. Sie muss freien Zugang zu jedem Ort in Deiner Wohnung haben können. Auskundschaften wird sie diese nachts, wenn alles ruhig ist und sie sich sicher fühlt.

Achte auch darauf, das sie die ersten Wochen nicht nach draussen kann....sonst besteht die Möglichkeit, dass sie nicht mehr zurück kommt.

Antwort
von brandon, 10

Meiner Meinung nach habt Ihr schon erhebliche Fehler gemacht. Gerade bei Katzen läßt sich so etwas nicht so leicht ausbügeln.

Das Ihr beide Tiere über Nacht in ein Zimmer gesperrt habt geht überhaupt nicht. 

Oberstes Gebot wenn man Hund und Katze vergesellschaften will ist. Die Katze muß immer die Möglichkeit haben sich zurückzuziehen wenn es ihr zu viel wird.

Auch das Ihr die Katze auf dem Arm habt und den Hund an ihr schnuppern lasst obwohl sie ganz deutlich gezeigt hat das sie das nicht möchte ist in den Augen der Katze unverzeihlich und Ihr könnt froh sein das sie Euch nicht blutig gekratzt und gebissen hat.

Es wäre wirklich besser gewesen wenn Ihr Euch vorher darüber informiert hättet wie man die Tiere aneinander gewöhnt.

Die Katze tut mir leid, sie ist ganz fremd bei Euch, ist eben erst angekommen und Ihr habt Ihr Vertrauen zu Euch derart missbraucht. Der Hund kann da gar nichts dafür. Er hat nur das getan was Hunde eben machen.

Könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen wie beängstigend das für eine Katze ist wenn ein Hund der mindestens drei mal so groß ist wie sie an ihr schnüffelt?

Wenn die Katze ihn mit ihren Krallen an einer sehr schmerzhaften Stelle wie zum Beispiel die Nase getroffen hätte dann hätte diese Begegnung mit einer Katastrophe enden können.

Um Eure Fehler wieder gut zu machen braucht Ihr jetzt sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

Zuerst mal lasst Ihr die Katze jetzt in Ruhe und sie darf sich wann immer sie will zurückziehen wo sie ihre Ruhe hat und der Hund hat von ihr fernzubleiben und darf sie niemals bedrängen. 

Wenn die Katze neugierig wird und sich mal in die Nähe des Hundes traut dann müsst Ihr dafür sorgen das der Hund kein aufgeregtes Verhalten zeigt.

Das bedeutet kein bellen, jaulen oder sonstige laute Geräusche. Auch das fixieren der Katze ist nicht erlaubt. Das erreicht man in dem der Hund bei einem bleibt z.B. angeleint und man ihn einfach anstupst wenn er die Katze anstarrt, bis man seine Aufmerksamkeit hat und diese mit einem Leckerli belohnt. Bis der Hund gelernt hat in der Gegenwart der Katze ruhig und gelassen zu bleiben.

Wenn  die Katze merkt das sie nichts zu befürchten hat wird sie sich irgendwann vorsichtig nähern das sollte aber nur geschehen wenn Ihr dabei seid und immer dafür sorgt das der Hund ruhig bleibt.

Bei unsere Pflegehündin die wir seit September haben und die unsere Katzen erst mal jagen wollte hat es vier Monate gedauert bis sie friedlich zusammen auf der Couch gelegen haben als wäre nie etwas geschehen.

Vielleicht dauert es bei Euren Tieren durch den schlechten Start etwas länger oder auch nicht. 

Jedes Tier ist anders. Ich habe die Erfahrung gemacht das man mit Geduld und Verständnis die meisten Hunde und Katzen aneinander gewöhnen kann, wenn es keine Killer sind.

Viel Glück dabei.

Antwort
von Steinbock1234, 35

Haben wir mit zwei Katzen auch schon versucht. Unsere erste Katze war schon länger da und mag immer noch keine Konkurrenz auf ihren Grundstück. Die zweite hat auch immer eine gewischt bekommen. Allein konnte man sie nie lassen. Gegenseitiges Anfauchen kam auch dazu. Bis wir die zweite meiner Sis gaben. Ab da war es dann wieder still.
Die zwei müssen sich erstmal aneinander gewöhnen.

Kommentar von SeineFrau88 ,

Hast du mir einen Tipp wie wir das am besten machen?

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katze & Katzen, 19

Du solltest Deine Katze erst mal so 4-6 Wochen im Haus halten, damit sie sich an ihren neuen Ort mit neuen Geräuschen, Gerüchen, Menschen und auch noch nen Hund gewöhnen kann.

Zwinge die Katze auf keinen Fall, rauszugehen, wenn sie nicht will und vor allem trage sie niemals nach draussen. Wenn sie raus will, wird sie es Dir zeigen. Aber erst mal muss sie im Haus bleiben, wie gesagt 4-6 Wochen.

Solltest Du sie früher raus lassen, läufst Du Gefahr, dass die Katze den Heimweg nicht mehr findet.

Deinen Hund solltest Du so erziehen, dass er die Katze nicht jagt und die Katze braucht Rückzugsmöglichkeiten, wo der Hund nicht hinkommt.

Damit sich die Beiden kennenlernen können, kannst Du den Hund auch im Haus an der kurzen Leine halten und die Katze kommen lassen. Wenn sie neugierig genug ist und auch keine Angst vor dem Hund hat (Fauchen), wird sie es sein, die bestimmt, ob und wann sie den Hund akzeptiert.

Beide brauchen also Zeit und Du solltest auf keinen Fall etwas erzwingen, was vor allem die Katze nicht will.

Antwort
von froeschliundco, 14

ich habs auch immer so gemacht wie dir schon @xttenere geschrieben hat...hat immer funktioniert, auch bei notfallhunden u.notfallkatzen... lass sie machen, auch wen der hund mal eine kriegt,nur so lernt er das er die katze zu respektieren hat...

bei mir liegen alle zusammen, und wen die katze an den wassernapf will kuschen die hunde u.warten😉katzen sind chefs

Kommentar von SeineFrau88 ,

Und wenn der Hund auf die Katze los geht? 

Kommentar von froeschliundco ,

solange sich die katze in sicherheit gehn kann, lass sie machen...manchmal braucht es länger,teils wochen...am besten werden sie sich nachts wens ruhig ist kennenlernen u.annähern...je mehr wir menschen dazwischen wollen u.was erzwingen wolle umso weniger wirds gehn...druck erzeugt gegendruck...sie müssen ja auch nicht im körbchen zusammen kuscheln, nur sich gegenseitig respektieren und die sprache des andern zuerst lernen...hunde-und katzensprache sind sehr konträr...

Kommentar von brandon ,

solange sich die katze in sicherheit gehn kann, lass sie machen...

Da muß ich jetzt aber widersprechen. Wenn so ein großer Hund auf die Katze los geht dann muß man einschreiten. Der Hund muß lernen das so etwas nicht erlaubt ist. Auch dann nicht wenn die Katze sich in Sicherheit bringen kann.

Hätte ich unsere Pflegehündin auf die Katzen losgehen lassen hätte das nie funktioniert.

Kommentar von brandon ,

Und wenn der Hund auf die Katze los geht? 

Ihr müsst dafür sorgen das so etwas nicht passiert. Wie man das macht habe ich in meiner Antwort erklärt.

Kommentar von brandon ,

Bei meinen zwei Hunden und drei Katzen gibt es keinen Chef, keiner bedrängt den anderen und sie respektieren sich gegenseitig. 

🐈🐕🐈🐕🐈 😉

Kommentar von froeschliundco ,

@brandon...hab seit jahren hund u.katze so zusammengeführt...die schönsten erlebnisse waren zb.das meine hündin, die bis 4jahren keine katzen kannte im haus, spätestens nach zwei tagen allen kitten u.jungkatzen gesäugt hat inkl.milchproduktion😍 oder das ein kater abends im speed ans auto kam um die hunde zu begrüssen oder das der eine kater mit den hunden gassi kam...egal ob die notfallhunde oder notfallkatzen, der mensch muss ihnen zeit geben, einfach machen lassen...sie müssen nicht kuscheln, nur sich gegenseitig respektieren und dazwisch hat der mensch als störfaktor nix zu suchen...der mensch muss nur für rückzugsmöglichkeit sorgen wie zb katzenbaum oder türgitter,kann auch ein bett sein oder sofa,möbel wo die katze drunter kann

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