Hund trotz Böser Vermieterin?

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11 Antworten

Ein grundsätzliches Hundeverbot in einer Mietwohnung ist sowieso nicht mehr zulässig,nur wenn es ausreichend Gründe dafür gibt,die sind ja nun weggefallen.

http://m.spiegel.de/panorama/justiz/a-889978.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=

Und mit ärztlichen Attest das ein Hund gesundheitsfördernd wäre kann die Vermieterin kaum etwas dagegen halten,und wenn Ihr von den Nachbarn noch Unterstützung bekommt in Form  einer Unterschrift das sie gegen Hundehaltung nichts einzuwenden haben kann sie erst recht die Hundehaltung nicht untersagen.

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Wir wohnen jetzt schon seid 9 Jahren in der selben Wohnung in München im Mietvertrag steht das man keinen Hund halten darf... 

Generelles Verbot ist unwirksam, aber das istz jetzt kein Freibrief.

eine Begründung war die Bank die vorher im Untergeschoss war weil da könnten sich ja Kunden gestört fühlen.... jetzt ist aber die Bank weg und die Vermieterin ändert nichts ...

Der Vermieter kann Hundehaltung mit entsprechender Begründung verbieten.

Will das der Vermieter nicht, kann man ihn z.B. verklagen.

 jetzt hab ich mit meiner Cousine ( sie ist für tierschutz etc unterwegs .. bildet aus usw. ) gesprochen und die meinte es gibt eine möglichkeit wenn man sich das vom arzt bestätigen lässt das es dringend notwendig ist ( mein mann ist übergewichtig und geht gerne im Wald spazieren , der Arzt selbst meinte schon er soll sich einen hund zulegen) 

Da es z.B. kein Blindenhund ist, kann der Vermieter Hundehaltung aus berechtigtem Grund verbieten.

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Ich denke so einfach wie du dir das vorstellst geht das nicht. Du hast damals den Mietvertrag unterschrieben unter der Voraussetzung das du keinen Hund hälst und der Mietvertrag ist bindet. Es sei denn du kannst dich noch mit der Vermieterin einigen. Ein ärztliches Schreiben wird da auch nicht reichen, wie oben steht, ist kein Blindenhund oder so ähnlich. Wenn sich deine Meinung ändert und du dann irgendwann doch einen Hund haben willst mußt Du wohl umziehen. Das Gerichtsurteil was oben beschrieben ist ging um Kleintiere (Vogel, Mäuse o.ä. Sorry

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Hallo,

außer einem Blindenhund, der als "medizinisches Hilfsmittel" und nicht als "Hund" gilt, kann einer Vermieter alle anderen Hunde ablehnen - das gilt selbst (noch) für Therapiehunde und Assistenzhunde.

Allerdings kann ein Vermieter die Hundehaltung nicht pauschal im Mietvertrag ablehnen, sondern es gilt die gesetzliche Regelung, dass der Mieter nachfragen muss und eine Hundehaltung dann mit einem guten Grund (leider ist ein "guter Grund" nicht rechtlich definiert) vom Vermieter abgelehnt werden kann.

Also fragt beim Vermieter freundlich nach, begründet euren Wunsch nach einem Hund, versichert, dass es zu keinen Störungen etc. kommen wird - und drückt euch die Daumen.

Lasst euch eine eventuelle Erlaubnis bitte schriftlich geben - aber denkt daran, dass diese, wenn es doch zu Störungen kommt, auch wieder zurückgezogen werden kann.

Ansonsten bleibt die Suche nach einer hundefreundlichen Wohnung.

Gutes Gelingen

Daniela

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Eine einfache Bestätigung von irgend einem Arzt reicht nicht.

Hat der Vermieter einen plausiblen Grund, kann er die Hundehaltung untersagen.

Habt Ihr denn überhaupt schon mal gefragt?

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mein mann ist übergewichtig und geht gerne im Wald spazieren

wenn Dein Mann jetzt noch blind wäre, gäbe es in dieser Hinsicht kein Problem. 

aber bei Übergewicht muß man nicht zwangsläufig einen Hund haben, Dein Mann kann ja auch ohne Hund gut spazierengehen! 

Sprecht doch einfach nochmal mit dem Vermieter, vielleicht hat er seine Entscheidung inzw. ja überdacht und geändert!

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Nur weil die Bank weg ist, ist das kein Freifahrtsschein für die Hundeerlaubnis. Die Vermieterin hat immernoch das sagen, wenn sie keinen Hund haben möchte das ist das so. Sie kann euch jederzeit die Haltung untersagen mit ordentlicher Begründung. 

Und was deine Freundin vom Tierschutz sagt ist auch Quatsch. Nur weil dein Mann Übergewicht ist , bekommt er keinen Hund verschrieben. Da wird der Arzt sagen "sie müssen abnehmen" dazu muss man seine Ernährung umstellen und in gesunden Maßen Sport betreiben. 

Dann purzeln die Pfunde auch. 

Da hilft nur mit der Vermieterin ordentlich zu reden, ladet sie auf einen Kaffee ein, erklärt euren Wunsch und das ihr darauf bedacht seid, den Hund ordentlich zu erziehen. Heißt kein ständiges Bellen, oder Nachbarn im Hausflur werden belästigen. 

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Kommentar von schnaze
24.07.2016, 20:59

1. meine cousine arbeitet für tasso und andere vereine zusätzlich 

2. unser arzt hat das ebenfalls bestätigt das es diese möglichkeit gibt 

3. mein mann hatte 220 kg und hat jetzt nach einem halben jahr 154kg er geht jeden tag und das ist nicht erfunden oder sonstiges wirklich jeden tag ins Body& Soul in Muc nur irgendwann ist das auch fad immer das selbe zu tun oder ?!

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nach den letzten Urteilen ist es Vetmietern nicht gestattet die Haltung von Haustieren pauschal zu verbieten. Vielmehr muss der Vermieter im Einzelfall nachweisen können, dass der Hund Schäden anrichtet oder andere Mieter belästigt. So gesehen könnt ihr euch einen Hund zulegen. Ob dies aber dem Haudfrieden dient weigere ich mich glauben. Geht der Vermieter mit einer Kündigung gegen euch vor, habt ihr zwar das Recht auf eurer Seite, müsstet dieses aber in teuren Verfahren einklagen.

Daher lieber noch einmal das Gespräch suchen.

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Wenn der Mietvertrag Hunde verbietet, dann hilft hier auch keine ärztliche Bescheinigung!

Spazierengehen kann dein Mann auch ohne Hund!

Hier hilft nur ein Umzug!

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Kommentar von schnaze
24.07.2016, 20:56

Wir ziehen aber nicht extra um nur wegen dem hund bitte sachlich bleiben !! danke 

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Die Richter sehen ein unbegründetes Hundeverbot als verwerflich an.

Lediglich wenn es Gründe gibt, die Hundehaltung zu verbieten, wird dieses Verbot auch durch ein Gericht bestätigt.

Ein generelles Hundeverbot ist unzulässig.

Beschwert sich allerdings auch nur ein Mieter im Haus, wird das Hundeverbot wohl aufrecht erhalten bleiben.

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