mcgegner am 25.11.2007 um 13:13 Uhr
Unserm Rüden wurde gestern eine Bißwunde am Kopf genäht. Unterhalb der Naht wurde eine Drainage gelegt aus der wenig Wundflüüsigkeit abfließt. Wir haben noch eine Hündin, die sehr darauf aus ist diese Wunde zu lecken, was der Rüde auch sehr angenehm empfindet. Bisher haben wir aber immer versucht es zu verhindern. Aber evtl. ist das auch gut - in der Natur wahrscheinlich auch ganz mormal. Wer weiß bescheid oder hat Erfahrung damit?

Auf jeden Fall unterbinden. Denn sie säubert die wunde zwar aber kann sie damit auch wieder auflecken.

Eher schlecht, wenn die Wunde von der Hündin abgeleckt wird. Ist zwar nur sozial und natürlich von den Hunden, aber in diesem Fall, besonders bei frischen Nähten, sollte das verhindert werden. Sonst bekommen die Hunde doch immer so ein Teil um den Hals, damit sie die Wunden nicht auf- oder anlecken. Ich würde nochmal zum Tierarzt und fragen, ob man das bekommen könnte. Haben wir auch gemacht. Anders kann ich mir nich vorstellen, dass das Unterbinden funktioniert. LG, Kathy
mcgegner am 25. November 2007 14:22 Wir haben so einen "Plastikschirm" mitbekommen und legen den jetzt auch an. Da guckt der Hund aber noch viel trauriger aus - aber es geht ja nicht anders. Die Hündin kommt aber immernoch dran, da müssen wir halt gut aufpassen. Danke für deine Antwort.

Auf keinen Fall zulassen. Da jeder Hund andere Keime im Maul hat, kann es zu Entzündungen kommen.
Belecken ist eine Sache, meistens geht es jedoch weiter, und es wird an Überständen rumgeknabbert und das ist dann der Punkt, wo ich persönlich eingreifen würde. Da der Übergang fließend ist, heißt das normalerweise, das man den Zugang zur Wunde ganz verhindert.