Frage von Mittelfichte86C, 54

Hund so erziehen das er andere Hunde ignoriert?

Hi Leute es ist zum verzweifeln. Und zwar hat meine Schwester einen 5jahre alten Dobermann mix.

Er war bis vor einiger Zeit immer eigentlich erträglich an der Leine, hat nur mäßig gezogen und hat andere Hunde größtenteils ignoriert da er mit sich selber beschäftigt war. Auch wenn er nicht angeleint war ist er zwar zu anderen Hunden hin, hat aber nichts weiter gemacht.

Nun sieht es so aus das er nur noch zieht und extrem auf andere Hunde reagiert. Daraufhin haben wir ihn eine Art Maulgeschirr angelegt das sich zu zieht sobald er zieht. Aber das bringt alles nichts, kein weg gehen, keine Ablenkung mit Stöckchen usw. Sobald er einen anderen Hund wahr nimmt fänger er an zu pfietschen, knorren und ziehen. Aber richtig aggressiv und er hört nich auf, selbst wenn der andere Hund um eine ecke gelaufen ist. Und allgemein reagiert er auf Hunde die er nicht kennt aggressiv. Als ob er uns beschützen müsste. Ob er beißen würde weiß ich jedoch nicht.

So könnt ihr euch sicher vorstellen das jeder Spaziergang zu einem Spießrutenlauf wird, aber ich beschäftige mich gern mit ihm vorallem am Wasser.

Habt ihr vielleicht Tipps wie das besser werden könnte?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Virgilia, 30

Wirklich helfen kann euch nur ein (gewaltfrei arbeitender!) Hundetrainer, der die Situation live sieht. 

So ein Verhalten entwickelt sich nicht von heute auf morgen. Wahrscheinlich wurden erste Anzeichen entweder übersehen, ignoriert oder falsch korrigiert. Im schlimmsten Fall müsst ihr wieder bei 0 anfangen. Oft ist es schwer bis unmöglich so ein Verhalten ohne professionelle Hilfe wieder in den Griff zu bekommen. Ich würde auch nicht sofort von einem Dominanzproblem ausgehen. Genauso gut kann der Hund aus Unsicherheit so handeln. 

Meinst du ein Halti? Ich hoffe ihr habt euch den richtigen Umgang damit von eimem Trainer zeigen lassen. Ansonsten kann es zu ernsthaften körperlichen Schäden beim Hund führen! Auch ist ein Halti nur eine (vorübergehende) Erziehungshilfe und keine Lösung! 

Kommentar von Mittelfichte86C ,

Hi und danke für deine Antwort.

Hundeschule fällt bei uns aus da es bei uns keine Vernünftige gibt die sich mit solchen Problemfällen beschäftigen möchte..... anfangs waren wir auch in der Hundeschule und bis dato hatte er ja auch gehört. Nur hatte meine Schwester sich von ihren Partner getrennt und jetzt würde ich davon ausgehen das er eine Art "Beschützer" Funktion übernommen hat. Und er fängt sobald wir in der nähe sind bei jedem Geräusch an zu bellen.

Ein Dominazproblem würde ich auch ausschließen da er Zuhause wiederum unterwürfig ist und auf jeden Befehl hört, nur das bellen nervt etwas. Das trifft auch zu wenn wir zusammen baden gehen.

Zum Thema Halti..... ohne diesen würdener sich aus der Leine winden.... der Hund ist so gelenkig das er aus jedem Schlaufenhalsband oder Geschirr raus kommt.....

Antwort
von 1abc1, 39

ich denke die Dominanz ist hier nicht geklärt bzw. er hat sie für sich geklärt. Geht mit ihm in die Hundeschule . Das macht Spaß und dort wird sicherlich spielerisch an eurem Problem gearbeitet .

Kommentar von RainbowHorse ,

hundeschule ist denke ich mal auch eine gute idee

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