Frage von SusanneV, 139

Hund Schmerzmittel geben?

Guten Morgen, meine Dobermannhündin ist heute morgen beim Spielen mit einem anderen Hund ausgerutscht und konnte fast nicht mehr auftreten. Zuhause hab ich das Bein abgedrückt und da sie keine Reaktion zeigte, bin ich der Meinung, dass es eine Zerrung ist. Das hatten wir im Sommer schon einmal. Ich hab um elf Uhr einen Termin beim Tierarzt. Beim letzten Mal bekam sie Spritzen und Schmerztabletten und sollte sich schonen, was natürlich bei einem Hund recht schwierig ist. Ich möchte sie nicht wieder mit Medikamenten vollpumpen, denn die machen die Schmerzen erstmal weg und sie schont ihr Bein nicht. Beim Menschen ist das ja ähnlich. Ausserdem ist es nicht gut für ihre Leber. Wie ist Eure Meinung dazu?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Buddhishi, Community-Experte für Angst, Gesundheit, Medizin, 51

Hallo SusanneV,

inzwischen war ja der Termin beim TA. Was ist bei rausgekommen?

Als Tipp für die weitere Behandlung: Tellington Touches - hast Du das Buch von Linda Tellington? Sonst besorge es Dir bitte. Es kostet nicht die Welt, enthält viele gute Tipps und man braucht kein Mediziner zu sein, um es verstehen und anwenden zu können.

Dann gäbe es noch die Alternative über homöopathische Schmerzmittel, z. B. Heel Traumeel T (ad us vet Tabletten). Kann Dir (falls nicht vorrätig) jede Apotheke bestellen.

Gute Besserung für Lucy :) und LG

Buddhishi

Kommentar von SusanneV ,

Hallo Buddhishi,

danke für Deine Antwort.

Wir sind grad fertig geworden, es ist nichts ernstes und sie kann den Fuss auch wieder belastet. Ich hab dem Doc natürlich meine Bedenken geschildert. Er hat mir trotzdem ein Schmerzmittel mitgegeben und gemeint, ich soll bis morgen abwarten, wenn es ihr schon viel besser geht, dann brauche ich es ihr nicht geben.

Das Buch habe ich zuhause und homöopathische Mittel werde ich jetzt gleich besorgen.

Jetzt bin ich wieder beruhigt!

Liebe Grüße Susanne

Kommentar von Buddhishi ,

Hi, danke für Deinen schnellen Kommentar. Ja, das hört sich gut an und ich freue mich, dass Du wieder beruhigt sein kannst. Krauler für Lucy :) LG

Kommentar von Buddhishi ,

Vielen Dank für den Stern :)

Kommentar von SusanneV ,

Bitte gerne 🍀.....

Kommentar von SusanneV ,

Guten Morgen meine liebe Freundin, les Dir mal bitte die Antwort von Goodnight durch. Da bleibt Die erstmal die Spucke weg. Li

Antwort
von LiselotteHerz, 72

Das ist leider in der Tiermedizin gang und gäbe. Ein Tier hat Schmerzen und die Tierärzte geben ein Schmerzmittel. Ich bin da auch so kein großer Freund davon, weil - wie Du selbst angesprochen hast - das Tier dann schmerzfrei ist und Bewegungen macht, die es besser nicht machen sollte.

Bei Katzen ist das noch schlimmer, die vertragen nur Meloxicam. Meine Katze ist fast 18 Jahre alt und kann zuweilen wegen Arthrose sehr schlecht laufen. Ich gebe ihr das Schmerzmittel wirklich nur dann, wenn ich sehe, heute geht es nicht anders, sie also nicht mal mehr auf einen kleinen Hocker springen kann und sehr, sehr bedächtig läuft.

Geh trotzdem zum TA, vielleicht hat er ja einen Bänderriss? lg Lilo

Mir ist noch was eingefallen: Eine Alternative - wenn die Diagnose steht - wäre ein Besuch bei einem TA, der homöopathisch behandelt oder ihr geht zu einer Tierhomöopathin. Sind seltsamerweise immer Frauen.

Kommentar von SusanneV ,

Danke für Deine Antwort. Wir haben um elf Uhr einen Termin....

Kommentar von LiselotteHerz ,

Dann hoffe ich mal für Euch, dass es nur gezerrt ist. Könnte man mit Arnica C30 behandeln, ist ein homöopatisches Mittel. Wird einmalig 3 Globuli ins Maul gegeben, man muss nur darauf achten, dass es nicht sofort wieder ausgespuckt wird. Meine Katze ist darin Meister.

Antwort
von NSchuder, 81

Richtig dosiert und kurzfristig angewendet ist die Belastung der Leber gering. Davon wird Dein Hund bestimmt nicht krank.

Dass die Schmerzen dann erst einmal weg sind, ist schon richtig - wobei sie selten (auch beim Menschen) komplett weg sind. 

Anders herum... Wenn Deine Hündin Schmerzen hat oder wegen der Schmerzen eine Schonhaltung einnimmt, dann kann das weitere Schmerzen und Probleme zur Folge haben.

Ich würde also sagen: Vertrau dem Tierarzt und halte Dich bei den Medikamenten an die alte Regel: Soviel wie nötig aber so wenig wie möglich. Gegen die kurzzeitige Gabe von Schmerzmitteln ist nichts einzuwenden.

Kommentar von SusanneV ,

Danke für Deine schnelle Antwort.....

Antwort
von Dackodil, 67

Hauptsache du gibst ihr kein Schmerzmittel vom Menschen.

Die Schmerzmittel von Tierarzt bekämpfen nicht allein das Symptom, sondern wirken auch entzündungshemmend.
Der Körper tut in der Richtung meist zuviel des Guten.

Ohne den Hund ruhiger zu halten brauchst du aber wirklich keine Medikamente zu geben.
Wenn du das nicht schaffst, kann das beste Medikament nicht gegen die Folgen an.

Kommentar von SusanneV ,

Ich schaff das natürlich. Sie ist nicht meine erste Dobermannhündin und solche Probleme gabs seit 1988 schon öfter. Danke für Deine Antwort......

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 27

Bei Pfoten, die sie ja schonen kann, würde ich auch keine Schmerzmittel geben - und mach das auch nicht.

Ich geb da so Sachen wir Traumeel, dann ist das eh in 2 Tagen spätestens vergessen. Hund sind nicht ganz so empfindlich wie man denkt.

Man muß nicht jeden Schmerz automatisch unterbinden, weil, da stimme ich dir zu, die Schonung nicht ausreichend ist, wenn es nicht weh tut.

Bei Zuständen nach Operation, Zahnkorrektur, Krebs oder schwerwiegenden chron. Gelenkproblemen ist natürlich ein Schmerzmittel immer nötig bzw. sehr sinnvoll.

Bei einer kleinen Verstauchung würde ich gar nichts machen.

Kommentar von SusanneV ,

Danke für Deine Antwort. Ich werde ihr das Schmerzmittel, das ich vom Doc bekommen habe, nicht verabreichen. Das Traumeel hat mir Buddhishi auch schon empfohlen und ich hab's mir schon gekauft. Lie

Antwort
von Bitterkraut, 18

Du hast ja schon gute Antworten bekommen.

Ich will aber trotzdem noch meinen Senf dazu geben

Bei Zerrungen, Prellungen etc, wenn der Hund durch Schonen den Schmerz selbst regulieren kann, würde ich nix geben. Es bringt ja nix, wenn der Schmezr betäubt ist, der Hund belastet und den Schaden vergrößert oder die Heilung verzögert wird.

So tuts weh beim Auftreten, und der Hund wird nur im schmerzfreien Bereich belasten, solange nicht irgend ein Adrenalinschub zuschlägt. So wie bei meinem, raus aus der ländlichen TA-Praxis, mit dickem Polsterverband wegen einer Sehenprellung auf der Pfote, sehr schmerzhafte Sache,  Kanickel gesehnen und und volle Kanne hinterher. Da tut plötzlich nix mehr weh. Das war mir eine Lehre. Deshalb bleibt der Hund an der Leine und darf humpeln.

Im Gegensatz zu uns können Hunde beim Laufen schon mal ne Weile auf ein Bein verzichten.

Kommentar von SusanneV ,

Danke, genau darum ging's mir bei meiner Frage.........

Kommentar von SusanneV ,

Hallo Bitterkraut. Schau Dir mal die Antwort von Goodnight an . Da bleibt Dir die Spucke weg.

Antwort
von rainyday00, 69

Hm, schwierig. Ich würde ihm die Tabletten denke ich trotzdem geben.

Bin selbst kein Fan von Medikamenten und vermeide diese so gut es geht bei mir selber. Wenns um andere Lebewesen geht ist meine Einstellung da etwas anders. Vor allem Tiere können sich einem ja nicht unbedingt so sehr mitteilen, wie wir Menschen es untereinander können. Unsere Katze z.B. verkroch sich bei Schmerzen immer und ließ sich kaum was anmerken, man sah aber doch dass es ihr ziemlich weh tat. Und da zumindest ich das Ausmaß des Schmerzes nicht einschätzen kann wäre es mir lieber, ihr dieses zu ersparen.

Letztendlich ist es natürlich deine Entscheidung. 

Antwort
von Blacksnow87, 62

Naja.. wir nehmen ja manchmal auch schmerzmittel damit es ertragbarer ist..

Ich würde dem ta einfach sagen das er me kleinere menge gibt.

Aber den hund ganz den schmerzen aussetzten würde ich auch nicht..

Kommentar von SusanneV ,

Danke für Deine Antwort. Du hast recht, ich darf sie nicht leiden lassen.......

Antwort
von Snowgirl22, 17

Du solltest zum Tierarzt gehen! Hunde können Schmerzen auch stillschweigend hinnehmen! :)

Kommentar von SusanneV ,

Aus meiner Frage konntest Du entnehmen, dass ich heute um elf Uhr einen Tierarzttermin hatte.

Antwort
von Goodnight, 12

Du bist sicher nicht in der Lage eine fachmännische Untersuchung durchzuführen, noch eine sinnvolle Diagnose zu stellen.

Nur weil ein Hund ein Schmerzmittel bekommt, ist das noch lange nicht vollpumpen mit Medikamenten.  Schmerzmittel die bei diesen Verletzungen verabreicht werden sind entzündungshemmend und abschwellend und schon deshalb oftmals sehr sinnvoll.

Es ist dein Job als Tierhalter, dem Hund die tierärztliche Versorgung zukommen zu lassen und gegebenenfalls den Hund auch ruhiger als sonst zu halten.

Wenn du das nicht kannst, musst du das eben lernen.

Die Verletzung vor Monaten hat nichts mit der neuen Verletzung zu tun.

Sorry,  deine Frage klingt nun für mich wieder mal, nach kein Geld für den Tierarzt haben und jetzt brauchst du mal die Absolution anderer Hundebesitzer die dich darin unterstützen, nicht zum Tierarzt zu gehen.

Kommentar von SusanneV ,

Du bist wirklich unverschämt. Ich hatte an dem Tag, als ich die Frage stellte einen Termin beim Tierarzt.Stand in meiner Frage. An meinem Hund spare ich mit Sicherheit nicht. Es ging drum , ob es sinnvoll ist, einem Hund Schmerzmittel zu verabreichen und wenn er dann den Schmerz nicht mehr spürt, dass er dann das Bein zu sehr belastet. Ich kann bei Dir nur sagen, wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Und stell Dir vor, ich konnte sogar noch das Geld für eine Nachuntersuchung aufbringen

Kommentar von Goodnight ,

Unverschämt bist du selber, wenn du von mit Schmerzmitteln vollpumpen redest. Du unterstellst deinem Tierarzt falsche Behandlung, was es definitiv nicht ist. 

Kommentar von SusanneV ,

Ich bin seit 15 Jahren bei diesem Tierarzt und vertrau ihm. Trotzdem wollte ich Meinungen von Mitgliedern hören, die im Stande sind meine Frage genau durchzulesen. Du warst ja dazu erstmal nicht im Stande.

Antwort
von Matermace, 39

Wieso gehst du dann überhaupt zum Tierarzt?

Kommentar von SusanneV ,

Damit ich mir sicher sein kann, was sie hat und ob es , was ich nicht hoffe, irgend etwas Schlimmeres ist.

Kommentar von Matermace ,

Ich meine nur dass dein Tierarzt deinem Hund doch nicht grundlos Schmerzmittel geben würde.

Kommentar von SusanneV ,

Nein, das macht er nicht, aber ich hab halt bedenken wegen ihrer Leber und wenn der Schmerz unterdrückt wird, belastet sie das Bein wieder, was eventuell dazu führt, dass sich das Ganze in die Länge zieht. Natürlich werde ich mit dem Tierarzt darüber sprechen. Ich vertraue ihm auch. Wollte halt nur mal ein paar Meinungen dazu hören.

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