Frage von dogdancing, 62

Hund schläft nur draußen?

Hey, unsere Hundedame aus dem Tierheim(wir haben sie etwa schon fast ein Dreiviertel Jahr) will nur draußen schlafen... Am Anfang wollte sie raus in unseren Garten und wir haben gedacht sie muss pieseln. Dann sind wir gassi gegangen allerdings hat Madame dort nix gemacht. Also war das mit dem Dass sie pieseln muss der falsche Ansatz. Wir haben versucht sie drinnen zu lassen und zu ignorieren nacht, aber sie hat erst angefangen zu fiepen, dann kam Jaulen dazu und schließlich hat sie gebellt(alle drei Sachen in einer Nacht). Konnten wir letztenendes nicht ignorieren da mehrere nachbarn über uns wohnen. Dann haben wir sie immer rausgelassen, Sie hat sich draußen auf Ihrer decke eingekringelt und ist seelenruhig eingeschlafen, man hat keinen Mucks mehr gehört bis zum nächsten morgen. Seitdem schläft sie immer draußen, alle versuche dass sie drinnen schläft sind gescheitert. Im Sommer und Herbst ging dass natürlich gut aber jetzt steht der Winter vor der Tür und wir wissen eben nicht ob wir ihr eine Isolierte Hundehütte kaufen sollen, allerdings haben wir angst dass sie entweder dort nicht rein geht, aber das bekommen wir schon hin, aber wäre halt extrem blöd wenn wir ne Hundehütte für viel Geld kaufen und sie dann freiwillig rein kommt weil es ihr zu kalt ist. Was meint Ihr dazu? Sie soll etwa 3 1/2 Jahre alt sein, kommt von Rumänien, aber wir vermuten dass sie so circa 6 Jahre alt ist, was auch unser Tierarzt für Wahrscheinlich hält. Soll ein Australian Shepherd Mix sein, was wir auch glauben, hat auch etwa die Größe und hat mittellanges Fell, wir glauben allerdings, dass sie wahrscheinlich kein Direkter Straßenhund ist sondern eventuell auf irgendeinem Bauernhof gehalten wurde oder dort gelebt hat, denn sie hat vor allem Großem Angst was sich bewegt, bloß vor Landwirtschaftlichen Fahrzeugen nicht. Zudem besteht absolut kein futterneid.

Was meint Ihr? Wird sie freiwillig rein kommen wenn es Ihr zu kalt wird oder wird sie es Ohne Hundehütte nicht wirklich gesund schaffen? Danke für Eure Antworten schonmal, Lg Dogdancing mit Limo, Yosita u. Bonny

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ini67, 12

Wir haben auch genau so einen Hund! Nur keinen Aussie-Mix, sondern einen Alles-Mix aus Sofia.

Sie ist Eurem so ähnlich, dass ich echt lachen musste. Angst vor allem und jedem - vor allem vor Männern und Gartenschläuchen. Die LKW unserer Spedition interessieren sie aber überhaupt nicht. Die ziehen manchmal in einem halben Meter Entfernung an ihr vorbei und das juckt sie überhaupt nicht. Im Gegensatz zu mir!

Sie wollte auch nicht drinnen schlafen aber ich hatte nicht die Ruhe, sie draussen zu lassen. Sie hat aber auch nicht geheult oder gebellt - sie meldet sich überhaupt kaum einmal. Eigentlich nur wenn sie mal krank ist und Durchfall hat. Ich habe noch nie ein so genügsames Tier erlebt.

Jedenfalls haben wir sie immer so lange wie möglich draußen gelassen, nur wenn wir schlafen gegangen sind, habe ich sie hereingeholt. Mittlerweile ist es so, dass sie von selber herein kommt, wenn es kühler wird. Sie scheint die Annehmlichkeit einer Fußbodenheizung inzwischen schätzen gelernt zu haben. :)

Ich würde euch zu Geduld und genauem Beobachten raten. Wir haben unsere Hündin jetzt gut zwei Jahre und ich habe jetzt erst das Gefühl, dass sie richtig angekommen ist.

Alles Gute!

Kommentar von dogdancing ,

Ja, echt erstaunlich :) sie hat ebenso vor generell Menschen angst und natürlich auch vor Wasserschläuchen und allem amderen was du erzählt hast^^ wir haben auch versucht sie abends wenigstens rein zu holen aber dann fing eben dieses fiepen an, dass sich dann nach ein paar Minuten in ein Jaulen änderte und schließlich nach weiteren Minuten kam Bellen hinzu. Der Fachmann würde natürlich sagen ignorieren, was wir auch versucht haben, jedoch vergebens, und schließlich wohnen über uns noch nachbarn, da kann man ja den hund au net einfach bellen lassen. Ich denk mal wir werden Ihr eine Hundehütte kaufen, da sie drinnen nachts echt durchdreht, da is sie mega unssicher, zittert, bellt, zähne klappern. Und wenn sie sich draußen am wohlsten fühlt kann sie auch draußen schlafen. Zudem wenn sie nicht in die Hundehütte reingehen sollte, würde dies wahrscheinlich dann mein Aussi tun(die Hündin von der hier die rede ist gehört meinem Vater, allerdings trainiere ich mit ihr sachen wie sitz, platz, usw., allerdings ist sie eher auf meinen Vater geeicht. Sie ist auch total verschmust und zieht immer deinen Arm zu sich mit ihrer Pfote und schaut einem in die augen, da muss man einfach streicheln;).

Kommentar von Ini67 ,

Das würde ich dann wohl auch machen. Die anderen hatten da ja gute Tipps zu. Mag sein, dass sie mit der Zeit eben auch mehr Eure Nähe sucht.

Vielen Dank für das Sternchen!

Antwort
von LiselotteHerz, 26

Das ist ein Hütehund, der gehört nicht ins Haus. Er wird es nicht anders gewohnt sein, lasst ihn ruhig draußen. Eine isolierte Hundehütte ist nicht so teuer, da wird er schon reingehen, wenn ihm zu kalt ist.

Er scheint sich doch da wohl zu fühlen, ich würde da nichts erzwingen wollen.

Hier mal ein Link zur Wesensart dieser Rasse

http://www.aussie.de/australian-shepherd/wesen-charakter-verhalten/

lg Lilo

Kommentar von dogdancing ,

Danke für deine Antwort und auch für den Link;) mit Aussis kenn ich mich relativ gut aus, wir haben einen Reinrassigen schon seit 3 1/2 Jahren, mit ihm gab es allerdings nie solche Probleme, er schläft immer drin aber will dann halt auch ausgelastet werden, was ich natürlich auch mit ihm tue;) erzwingen wollen wir natürlich auch nix, wir haben uns halt nur gefragt ob es ihr zu kalt werden könnte, allerdings ist sie so ein Sturkopf dass sie selbst dann nicht reinkommen würde;) ja sie fühlt sich draußen richtig wohl, liegt immer nur draußen und will nix von toben oder Kopfarbeit wissen, obwohl ich es ihr mehrmals wöchentlich anbiete. Dass einzige wo sie mal nicht in ihrem Bett liegt und schläft ist wenn sie beim gassi mal 5 Minuten mit Limo, unserem Reinrassigen Aussi tobt:/

Antwort
von diroda, 13

Wenn es ihr zu kalt wird sucht sie sich einen warmen Unterschlupf bzw. benutzt die angebotene Hundehütte. Die muß nicht besonders isoliert sein, wichtig ist trocken und zugfrei. Mit Mühe/Geduld könnt ihr sie auch daran gewöhnen im Haus zu schlafen.

Antwort
von momolo13, 10

mach dir keine sorgen, dein hund kommt sehr gut mit der kälte klar, er braucht auch keine isolierte hundehütte, sondern nur einen trockenen platz. mein hund und auch ich selber schlafen immer draussen auf dem balkon, das ganze jahr über. ich wechsle die schlafsäcke der kälte entsprechendund der hund kriegt ein dickereres fell. 

Antwort
von xttenere, 18

wie lange habt ihr den Hund schon?...ist er schon richtig bei Euch angekommen ? ( dies kann bei Strassenhunden bis zu 6 Monaten dauern, bis sie richtig Vertrauen gefasst haben. )

Ich würde die Türe zum Garten offen lassen, damit der Hund selber entscheiden kann, ob er drinnen oder draussen schlafen will, und ihr die Zeit geben, um Vertrauen zu fassen...diese Hunde haben in ihrer Heimat sehr viel schlimmes erlebt....Hunger ...Kälte...Schläge etc.

Kommentar von xttenere ,

sorry, hab erst nachher gesehen, dass r schon so lange bei Euch ist.

Versuchs trotzdem mit der geöffneten Türe.

Kommentar von dogdancing ,

Dreiviertel Jahr schon. Also vertrauen zu uns hat sie definitiv gut, wir gehen mit ihr auf den Hundeplatz, ich und meine Eltern dürfen alles mit Ihr machen, dass essen aus m Maul nehen, über sie drüberlaufen als vertrauensübung,... Andere lässt sie bis auf 3 Meter nicht näher an sich ran, außer wenn wir dabej sind oder sie die leute schon kennt.... Die Türe war jetzt im Sommer und Herbst fast immer auf auch Nachts teilweise, sie blieb aber immer draußen. 

Kommentar von xttenere ,

dann wirst Du dieses Verhalten akzeptieren müssen.

Kauf ihr eine gute isolierte Hundehütte...mehr kannst Du nicht tun. Nachts einsperren würde ich sie auf jeden Fall nicht

Antwort
von DjangoFrauchen, 28

Kauf eine Hundehütte, einfach vorsichtshalber.

Mein Hund nutzt seine Hütte auch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber er nutzt sie.

Kommentar von dogdancing ,

Danke für deinen Kommentar ;) ja werden wir wahrscheinlich auch;)

Mit Aussis kenn ich mich relativ gut aus, wir haben einen Reinrassigen schon seit 3 1/2 Jahren, mit ihm gab es allerdings nie solche Probleme, er schläft immer drin aber will dann halt auch ausgelastet werden, was ich natürlich auch mit ihm tue;) erzwingen wollen wir natürlich auch nix, wir haben uns halt nur gefragt ob es ihr zu kalt werden könnte, allerdings ist sie so ein Sturkopf dass sie selbst dann nicht reinkommen würde;) ja sie fühlt sich draußen richtig wohl, liegt immer nur draußen und will nix von toben oder Kopfarbeit wissen, obwohl ich es ihr mehrmals wöchentlich anbiete. Dass einzige wo sie mal nicht in ihrem Bett liegt und schläft ist wenn sie beim gassi mal 5 Minuten mit Limo, unserem Reinrassigen Aussi tobt:/

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten