Frage von livikikr, 301

Hund rennt immer weg und auf die Straße, brauche schnell Rat?

Hey Leute ich habe ein Problem mit meinem Hund. Er ist ein fast zwei Jahre alter, kastrierter Kaninchendackelrüde (Dackel in zwei Größen kleiner :D). Naja zumindest sind wir vor drei Monaten umgezogen und zu unserem Haus gibt es eine ziemlich lange Einfahrt (vielleicht 100 m). Der kleine hat sich angewöhnt, wie ein bekloppter diesen Weg lang zu rennen und dann auf die Straße zu rennen. Er bellt dann ständig und ist überhaupt nicht anzusprechen. Dabei schnüffelt er auch gar nicht, also sehr komisch. Er ist so klein, dass er einem manchmal einfach durch die Beine durchrutscht, deswegen kann er auch so einfach abhauen. Natürlich passen wir auf aber manchmal geht das halt nicht.

So. Lange Rede kurzer Sinn. Hat jemand eine Idee was wir machen können? Zum Züchter möchte ich ihn nicht zurückgeben. Was gibt es, was da hilft?

Vielen Dank fürs Lesen :)

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 144

Ich denke mal, der kleine braucht artgerechte Beschäftigung und Auslastung.

Arbeitet mit ihm, macht Dummytraining und Suchspiele.

Und was die Einfahrt betrifft.... laßt ihn an der Leine.

Antwort
von sukueh, 129

Hat jemand eine Idee was wir machen können? Zum Züchter möchte ich ihn nicht zurückgeben. Was gibt es, was da hilft?

Da gibts einerseits eine ganz tolle Sache, die sich "Erziehung" nennt.... Bis dahin hilft die Methode "besser aufpassen". Hund anleinen, bevor man zur Tür rausgeht, dann kann er auch nicht zwischen den Beinen rausschlüpfen und dann auf dem ungesicherten Grundstück nur mit Leine laufen lassen.

Deshalb gibt man ein Tier nicht zum Züchter zurück. Hattest du erwartet, ein komplett ausgebildetes Hündchen übernehmen zu können ? 

Falls es dich irgendwie tröstet, ich hatte auch mal so ein Dackeltier. Der hat sich ähnlich benommen, als wir ihn mit einem halben Jahr bekommen haben. Sobald sich Haus- oder Terrassentür geöffnet hatte, raus bei der Tür, einmal ohne Anhalten quer durch den Garten geschossen und dann durch den Zaun geschlüpft und raus in die Freiheit. Beim Gartenzaun haben wir dann erstmal alle potentiellen Fluchtlöcher gestopft und ihn auch noch erhöht, weil er, als er durch die Löcher im Jägerzaun nicht mehr durchschlüpfen konnte, einfach drüber gesprungen ist. Hat ne Zeit gedauert, aber auch dieser Dackel hat es gelernt, dass man das nicht macht.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 124

Natürlich passen wir auf aber manchmal geht das halt nicht.

Doch - wenn man so einen unerzogenen Hund hat - dann MUSS man IMMER aufpassen!

Es ist viel zu gefährlich für den Hund und für andere, wenn er völlig unkontrollierbar auf die Straße läuft. Stell dir mal vor, ein Autofahrer weicht aus und fährt dabei jemanden um? Nicht auszudenken!

Meine Hunde sind immer in der geöffneten Haustür sitzengeblieben - das kannte ich überhaupt nicht anders. Nun habe ich seit etlichen Monaten eine spanische Straßenhündin - die ist der absolute Ausbrechkönig und da kann die Türe nicht eine Sekunde ohne Beobachtung bleiben.

Selbst, wenn Besuch kam, hat die versucht, sich zwischen diesem durchzudrängeln und abzuhauen. Da mussten wir auch alle lernen, besonders gut aufzupassen.

Mittlerweile hat sie das Kommando "Bleib" schon gut verinnerlicht - 100 %ig sicher können wir uns trotzdem noch nicht sein - also ist weiterhin Aufpassen angesagt.

Bitte passt auf euren Hund auf und fangt an, mit ihm zu trainieren - das ist überlebenswichtig. Und das ist nichts, was von jetzt auf gleich zu ändern wäre - so ein Training kann Monate dauern, bis es der Hund zuverlässig verinnerlicht.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von livikikr ,

Mein Vater ist 85 Jahre alt und vergisst nun mal manchmal die Tür zuzumachen :/

Kommentar von dsupper ,

Ja, das kann passieren - aber auch dagegen muss man den Hund sichern.

Was erwartest du nun von der Community: einen Zauberspruch?

Hunde müssen erzogen werden - das dauert - lange Zeit. Ist es nicht möglich, dass alle Menschen, die im Haus leben, aufpassen, dass der Hund nicht entflutscht - dann muss der Hund immer so gesichert sein, dass er nicht entfleuchen kann.

Eine schnelle Möglichkeit gibt es da leider nicht, außer, blitzartig alles einzäunen.

Kommentar von livikikr ,

naja sowas, wie andere geschrieben haben, mit einem Kindergitter die Tür absichern. Oder es soll doch auch solche Halsbänder geben die gegen Ausreißer mit bestimmten Geruch helfen sollen?

Kommentar von dsupper ,

na ja, das Hundegitter müsste der alte Herr - dein Vater - dann ja auch öffnen, wenn er die Türe öffnet um hinaus zu gehen - auch das würde er dann ja sicher vergessen, zu schließen.

Und solche Zaubermittel, wie Halsbänder mit Geruch oder Wasserspritz etc. - die nutzen nur zwei Leuten: dem Hersteller und dem Verkäufer.

Kommentar von Bitterkraut ,

Genau, für euer Versagen muß jetzt ein quälrisches Halsband helfen. Du bist zu faul, mi dem Hund zu arbeiten und suchst ne einfach eLösung - für dich. Der Hund ist dabei egal.

Weißt du was - gib den Hund zurück. Für den Hund das beste.

Kommentar von livikikr ,

Deswegen habe ich gefragt was mit solchen teilen ist. Ich mache viel mit dem Hund. Hier habe ich einfach nur nach einem Ratschlag gefragt. Tut mir Leid dass du mich nicht ganz verstehst, aber trotzdem vielen Dank für deine Zeit und deine Antworten. ^^

Kommentar von Bitterkraut ,

Du hast Ratschläge bekommen. Aber du willst offenbar nicht mit dem Hund arbeiten. Was machst du denn mit dem Hund viel?

Kommentar von livikikr ,

Wie gesagt wir gehen jeden Tag eine große Runde von 1-2 Stunden. Dann noch das Clickertraining von dem Trainer und kleine Tricks Außerdem spielt er viel mit dem anderen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Und warum trainierst du nicht erst mal den Abruf - so ziemlich das Wichtigste? Tricks sind Pipifax, hat nix mit Erziehung zu tun.

Antwort
von brandon, 35

***Zum Züchter möchte ich ihn nicht zurückgeben.***

Ist das die einzige Möglichkeit die Dir einfällt?

Ist Dir nie in den Sinn gekommen das man einen Hund erziehen kann?

Gehe mit Deinem Hund in einen Hundeverein oder in eine Hundeschule da wird man Dir bei Deinem Erziehungsproblem helfen können. Vielleicht hilft Dir auch ein Buch über Hundeerziehung aber leichter lernt man das in der Praxis. Wenn Du es Dir leisten kannst dann kannst Du Dir auch Hilfe bei einem Hundetrainer holen der zu Dir nach Hause kommt.

Vorerst muß der Hund an der Leine sein sobald sich die Außentür öffnet.

Dein Erziehungsziel sollte sein das der Hund auch bei offener Tür nicht ohne Deine Erlaubnis nach draussen geht.

Mit einiger Mühe, Konsequenz und Geduld ist das auch bei einem Dackel zu schaffen.

Du kannst das schaffen, glaub an Dich.

LG

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 102

Hallo,

im Haus absichern. Also Tür erst aufmachen wenn der hund an der Leine ist, oder aber je nachdem wie es baulich aussieht, den Eingangsbereich mit tür/Kindergitter sichern, so dass er gar nicht erst zur Haustür gelangt.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 78

da heisst es halt aufpassen -ihr kennt ja euren ausreissserhund!

also erst hund anbinden, hochnehmen /einsperren und dann tuere auf!

evtl auch von innen eine 2. tuer (baygitter etc ) einbauen...

wir sind auch gerade umgezogen -und haben eine alte blinde katze im haus -die will auch nur raus... da muss mensch halt vorrausschauend denken und handln!

Antwort
von schuetz247, 136

Hi, also Dackel sind ziemlich sture Hunde, da sie als Solitärjäger gezüchtet wurden. Dass heißt diese Art Hund trifft eigenständig Entscheidungen. (Wär ja blöd wenn er einen Fuchs aufstöbert und dann erst Herrchen fragen muss soll ich das Ding jetzt abbeißen)

Aber was bei unserm Hund gut funktioniert hat, ist ihm die Grenze zu zeigen über die er nicht allein laufen soll/darf.

Das geht aber nur dann wenn der Hund gerade ruhig ist. Rennt er schon wie wild los, hört er dich wahrscheinlich nicht mal mehr.

Daher mit dem Hund zur Grenze gehen und ihm mit korrigieren und belohnen zeigen: Auf der Seite gibt's was leckeres zu fressen, auf der anderen Seite werde ich korrigiert.

Wie du belohnst und korrigierst ist ganz dir überlassen. Das kommt einfach darauf an was bei deinem Hund gut funktioniert.

lg und viel Glück

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 6

Hallo Livikikr,

nun stelle ich mir gerade vor meine Herdenschutzhundelis (bis 65 kg schwer und Beschleunigung von Null auf 100 in weniger als 9 Sekunden) dürften unangeleint vor unsere Hauseingangstüre... 

Das gäbe, wenn da gerade jemand mit Hund vorbeiflaniert, oder, oder, einen Kollateralschaden bei der Hundehaftpflicht und das Ordnungsamt würde mir Vorsatz unterstellen.

Kurz: Das ist mehr als fahrlässig!

Da gibt es nur Eines:

Anleinen, bevor die Haustüre geöffnet wird, generell und immer! 

Das ist bei einem Dackel sowieso sinnvoll, denn diese sind ebenso selbständig in ihren Handlungen wie die Herdenschutzhunde!

Tipp: Mit dem Dackel in eine gute Hundeschule gehen, welche Antijagdtraining und Schleppleinenhandling anbietet. 

Das bitte schnellstmöglich. 

Antwort
von Nordlicht82, 28

Moin,

lass deinen kleinen Mann auch im Haus eine Leine, zum Beispiel eine dünne Schleppleine, tragen. Wenn er dir entwischt, kannst du schnell nach der Leine greifen oder drauftreten (auf die Leine, nicht auf den Hund :) )

Er braucht bestimmt noch Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und verhält sich deswegen so anders.

LG Nordlicht

Kommentar von Berni74 ,

Die Schleppleine aber bitte nicht ans Halsband, sondern ans Geschirr hängen, damit der kleine sich nicht verletzt!

Kommentar von Nordlicht82 ,

Richtig.

Antwort
von diroda, 70

Auch ein kleiner Hund braucht konsequente Erziehung. Das wird oft versäumt, weil sie ja so süss sind. Ihr müßt ständig die Kontrolle über ihn haben. Wenn er nicht immer auf euch hört muß er immer an die Leine.

Kommentar von wotan0000 ,

Und plötzlich nach 1 bis 2 Jahren stellt der Halter fest, dass das nicht niedlich ist und ein Tyran geboren wurde. :-)

Kommentar von diroda ,

Nein, der Hund wird nicht als Tyran geboren sondern vom Halter verzogen.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 113

***Was gibt es, was da hilft? ***

Den Hund anzuleinen?! Und zu erziehen und zu trainieren, das er auf Rückruf zu dir kommt. Zur Sicherheit des Hundes, ein Hund der nicht abrufbar ist, bitte an die Leine nehmen.

Wenn ihr nicht wisst, wie ihr euren Hund trainiert , dann lasst einen Hundetrainer zu euch nach Hause kommen.

Oder sichert eurer Grundstück so ab (Zaun) das er nicht abhauen kann.

Kommentar von livikikr ,

Er rennt nicht beim Laufen gehen weg, sondern irgendwann. Wir haben einen Hundetrainer. das ist ja das Problem, dass er nicht kommt. Er ist wie abgeschaltet, verstehst du? das Grundstück ist zwei Hektar groß, das müssen wir erst noch komplett einräumen lassen ^^

Kommentar von imago ,

Schon mal was von einer Hundeschule gehört? Wozu ein Trainer, der nach Hause kommt, wenn man mit dem Zwergerl in der HuSchu trainieren kann, wo er auch noch Artgenossen trifft und verschiedene Hundehalter ebenfalls Tipps geben können? Das ist mir echt unbegreiflich. Ihr müsst erstmal lernen, was ein Hund überhaupt für ein Lebewesen ist, wie er tickt und wie man ihn artgerecht hält.

Sorry, aber bei der Kombination Mini-Dackel und alter Mann habe ich das Gefühl, dass man den Hund mit einem Spielzeug verwechselt, das den alten Herren unterhalten soll.

Kommentar von Bitterkraut ,

Kommt er denn draußen im Gelände - oder kannst du ihn da auch nicht ableinen? Wenn er draußen kommt, nur in der Einfahrt nicht, üb mit Schleppleine in der Einfahrt den Abruf.

Kommentar von Einafets2808 ,

Imago es ist doch was ganz anderes , wenn ich mit meinem Hund auf einen hundeplatz trainiere, zuhause oder beim Gassi gehen.

Mein Hund war auch in der Hundeschule ein Streber und unterwegs , bei neuen reizen bestand noch Trainingsbedarf.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich war in 40 jahren in keiner Hundeschule. Das bischen Unterordung, was ich da hätte lernen können... Aber für manche Leute, die so gar keine Ahnung haben, kann es schon hilfreich sein, zu lernen, wie man einem HUnd etwas lernt. Daran hapert es bei den meisten, die wissen nicht wie.

Kommentar von imago ,

Ich sag doch nicht, dass die HuSchu alles ist. Natürlich muss man auch allein trainieren, das muss man immer. Aber man kann vielseitige Hilfestellungen bekommen, es ist (fast) kostenlos und für den Hund ist es eine wichtige Sozialisierung.
Es ist nicht ganz einfach eine passende HuSchu zu finden, aber beim Trainer sieht es ja nicht anders aus. Es gibt überall gute und schlechte. Die HuSchu bietet letztlich aber den Vorteil, dass man einen Trainer oder einen "normalen" Halter findet, der eventuell doch die richtige Erziehungsstrategie verfolgt, die man selber auch begrüßt und die funktioniert.

Beispielsweise kann es auch in einem "Befehlsempfängerverein", in dem die Hunde nach dem Muster "Strafe" erzogen werden, einen richtig guten Halter geben, der lieber nach dem Muster "Lob/shapen" arbeitet - oder umgedreht natürlich auch. Welches Muster man bevorzugt bleibt ja jedem selber überlassen. Aber so hat man mehr Auswahl bei geringen Kosten und geringerem Zeitaufwand.

Kommentar von livikikr ,

@imago wir haben mehrere Hunde, somit hat er auch Kontakt zu anderen Hunden. Nein der Hund hat mit meinem Vater nicht viel zu tun. Aber du rätst also zur Hundeschule und nicht zum Trainer?

Kommentar von imago ,

Ich persönlich rate zur Hundeschule, ja. Der eine kommt alleine gut klar, weil er sich selber gut überprüfen kann und keine Anleitung braucht wie man was anerzieht, dann ist HuSchu auch zweitrangig. Es gibt aber auch Halter, die einfach eine Anleitung brauchen und bloß aus Büchern nichts gewinnen können. Daher kann eine praktische Anleitung durch einen geschulten Trainer sinnvoll sein. Und ich glaube, dass genau das euer Weg sein könnte.

Kommentar von wotan0000 ,

**wir haben mehrere Hunde**

und lass mich raten, die sind alle grösser und bei dem Krümel war alles was er gemacht hat lieb und nett und zum Schmunzeln.

Jetzt, wo er ranreift ist das nicht mehr zum Schmunzeln?

Kommentar von livikikr ,

@Bitterkraut hier gibt es viel zu viel Wild, als dass ich ihn loslassen könnte. Wir haben einen etwas kleineren gut eingeräumten Garten, in dem die Hunde frei laufen können. Da hört er

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich hab 2 große Jagdhunde, nen Settermix und nen Pointer - und bei uns springen die Karnickel vorm Haus rum. Trotzdem hab ich meine Hunde unter Kontrolle. sie haben gelernt, daß es bei mir lustiger zugeht, als bei der Karnickeljagd. Du willst nicht mit dem Hund arbeiten, du suchst ne Zauberlösung. die gibts aber nicht.

Kommentar von livikikr ,

@Imago okay vielen dank @bitterkraut ich mache so viel mit dem Hund. Wir gehen jeden Tag 1-2 Stunden laufen, dann das Clickertraining, dass unser Trainer mit uns geübt hat und dann (je nach dem) auch noch Tricks wie Männchen, Rolle

Kommentar von imago ,

Laufen ist wichtig, Clickern kann die Erziehung unterstützen, aber dennoch braucht dein Jagdhund Auslastung in Form von einer simulierten Jagd. Diese kannst du so planen und kontrollieren, dass es nicht dazu kommt, dass er sich verselbständigt.
Auf diese Weise kannst du auch das Wild-Problem lösen. Ansonsten kann man nur frei nach Captain Einsicht sagen: Da hättet ihr vorher nachdenken und einen Hund mit sehr wenig Jagdtrieb wählen sollen. Nun müsst ihr halt dran arbeiten.

Kommentar von Bitterkraut ,

Pfeif auf die Tricks, bring ihm erst mal das Kommen bei. Rolle hat mein Youngster in 3 Mintuen gelernt, das hat mit Erziehung nix zu tun.

Kommentar von wotan0000 ,

1 bis 2 Stunden?

2 Stunden kann man MAL gelten lassen, aber 1 Stunde geht nicht.

Du hast da immer noch einen Jagdhund in mini.

Antwort
von TrudiMeier, 83

Ich habe den Eindruck, nach dem Lesen deiner Kommentare, dass du ein Patentrezept suchst, dass Fiffi von jetzt auf gleich nicht mehr abhaut. Kann das sein? Ich fürchte, das gibt es nicht, du wirst dich wohl oder übel mehr mit der Erziehung des Hundes beschäftigen müssen. Warum beantwortest du eigentlich Fragen nach dem Hundetrainer nicht?

Kommentar von livikikr ,

Der Hundetrainer fällt zur Zeit aus. Er ist schon älter und hat sich n ziemlich übel den Fuß gebrochen jedoch ist er der Meinung, dass er das macht, weil er der Rangniedriegste ist und er die Rolle des Aufpassers übernimmt

Kommentar von Bitterkraut ,

Auch mit gebrochenem Fuß sollte er doch einen Lösungsvorschlag machen können?

Mit anderen Worten: ihr habt keinen Trainer.

Geh mit Schleppleine ins Gelände und üb dort erst mal den Abruf an der Leine. Ich hab den Eindruck, daß du eine Lösung ohne Arbeit suchst, die gibts aber nicht. 

Kommentar von dsupper ,

@livikikr - dann hat euer Trainer aber nicht sehr viel Ahnung von Hunden - denn der Rangniedrigste übernimmt niemals die Rolle des Aufpassers. Beschützer ist immer der Chef, deshalb ist es ja auch so sinnfrei, wenn manchen Leute sich einen Hund halten, damit er sie "beschützt".

Kommentar von livikikr ,

Doch wir haben einen, wir haben mit ihm eine Art Clickertraining angefangen, nicht mit Clicker sondern mit einem Signalwort

Kommentar von livikikr ,

Er geht ist also der Meinung immer zu Clickern um zu belohnen aber nie bestrafen

Antwort
von TrudiMeier, 142

Am logischsten und einfachsten erscheint mir, die Einfahrt mit einem Tor zu verschließen. Aber ich vermute mal, das ihr nicht im Eigenheim wohnt, sonst wäret ihr vermutlich von selbst auf den Gedanken gekommen? Ansonsten: Anleinen, wenns raus geht.

Kommentar von livikikr ,

Wir haben ein Tor. Das Grundstück ist aber einfach 2 Hektar groß, deswegen müssen wir es erst noch umzäumen. D.h. wenn das Tor zu ist, rennt er 20 Meter am Zaun und dann kommt da nur ein alter Holzzaun. und das hat nichts mit dem normalen Laufen gehen zu tun. Er rennt weg

Kommentar von Bitterkraut ,

Dann darf er halt nicht unangeleint zur Tür raus. Was sagt denn euer Hundetrainer dazu? Welchen Rat gibt er, welche Übungen schlägt er vor?  Wozu habt ihr ihn?

Kommentar von imago ,

Bitterkraut, das hat keinen Sinn. Der tolle Personal Hundetrainer kommt nämlich nicht, er hat gemerkt, dass es sinnlos ist diese Familie mit den Ansprüchen ihres Hundes vertraut zu machen. Da würde ich an seiner Stelle auch abschalten.

Kommentar von Bitterkraut ,

ja, auf Rückfragen zum Trainer gibts keine Antwort, offenbar hat der nichts dazu zu sagen, ist wohl ne Luftnummer.

Kommentar von imago ,

Eine Leine ist nicht nur zum Spaziergang da. Die ist dafür da, den Hund in jeder notwendigen Situation zu kontrollieren, selbst im Haus kann eine Leine angebracht sein, je nach Situation.
Mir scheint, ihr habt euch den Hund angeschafft ohne darüber nachzudenken, dass man ihn erziehen muss. Ein 85 Jahre alter Mann sollte auch nicht einen kleinen Hund haben, wenn er ihn nicht richtig halten kann. Da muss also jemand anderes die Verantwortung übernehmen.

Egal wann die Haustür aufgeht - vorher Leine dran, auch wenn ihr nicht mit dem Hund rauswollt. Selbst wenn nur eine Person das Haus verlässt, erstmal Leine dran und den Zwerg im Haus halten. Ist doch nicht so schwer..

Antwort
von FeeGoToCof, 118

1. Ich hoffe, Ihr habt eine leistungsstarke Hundehalterhaftpflichtversicherung?!

2. So, wie geschrieben wurde: Hund sitzen lassen (im Haus). Anleinen. Vor ihm durch die Tür. Ruhig sein, ihn nicht auch noch anfeuern und seine Energie hochpeitschen mit "gehn wir gassi, ja, gasssssiiii....".

3. AN der Leine durchs Grundstück und dann Spaziergang...

Kommentar von livikikr ,

Warum versteht das keiner? :D er rennt nicht beim Laufen gehen weg. Er wischt einfach raus

Kommentar von FeeGoToCof ,

dann müsst Ihr ihn eben mit Schleppleine händeln...

Kommentar von Bitterkraut ,

Wir verstehen schon - aber was sollen wir machen? Sollen wir mal vorbeikommen und den Hund selber traineren? oder sollen wir die Tür abschlie0ne - oder was erwartet du? Warum antwortest du nicht au Rückfragen zu Erhellung der Sachlage?

Was sagt der hundetainer dazu? Kommt er im Gelände auf Abruf?  

Kommentar von wotan0000 ,

ERZIEHUNG!

Mein Hund geht nicht einmal bis auf die Fussmatte.

Kommentar von livikikr ,

Ja wie gesagt in seinem "Garten" kommt er. Sobald er aber draußen ist nicht. Der Hundetrainer meint, dass kommt, weil er der niedrigste im Rudel ist. Daher bellt er auch, weil er der Aufpasser ist, der die anderen warnen soll.

Kommentar von FeeGoToCof ,

Ich glaube ganz und gar nicht, dass der Hund der niedrigste im Rudel ist...für mich stellt es sich sogar gegenteilig dar.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, der macht sich wichtig und kontrolliert die Grundstücksgrenze. Und wenn ein Hund nie Freilauf hat, weil man das nicht mit ihm trainert, muß man sich nicht wundern, wenn er die Chance zum Abhauen ergreift.

Kommentar von FeeGoToCof ,

DAS glaube ich nämlich auch...@Bitterkraut...weiter oben @Bernie...hat das auch schon geäussert und ich schließe mich an.

Dieser Dackel braucht nen Job!!!

Kommentar von Bitterkraut ,

Und welche Lösung/übung schlägt der Trainer vor? Irgendwie willst du darauf nicht antworten - der Hundetrainer scheint ne Luftnummer zu sein. Nur zu überlegen, woher das kommt, ist doch keine Lösung?

Kommentar von Bitterkraut ,

Vielleicht habt ihr ja nen Hundeerklärer engagiert, keinen Hundetrainer. Ein Erklärer wird euch aber nicht weiterhelfen.

Kommentar von livikikr ,

der Trainer nennt ihn 'Ressourcen Verteidiger'. Sobald ihm z.b. Der Knochen geklaut wird, wird er seht böse zum anderen. Unser normaler Dackel ist sehr gutmütig und großzügig. Er ist auch der wirkliche Chef. Aber der kleine legt es immer wieder drauf an

Kommentar von Bitterkraut ,

Jeder kluge hund verteidigt seine Ressourcen. Das ist ganz normal. Schafft den Erklärer ab, holt einen Trainer. Un dich denke, es geht ums Abhauen - jetzt plötzlich ums Füttern?

Kommentar von livikikr ,

@Bitterkraur Der Trainer meinte, wir sollen solche Situationen vermeiden, ihn z.b. alleine füttern

Kommentar von Bitterkraut ,

Was hat das jetzt plötzlich mit dem füttern zu tun?

Kommentar von FeeGoToCof ,

Ich habe mir hier jetzt wirklich diesen ganzen Verlauf durchgelesen...immer wieder nen neuen Kommentar....und nun kommen auf einmal noch ganz andere Faktoren hinzu:

1. Es gibt bereits einen weiteren Hund

2. Es gibt offensichtlich Probleme insgesamt

3. Es gibt offensichtlich Probleme bei der Fütterung

Thematisiert und als Problem für den Fragesteller erscheint jedoch nur das "Weglaufen".

Lieber Fragesteller,

Du schriebst in Deiner Frage, zum Ende hin, dass Du den Hund nicht zum Züchter zurückgeben möchtest...

Sei doch bitte ehrlich und gestehe Dir ein, dass das Weglaufen nur etwas ist, worauf Du Dich selbst stützt, während ALLES um diesen Hund herum offensichtlich völlig ausser Kontrolle ist?!

Antwort
von larry2010, 128

das ist erziehungssache.

also anleinen, bevor es rausgeht und vor dem hund als erstes rausgehen und kurz halten.

ich weiss ja nicht, wie er an der leine läuft, aber da wird es auch unklarheit geben

Kommentar von livikikr ,

Er rennt weg. Beim Laufen gehen ist er immer an der Leine, da läuft er auch brav Fuß :) ^^

Kommentar von Berni74 ,

Im Haus anleinen und dann erst nach draußen gehen...

Kommentar von larry2010 ,

dann sollte man klären, warum er so losrennt.

evtl. riecht er etwas tolles, wo er einfach nicht widerstehen kann.

oder er hat als ziel euer altes zuhause. was man da machen kann, weiss ich aber nicht. ob dort hinfahren etwas bringt, das er merkt, das irh dort nicht mehr wohnt, weiss ich nicht

Kommentar von wotan0000 ,

**dann sollte man klären, warum er so losrennt.**

Vielleicht darum?

**Beim Laufen gehen ist er immer an der Leine, da läuft er auch brav Fuß**

Der will die Welt erkunden und zwar ausserhalb des Gartens.

Kommentar von livikikr ,

Ach was :D

Antwort
von livikikr, 98

Der Hund rennt weg und beim normalen Laufen gehen, geht er immer an der Leine.

Kommentar von Bitterkraut ,

Und warum geht er da immer an der Leine?

Irgendwie kommst du nicht auf den Punkt.

Kommentar von livikikr ,

Weil es zu viel Wild gibt als das man ihn frei laufen lassen könnte

Kommentar von wotan0000 ,

Also weil er nicht abrufbar ist.

Antwort
von peterobm, 96

schon was von Leinenzwang gehört? Schätze, du solltest dein Grundstück einzäunen.

Kommentar von livikikr ,

Wie schon gesagt geht er beim normalen Laufen gehen an der Leine. Und das Grundstück ist zwei Hektar groß, deswegen müssen wir es noch komplett einräumen

Kommentar von Bitterkraut ,

Leinenzwang für diesen Hund, ja.

Ansonsten gibts nicht überall Leinenzwang, falls du das meinst. Bei uns ist in der ganzen Großstadt keiner, von manchen Plätzen, Fußängerzone, Spielplätze, Parks, abgesehen.

Antwort
von Bitterkraut, 92

Da hilft anleinen, was sonst?

und dann mit dem Hund abeiten, Abruf, Abbruch usw. Geh in eine Hundeschule.

Kommentar von livikikr ,

Ich hab einen Hundetrainer ^^ aber er rennt weg, dass hat nichts mit dem normalen Laufen gehen zu tun..

Kommentar von Bitterkraut ,

wie lang ist denn deine Leine, daß er davon wegrennen kann? Wie kann ein angleinter Hund wegrennen? Was hindert dich, ihn bereits im Haus anzuleinen? Und zuletzt: Warum fragst du nicht den Hundetrainer, was du machen sollst?

Kommentar von Berni74 ,

Ich hab einen Hundetrainer ^^ aber er rennt weg

Der Hundetrainer? :-))

(Sorry, mußte raus ^^)

Kommentar von brandon ,

Spaßbremse 

Kommentar von brandon ,

Dann such Dir einen Hundetrainer der nicht wegrennt.😉 😄

Kommentar von livikikr ,

Er rennt nicht weg, wenn er an der Leine ist. Wenn mein Vater (85) beispielsweise die Tür aufmacht und er auf der komplett anderen Seite des Hauses ist, bemerkt er das und rennt raus. Jetzt kommt: dann muss dein Vater die Tür zu machen. Muss er auch, aber er ist nunmal schon alt und senil.

Kommentar von Bitterkraut ,

Dann bau ein Vorsprerrgitter ein, das ist vielleicht auch für den Vater hilfreich, sonnst kommt noch der Tag, wo er auch unbeaufsichtigt auf dieStraße läuft.

Ich versteh dein Problem schon, aber es gibt nun mal keine andere Lösung, als Hund anleinen, Tür sichern, mit Hund arbeiten. Frag doch den Hundetrainer, was sagt der denn dazu?

Kommentar von livikikr ,

@Bitterkraut

Kommentar von livikikr ,

Der meint, dass das kommt, weil er der niedrigste im Rudel ist. Wir haben mehrere Hunde und er ist der kleinste. Deswegen auch das bellen, weil das eine Art Alarmanlage ist. Und die niedrigsten immer die Aufpasser sind.

Kommentar von Bitterkraut ,

Das ist erstens Unsinn, der Kleinste ist nicht zwangsläufig der Rangniedrigste. Ich hab 2 große Hunde und 2 Katzen und das Katzenweibchen kommandiert alle. Zweitens: Welche Lösung schlägt der Trainer vor, welche Übung? Nur zu sagen woher das vermeinlich kommt ist doch keine Lösung, nicht ma ein Ansatz dazu.

Wenn ihr mehrere Hunde habt - sind die alle unerzogen? Warum kommt ihr dann mit dieser Macke nicht klar, ihr müßtet doch Erfahrung haben?

Antwort
von FeeGoToCof, 31

Entschuldigung, dass Folgendes bereits als Kommentar gepostet wurde, aber es erscheint mir hilfreich...deshalb noch mal gesondert als Antwort:

Ich habe mir hier jetzt wirklich diesen ganzen Verlauf
durchgelesen...immer wieder nen neuen Kommentar....und nun kommen auf
einmal noch ganz andere Faktoren hinzu:

1. Es gibt bereits einen weiteren Hund

2. Es gibt offensichtlich Probleme insgesamt

3. Es gibt offensichtlich Probleme bei der Fütterung

Thematisiert und als Problem für den Fragesteller erscheint jedoch nur das "Weglaufen".

Lieber Fragesteller,

Du schriebst in Deiner Frage, zum Ende hin, dass Du den Hund nicht zum Züchter zurückgeben möchtest...

Sei doch bitte ehrlich und gestehe Dir ein, dass das Weglaufen nur
etwas ist, worauf Du Dich selbst stützt, während ALLES um diesen Hund
herum offensichtlich völlig ausser Kontrolle ist?!

Antwort
von wotan0000, 40

Aufpassen und anleinen!

Ich habe einen Chihuahua und der ist noch nie abgehauen.

Antwort
von MiraAnui, 68

Wie wärs mit erziehen oder anleinen?

Wieso abgeben? Was kann der Hund für eure Unfähigkeit?

Kommentar von livikikr ,

Er geht beim normalen Laufen gehen immer an der Leine

Kommentar von MiraAnui ,

Jo und? Da der Hund nicht hört kann rr nicht ohne Schleppleine laufen.

Und da euer Grundstück nicht Hunde sicher ist. Bleibt er an der Leine 

Kommentar von livikikr ,

meinst du, dass er den ganzen Tag angeleint sein sollte oder eine ständig hinter sich her zieht?

Kommentar von MiraAnui ,

Sobald er die Tür aufmacht und der Hund raus geht ja..

Und da der Hund nicht hört muss zwangsläufig dauerhaft angeleint sein

Oder soll er lieber überfahren werden

Antwort
von stey1954, 9

@livikikr,

Du hast bereits 20 Vorschläge, wie dieses Problem zu lösen wäre. Diese Bild-Antwort von mir (Probleme beim Versenden), ist auch ein Versuch, Dir zu helfen. 

Liebe Grüße von uns beiden  <(●_●)>  Pippa & Rozina

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