Frage von KleinerTeufel27, 110

Hund pöbelt an der Leine?

Also, meine Hündin (Deutsche Dogge, 2 Jahre alt) geht zwar gut an der Leine, aber bei Begegnungen mit Hunden, Kinderwagen, ... ist es vorbei mit Entspannung. Es war schon mal schlimmer, mittlerweile kann ich sie des öfteren mit Rufen und Leckerli ablenken, aber vor allem bei größeren Menschengruppen klappt das kaum bis gar nicht. Großen Bogen machen geht nicht. Mich vor sie zu stellen, um die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, verschlimmert es meist nur noch. Oft ist dann nur noch schnell vorbeiziehen die einzige Lösung.. Wie schaffe ich es, dass sie mir in solchen Situationen vertraut und entspannt bleibt? Zur Info, ich selbst bin in solchen Lagen meist sehr ruhig, das springt aber leider nicht auf den Hund über.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 44

Ihr habt eine Dogge die an der Leine pöpelt, ausgewachsen ist und 2 Jahre alt ist.

Also ich will damit sagen, das ein Hund dieser Größe handelbar sein sollte.

Wenn ihr das Problem nun seid 2 Jahre habt, ohne das Besserung ist, solltet ihr mal einen mobilen Trainer zu euch kommen lassen , der direkt mit euch zusammen solche Situationen anschaut. Und für eine zusammen einen individuellen Trainingsplan aufstellt.

Wo wohnst du, selbst auf dem Land sind hundeschulen vertreten. Und wenn deine Mutter zu keiner Hundeschule gehen mag, weil ihr das Geld zu schade ist, dann müsst ihr eben weiter mit dem Problem leben.

Du hast ja nun schon einiges ausprobiert. Auch wenn du ruhig bist in der Situation, die Anspannung das es gleich los geht ist mit Sicherheit da.

Rüttel mal deine Mutter wach, wenn ihr das nun seid 2 Jahren nicht hin bekommt.

Kommentar von KleinerTeufel27 ,

Das Problem haben wir ja nicht seit 2 Jahren, das ist einfach iwann da gewesen. Sie ist in dem Sinne auch zu bändigen, sie bellt, knurrt und springt nur wie eine Wilde. Zerren tut sie da nicht. Es kommen auch oft nicht viele und im großen und ganzen beeinflusst das unseren Spaziergang kaum. 

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 44

Hi,

Tut mir ja echt leid aber deine Eltern sollten echt mal den Menschenverstand einschalten und sich da Hilfe in Form eines Hundetrainers holen. Das ist ja nicht grad ein kleiner Hund und wenn auf Kinderwagen und Menschen so reagiert, sollte man erstmal auch auf ein Maulkorb draußen zurückgreifen und ein Hundetrainer dazu holen. Der Maulkorb einfach auch um euch selber zu schützen, rennt ein spielendes Kind in den Hund mal rein und er beisst zu so haftet ihr auch, wegen der Gefährdungshaftung und auch dem Hund sollte man sowas ersparen.

Seit wann habt ihr den Hund denn? Wo kommt der her?


Antwort
von Shilja, 45

Schon mal versucht ein Spielzeug auszupacken in solch einer Situation um die Konzentration auf dich zu lenken? Oder Probier mal andere Leckerli wenn du die, die du hast bereits immer verwendet wurden dann verlieren sie bald ihren Reiz - öfter wechseln dann bleibt der Hund interessiert - sonst kann ich dir nur empfehlen zu üben - also bekannte zu bitten eine "Menschenmenge" zu bilden wo du ganz gelassen immer wieder mit dem Hund durch gehst und bei jedem "brav" gehen super doll loben damit er ne Freude daran hat trotz vielen Leuten bei dir zu bleiben - bei sowas braucht man Geduld :)

Antwort
von Volkerfant, 33

Du gehst immer zwischen Hund und Straße oder anderen Menschen.

Bleibe entspannt, wende dich nicht dem Hund zu, sondern laufe, wie wenn überhaupt nichts wäre, an den Menschen vorbei.

Dein Ziel ist geradeaus laufen, nicht auf den Hund achten, ihn überhaupt nicht beachten, zügig vorbeilaufen. Wenn das Geschehen vorbei ist und er gut reagiert hat, mit Leckerli oder streicheln loben.


Antwort
von putzfee1, 53

Geh mal zur Hundeschule mit deinem Hund, da bekommst du ganz viele Tipps, wie du am besten mit so einer Situation umgehst.

Kommentar von KleinerTeufel27 ,

In meiner Nähe gibt es leider keine und meine Mutter willig auch nicht ein , Geld dafür zu bezahlen. 

Kommentar von putzfee1 ,

Dann solltest du/solltet ihr den Hund abgeben. Wer nicht bereit ist, das Nötigste in sein Haustier zu investieren, der sollte gar keins haben.

Kommentar von Shilja ,

Lol wie hilfreich *ironie Off  

In der Hundeschule geben Sie auch nur Tipps und haben kein Bedienungsanleitung für jeden Hund

Kommentar von Einafets2808 ,

Die Hundeschule ist ja auch für Menschen da, das sie lernen mit ihren Hund um zugehen. Dort übt man solche Situationen und es wird vieles trainiert was eben im Alltag passiert.

Große Menschen Gruppen, ruhiges vorbei laufen an anderen Hunden.

Sehe ich genauso wer nicht bereit das zu investieren, und hofft auf Tipps von Leuten. Die weder den Hund kennen noch die Vorgeschichte, oder die Leute sehen.

Finde das auch von der Mutter unverantwortlich, solch einen Hund mit der große , das dem Kind zu überlassen.

Antwort
von serologie, 11

Ich habe schon mehrere Doggen gehabt, dzt eine 16 Monat alte Hündin. Vom ersten Tag an suche ich beim Spaziergang immer Kontakte mit allen Hunden und Menschen die ich treffe. Sehe ich Hunde auf der anderen Strassenseite so gehen wir hinüber, sehen wir Kinder, kommen wir schnuppern. (es sei den, sie haben Angst) So ist das vom ersten Tag an eine Selbstverständlichkeit für den Hund. Wo immer möglich gehen wir aber ohne Leine. Beim Anblick von Joggern, oder Radfahrern sollte man aber nicht in Hektik verfallen. Wenn man den Hund nicht ruft, ignoriert, verliert er sehr schnell das Interesse. Doch das hilft in dieser Situation nicht weiter. Da Hilft wahrscheinlich nur mehr professionelle Hilfe. (hoffentlich) Alles Gute

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