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Hund muss auf unser Haus aufpassen

gefragt von JESSY5 am 07.08.2008 um 12:18 Uhr

Ich habe seit Feb. wieder einen Hund und er hat die Aufgabe auf unser Haus aufzupassen. Aber immer wenn es klingelt spring er zur Tür und freut sich wie ein Schneekönig egal wer da gerade steht. Und zu dem bellt er garnicht. Einmal hat er gebellt aber ich denke eher vor Angst . Wie bekomme ich es hin das eer bellen soll wenn es klingelt? Vielleicht weiss das einer von euch? Mein andere Hund bellte immer wenn es geklingelt hat und die Leute gingen immer einen schritt zurück..( Muss auch sagen, bei uns haben sie zweimal eingebrochen und seit dem Lebt ein Hund bei uns.) Rassen typ ist er ein Labrador!!


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Baiana
beantwortet von Baiana am 7. August 2008 12:23
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aufdembodenliegvorlachen

Einem Labrador beizubringen, dass er Fremde wild verbellt und das Haus bewacht ist ungefähr so einfach, wie einem Windhund das Schafehüten beizubringen. Hunde sind doch ganz verschieden, jede Rasse ist gezüchtet worden, um eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen.

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Hovawart und Rottweiler und Dobermann sind z.B. als Wachhunde sehr geeignet.

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Mit einem Border Colli oder Kelpi oder Briard kannst Du an Schafen arbeiten.

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Afghanen, Azawakhs, Italienisches Windspiel sind Windhunde, also Sichtjäger, also Jagdhunde.

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Labradore sind keine Wachhunde, sondern werden in der Entenjagd eingesetzt, um die erlegte Beute aus dem Wasser zu holen.

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Verbieg Deinen Hund nicht, sondern nimm ihn so, wie er ist. Wenn Du Dich vorher nicht mit der Rasse auseinandergesetzt hast, dann musst Du das jetzt wirklich ausbaden.

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Schau vielleicht mal hier rein, kann sein, dass Du dort Hilfe bei Deinem seltsamen Unterfangen bekommst: http://www.dogforum.de

Kommentar von Simple_avatar5smallschattenstern am 7. August 2008 12:26

ach danke, du sprichst mir aus der seele! man sollte die rasse nach dem charakter bzw nach der funktion des hundes auswählen!

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 7. August 2008 12:27

Ich kicher immer noch! Ich stell mir gerade einen Irischen Wolfshund beim Laufentenhüten vor ... schallendlach

Kommentar von JESSY5 am 7. August 2008 12:28

Ja da haste recht,aber ich hatte vorher einen Bernersennenhund und ich kann dir sagen ohne ihn in dieser Richtung zu erziehen, hat er sein reich sehr gut verteidigt. Er war super brav und schmuste mit jedem, aber wehe ich war nicht da und es hat einer an der Haustür geklingelt dann ging aber die Post ab. Aber egal ich liebe meine Hund so sehr und wenn wer meint nicht zu bellen , dann soll er eben sein leben ohne bellen verbringen:-) DANKE an euch allen..:-)

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 7. August 2008 12:31

Der Bernersenne ist ja auch als Hofhund gezüchtet, der eigenständige Entscheidungen fällt. Ein Labrador hat keinen besonders großen Arbeitsspeicher, selbständig denken ist da etwas schwieriger ...


anonym
beantwortet von Frank5000 am 7. August 2008 12:21
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Meine Güte, was der arme Hund so machen soll.

So lange ihr zuhause seid dann ist es richtig und gut das er nicht bellt. Das wäre dann eher schlecht erzogen denn ihr seid die Herrchen ! Also sei froh das es so ist.

Wenn ihr nicht das seid wird der Hund sein Revier gegen andere schon durch Bellen verteidigen. Denn dann ist er der Chef im Hause. Jetzt seid ihr es.

Ich mache mir eher Sorgen wenn Hunde wie blöd bellen wenn Herrchen im Hause ist. Dann nämlich haben meist die Herrchen irgendwie die Kontrolle verloren.


Jezebel
beantwortet von Jezebel am 7. August 2008 12:24
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Labradore sind nicht als Haushütehunde geeignet vom Charakter her. Das sind eher Familienhunde, die gerne spielen und so fast alles mitmachen. Gerne werden sie eingesetzt als Such- und Behindertenhunde, doch als Hütehund? Denkbar ungeeignet. Ansonsten, sei froh, das Du so einen Lieben hast und freu Dich an dem, was er macht. Schlecht wäre es nämlich, wenn er auf Deine Besuche losgeht - selbst, wenn es nur bellend ist, denn die Grenze zum beissen ist sehr nah und wird leicht überschritten. Stell' dir das nun bei einem Baby und Kleinkind vor...


schattenstern
beantwortet von schattenstern am 7. August 2008 12:20
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wenn der hund die aufgabe hat, auf das haus aufzupassen, dann musst du ihn zum wachhund erziehen, und nicht zum geliebten haustier. dein hund könnte aber auch einfach einen falschen charakter für diese aufgabe haben, wenn er ängstlich ist... nicht jeder hund taugt zum wachhund!


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 7. August 2008 12:28
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Hunde können erkennen wenn es jemand nicht gut meint.

Mein Hund zum Beispiel knurrt nie (bellen tut er etwas öfter, weil er ein Hüttehund ist), aber wenn er knurrt, kann ich mich darauf verlassen, das irgendjemand in unser Umgebung es nicht gut mit uns meint.

LG Wolpertinger



anonym
beantwortet von anjanni am 7. August 2008 12:21
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Ich habe keinen Hund - aber ich würde mal sagen: gehe mit ihm zur Hundeschule.


Judoto
beantwortet von Judoto am 7. August 2008 12:52
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Es ist erschreckend wenn man solche Fragen liest, wie wenig man sich über die Rasse informiert, bevor man sich einen Hund anschafft.

Es gibt trotzdem einen Rat, den ich Dir geben kann! Wenn es klingelt, heb den Finger hoch und sag "Aufpassen"; vielleicht versteht Dein Hund ddann was Du möchstest.

Bedenke aber bitte, dass Du einen Familienhund hast und keinen Wachhund. Labradore freuen sich nunmal über Besuch und wedeln wahrscheinlich die Einbrecher an! Du solltest Deinen Hund nicht verbiegen!


anonym
beantwortet von Mimmy55 am 7. August 2008 12:20
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eigentlich ist es ja gut dass es ein lieber hund ist.. stell dir mal vor es kommen bekannte die der hund noch nicht kennt und er geht auf die los.. vllt gibt es ein spezielles training, in dem er lernt zu zeigen dass er der "platzhirsch" ist?!


claudia2566
beantwortet von claudia2566 am 7. August 2008 12:21
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es gibt hunde die bellen nun einfach mal nicht, mach doch einfach mal einen versuch geht alle weg und dann soll mal einer sich ans haus ran schleichen oder so und dann seht ihr was der hund macht, ansonsten würde ich mit ihm auf den hundeplatz gehen und mit ihm trainieren,,LG


kleinerPuck
beantwortet von kleinerPuck am 7. August 2008 12:50
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Baianas Antwort ist schon ganz richtig. Jede Rasse ist auf eine bestimmte Aufgabe hingezüchtet. Aber einen kleine Tipp hätte ich schon: Schau mal ob es bei dir eine Hundeschule gibt, die eine Ausbildung zum Schutzhund anbietet. Viele machen das auch mit Hunden, die dafür eigentlich nicht gedacht sind. Ich habe z.B. eine Bracke, die ungewöhnlich ängstlich war, aber mein Hundetrainer kam auf die Idee eine Grundausbildung im Bereich Schutzhund mit ihm zumachen. Wir hätten zwar keine Prüfung ablegen können, weil da eine Mindestgröße erforderlich ist aber einige der Übungen waren für uns sehr hilfreich. Mein Hund ist dadurch etwas selbstbewusster geworden, auch wenn er immer noch nicht der Mutigste seiner Rasse ist. Du wirst so wahrscheinlich auch nicht den perfekten Wachhund bekommen aber vielleicht hilft es euch. Viel Spaß noch mit deinem "Wachhund".


anonym
beantwortet von codan am 8. August 2008 08:10
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Ja sorry auch ich muss Dir sagen, wenn Du einen Wachhund willst, dann ist der Labrador dafür wohl nicht der richtige. Wie kann man solche Erwartungen an einen Hund stellen, wenn man sich vorher noch nicht mal informiert, welche Rasse als Wachhund geeignet ist. Ich verstehe Deine Ängste nach den Einbrüchen, aber jetzt woh Du diesen Hund angeschafft hast, (und ich hoffe Du gibst ihn nicht wieder ab, weil er Deine Ansprüche nicht erfüllen kann), solltest Du vielleicht über die weitere Anschaffung einer Alarmanlage nachdenken.;-))


horbach
beantwortet von horbach am 8. August 2008 08:12
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Au weh! Ich weiss nciht, ob du deinen Labrador diesbezüglich trainieren kannst, da es so gar nciht in seiner Art liegt. Trotzdem bietet er dir Schutz. Du musst nur ein Schild "Hier wache ich" an der Tür anbringen und beim Türöffnen deinen Hund "auf deinen Platz" kommandieren - das hilft immer. Bei uns kriegen die Leute immer ganz große Augen und benehmen sich sehr vorsichtig. Denn bekannterweise: Hunde die viel bellen beissen nciht.....


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