Frage von storeflicka, 56

Hund "mit" Kochen, also...FÜR den Hund mitkochen?

Hi! Will mir evtl. in den nächsten Monaten einen Hund "zu legen". Ich habe mich bereits 5 Jahre (intensiv!) darauf vorbereitet... mich mit der Psychologie vertraut gemacht, selber einen Hund in der Familie gehabt (haben meine Eltern immer noch...er ist bereits 15J. ich bin älter...)

und ich habe ein Seminar beim H. Schlegel gemacht

(sehr berühmter Hundetrainer aus der Schweiz, allerdings sind einige seiner Methoden echt nicht mehr...ja...ich sag nur "Hausregel" einen Hund im Haus anketten!?...manche seiner Hunde standen in der eigenen Pfütze...aber trotzdem hat er Fachwissen...sehr viel...was man nicht bestreiten kann...und dieses Fachwissen ist auch sehr modern!...nur manchmal wendet er halt noch sehr sehr alte Methoden an...)

so...zu meiner eigentlichen Frage... ich weiß das Hunde vom Wolf abstammen und dieser ein Fleischfresser ist aber auch andere Sachen frisst, z.b. Gras für die Verdauung usw... Also könnte man doch Theoretisch den Hund dann "mit" Kochen oder? ich meine wenn man zu dem Reis oder der Kartoffelsuppe jetzt auch noch genügend Fleisch packt... ist das möglich oder gibt es bestimmte Gemüsesorten (z.B. Lauch oder Frühlingszwiebeln) die dann nicht mit in die Suppe dürften....

Ps: ich werd' den Hund und mich natürlich getrennt "füttern", also kein: "ich würd ihn gerne von meinem Essen abgeben!" ;) und achso...der Hund meiner Eltern kriegt nur Trocken- und Nassfutter... deshalb frag ich ja...natürlich könnte ich meinen dann auch so füttern aber ich hab gehört es ist gesünder wenn man kocht... ;)

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 11

Der Hund hat weit mehr von seinem Futter, wenn du es nicht kochst, sondern gleich roh in seinen Napf legst. Am besten noch schöne große Fleischbrocken mit Knochen noch dran.

Es ist für den Menschen gesünder wenn man es kocht, das gleiche gilt nicht für den Hund - oder wie viele Hunde und Wölfe siehst du abends am Lagerfeuer ihr Reh grillen.

Les mal ein gutes Physiologiebuch - Psychologie hilft dir da nicht weiter - und zwar ein gutes Ernährungsphysiologiebuch für Hunde - dann noch sowas wie Barf für Hunde oder Barf für Welpen.

Dann kannst du dir ein Bild davon machen was wirklich artgerechte Fütterung ausmacht - kochen gehört jedenfalls nicht dazu.

Antwort
von KimLizza, 23

Für den Hund mit Kochen ist kein Problem nur muss man auf die genauen dinge achten die der Hund brauch. Sprich am besten mit deinem Tierarzt und er soll dir genaue Anweisungen geben. Ich bin in der Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten und man kann sehr viel Falsch machen. Selbst Kochen kann gut sein wenn man es richtig macht. Barfen ist noch viel schwieriger falls du dies in Bewegung ziehen möchtest kannst du dir an der Uni in München ein Barf-Profil erstellen lass ( Kostet Geld). Nur so als Tipp neben bei ;-)   

Im Grunde kannst du viele Sachen mit Kochen nur solltest du auf die Eiweiß und Kohlehydrat Quellen achten die du deinem Hund fütterst und gegebenenfalls dabei einer Kohle und Eiweiß Quelle bleiben. 

Ich Persönlich gebe meiner Golden Retriever Hündin das Futter von Dr. Alders.  Ich war vorher auch mit dem Wolfsblut sehr zufrieden bis sich dort die Zusammensetzungen geändert hat und es obwohl laut Verpackung " Weizen frei" meine Hundin auf ihre Allergie angeschlagen hat und andre Hunden unserer Praxis Kundschaft ebenfalls, bin Ich damit nun nicht mehr zufrieden..

Es gibt viele Möglichkeiten Gut zu füttern und du solltest dich einfach mal mit dem Tierarzt deines Vertrauens wie man so schön sagen kann auseinander setzten. :-)

Antwort
von emem1234, 26

Ich bin jetzt kein Hundebesitzer, aber nimmst Du das nicht alles etwas zu ernst? Das ist ja ein Lebewesen und keine Laborratte ;) Hab doch einfach Spaß mit Deinem Hund zusammen und werdet beste Freunde.

Ich denke, wie Du ihn am besten fütterst wird Dir ein Tierarzt sagen können. Den wirst Du bestimmt öfters sehen ;)

Kommentar von friesennarr ,

Die meisten Tierärzte haben leider relativ wenig Wissen um die Fütterung von Tieren, die sind mehr so für die Krankheiten zuständig.

Antwort
von derbas, 21

Klar kann man das machen.
Ich würds aber nicht allzu oft machen.
Artgerechter ist die Rohfütterung.
Meiner Meinung nach spricht aber nichts dagegen, wenn ab und zu mal für den Hund mitgekocht wird. Nur nicht Salzen oder scharf würzen.

Antwort
von Johannisbeergel, 23

Der Hund einer guten Freundin bekommt immer Wolfsblut (sehr gute Firma) und hin und wieder mal ne Möhre oder Ähnliches. 

Aber jetzt immer mitkochen halte ich für Zuviel Aufwand. Klar Hund ist Familienmitglied usw aber da würd ich dann lieber auf Futtermischungen setzen, wo wirklich "alles" drin ist 

Kommentar von friesennarr ,

Oh - bist du auch der Meinung, das die Tierfutterindustrie nur aus Leibe zu unseren Tieren ein gutes Futter herstellt, das alle Bedürfnisse des Hundes abdeckt, wo angeblich alles drin ist ......?

Die stellen bestimmt kein minderwertiges Futter her, nur weil sie unser Geld wollen, das wäre auch zu weit hergeholt, oder?

Wolsblut ist alles andere aber keine gute Firma für Hundefutter - mit bis zu fast 50 % Kartoffelanteil im Hundefutter habe sie sich schon längst disqualifiziert für das Wort gut.

Warum hat man einen Hund wenn man sich mit seiner Ernährung nicht beschäftigen will. Wenn man nur eine Packung aufmachen will und in den Napf schütten?

Wo bleiben Knochen, Sehnen, Häute und Fell? Wo bleibt das Erlebniss des Fressens?

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