Frage von Gluecksmaedchen, 172

Hund lernt nicht alleine zu bleiben, was tun?

Hallo Zusammen ;)

Ich weiß, diese Frage wurde bestimmt schon tausendmal gestellt, aber ich finde keine genaue Antwort zu unserem Problem.

Wir haben seit 2 Wochen einen Hund aus Rumänien (kam aber schon als Welpe von der Straße und seit Mai ist er in Deutschland) heute ist er ca. 1 Jahr und 3 Monate.

Unsere Hundetrainerin sowie das Internet sagten wir sollen in langsamen Schritten das allein sein üben (5, 10, 15,.. Minuten), dass haben wir dann gemacht waren bei 45 Minuten und er hat nie einen muckst gemacht (habe immer eine Kamera aufgestellt), seit 2 Tagen jedoch läuft er immer mal wieder rum und jault leise.

Was soll ich jetzt tun? Nochmal von vorne Anfangen? Oder habt ihr noch andere Tipps? Soll er sehen wenn ich das Haus verlasse oder soll ich mich "raus schleichen"?

Vielen Dank schonmal im Voraus :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DevilsLilSister, 94

2 Wochen sind doch noch Garnichts :) das wird bestimmt noch. Übt einfach fleißig weiter. Gebt ihm vll. jedes Mal wenn ihr geht ein schönes, großes Leckerli zum kauen (so hab ich es gemacht und meine beiden warten jetzt früh schon förmlich darauf das ich ENDLICH gehe! :D das sie ihr Leckerli bekommen).

Oder vll. kannst du auch ein Spielzeug besorgen am besten, einen Futterball, in den du dann die Leckerchen einfüllst, so hat er dann noch was zu tun und muss bissl tüfteln :)

Wichtig ist auch, das du ihn wenn du gehst auf seinem Platz ablegst. Also davor am besten schon. Für den Hund ist es nämlich ganz komisch, wenn er dir die ganze Zeit nachlaufen darf und du dann quasi "plötzlich" die Tür hinter dir zu machst und bist auf einmal weg und er kann nicht mehr mit. Das verwirrt viele Hunde oft. Wenn du ihn vorher auf seinem Platz ablegst und ihm was zum kauen gibst, weiß er das alles in Ordnung ist und er keine Panik haben braucht :)   Also das hat bei uns zumindest alles perfekt funktioniert, ich hoffe dir hilft es auch weiter.

Viel Glück, LG

Kommentar von Bitterkraut ,

Man fängt nicht mit der schwersten Übung am 1. Tag an, kaum daß der Hund angekommen ist. Das ist der Punkt! Deshalb auch nicht weiterüben, sondern von vorn anfangen, wenn die Voraussetzungen stimmen! Der Hund leidet beretis, das geht vom "Üben" nicht weg. Das geht nur von Vertrauen weg.

Kommentar von DevilsLilSister ,

und um Vertrauen fassen zu können müssen sie... weiterüben. Nur wenn sie es weiter so machen, lernt er das sie wieder kommen.

Außerdem hat sie geschrieben das alles problemlos ging, bis sie dann bei 45 Minuten waren, dann fingen die Probleme an. Also würde ich in der Situation jetzt kürzere Abstände machen aber trotzdem immer weiter üben und eben zusätzlich das machen was ich oben schon geschrieben habe.

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein, leider weißt du nicht, wovon du redest. Leid geht nicht von mehr Leid weg. Vertrauen faßt man nicht durch Leid. Auch ein Hund tut das nicht. Der Hund hat noch kein Vetrauen zu seiner sozialen Gruppe, das bekommt er nicht dadruch, daß sie ihn allein läßt bis er leidet, und erst dann zurückkommt, ganz sicher nicht.

Kommentar von DevilsLilSister ,

Ich bin sehr froh das du Alles weißt, alles kommentierst und sonst alle anderen keine Ahnung haben ;) Nur du hast einen Hund, nur du hast Erfahrung. Gott sei Dank

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Hund leidet doch schon, er jault und ist unruhig. Das wird doch nicht besser, wenn man ihn immer wieder dieser Sitation aussetzt. Im ungünstigen Fall lernt er, daß erst jemand kommt, wenn er jault. Das bringt doch nix.

Kommentar von DevilsLilSister ,

Anders lernt er es doch nicht. Er muss mit der Situation allein zu bleiben konfrontiert werden. Vll. meinen wir auch das Gleiche und reden nur aneinander vorbei, ich habe nämlich gerade deinen Kommentar unten gelesen und sehe das eigentlich nicht ganz anders. Ich meine ja auch nicht das sie ihn bis er jault alleine lassen soll. Müssen nichtmal 10 Minuten sein.

ich würde ihm einfach eine Kaustange geben und durch ein Fenster, etc. schauen wann er fast fertig ist und kurz bevor er fertig damit ist wieder kommen. Einfach das er merkt das es kein bisschen schlimm ist alleine zu sein.

Kommentar von wotan0000 ,

Ich habe auch einen Hund und Bitterkraut hat recht.

Nach 2 Wo ist der Hund noch gar nicht im neuen Zuhause angekommen.

Kommentar von DevilsLilSister ,

Das ist schon klar aber man kann ja nicht ewig Zuhause bleiben. Als ich meine Hunde geholt habe, hab ich natürlich auch erst mal Urlaub genommen, etc. aber man muss ja auch mal einkaufen gehen oder sonst was machen... und der Hund muss einfach Stück für Stück lernen alleine zu bleiben.

Ich hab meine Hunde auch nicht gleich von Anfang an ewig alleine gelassen, ich hab ihnen was leckeres gegeben, hab abgewartet bis sie fast fertig waren, bin wieder rein und das hat für den ersten Tag gereicht. Einfach Stück für Stück aufgebaut aber mittendrin abzubrechen, wenn es jetzt schon für mehrere Minuten so super klappt, halte ich einfach für falsch.

Viele Leute haben Hunde und ich denke nicht das es eine allgemeine Formel dafür gibt, wie man dem Hund, was beibringt. Jeder Hund hat einen individuellen Charakter und mit meiner Antwort habe ich ihr erzählt wie ich es geschafft habe das meine ohne Probleme alleine bleiben. Ob es bei ihr auch funktioniert sei einfach mal dahingestellt.

Kommentar von wotan0000 ,

Wenn man die Zeit nicht aufbringen kann um den Hund auf das Alleinesein vorzubereiten, dann ist man nicht geeignet.

Kommentar von DevilsLilSister ,

Kann sie doch. Trotzdem muss sie nicht ewig damit warten. 

Kommentar von wotan0000 ,

**Kann sie doch. Trotzdem muss sie nicht ewig damit warten.**

Ja, wurde durch die Frage bewiesen. :(

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 25

Hallo,

schade, dass du dich scheinbar so wenig in deinen Hund hineinversetzen kannst.

Er war scheinbar zuerst in einer Pflegestelle, das war sein vertrautes Zuhause. Dort hat man ihn herausgeholt - man kann es ihm ja leider nicht erklären.

Nun ist er seit 14 Tagen bei euch - alle Vertraute musste er verlassen, alles ist nun fremd, neu, macht Angst - auch die Menschen, also euch, kennt er nicht.

Und statt ihn in seinem neuen Zuhause erst einmal ankommen zu lassen, ihm Vertrauen und Sicherheit zu geben - da verlangt ihr von ihm sofort, alleine zu bleiben. In einer fremden, Angst machenden, völlig neuen Umgebung.

Natürlich bleibt er am Anfang still alleine - vor lauter Angst und Unsicherheit.

Sorry, aber für so ein Verhalten und so wenig Einfühlungsvermögen habe ich so gar kein Verständnis.

Was der Hund in den nächsten Wochen und Monaten braucht ist eine sichere Umgebung und Menschen, die für ihn da sind und sich um ihn kümmern - die Vertrauen schaffen, wo seine Welt - mal wieder - zusammengebrochen ist. Und erst, wenn nach vielen vielen Wochen dieses Vertrauen da ist - dann kann man anfangen, mit dem Alleine-sein-Training zu beginnen. Mit wenigen Minuten anfangen, über ein zwei Wochen, dann auf ein paar mehr Minuten erhöhen - das alles dauert Wochen und Monate, bis ein Hund sicher und vertrauensvoll wenige Stunden alleine bleiben kann.

Bei Straßenhunden, die oft wenig Gutes von Menschen erfahren haben, die nicht von Lebensbeginn an lernen konnten, dass Menschen liebevolle Geschöpfe sind und die oft von einer Hand in die nächste gegangen sind - ist es sehr schwierig, das Vertrauensverhältnis und eine Menschenbindung aufzubauen - das braucht viel länger Zeit, als bei einem Welpen, der gesichert und geliebt vom ersten Lebenstag an bei einem Züchter aufgewachsen ist.

Bitte überfordere deinen Hund nicht, sondern gib ihm die Zeit, die er braucht, um Vertrauen zu lernen - dann wird er auch lernen können, alleine zu bleiben.

Alles Gute für den Hund

Daniela

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 19

Ihr habt seid 2 Wochen einen Hund? Der hat noch nichtmal die Eingewöhnungszeit hinter sich und muss schon alleine bleiben :-/

Wenn er bei 45 min wieder unruhig wird, müsst ihr im Training eben, mal wieder ein paar Schritte zurück gehen.

Ich würde das Training viel langsamer angehen. Erst zuverlässige räumliche Trennung, dann den nächsten Schritt.

Antwort
von silberwind58, 91

Hallo Gluecksmaedchen,ich muss mich raus schleichen,weil mein Dicker sonst das ganze Haus zusammen jault. hab auch so ziemlich alles versucht und lasse sogar das Radio an,nur damit Er glaubt,er ist nicht alleine! Er hat grosse verlustängste,war sechs Jahre in einem Zwinger,von Welpenzeit an.Habe seid letztes Jahr einen zweiten und es geht einigermaassen gut. Sie spielen oder kuscheln miteinander.Ja Tipps kann ich leider keine geben oder einen zweiten Hund dazu.

Antwort
von MiraAnui, 63

Ihr solltet den Hund erstmal ankommrn lassen und eine Bildung und Vertrauen zu euch aufbaurn lassen. Bevor ihr anfängt mit dem Training. 

Geh jetzt wieder zurück und lass ihn nicht solange alleine.

Der Hund weiß ja gar nicht was ab geht. Er ist erst seit 2 Wochen bei euch.

Antwort
von brandon, 21

Ist es möglich das der Hund empfindlich auf die Knallerei reagiert die jetzt schon von Idioten abgefeuert werden?

Meine Pflegehündin aus Rumänien ist jetzt schon gestresst deswegen.

LG

Kommentar von Gluecksmaedchen ,

Also bei uns wird auch schon ein paar Tage geboellert, dass stoert ihn allerdings nur wenig.

Kommentar von brandon ,

Sei froh meine “Viecher“ sind nicht so entspannt.

Antwort
von Bitterkraut, 79

 2 Schritte zurück. Voerst nur 15-30 Minuten allein lassen (damit er es nicht ganz vergißt) und erst mal Vetrauen aufbauen, Vertrrauensarbeit machen, Tagesroutine aufbauen usw.  Nach 4-6 Wochen die Alleinzeiten allmählihc wieder ausdehen, sehr allmählich und weiterhin Vertrauensarbeit machen.

Und die Hundetrainerin zum Teufel schicken. Leider kann sich Hinz und Kunz so nennen. Sie hätte euch sagen müssen, daß ihr überhaupt erst nach 6-12 Wochen Eingewöhnung mit dieser Arbeit anfangen könnt. Erst muß der Hund integriert werden, Orientierung bekommen und Vertruen fassen. Dann kommt alles andere. Alleinbleiben ist der Salto Mortale  für so einen Hund. Damit fängt man nicht als erstes an. Erst die kleinen Sprünge.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ihr habt ohnehin einen sehr entgegenkommenden Hund. Ein andere hätte euch schon die Bude zerlegt in den 45 Minuten ;) Oder die Nachbarschaft in den Wahnsinn gelbellt oder gejault.

Also nimm dem Hund die Anspannung wieder, wenn du ihn schon beobachten kannst, dann kannst du zurück sein, bevor er unruhig wird. Oder gar jault. D.h. du arbeitest mit ihm in seiner Comfort-Zone, das ist auch Vertrauensarbeit. Er wird die Zone von selber ausdehnen, du wirst sehen.

Ich weiß, daß ihr alles richtig machen wollt, deshalb auch die Trainierin. Leider seid ihr schlecht beraten worden. Deshalb bin ich auch sicher, daß ihr es hinbekommt. Aber nur mit viel Geduld und nur, wenn ihr den Hund erst mal wieder rausholt aus dem Stress des Alleinseins.

Ich hab mit der Übung meistens angefangen, wenn der Hund nicht merh sofort geguckt hat, wenn ich das Zimmer (bei offener Tür) verlassen habe oder mit ne Jacke angezogen hab, sondern entspannt blieb, das sind so Zeichen, daß man dem Hund auch zutrauen kann, daß er entspannt bleibt, wenn man die Tür mal zumacht oder aus der Wohnung geht.

Kommentar von wotan0000 ,

Meiner ist in der Disziplin ein toller Hund geworden.

Er wuselt um uns rum und wenn wir uns anziehen, geht er schnell mal schlafen.

Das gilt zumindest von 7:00 bis 13:00 Uhr. Da ist er für nichts zu gebrauchen.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 51

in 2 (!) wochen lernt der hund das alleine bleiben doch noch nicht!..ihr wart viel zu schnell - der hund ist ja gerade erstmal angekommen!

man fangt eigentlich mit sekunden(geht in enen anderen raum) ohne hund an.. das heisst in einer woche kann man dann 15-20 minuten den hund alleine lassen... 

bitte gebinnt mit dem training von voren -mit wirklich kurzen schritten... 45 minuten nach 2 wochen ist viel zu lang in so einer kurzen zeit.. nicht in 10-15 minuten takt steigern sondern wirklic hganz,ganz langsam 

Antwort
von grisu2101, 86

Neu üben, er muss das Vertrauen fassen daß Du wirklich wieder kommst. Üben, üben, üben. Und loben wenn es geklappt hat.... ist manchmal schwer bei Hunden aus dem Tierschutz, wir haben auch eine Hündin welche weint, wenn sie alleine ist. Mit dem Rüden zusammen ist das gar kein Problem....

Kommentar von Bitterkraut ,

Neu üben - ich erlaube mir mal, das zu ergänzen: Grisu meint, von vorn anfangen. Nachdem der Hund Vertrauen gefaßt hat. (Nicht wahr?)

Sorry, aber das mußte sein, die "extra" Betonung.

Ein 2.Hund ist nicht immer die Lösung. Das kann das Problem auch verschärfen.

Antwort
von wotan0000, 52

In 2 Wo auf 45 Minuten ist viel zu schnell.

Schraubt umgehend zurück und dann mal ganz langsam.

Nach 2 Wo ist der Hund noch nicht einmal eingewöhnt.

Antwort
von Cakebomb2003, 81

Ich würde einen Hundetrainer oder so fragen und mit dem das ganze üben der kennt sich aus oder du holst Martin Rütter

Kommentar von Gluecksmaedchen ,

Wir arbeiten schon mit einer Hundetrainerin zusammen, die uns sagte wir sollen in diesen Schritten anfangen. Mich wundert es, dass es anfangs so gut geklappt hat und nun nicht mehr.

Kommentar von Cakebomb2003 ,

Vielleicht braucht er ja Gesellschaft noch einen Hund oder eine hundefreundliche Katze oder evtl würde ich ihn etwas allein lassen in der Hoffnung, dass er es von selbst lernt

Kommentar von inicio ,

cakebomb -das sind schlechte vorschlaege! einem hund nutzt eine katze gar nix ueber die trennung vom besitzer hinweg... und bei 2 neuen hunden traueren dann 2 hunde nahc ihrem besitzer...

Kommentar von Bitterkraut ,

Ein Hundetrainer hat den Mist doch angerichtet!

Antwort
von stey1954, 30

@Gluecksmaedchen,

meine Antwort muß ich immer öfters so versenden, da Probleme, vom TAB aus zu versenden!!!???

Im Anhang sit meine Textbild - Antwort! 

Sorry!!!

Liebe Grüße

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