Hund kastrieren oder lieber doch nicht?

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11 Antworten

Lass mich raten, die welche Dir zur Kastration raten sind Rüdenhalter, welche ihre Hunde nicht ausbilden oder unter Kontrolle halten wollen. Das Krebsrisiko wird nicht gesenkt, da dieser dann mit hoher Wahrscheinlichkeit an anderen Stellen auftritt. Oft ist die Gesundheitsvorsorge eine Ausrede, denn eine läufige Hündin macht mehr Arbeit, sie muss lernen sich sauber zu halten, muss optimaler ausgelastet werden und es muss auf das Futter und die Futtermenge geachtet werden. Dann gibt es oft Ärger mit anderen Hunden. Aber das wusstet Ihr ja vor der Anschaffung. In Deutschland ist das Ausschlachten, sorry meinte kastrieren, ohne medizin. Indikation verboten. Komisch, dass die grössten Kopiergegner immer die sind, welche für Hoden ab und Gebährmutter raus sind. Bitte beschäftige Dich mit der Läufigkeit und bereitet Euch und die Hündin gut darauf vor. Dann bleibt Euch auch einiges, zbsp, Scheinträchtigkeit,erspart.

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Kommentar von Carla62411
26.05.2016, 11:55

Nein, die haben Hündinnen. Eine Bekannte von mir meinte, man tue sich selbst und der Hündin keinen Gefallen, wenn diese während der Läufigkeit am Rad dreht... und zudem noch das Krebsrisiko.

Aber ich war eigentlich von vorn herein dagegen und je mehr ich darüber nachdenke, desto heftiger finde ich es.

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Hm also zunächst ist das Risiko von Gebärmutterkrebs bei Hündinnen ziemlich niedrig- zudem ist eine Risikoerhöhung durch aufkommende Scheinschwangerschaften, entgegen manchen Darstellungen, nicht gegeben. Mammatumore (Gesäugetumore) sind meistens der Kastrationsgrund - das Risiko zu erkranken sinkt nämlich bei einer Kastration der Hündin erheblich.  Aber wenn man seinen Hund öfters mal abtastet und untersucht kann man die Gefährlichkeit der Mammatumore eindämmen in dem man rechtzeitig beim Tierarzt ist.  

Eine Kastration ist für eine Hündin ein ziemlich schwerer Eingriff in den Hormonhaushalt. Es kann Verhalten, Gewicht und Fell im negativen Sinne verändern, manche Hunde leiden anschließend unter Inkontinenz. 

Am besten würde ich das auch mit dem Tierarzt besprechen. 

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Kommentar von Carla62411
24.05.2016, 19:23

Ich bin auch der Meinung, dass es moralisch verwerflich ist. Geht gar nicht.

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Kommentar von Quetzalcoatel
24.05.2016, 19:23

Ich finde man greift einfach viel zu Rabiat in die Natur ein. Natürlich müssen wir versuchen Krankheiten einzudämmen und natürlich versuchen wir das Leben so lang wie möglich zu erhalten, aber dieser Eingriff geht finde ich zu weit. Wenn man z.B. aufgrund des Familienbaumstammes schon herauslesen kann dass dieser hund zu 90% an Brustkrebs erkranken wird dann kann man das vl machen aber ansonsten braucht man das nicht. Nur weil es hier und da bestimmte Risiken für Erkrankungen gibt wenn man bestimmtes tut oder nicht tut muss man nicht gleich eingreifen. Das ist genauso als würde ich das Autofahren lassen, weil es ein Risiko gibt das ich aufgrund eines Autounfalles sterbe.  

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Ich kastriere meine Hunde nicht, auch mein aktuelles Weibchen wird davon verschont bleiben. Es gäbe für mich nur den Grund bei Rüden, wenn diese bei läufigen Weibchen völlig hohl drehen (damit meine ich nicht mal hinterherzuschauen sondern dauerhibbel mit Tür aufbeißen etc.), solch einen Fall hatte ich aber bisher nicht.

Es ist nicht notwendig in meinen Augen, warum auch, wer aufpasst bekommt keine Welpen und es sollte jeder Mensch in der Lage sein mal 3-4 Wochen im Jahr etwas intensiver auf seine Hündin aufzupassen. Auch wenn hier auf GF die ein oder anderen genau das Gegenteil beweisen ^^ (eigentlich eher traurig, damit bist ja nicht du gemeint sondern andere FS).

Es soll wohl auch das Krebsrisiko in anderen Bereichen (Nieren, Haut, Blase) steigen, wenn die Gebärmutter entfernt wurde. Das kann ich jedoch nur als Gerücht hier wiedergeben, es wäre aber auch nicht unlogisch.

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Kommentar von Carla62411
24.05.2016, 19:19

Ich finde auch, dass man es nur im Notfall machen sollte. Wofür steht die Abkürzung GF?

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es gibt noch vieles was nach der Kastra durch die Kastra kommen kann wie zb Inkontinenz, Schilddrüsenprobleme, erhöhtes Knochenkrebsrisiko.

Ich hatte mein Lebenlang intakte Hündinen und Rüden. Insgesamt 4 Hündinen. Eine davon hatte Gebärmutterentzündung und wurde deswegen mit 12 Jahren kastriert. Eine davon wurde kastriert, weil sie generell Scheinträchtig war. Danach allerdings hatte sie Schilddrüsenprobleme und Skelettprobleme und das war es nicht wert. Hätte ich es gewußt, hätte ich die Scheinträchtigkeiten ausgehalten. Muß aber jeder für sich entscheiden. Allerdings würde ich nicht ohne Grund kastrieren lassen.

Im übringen ist das eigentlich auch verboten. Laut Tierschutzgesetz, darf nur aus medizinischem Grund kastriert werden.

Die Kastra ist ein großer hormuneller Eingriff. Vor allem wenn es in jungen Jahren gemacht wird. Es ist eigentlich schon eine Mißhandlung, denn der Hund wird dann nie richtig erwachsen.

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Kommentar von Carla62411
25.05.2016, 12:03

Es ist schon heftig, was sich die Menschen so herausnehmen und wie sie in die Natur einmischen... :-(

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Lässt du etwa deine Brust heraus operieren weil du kein Brustkrebs bekommen kannst?

Wenn der Hund es bekommt ist es halt so.Wenn sie es nicht bekommt hat sie sich eine große OP erspart.

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Kommentar von Carla62411
24.05.2016, 19:11

Eben! Ich finde es moralisch auch verwerflich... Wahrscheinlich mach ich es nicht. Erstmal warte ich die erste Läufigkeit ab.

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Eigentlich ist eine Kastration - egal ob bei Rüde oder Weibchen - ohne medizinische Indikation gegen das Tierschutzgesetz. Die vermeintliche "Krebs-Prophylaxe" ist da juristisch kein Grund...man findet aber immer wieder Tierärzte die für Geld gegen das Gesetz verstoßen. LEIDER!

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Kommentar von Carla62411
24.05.2016, 19:04

Wie? Das ist gesetzlich verboten???

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Meiner hat danach deutlich mehr gegessen und wurde manchmal Aggressiver war also n Reinfall istvaber bei jedem Hund anders es gibt Chips die ähnliche Wirkungen haben und den Hund nicht verstümmeln versuch besser eher so was

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Kommentar von Carla62411
24.05.2016, 18:15

Was meinst Du mit Chips?

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Zum einen ohne medizinische indikation ist das gaenzliche oder teilweise entfernen von organen verboten, zum anderen woher hast das wissen um das risiko des gabaehrmutterkrebses bei huedinnen. Selbst die Tierschutzorganisationen muessen bestaetigen, dass das risiko bei 1 vom 1000 liegt, also geringer als andere risiken fuer einen hund.

Was also willst Du erreichen?  Nur weil ein gewisses risiko existiert, dass das tier aneinem speziellen karzinom erkranken koennte, deshalb ein organ zu entfernen isteinfach uebertrieben, denn miut dieser begruendung koenntest faktisch jedes oragn entfernen.

Was Dir in jedem fall einhandeln wirst sind nicht unerhebliche probleme. Es fuehrt wahrscheinlich zu wesensveraederungen, wie tierschutzorganisationen ja bstaetigen vorallem im sozialenbereich, dasrisiko von geringerer lernfaehigkeit ist auch nicht gerade ein geringes. Daneben bleibt entweder das krebsrisiko, weil teile der gebaehrmutter verbleiben oder die wahrscheinlichkeit der inkontinenz ist sehr hoch.

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Das Krebsrisiko bei Hündinnen ist nur geringer, wenn Du sie vor der ersten Läufigkeit kastrieren läßt. Eine Kastration birgt immer die Gefahr der Inkontinenz. Sicher ist auch, das sich hormonell bedingt der Stoffwechsel danach so verändern kann, dass Du bei der Fütterung aufpassen mußt. Wenn die Hündin also schon einmal läufig war und kein Rüde im Haus ist, kannst Du dir die Kastration sparen.

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Kommentar von floppy232
24.05.2016, 19:10

Vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren ist ja noch viel schlimmer als überhaupt zu kastrieren. Ich möchte nicht, dass mein Hund im Welpenverhalten stecken bleibt. 

Die Hormonbildung zum "erwachsen werden" steckt vor und während der ersten Läufigkeit in Vollproduktion, das wäre wie, als wenn man nie eine Pubertät erreichen würde sondern immer in einem Zwischenstadium zwischen Kind und Jugendlich bleibt.

Davon rate ich dringend ab!

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warum willst du deine huendin kastrieren lassen?

das ist ein schwerer eingriff.

laut tierschutzgestz ist kastration nur aus medizinischen gruenden erlaubt und einigen ganz wenigen ausnahmen..

. eine kastraton kann schwere folgen haben -z.b. inkonitenz.

meinen rueden bekam ich kastiert aus der tierrettung. meine huendin musste leider im alter von 9 jahren kastriert werden , weil sie dauerlaeufig wurde und medikamente nicht wirkten.

ohne medizinschen grund wuerde ich nicht kastrieren lassen!

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Kommentar von Carla62411
25.05.2016, 11:57

Ich will sie gar nicht kastrieren lassen. Aber so viele um mich herum wollen mir das einreden... Das finde ich echt nicht in Ordnung. Mit meinem Gewissen könnte ich es sowieso nicht vereinbaren.

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meine hat sich vom Wesen null verändert, sie war aber damals schon wesensfest.

sie wurde jedoch inkontinent.. ich würde nur aufgrund von krebs nicht kastrieren...

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Kommentar von Carla62411
24.05.2016, 18:29

Du meinst, Du würdest sie nur aufgrund von Krebs kastrieren. :-D Ja, das ist schon ein einleuchtender Punkt.

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Kommentar von flatfaan
24.05.2016, 18:37

nein meinte sie nicht .sie meint ,nur,weil das risiko hoch ist auf krebs,würde sie trotzdem nicht kastrieren

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