Hund kastrieren lassen (Rüde)?

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7 Antworten

Hallo Guelopu

Ganz ehrlich , wenn ich das so lese seid ihr etwas überfordert mit dem trieb eures Hundes. 

***Mittlerweile wird der kleine "erwachsen" und es wird immer unerträglicher. Er versucht ständig die Große zu besteigen, respektiert sie überhaupt nicht mehr. (Uns Menschen gegenüber zeigt er sehr viel Respekt und hat so etwas (noch) nicht versucht!)***

Hunde kennen, solche Denkweise "etwas respektieren nicht" würden sie das , bräuchten wir Hunde nicht erziehen. Auch ist dein Hund in dem Alter noch nicht erwachsen 

Denn genau da fängt es an, erzieht man euren kleinen pubertären Hund. 

Jetzt ist meine Frage, ist die Hündin kastriert ? Falls nein wundert es mich nicht das er sie nicht in Ruhe lässt. Dann wäre eine Kastration für alle das beste, bitte nicht vor dem 2 Lebensjahr, auch ein Hund möchte erwachsen werden und seine geistige Reife erreichen. Was im Schnitt zwischen dem 2-3 Lebensjahr ist. 

Falls Sie kastriert ist, solltest ihr da mal für mehr Ruhe sorgen. Wenn die Hündin im zu verstehen gibt "Hau ab" und er belästigt sie weiterhin. Seid ihr gefragt, so einfach ist das. 

Schick ihn weg auf seinen Platz (Decke , Korb) 

Wenn er ja soviel "Respekt" hat vor euch, dann sollten ja in dem Fall die Erziehung der letzen Monate anschlagen.

Mein Rüde, ist jetzt 2 Jahre und 8 Monate alt. Ist intakt und ja wir hatten auch unsere pubertären problemchen. 

Was das permanente markieren an geht. Ja herzlichen Glückwunsch , mein Hund pinkelt auch bei einem 2 stündigen Spaziergang gefühlte 20 x .du kannst aber dem Rüden anerziehen , das nicht überall hingepullert wird. Nur im Fuß laufen ist markieren verboten bei mir. 

Ebenso an Hausmauern, Papierkörben, parkenden Autos,  Fahrräder, Bänken, Gartenzäune. Büsche , wiesen und Bäume sind dafür da. 

Ich finde es furchtbar wenn Rüden überall ihr Bein heben, und sämtliche Hausmausern schon kaputt sind , durch das permanente gepinkel. Dazu bringst du dem Hund ein abbuch Kommando bei und hälst ihn einfach ab vom pinkeln. 

Immer wenn mein Hund irgendwo hin pinkeln wollte, was mir nicht gefallen hat. Wurde er etwas unsanft davon weg geholt, und ich habe das mit den Worten "da nicht " konditioniert. Ohne Leckerlies und sowas was. 

Auch das vermehrte schnuppern ist nochmal. Lass ihn doch. Selbst meiner riecht an einem Grashalm erstmal eine Minute rum. Wenn es mir zu lange dauert. Sag ich "weiter" und es macht Klick bei ihm und er ist wieder bei mir und folgt. 

Warum zerrt ihr? So wird das nichts. Warum soll der Hund euch folgen , wenn ihr solche Maßnahmen ergreift und die Stelle 1000x interessanter ist wie meine genervten Menschen. 

Baut ne Bindung auf, habt Verständnis für seinen Trieb und Lasst gewissen Sachen nur bis zu einem bestimmten Limit zu. 

•Rüde muss Hündin in Ruhe lassen. 

•Draußen Hund beibringen nicht überall markieren zu wollen. 

•Und für gewissen Sachen Verständnis zeigen. Ist ja kein Roboter. 

Ich habe das Gefühl, das du nicht wirklich damit klar kommst und den Hund händeln kannst, in den oben beschriebenen Situationen, gerade jetzt da er ja alles für sich entdeckt. 

Mein rüde kann ich überall von Hündinnen abrufen egal von welcher Pipistelle oder sonst was. 

Dazu bedarf es hartes Training, und Vorallem Verständnis. 

Lass deine Rüden geistig erwachsen werden, und erziehe den Hund. 

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Kommentar von guelopue
23.08.2016, 13:36

Hallo Einafets2808,

ersteinmal vielen Dank für deine Antwort. Allerdings muss ich da doch noch etwas dazu schreiben, da ich glaube ich etwas missverstanden wurde.

Mein Hund markiert nicht ständig (ich weiß gar nicht, wo das jetzt aufgegriffen wurde. Habe das ja gar nicht erwähnt). Außerdem lässt er ebenso, wie ich auch schon geschrieben hatte, alle anderen Hunde in Ruhe. Das haben wir sorgfältig geübt und üben es immer noch jeden Tag. :) Das Schnüffeln, Kennenlernen & Spielen ist natürlich alles ok. Somit denke ich, dass ich das mit der Erziehung eigentlich ganz gut hinbekomme.

Überfordert fühle ich mich auch nicht. Wenn er die Hündin belästigt, dann schicke ich ihn auch auf seinen Platz. Da geht er hin und bleibt da. Mein Problem war/ist nur ein anderes: Er versucht es beim nächten Mal wieder! Und ausschließlich nur bei ihr! Das ist das Einzige, was ich nicht verstehe. Mir ist klar, dass er das nicht von heute auf morgen lernt, sie in Ruhe zu lassen, nur versuchen die Hündin und wir ihm das seit zwei Monaten schon klar zu machen. Bei allen anderen Hunden funktioniert das komischerweise auf anhieb. Ich lasse ihn schnuppern, ich lasse ihn erkunden - wenn er allerdings plötzlich von der einen Sekunde auf die Andere nicht mehr hört, weil er sich quer auf den Boden legt, wo ein anderer Hund hingepinkelt hat, dann muss ich ihn leider wieder aufrichten und 1-2 m "etwas ziehen". (Zerren war nur metaphorisch gemeint. Ich ziehe meinen Hund ja nicht über den Asphalt hinter mir her..) Ich bin in solchen Momenten weder genervt noch motze ich meinen Hund an.

Unsere Hündin ist leider nicht kastriert. Das Ganze war auch so nicht geplant mit Hündin & Rüde... aber das zu erklären würde den Rahmen sprengen.  Nun will ich für beide Hunde die beste Lösung finden. Da sie sich ja eigentlich verstehen. Sie spielen gerne miteinander, bis er nach einiger Zeit meint, sie plötzlich besteigen zu müssen...

Aber es waren dennoch gute Tipps dabei, danke. :) Ich werde auf jeden Fall bis mindestens zum 2. Lebensjahr warten und sollte sich bis dahin sowieso alles gebessert haben, dann würde ich es ganz lassen. 

Nochmal Danke :)


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Die Probleme kommen definitiv nicht vom Geschlechtstrieb, daher wäre eine Kastration definitiv völlig gegen den Tierschutzgedanken.

Der junge Hund ist in der Pubertät..... also darf er sich auch so verhalten.

Ich würde ihm ehr das häufige Markieren verbieten, zb. wenn er an einer kurzen Leine ist, darf er das gar nicht.

Dann besucht mal eine gute Hundeschule.

Kastrieren hat gerade für Rüden viele Nachteile, zb. werden sie deutlich häufiger von Hündinnen gebissen, aber auch fremde Rüden akzteptieren selten Kastraten.

Auch kann das Selbstbewußtsein des Rüden stark leiden.

Zum Hund sein, gehört auch der Geschlechtstrieb..... wir Menschen sollten damit fertig werden und nicht der Hund durch Kastrations versucht werden uns anzupassen.

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Kommentar von guelopue
23.08.2016, 11:18

Danke für deine Antwort.

Natürlich möchte ich das auch nicht. Mir ist ebenso klar, dass der Geschlechtstrieb natürlich ist und dazu gehört. Die Hundeschule besuchen wir auch schon. Er ist für seine 7 Monate auch sehr gut erzogen. Er hört aufs Wort, fremde Hunde belästigt er überhaupt nicht! Nur unsere Große muss leiden. Sie bellt und knurrt ihn auch jedes Mal zu Boden, aber er versucht es jedes Mal aufs Neue ... Das ist unser Problem. Schlißelich leben wir alle zusammen und SO kann das nicht weiter gehen :(

Dass er in der Pubertät ist, weiß ich. Deshalb möchte ich ja auf JEDEN FALL noch so lange wie möglich damit warten, in der Hoffnung, dass sich von alleine was ändert. Allerdings gehe ich doch stark davon aus, dass das was mit dem Geschlechtstrieb zu tun hatr.. Sobald der Labrador in der Nähe ist, ist er erregt und sieht nichts anderes mehr. Oder hat es trotzdem nichts damit zu tun?!

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wie schon geschrieben, lass ihn "chemisch kastrieren" das hält maximal 1 jahr an und du kannst erkennen wie sich dein hund verändert oder eben nicht

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Hi,

Offensichtliche Vorteile sind, dass er  sich von läufigen Hündinnen wahrscheinlich nicht mehr so stark aus der Ruhe bringen lassen wird, vor allen Dingen wenn er frühzeitig kastriert wird. Außerdem schützt es die Hunde auch vor verschiedenen Krankheiten und es könnte sein, dass er weniger markiert (das ist jetzt ein sehr unwichtiger Vorteil, aber es ist halt doch auch irgendwie einer ;)). Allerdings darfst du nicht vergessen, dass es ein operativer Eingriff ist mit all den möglichen Beschwerden. Ebenfalls könnte es sein, dass er sein Verhalten ändert, zum Beispiel unsicherer wird. Der Hund einer Freundin ist aber Verschmuster geworden, also kann alles möglich sein. Es ist ebenfalls wahrscheinlich, wie du selbst schon gesagt hast, dass er zunimmt oder weniger Bewegungsdrang hat. Dazu kommt, dass es möglich ist, dass dein Hund von nicht kastrierten Rüden aufdringlich beschnuppert wird oder bestiegen. in deinem Fall würde ich von einer Kastration abraten, da er noch in der Pubertät ist und es ganz normal ist, dass er dann neugieriger ist. Eher würde ich dir raten sein penetrantes Verhalten zu verbieten und sonst dich auch von einem Hundetrainer beraten zu lassen, oder mit ihm in die Hundeschule zu gehen. Da lernt man Einiges.Letztendlich ist es aber eure Entscheidung was ihr tut oder lasst.

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die huendin ist auch nicht kastiert?

dann naemlich habt ihr ein problem. auch ein junger ruede kann dann eine laeufige huendin decken. es ist sehr schwierig hunde in einem haushalt konsquent zu trennen, wenn eine huendin laeufig ist.

aber makieren und aufspringen sind zur zeit ja nur ungehorsamkeiten, die ihr unterbinden muesst! das sind reine erzihungsarbeiten, dass der junge ruede lernt, man belaesigt aeltere hunde nicht und man makiert auch nicht alle 2m.

spaeter muesst ihr euch aber ueberlegen, ob ihr entweder die huendin oder den rueden kastriert.

beides sind schwere eingriffe und haben nicht nur zur folge, dass kein nachwuchs droht. ein kastrierter hund ist fuer andere hunde oft nicht einordbar und wird gemobt. oft ist eine spaetfolge von kastraton inkontinenz.

bitte vermeidet eine fruehkastration. sollte die huendin laeufig werden bitte den rueden fuer mind 14-21 tage in einem anderen haushalt unterbringen. vor der naechsten laeufigkeit dann evtl einen der hunde kastrieren. bespercht mit eurem tierarzt, was in eurem fall besser waere.

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Kommentar von guelopue
23.08.2016, 13:11

Hallo,

nein, die Hündin ist nicht kastriert. Wir lassen die zwei Hunde niemals zusammen alleine. Die Große hat ihren Schlafplatz in einem großen Zwinger mit extra Hütte, da sie (warum auch immer) im Haus nicht schlafen kann und selbst abends immer raus wollte. Somit haben wir ihr was gebaut :) der Kleine ist bei uns im Haus.


Wir müssen, wenn dann, den Rüden kastrieren lassen, da die Hündin zu alt ist. Das wollen wir ihr jetzt mit 9 Jahren nicht mehr antun. Eine Frühkastration kommt nicht in Frage! Nur habe ich Bedenken, ihn überhaupt kastrieren zu lassen ....

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All das positive und negative, das du aufgeführt hast, KANN auftreten, muss aber nicht.

Versuchs mit einem Hormonchip. Dieser wirkt 6-12 Monate und zeigt dir, wie dein Hund sich verändert, wenn er kastriert ist.

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Kommentar von guelopue
23.08.2016, 09:37

Ich denke, das werde ich so machen :) danke 

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Kommentar von Lapushish
23.08.2016, 09:39

Mache ich bei meinem auch gerade :)
In den ersten paar Wochen verstärken sich die negativen Verhaltensweisen leider erstmal, bis die tatsächliche Veränderung sich zeigt... Da muss man durch

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Wie Nschoschi schon geschrieben hat, solltest du eine gute Hundeschule aufsuchen. In dem Alter sind viele Rüden so. Lass ihn nicht überall makieren, denn das muss er definitiv nicht. Setze im klare Regeln, hilf der Hündin und stell sich vor sie. Schick ihn auf seinen Platz, wenn er sie bedrängt.

Viele denken, das es immer hormoneller Trieb ist und mit einer Kastra alles wieder gut läuft. Dem ist häufig nicht so, andere Probleme können zudem auftreten.

Ein gesunder und erzogener Hund braucht keine Kastra!

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