Hund ist zimlich aggressiv und dominant?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Nimm ihr Raum. Zeig ihr ihre Grenzen. Bis jetzt hatte sie nämlich anscheinend keine.

Zeige ihr: es ist dein Haus, es ist dein Garten und überhaupt alles, das sie sich nehmen könnte gehört dir.

Sie darf sich dort nur bewegen, weil du ein netter Mensch bist...

Nimm ihr das, was ihr wichtig ist ;)
Raum

Schränke sie ein. ...

Ich kann hier kein Seminar abhalten, würde dir aber Anita Balser sehr ans Herz legen. Da gibts ne DVD "die große Freiheit" oder in ner App ("Coachme") gibt es einen Kurzkurs für 3€...

Wenn sie das begriffen hat, dann wird sie auch nicht mehr versuchen Sachen an sich zu reißen.
Das macht sie einerseits, weil sie meint es gehört ihr und andererseits, weil sie meint "die da haben die Situation eh nicht im Griff".

Spaziergang spielt sich maximal 3 Stunden am Tag ab. Zuhause ist der Alltag. Da lebt ihr zusammen. Wenn sie drinnen keinen Respekt vor euch hat, hat sie den draußen auch nicht.

Was ist Ablenkung? Ablenkung sind Umweltreize und die sind eine Option zum Menschen.
Mensch oder Ablenkung? ;)

Womit ich anfangen würde:

Sie darf nur da liegen, wo du sie hinschickst. Nirgends sonst. Nicht im Flur, nicht in der Raummitte nirgends. Wenn sie vom ihrem zugewiesenen Platz aufsteht und sich woanders hin legt, geh hin und bring sie wieder zu ihrem Platz.

zweitens: Räum alles, was an Spielzeug rumliegt weg. Nicht nur, was ihr für sie speziell habt, sondern auch alles andere, was sie sich schnappen könnte. Gespielt wird ausschließlich dann, wenn du sie aufforderst - nicht andersrum. Wenn du sie nicht aufgefordert hast und sie schnappt sich irgendwas - egal was - dann nimm es ihr ab, es gehört ihr nicht.

Fordere auch ein, dass sie auf dem ihr zugewiesenen Platz bleibt, wenn Besuch kommt. Der Raum vor dir ist verboten. Hinter dir darf sie sein. Da kann euch eine Box helfen.

Boxen muss man aber ordentlich verknüpfen, wenn der Hund sie nicht kennt. Füttere sie mal 2 Wochen lang drin, dass sie gerne reingeht und oder stell ihr Körbchen rein, in dem sie schläft. Hund nachts rein, Tür zu. Die Box soll für sie ein Rückzugsort sein.
Die Box soll auch keine Turnhalle sein ;) für meine Aussiedame, 54cm, 17,5 kg habe ich eine Clippsers 5.
Sie kann drin stehen, liegen und sich umdrehen - mehr aber auch nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von shapesandcolors
17.07.2016, 09:25

Noch etwas:

Respekt und Angst haben miteinander GAR NIX zu tun. Vor deinem Vater hat sie Angst. Sie macht keine Fehler, weil sie bei ihm wahrscheinlich gar nix macht in der Hoffnung nix falsch zu machen. Sie weiß aber auch nicht, was sie falsch macht.

Respekt schaffst du dir wie oben beschrieben und indem du ihr ihre Grenzen zeigst. Grenzen und Regeln geben dir in deinem Familienverband Sicherheit. Sicherheit schafft Vertrauen und Respekt. Es ist ein Kreislauf. Wenn du das drin hast, dann hast du auch sonst nirgends mehr Probleme ;) Dann ist der Rest einfach Nebensache

Kannst mir gerne auf Telegram schreiben :) Vielleicht kann ich dir ja helfen..
shapesandcolors

0
Kommentar von SimsFan121
17.07.2016, 15:06

ja nur mit das mit der box sie wiegt 21 kg. is das ein Unterschied? wie groß sie ist weiß ich leider jetzt nicht wirklich. und außerdem wenn ich ihr was wegnehmen würde also jetzt nicht ihr Spielzeug das gibt sie ohne Probleme ab aber irgendwas anderes also Papier ein Stift usw ,und ich das wegnehmen würde dann hätte ich sie in den Fingern hängen. erstmal werde ich sie nochmals neu impfen lassen weil sie muss ja wieder hin und dann gehe ich zur undeschule...

0
Kommentar von SimsFan121
17.07.2016, 15:08

hundeschule* sorry

0
Kommentar von shapesandcolors
17.07.2016, 22:19

naja die box sollte ca 10cm höher sein als der hund und gerade so breit, dass er sich drehen kann...

dass ihr das problem mit einer hundeschule in den griff kriegt, glaub ich nicht. nicht der hund muss es lernen, sondern du musst lernen, es richtig zu kommunizieren.

wenn du möchtest, dann schreib mir gern in telegram, dann kann ich dir besser helfen :)

0

Ehrlich gesagt wie kann man sich einen Hund zulegen, wenn man die meiste Zeit nicht zu Hause ist. Deine Eltern haben gar kein Interesse sich um den Hund zu kümmern. Daher ist das ganze ein Fehlkauf gewesen. Der Hund darf nur eine einzige Bezugsperson haben, wenn man ihn erzieht. Der Vater hat einen Fehler gemacht und das bekommst Du so schnell nicht wieder aus dem Hund heraus. Du hast keine Zeit, daher solltest Du den Hund abgeben, damit er woanders eine konsequente Führung bekommt, ansonsten wird das dann irgend wann mal so weit kommen, dass man den Hund durch die Polizei erschien lassen muss. Letzter  Versuch eine Hundeschule, ansonsten sehe ich schwarz für den Hund.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SimsFan121
17.07.2016, 06:57

mein Hund kommt nicht weg das wäre das letzte was ich machen würde sie ist mein ein und alles!!!!!!!!!!!

0
Kommentar von Einafets2808
17.07.2016, 08:50

Hunde können auch mehrere Führungspersonen haben. Der Hund sollte auf alle in der Familie hören. 

Mit dem Rest gebe ich dir absolut recht. 

@SimsFan

Genau das ist was ich schrieb in meinem Text. Mit Egoismus kann der Hund nichts anfangen. 

"Mein ach so süßer Hund kommt nicht weg. Der ist mein ein und alles."

Das ist falsch verstandene tierliebe. Wenn keine Unterstützung deiner Eltern kommt, wird sich das Problem nicht lösen, sondern nur verschlimmern. 

Heißt eure Familie verkorkst den Hund nur noch mehr, bis es dann knallt, der Hund beißt jemanden. Und dann werden deine Eltern entscheiden , der Hund muss weg. 

Ein Hund der gebissen hat, der ist schwer vermittelbar. Lieber jetzt abgeben, wo der Hund auf erfahrene Leute trifft, die Ahnung haben, und die wissen wie man einen Hund führt. 

Klar wird der Hund geliebt von dir keine Frage , aber mit lieb haben, und mit Streicheleinheiten bekommst du keinen artigen und gut erzogenen Hund. Siehst du ja? 

Hör auf egoistisch zu denken, und das tust du. Denk zum Wohle des Hundes. 

4

Wenn man weiss, dass man täglich bis auf wenige Ausnahmen 6 - 8 Stunden weg ist, sollte man sich keinen Hund zulegen.

Hunde sind Rudeltiere, welche bei ständiger Einsamkeit verkümmern oder sich ein unerwünschtes Verhalten zulegen.

Zuerst einmal empfehle ich Dir dringend eine Hundeschule aufzusuchen, bevor das Ganze eskaliert. Alleine schaffst Du das nicht, und Deine Eltern fördern die Aggressivität Deines Hundes noch, wenn sie ihm Schmerzen zufügen...einen Schuh an den Kopf zu kriegen kann nämlich extrem weh schmerzen.

Des weiteren wirst Du Dich nach einem Hundesitter umsehen müssen, welcher den Hund mindestens 1 x während Deiner Abwesenheit Gassi führt.

Oder du suchst einen guten Platz für das Tier. vielleicht in der Nähe, damit Du es besuchen kannst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SimsFan121
17.07.2016, 07:17

ehm ja was soll ich tun schule schwenzen?!

0
Kommentar von SimsFan121
17.07.2016, 07:17

nele hätte jetzt kein Zuhause wenn ich sie nicht genommen hätte

0
Kommentar von SimsFan121
18.07.2016, 21:48

sie ist nicht ganz aleine Zuhause ich habe noch ein 14 jährigen rüden Zuhause!

0
Kommentar von SimsFan121
18.07.2016, 21:49

Außerdem kümmert sich ab jetzt meine große Schwester darüber wenn ich weg bin!

0

Auch wenn es böse und gemein klingt, der Hund muss weg, wenn sich nicht sofort was ändert. Deine Eltern haben versagt. Es muss proffessionelle Hilfe her, der Hund artgerecht erzogen, unbedingt körperlich und geistig ausgelastet werden. Das geht nicht mit Schule und Games... Auch haben Kinder die Arbeit nicht zu tragen. Warum haben Deine Eltern überhaupt einen Hund gekauft und dann noch eine Mischung, bei der Probleme dieser Art vorprogrammiert sind? Noch hat der Hund eine Change, ohne als gefährlicher Hund eingestuft zu werden, ein vernünftiges zu Hause zu finden. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Unter solchen Vorraussetzungen hättet ihr niemals euch den Hund anschaffen sollen. 

Ohne Unterstützung der Eltern, wird das nichts. Wer sich als Familie einen Hund anschafft, muss den Hund gemeinsam erziehen. Mit Gewalt die von deinem Vater kommt, und die Ignoranz deiner Mutter (ist ja dein Hund) wird das nichts.  Ein Hund brauch ständige, Wiederholungen um ihn erwünschtes Verhalten bei zubringen. 

Wie lange habt ihr den Hund schon? Ich finde das Verhalten deiner Eltern unverantwortlich, ein Kind mit der Hunderziehung komplett alleine zu lassen. Nebenbei der Hund ist 1 Jahre alt, hat er denn überhaupt gelernt alleine zu sein? 

Ihr macht alles falsch was man falsch machen kann. 

Es gibt jetzt zwei Optionen 

1.) Eltern so lange mal den Kopf frei rütteln, das sie aufwachen sollen. Ein Hund muss von allen in der Familie gemocht werden, und erzogen werden. 

Ändert sich da nichts, wird sich das auch mit dem Hund nicht ändern. Der Hund spürt das, die Ablehnung

2.) Hund abgeben, dass er die Chance hat auf ein Zuhause wo er von allen geliebt wird und erzogen wird. 

Und da fängt tierliebe an, nicht egoistisch zu sein und zu sagen "Nein ich schaffe das alleine"

Sondern sich zu sagen "was wäre das beste für den Hund" 

Es muss unbedingt ein Trainer zu euch nach Hause kommen, der euch zusammen als Familie sieht , der zusammen mit euch einen Trainingsplan aufstellt. 

Sind die Eltern bereit dazu, diese Kosten zu übernehmen?Würde ich vorne weg, den Trainer am Telefon schon impfen , das die Eltern dich da komplett alleine lassen und du so nicht weiter kommst.

Das er das dann gemeinsam ansprechen kann. Mit Tipps und Ratschlägen kommst du auch nicht Weiter. 

Nebenbei, wenn du einen Text schreibst, es gibt Punkte und Kommas. Und man bekommt echt Augen Krebs wenn nicht ein Komma gesetzt wurde. Ich sage nichts wegen groß oder klein Schreibung, da viele ja mit dem Handy tippen. Aber ein Punkt habe ich bisher gesehen bei deinem Text. Ist sehr anstrengend zulesen. 

Kurz und knapp zu deinem Problem. Hundetrainer beauftragen, der die Eltern wach rüttelt, der mit der Familie einen Trainingsplan aufstellt. Ohne Gewalt, ohne Ignoranz. 

Machen die Eltern da nicht mit, hast du schlechte Karten und solltest nicht egoistisch sein, sondern zum Wohle des Hundes denken. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In meinen Augen als Laie, sieht sie euer Zuhause als ihr Revier an. Sie macht was sie will und ist aggressiv gegenüber jedem, der sich ihrem Revier nähert. Sie ist der Chef und auch dein Vater schafft es mit seinem Verhalten nicht, dass sie ihn als Rudelführer akzeptiert.
Ich schaue oft die Hundesendungen mit César Milan.
Ich weiß nicht, ob eine Hundeschule das einzig richtige ist. Du musst zu Hause mit ihr trainieren. Nur wie, kann ich dir leider nicht sagen. Deine Eltern sind hilflos, so wie du eigentlich auch. Nur lieben sie deinen Hund nicht so wie du. Suche einen Hundetrainer und frag ihn. Kann nur sein, dass das was kostet...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xttenere
17.07.2016, 07:47

Bei einem aggressiven Hund nach der Methode von C.M. zu arbeiten ist das schlimmste was man tun kann.

Schau Dir mal Sendungen von Martin Rütter an. Der hat vielleicht etwas länger um einen Hund zu therapieren...aber der Hund wird in den seltensten Fällen rückfällig...weil M.R. mit Gefühl und Konsequenz arbeitet und nicht mit Gewalt wie C.M.

Dass der FS aber einen guten Trainer braucht, steht ausser Frage.

4

Was möchtest Du wissen?